Am Freitag, den 13. November 2020 erscheint unsere 4. Episode der „Laut gegen Nazis“-Podcast-Reihe

Thema: Als Thema haben wir das Projekt“𝗔𝗜𝗧 𝗳𝗼𝗿 𝗠𝗼𝗿𝗶𝗮“! Diese junge Initiative, die vier Wochen lang vor Ort half, hat uns unfassbar begeistert und der Podcast mit Ihnen war wahnsinnig spannend und zeitweise sehr emotional. Es ist erst ein paar Wochen her, da brannte das 1. Camp in Moria nieder. Unter den Augen Europas. Empörung, Entsetzen, Forderungen nach der der Aufnahme der schutzbedürftigen Menschen hörten wir allerorts. Und heute? Genau über die Zustände nach der medialen Empörung haben wir uns unterhalten. Vor Allem auch der Zustand Europas zum Thema „Menschlichkeit“ ist sehr fragwürdig.

Wir wollen euch noch nicht zu viel verraten, aber wer sich über die Jungs und Mädels schonmal informieren möchte kann das hier tun:

AIT for MoriaInstagram.com/ait_for_moria/

Ebenfalls sind sie auf Spenden angewiesen, um ihr Projekt weiterhin in die Tat umzusetzen! Hier könnt ihr Spenden:

gf.me/u/y4kfa6 oder mit Paypal:paypal.me/AITforMoria

Freut euch auf diese wirklich tolle Episode!

Rückblick:

Unseren Podcast könnt ihr wie immer auf unserer Homepage, Youtube oder euer Lieblingsplattform hören

Youtube:https://www.youtube.com/channel/UCCNDEzOn6LrnKmQRpXRdV1g

Homepage:https://podcast.lautgegennazis.de/

Apple:https://podcasts.apple.com/…/laut-gegen…/id1535618212

Google:https://podcasts.google.com/…/aHR0cHM6Ly9wb2RjYXN0Lmxhd…

Spotify:https://open.spotify.com/show/3oIXebEe26EfttlGeD0BNY

Deezer:https://www.deezer.com/de/show/1851212

Der 2. Lockdown macht uns auch zu schaffen, aber natürlich halten wir durch. Unsere neue „Laut gegen Nazis“-Podcast-Reihe ist die Alternative zu unseren sonstigen praktischen Projekten. Umso mehr freuen wir uns über die Resonanz auf den Verkauf unseres Mund-/Nasenschutzes. „Wir sind laut!-Ohne zu brüllen!“ und unser Podcast-Logo schmücken die Maske. Innerhalb von 10 Tagen verkauften wir über 250 Stück. Mit den Erlösen aus dieser Verkaufsaktion, in nicht ganz so leichten Zeiten, finanzieren wir unsere Podcast Produktion. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Die Maske kann hier bestellt werden. Wir lieben Euch.

Hier könnt Ihr bestellen:

Diese Masken können weiter bestellt werden! Stückpreis 10,95 €/+2,80 Versandkosten – Die Marge wird zur Finanzierung unserer „Laut gegen Nazis“ Podcast-Reihe verwendet. Vorkasse ist Bedingung, da wir keine hohen Produktionskosten vorab verauslagen können.Die schnellste und einfachste Bestell-Möglichkeit besteht über PayPal.Für PayPal-Zahler haben wir dieses Bestellformular eingerichtet:https://form.jotform.com/203013130030023Die zweite Möglichkeit:Per Vorab-Direktüberweisung auf folgendes Bankkonto:MaN- Counter Speech Maske DE60 2004 0000 0202 7027 02COBADEFFXXXWichtig: bei Überweisungen stets Anzahl der Masken, den korrekten Namen und die Anschrift angeben. Die Versandkosten werden bei Bestellung einer höheren Stückzahl selbstverständlich nur einmal berechