Wir haben ein bewegendes aber Wahnsinns Wochenende hinter uns. Gestern hat MAI mit ihrer tragenden, wunderbaren Stimme MITTENDRIN in Hamburg in den Chefrock Studios eingesungen. Alle Beteiligen im Studio hatten Gänsehaut. Der Song geht einfach unter die Haut und ohne Umwege direkt ins Herz. Wir waren gestern alle so sehr -mittendrin- ihr dürft gespannt sein! 

via Facebook

MITTENDRIN hat 3 Fotos Fotos gepostet.

Foto: Kai Linder Keyboard bei Johannes Oerding

Gepostet von wirsindallemittendrin20 Std.

2018 hier sind wir also und gerade MITTENDRIN in der Studioarbeit. Danke fürs zaubern an den Tasten und all den anderen Überraschungen die du mitgebracht hast bester Kai Lindner (Keys bei Johannes Oerding) Wir sind Fan! Und Chefrock Studios ihr rockt aber das wisst ihr ja ?. Das wird alles und das wird verdammt gut. Danke für alles schon jetzt! 

Foto: Peter Keller & Tilmann Ilse/Chefrock Studios Hamburg

Keine Atempause – Geschichte wird gemacht – Es geht voran – „Vergessen macht sich breit!“ 

68 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sitzen Nazis, Rechtspopulisten, Nationalisten, Anti Europäer im Bundestag – Für die Opfer rechter Gewalt und des Nationalsozialismus ein Schlag mitten ins Gesicht. Die AFD als drittstärkste Fraktion des Parlamentes, spiegelt den Zeitgeist wieder!

Foto: Quelle-Startbild YouTube Video www.youtube.com

Als ich vor 16 Jahren begann mich gegen den offenen wachsenden Rechtsextremismus zu engagieren, hätte ich nie gedacht, wie tief verwurzelt dieses Gedankengut in unserer heutigen Zivilgesellschaft etabliert werden kann. Nach der Bundestagswahl 2017 war klar, rechtes Gedankengut ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Selbstverständlich konnte man diese Entwicklung in den letzten Jahren stets feststellen. Die AFD hat der NPD schon längst das Wasser abgegraben. Die AFD stellt für mich heute eine viel größere Gefahr dar, als die offen bekennenden Nazis der NPD, die ihr Nazigedankengut zur Schau trugen und tragen.

Foto: Nazis beim Aufmarsch in Dresden 2009 npd-blog.info/2009/02/15/

Die Gefahr besteht zunehmend darin, dass die in Anzug und Kostümchen daher kommenden Rassistinnen und Rassisten der AFD offensichtlich die Gabe haben, Einfluss auf die etablierten Parteien zu nehmen. Wer den Wahlkampf in diesem Jahr halbwegs miterlebt hat, konnte feststellen wie hilflos Politikerinnen und Politiker dem Druck von Rechts begegnet sind. Wer glaubte, die von denen man es erwartet hätte wie Grüne, SPD, Linke würden die Forderungen der AFD auseinander argumentieren, wurde eigentlich stets enttäuscht. Selbst jene reihten sich in die Forderungen der AFD fast schon ein. Beispiele, wir müssen eine verschärfte Einwanderungspolitik schaffen, kriminelle Asylbewerber müssen sofort abgeschoben werden, man muss der Lage Herr werden. Wer glaubt diese Phrasen kamen aus dem Schlund von Gauland und Konsorten, der täuscht gewaltig. Statt den Phrasen der AFD massiv entgegen zu treten, hatte ich eher das Gefühl, man passe sich lieber an, um seine Wählerinnen und Wähler nicht ganz zu verlieren.

Die Bundesregierung passte sich über das Innenministerium schon während des Bundestagswahlkampfes den Forderungen der AFD gar sehr schnell an. Mehr Abschiebungen als je zuvor, die Erklärung, Afghanistan sei nun ein sicherer Staat in dem es keine Gefahren für Rückkehrer gäbe, war doch mehr als eine Farce. Nur dem Widerstand vieler und beherzter Menschen die sich dagegen stellten ist es zu verdanken, dass diese sinnlosen Abschiebungen  zeitweise gestoppt wurden. Der Forderung der Rechtspopulisten für eine Realisierung verschärfter Asylgesetze wurde doch bereits gefolgt. Abgesehen von den Milliarden die nach Libyen und in die Türkei flossen, um die europäischen Grenzen dicht zu machen. Die Bundesregierung war mit der Bundeskanzlerin auch eine treibende Kraft. Seitdem Libyen die Gelder aus Europa erhält, sterben wahrscheinlich mehr Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer als je zuvor.

2008 war ich bei einer Veranstaltung der NPD namens „Fest der Völker“ in Altenburg Thüringen. Dort stieß der damalige inzwischen tote Hamburger Nazianwalt und NPD Funktionär Rieger folgenden Satz aus: „Sollen die Schwarzafrikaner und Asylanten auf ihren Seelenverkäufern im Mittelmeer absaufen, dann erreichen sie uns wenigstens nicht…“. 1.500 Nazis applaudierten damals. Wo stehen wir heute, Heute schauen wir zu, wie Kinder, Frauen, Männer im Mittelmeer ersaufen, bitter ertrinken und eines der schlimmsten Tode erleben müssen. Ertrinken ist ein Erstickungstod! Über 3.000 Menschen starben allein 2017 auf dem offenen Meer, an dem die meisten Europäer ihren wohlverdienten Urlaub verrichten und in das wunderbare kühle Nass hüpfen. Dies will auch ich ihnen nicht verwehren, aber wie wäre es, wenn  man einfach mal darüber nachdenkt, was einige Seemeilen entfernt von Strand und Sonnencreme passiert?

Foto: Spiegel online 

Nach der Bundestagswahl hatten Gauland und Weidel Oberwasser, konnten grinsend vor die Kameras treten und kündigten an, die neue Bundesregierung „jagen zu wollen“. Damit das klar ist, die Nazis wollten früher schon alle „jagen“. Markige Sprüche von AFDlern ist man gewohnt. Sprüche die wie bei Höcke aus der Feder von Goebbels stammen könnten. Sprüche bei denen ich Gänsehaut bekomme, weil ich mich mit dieser verdammten Geschichte dieses Landes auseinander gesetzt habe. Viele Kolleginnen und Kollegen von mir vergleichen das was abgeht, vor Allem im Internet, gar schon mit den Verhältnissen in der Weimaer Republik, kurz bevor die Nazis damals an die Macht kamen. Und ganz ehrlich, diesem Gedanken kann ich viel abgewinnen.

Viele Menschen haben immer noch die Ansicht, dass die AFD sich zerfleischen wird und sich das Problem von alleine löst. Nein, das wird es nicht. Diese rechte Partei sitzt in vierzehn Landtagen, ist aktiv in der Kommunalpolitik und sitzt nun mit über 80 Abgeordneten im Bundestag. Mir wurde schon fast schlecht, als die erste konstituierende Sitzung des Bundestages am 24.10.2017 stattfand. Ich schaute mir dieses Schauspiel live an. Da gab es Linke, SPD Abgeordnete, Grüne die der Frage „wie gehen sie mit den Abgeordneten der AFD in Zukunft um?“ antworteten, wir werden unsere demokratische Diskussionskultur aufrecht erhalten und anständig, wie es sich im Parlament geziemt „respektvoll“ mit Kolleginnen und Kollegen umgehen. Vor noch ein paar Jahren war es undenkbar mit Rechtsextremisten, Rechtspopulisten öffentlich zu diskutieren. Naja, aber heute sitzen die ja auch schon fast in jeder Polit-Talkshow.

„Laut gegen Nazis“ hatte direkt nach der Bundestagswahl eine „lebhafte & wehrhafte“ Demokratie gefordert. Dieser Forderung schließe ich mich weiter an! 

Ich habe das Gefühl, ein Blick auf die deutsche Geschichte, sollte uns beflügeln zu verhindern, dass die AFD immer mehr Einfluss mit ihrer völkischen, nationalistischen, rassistischen und rechtsextremistischen Politik gewinnt.

J. M. für LGN

 

„FUSSBALL IN TRÜMMERN“: FINALE UND SONDERFÜHRUNG MIT

„LAUT GEGEN NAZIS“ (Anmeldungen unter info@lautgegennazis.de

Noch ein verlängertes Öffnungs-Wochenende von Sonnabend (16.12) bis Montag (18.12.) – dann muss die vielbeachtete Ausstellung „Fußball in Trümmern. FC St. Pauli im ‚Dritten Reich’“ im FC St. Pauli-Museum leider ihre Pforten schließen und Platz für neue Projekte machen. Wer schon am Freitag (15.12.) ab 18 Uhr Zeit hat, darf sich auf eine außergewöhnliche Führung freuen!

„Dies ist keine Ausstellung über die Vergangenheit“, hatten die Ausstellungsmacher von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. von Anfang an betont: „Zwar beziehen sich wesentliche Teile auf historische Ereignisse, die 80 und mehr Jahre zurückliegen. Doch sind diese Ereignisse Teile von Mustern, die erneut auftreten können. Und die zum Teil bereits wieder aufgetreten sind.“

So ist es nur konsequent, dass 1910 e.V. jetzt mit „Laut gegen Nazis“ zusammenarbeitet – wie 1910 e.V. eines der fünf KIEZHELDEN-Dauerprojekte und schon früher unter anderem Partner des ebenfalls von 1910 e.V. organisierten „Fußball und Liebe“-Festivals.

Bei einer Sonderführung am Freitag (15.12.) um 18 Uhr wird neben dem Kurator und Texter Christoph Nagel, Vorstandsmitglied von 1910 e.V., auch „Laut gegen Nazis“-Gründer Jörn Menge vor Ort sein und Neues von seiner Initiative gegen Rechtsextremismus und Menschenverachtung berichten.

Zu den Themen der Ausstellung – von Mitläufertum, Ausgrenzung und NS-Verbrechen bis zur Verdrängung nach dem Krieg – hat Jörn Menge auch persönliche Bezüge: „Ich komme aus einer Täterfamilie“, berichtet er in einem Porträt des NDR: „Wir hatten viele SS-Angehörige, und die haben bis in die 80er- und 90er-Jahre gut gelebt.“

Die Gründung von „Laut gegen Nazis“ 2004 im Herzen St. Paulis war eine der Konsequenzen, die Jörn Menge daraus zog. „Laut gegen Nazis“ bekämpft das Stillschweigen und unterstützt Initiativen gegen Rechts bei der Öffentlichkeitsarbeit, bildet Netzwerke und bietet kontinuierliche Beratung und Begleitung bei Veranstaltungen vor Ort, vom Infostand auf Dorffesten bis hin zur Gegendemonstration beim Naziaufmarsch in der Großstadt. Highlights sind die Konzerte bekannter KünstlerInnen und Bands, mit denen „Laut gegen Nazis“ direkt vor Ort unterstützt – manchmal mitten in Nazi-Hochburgen.


Die Führung mit Jörn Menge und Christoph Nagel durch „Fußball in Trümmern. FC St. Pauli im ‚Dritten Reich’“ beginnt am Freitag (15.12.) um 18 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: info@lautgegennazis.de 

Als Eintritt wird nur der normale Ausstellungs-Eintritt verlangt (5 Euro, bzw. 3 Euro ermäßigt). Freiwillige Spenden und Erlöse aus der 1910-Weinbar an diesem Abend werden unter beiden Organisationen geteilt.

Infos über die Ausstellung: www.fcstpauli-drittes-reich.de

Infos über „Laut gegen Nazis“: www.lautgegennazis.de

Eine wunderbare Art unsere Arbeit zu unterstützen:

Jeder ist seines Glückes Schmied heißt es. Wir haben uns gedacht, wenn man uns unterstützen möchte, ist es vielleicht der beste Weg, auch etwas anzubieten. Aus diesem Grunde starteten wir unsere T- Shirt Crowdfunding Kampagnen über das Portal www.seedshirt.de

In Zeiten wie diesen kämpfen auch wir um jeden Cent, jeden Euro. Das klingt dramatisch? Im Prinzip ist es das. Sämtliche Vereine, Initiativen, Institutionen die sich in unserem Segment engagieren, berichten das Gleiche. Ein deutlicher Rückgang der Spendenbereitschaft ist zu spüren. Einige Unternehmen (natürlich nicht die Mehrzahl) sind nicht mehr bereit sich gegen Rechts, gegen Rassismus engagieren zu wollen, weil eben sechs Millionen AFD Wähler auch Kunden sein könnten. Traurig? Ja wir finden es traurig. Natürlich haben wir langjährige wunderbare Partner die uns unterstützen. Denen gilt unser vollster Dank. Ohne jene die an uns glauben, wären wir nichts.

Die Janosch Weihnachtsaktion bis 31.12.2017:

Seit zwei Jahren genehmigt die Janosch AG uns, ein auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenes Motiv in verschiedenen Varianten anzubieten. Entstanden ist das Ganze im Herbst 2015 im Zuge der so genannten Flüchtlingskrise. „Gemeinsam sind wir stark-egal wo Du herkommst“ ist der Slogan der sich einer hohen Beliebtheit erfreut. Jedes verkaufte Produkt fördert unsere Arbeit. Hier die Links zu den  Kampagnen:

https://www.seedshirt.de/janosch-weihnachten-kompl-2017
Einkaufstaschen:
https://www.seedshirt.de/janosch-weihnachten-2017-taschen
Weiß:
https://www.seedshirt.de/weihnachten-2017-janosch-farblos
Kids:
https://www.seedshirt.de/egal-fuer-kids-bunt
Fotos: Jupiter Jones Thomas D

Moin Liebe – Tschüss Hass (Endzeitstimmung nicht mit uns!)

Wir grüßen aus Hamburg und plädieren für die „Liebe“ und entsagen dem „Hass“

Moin Liebe – Tschüss Hass – ein Textil mit Stil! Dieses Motiv war der Renner auf den Tourneen mit „Die Fantastischen Vier“ die wir in diesem Jahr begleiten durften.

Fotos: Flo D. / Schlagzeuger „Die Fantastischen Vier & bei The Voice Of Germany

Hier die wichtigsten Links:

Hoodies/Sweater

www.seedshirt.de/endzeitstimmung-nein

Shirts – Tank Tops – Lady Shirts

www.seedshirt.de/moin-endzeitstimmung-shirts

Hoffnungsträger – Projekt „MITTENDRIN“

Alle „MITTENDRIN“ Produkte findet Ihr hier:

www.facebook.com/pg/wirsindallemittendrin/shop/?rt=28

Alle Infos zu dem Projekt: www.facebook.com/wirsindallemittendrin

Dies ist ein Musikprojekt das aufmerksam machen und helfen will. Der Erlös wird u.a an die Sea-Eye und Kinder im Krieg gespendet. „Mittendrin“ wird auch das offizielle Video zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018“.

Alle wichtigen Links:

Spendenkonto MITTENDRIN:

www.betterplace.org/de/projects/57747-mittendrin

Wir wünschen allen Unterstützerinnen und Unterstützern , aber auch allen Menschen, egal woher sie kommen ein „Frohes Weihnachtsfest“ oder einfach ein besseres Jahr 2018.

Vielen Dank für alles!

Offizielle Pressemitteilung vom 20. November 2017

MITTENDRIN: „Musik ist die einzige Sprache, die jeder Mensch versteht, die berührt und die sich über alle Grenzen hinwegsetzt.”

In Zusammenarbeit mit „Laut gegen Nazis“ präsentiert „MITTENDRIN“ die „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018“ und produziert das offizielle Video.

„MITTENDRIN ist ein Lied, das helfen will. Es möchte aufmerksam machen ohne zu urteilen. Es möchte zum Nachdenken anregen und Bewusstsein schaffen. Das Bewusstsein, dass wir alle in einem Boot sitzen, wir sind alle “mittendrin”. Die deutsche Singer/Songwriterin MAI hat dieses wunderbare Lied geschrieben, das nun in Kooperation mit „LAUT GEGEN NAZIS“ und zusammen mit dem Produzenten Peter Keller (u.a. Peter Maffay & Tabaluga-Chefrock Studios Hamburg) produziert wird.“

Mit der Unterstützung von weiteren tollen Künstlern und der möglichen Einbindung eines syrisch-deutschen Philharmonie Orchesters, sowie eines internationalen Kinderchors, werden wir dieses Projekt nun als offizieller Partner der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018“ (über 1.700 Veranstaltungen 2017/bundesweit) realisieren.

Die Single wird im März 2018 veröffentlicht. Schon vor Weihnachten werden wichtige Informationen sowie ein kurzes Video veröffentlicht. Geplant ist ein Musikvideo unter Beteiligung vieler weiterer Künstler. Bestätigt sind hierfür bereits u.a der syrische Pianist und Buchautor Aeham Ahmad http://www.aeham-ahmad.com/de/ und der Liedermacher und Autor Heinz Ratz http://strom-wasser.de/ . Weitere größere Künstler werden derzeit für eine Mitwirkung am Song und für Appell Videos angefragt.

Alle Entwicklungen zum Projekt auf:

https://www.facebook.com/wirsindallemittendrin/  

www.lautgegennazis.de 

Von Mai:

„Das Bild, wie ein kleines Boot aus Papier, verpackt in Musik, den Text trägt und sich den Weg durchs Meer zu den Menschen sucht, zu den Menschen, die Hilfe brauchen und zu denen, die Hilfe geben, als Hoffnungsanker und als Zeichen, dass hier sehr wohl Menschen sind, die wahrnehmen, was da draußen passiert und nicht wegsehen, ließ mich nicht mehr los.

Es darf nicht sein, dass wir wirklich wieder wegsehen, dass wir noch immer nicht verstehen. Nicht verstehen, dass, wenn wir Menschen im Meer ertrinken lassen, sich das auch auf uns, unsere Leben auswirkt – früher oder später. Alles ist mit Allem verbunden und ich werde nicht irgendwann in die Augen meiner Tochter sehen und ihr sagen: “Ich hab von nichts gewusst, ich konnte daran nichts ändern.“ Jeder von uns kann etwas verändern, wir sind alle mittendrin und wir tragen alle die gleiche Verantwortung für das Hier, das Jetzt und das Morgen.“

https://www.facebook.com/maiwelt 

Crowdfunding www.seedshirt.de 

Motiv 1: https://www.seedshirt.de/fem-hoffnung-mittendrin

Motiv 2: https://www.seedshirt.de/me-hoffnung-mittendrin

Motiv 3: https://www.seedshirt.de/ganz-hoffnung-mittendrin

Kinder: https://www.seedshirt.de/kids-hoffnung-mittendrin

Spendenmöglichkeiten: Über Betterplace:  https://www.betterplace.org/de/projects/57747-mittendrin  

Über „Laut gegen Nazis e. V.“ / zweckgebunden:

LAUT GEGEN NAZIS E.V.

IBAN: DE 38200505501261177925

BIC: HASPDEHHXXX

HAMBURGER SPARKASSE

BETREFF: MITTENDRIN

Love-Likeattack „Love Speech Therapy“ auf Facebook:

www.facebook.com/Voting-Love-Speech-therapy

Die „Love Speech Therapy“ startet durch – Vote auf Facebook für die besten Statements aus ca. 800 Einreichungen! Plakataktion in fünf Medienstädten für den 27. Januar 2018 geplant. Sponsoren und Finanziers gesucht

Mit Bedauern mussten wir die eigentlich geplante Plakataktion zur Bundestagswahl absagen. Weder Sponsoren, noch die Möglichkeit die Plakate irgendwo zu platzieren, waren gegeben. Wir greifen unser Projekt jetzt mit Hilfe einer Schülerschaft wieder auf. 800 Userinnen und User hatten im Frühjahr/Sommer 2017 ihr ganz eigenes Statement für eine offene Welt und die Lieben eingereicht. Wir halten unser Versprechen und wollen die besten zehn Statements nach einer Vorauswahl durch die Schülerinnen und Schüler der IGS Gesamtschule Landau/Pfalz küren. Hierzu konnten wir eine zehnköpfige Jury gewinnen, die wir noch im Einzelnen bekannt geben.

Vorauswahl von 320 Statements durch die Schülerinnen und Schüler aus Landau:

In regelmässigen Abständen (2 x die Woche) veröffentlichen wir auf  www.facebook.com/Voting-Love-Speech-therapy 40 Fotos für unseren „Love – Likeattack“ Die 40 besten Statements gehen nach allen Veröffentlichungen in das Rennen für die Jury. Bereits Mitte Dezember 2017 wird diese Jury entscheiden, welche 10 Statements professionell layoutet 2500 x gedruckt werden und in den Straßen von fünf Medienstädten präsent sein werden.

Timing:

  • Votingphase Facebook bis 10. Dezember 2017
  • Entscheidung der Jury Mitte Dezember bis zur ersten Januarwoche 2018
  • Zweite Januarwoche Fotoshooting mit den Gewinnern in Hamburg/grafische Gestaltung der Plakate
  • Ende Januar Plakatierung der besten zehn Statements in fünf Städten (Hamburg, Berlin, Köln, München, Leipzig) – Unser Wunschtermin ist der 27.01.2018 (Tag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz/-Internationaler Holocaust Gedenktag)

Wir wollen mit Euch gemeinsam ein Zeichen setzen. Danke. Ihr könnt uns hier unterstützen:

www.goood.de/projekt/laut-gegen-nazis/14030

www.betterplace.org/de/projects/14030/donations/new#paypal

 

 

 

Mittendrin ist eine Single der deutschen Singer-/Songwriterin „MAI“ zugunsten von Trägern und Verbänden die sich um traumatisierte Kriegskinder kümmern und diese betreuen. An der Single werden viele weitere Künstlerinnen und Künstler mitwirken.
Wir sind alle Menschen und sollten alle die gleichen Rechte haben aber die haben wir nicht.
MITTENDRIN ist ein Lied das helfen will. Es möchte aufmerksam machen ohne zu urteilen. Es möchte zum Nachdenken anregen und ein Bewusstsein schaffen. Das Bewusstsein, zu begreifen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Wir sind alle “Mittendrin”. 
Mai: “Es kann nicht sein das wir wirklich wieder wegsehen, dass wir noch immer nicht verstehen, nicht verstehen, dass wenn wir Menschen im Meer ertrinken lassen, sich das auch auf uns, unsere Leben auswirkt, früher oder später.“
MITTENDRIN sieht die Farben am Horizont, hofft und gibt nicht auf zu spüren was möglich ist wenn wir uns bewusst werden das jeder einzelne von uns etwas tun, etwas verändern kann und Teil des großen Ganzen ist.
Mit diesem Projekt sammeln wir durch den digitalen Verkauf der Single „Mittendrin“ sowie gegebenenfalls dem Verkauf physischer Tonträger, Spenden für Kinder. Kinder die den Krieg vor dem sie geflohen sind, erlebten und schwer traumatisiert sind.
Produktion: 
(Peter Keller/Tilmann Ilse-Hamburg)

Crowdfunding für „Mittendrin“ über www.seedshirt.de Menschen die, die Hoffnung tragen und wir sind mittendrin. Seid unsere Hoffnungsträger und unterstütze damit Mittendrin – für eine bunte offene Welt:

Motiv 1: https://www.seedshirt.de/fem-hoffnung-mittendrin
Motiv 2: https://www.seedshirt.de/me-hoffnung-mittendrin
Motiv 3: https://www.seedshirt.de/ganz-hoffnung-mittendrin
Kinder:  
https://www.seedshirt.de/kids-hoffnung-mittendrin

Alle Motive sind als Hoodie & Shirts (alle Varianten) erhältlich! Die Einnahmen der Shirts & Hoodies fließen direkt in die Produktion der Single „Mittendrin“ deren Erlös für Kinder im Krieg gespendet wird. Aktueller VÖ Termin ist der 31. März 2018 zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“.

Spendenportal für das Projekt: www.betterplace.org/de/projects/57747-mittendrin
Spenden über den Verein Laut gegen Nazis e. V.:
LAUT GEGEN NAZIS E.V.
Betreff „Mittendrin“
IBAN: DE 38200505501261177925
BIC: HASPDEHHXXX
HAMBURGER SPARKASSE

Listen (ein Nachruf zur Frankfurter Buchmesse)

Leonhard F. Seidl

Nazis liebten Listen, Neonazis lieben Listen und auch die »Neue Rechte« liebt Listen. Nein, dass soll jetzt keine »Nazikeule« gegen die armen, gescholtenen »Patrioten« der »Identitären« sein, von denen früher nicht wenige Neonazis waren. Und natürlich auch nicht gegen AfD-Politiker wie Höcke, die vom »1.000 jährigen Reich« faseln. Obwohl das schon einmal ein anderer vor ihm getan hat.

Es geht um eine Liste, die der extrem Rechte »Verlag Antaios« bei der Frankfurter Buchmesse herumgereicht hat. Ja, ich weiß, ich mache jetzt wieder Werbung für ihn, aber schweigen macht mitschuldig, um eine andere Wahrheit aufzugreifen. Die Liste um den Trachtenjanker Rechten-»Think thank« Schafzüchter Götz Kubitschek. »Ein Wegweiser durch unsere Szene« heißt es da. » … für das »andere Deutschland«, für das konservative, das rechtsintellektuelle, das AfD-Milieu, die kommende politische und gesellsachftliche Tendenz.« Darauf sind der algerische Schriftsteller und Islamkritiker Boualem Sansal zu finden; wen wundert‘s, sind die »Neuen Rechten« laut ihrer Aussage doch keine Rassisten aber gegen den Islam. Deutlicher wird die Gesinnung und damit die Wahl schon beim sozialdemokratischen-Salonrassisten Thilo Sarrazin. Zum Leidweisen »meines Verlags« ist darauf auch die Nautilus-Autorin Shumonha Sinha zu finden, weil sie ihrem Roman »Erschlagt die Armen« unter anderem kritisiert, wie sich die ansonsten, tendenziell patriarchal generierenden westbengalischen Männer aufgrund der Umstände erniedrigen, um einen Aufenthaltsstatus zu bekommen. Die herausgebenden Verlage tragen laut dem Flugblatt »auf beiden Schultern Wasser«, also rechtskonservativ auszulegende Literatur. Dies zeigt, wie weitschweifend die »Neue Rechte« ihre Gesinnung verortet sieht. Was der Nautilus-Verlag ein wenig anders sieht und der rechtspopulistischen Jungen Freiheit kein Interview mit ihrer Autorin zugesteht, obwohl die hetzerische Wochenzeitung das Buch in ihrem Shop oder müsste man sagen Internet-Laden, führt.

 

Die „Neue Rechte“ arbeitet zudem mit wohldurchdachten »Listen«, auch Tricks genannt. Weshalb der Umgang mit Ihnen und vor allem der Widerstand gegen sie ebenfalls durchdacht sein sollte. Sie betreiben semantische Verwirrspiele, deuten um, sprechen nicht von »Rasse«, sondern von »Identität«. Und nicht zuletzt versuchen sie salonfähig zu werden und extrem rechte Theorien hoffähig zu machen, was ihnen tragischerweise bereits gelungen ist. Wie die Wahlergebnisse und die im CSU-Programm zu findende Aussage »Der Islam gehört nicht zu Deutschland« bestätigen. Obwohl dies gegen das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Religionsfreiheit verstößt

Die Schriftstellerin Zoe Beck ist Mitinitiatorin der »Verlage gegen Rechts«-Initiative. Auf der Messe sah sie einen Button am Revers eines Identitären. Worauf sie bei Facebook postete: »weniger freut mich, dass einer von der neuen rechten auch einen trug. aber das ist ein anderes thema.« Und eben das ist das große Thema. Die »Neue Rechte« betreibt ein Mimikry-Spiel. Sie verbergen ihre tatsächlichen Absichten, sprechen Konzepte bewusst selektiv an. Da muss dem Großkapital schon mal verboten werden, um des Profits willen ganze Völkerscharen in Europa zu verschieben. Und natürlich sind sie angeblich gegen jeden Extremismus. Genau wie die AfD.

Diese Maske gilt es argumentativ herunterzureißen. Einerseits. Andererseits sollte man gegen sie aktiven Widerstand leisten. Jedes Hamburger Gitter um eine AfD-Kundgebung schreckt Zuhörer*innen ab und symbolisiert, um wen es sich hinter den Gittern handelt. Veranstaltungsorte zu blockieren ebenso. Nicht zuletzt wird »Ziviler  Ungehorsam« aufgrund der Erfahrungen der Shoa als Teil einer demokratischen Kultur begriffen. Oder sollte es zumindest. Und zwar nicht nur von den »bösen Linken«, die mal wieder die Buhmänner der konservativen Kartoffelnation sind, weil sie lautstark gegen den Auftritt des völkischen Nationalisten Höcke demonstriert und ihm dadurch angeblich mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben. Das tun schon Teile der Medien, wenn sie seine Parteikolleg*innen durch die Talk-Shows reichen und »Flüchtlinge« zum Verkaufsschlager designen.

 

Das Problem sind keineswegs engagierte Linke, die zivilen Ungehorsam leisten und Identitären, der AfD und Neonazis ihre Auftritte bei der Buchmesse oder andernorts versauen. Das Problem sind Konsumdemokrat*innen, die lediglich alle vier oder zwei Jahre wählen gehen und dann auf Facebook dazu auffordern es ihnen gleichzutun, weil man sonst »Die Rechten« wählen würde. Die auf der anderen Seite aber jeden lautstarken Protest als undemokratisch kritisieren. Tatsächlich gibt es »kein Recht auf Nazipropaganda« und genauso wenig gibt es »kein Recht auf weichgespülte völkisch nationalistische Propanda«. Um aufzuzeigen, warum dem so ist, sollte man eine Liste mit Orten anlegen, an denen die »Neue Rechte« UND die »Alte Rechte« vulgo Neonazis, Gewalt und Angst verbreiten. Zu diesen Orten zählt seit diesem Jahr leider auch die Frankfurter Buchmesse.

Liebe statt Hass!

Nie wieder solche Bilder! Die AFD sitzt im Bundestag. Nazis wie der Höcke werden von dieser Partei umgarnt.Menschen fallen wieder auf die Rhetorik und die Gestik von damals herein. Wir wollen mit der „Liebe“ zum Leben ein Gegenpol bieten. Wie lebendig unsere Demokratie sein kann, haben wir bei unserem Projekt „Love Speech Therapy“ gelernt. Nun starten wir durch. Der 27. Januar 2018 ist der Tag, an dem wir mit den besten Statements der Userinnen und User die an dem Projekt teilgenommen haben, auf die Straße gehen wollen

Gedenken statt Bundestag (Start der „Love Speech Therapy“)

Wir wollten die besten Statements aus über 700 Einsendungen von Userinnen und Usern eigentlich vor der Bundestagswahl 2017 umsetzen. Leider fehlten uns die finanziellen Mittel und Plakatierungsflächen zu erhalten war fast schier unmöglich. Die AFD zog in das Parlament und es ist unsere Pflicht als Institution ein anderes Bild zu vermitteln.

Wir baten die Userinnen und User im März 2017, uns ihr Statement und Foto zu senden. Nach dem bescheidenen Sommer, der uns nicht die Möglichkeit bot eine Plakataktion zur Bundestagswahl umzusetzen, haben wir nun ein neues Konzept für dieses wunderbare Projekt erarbeitet. Am 27. Januar 2017 kehrt der Gedenktag wieder, der uns allen Auftrieb geben sollte, rechte Phrasen im Bundestag hinzunehmen. Der „Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz“ ist nicht nur ein internationales Symbol, sondern sollte gerade uns Deutsche zum Nachdenken zwingen. Wie kann es sein, dass nach 68 Jahren Nazis in den Bundestag einziehen. Das ist beschämend und für die Opfer rechter Gewalt und der Naziherrschaft eine Ohrfeige ins Gesicht. Wir wollen mit den wunderbaren Menschen die uns ihre Statements gesendet haben, zum 27. Januar 2018 deutlich machen, dass wir eine bunte Welt wollen, in der wir leben. Die aktuelle Situation zeigt aber auch, wie schwierig dies in der Gegenwart umzusetzen ist. Unfassbare Entwicklungen weltweit. Rechte Tendenzen in Europa und Übersee.

Wir wollen mit der „Love Speech Therapy“ und Euch gegen halten. Neue Einreichungen nehmen an der Plakataktion nicht mehr teil, allerdings werden wir diese veröffentlichen,sofern Einsendungen stattfinden.

Am Montag, den 16.10.2017 werden wir mit den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule IGS Landau/Pfalz das neue Konzept auf den Weg bringen. Wir wollen die Jugendlichen dazu ermuntern, federführend die „Love Speech Therapy“mit uns und allen Partnern umzusetzen.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

„Love Speech Therapy“ auf Facebook: www.facebook.com/LoveSpeechTherapy/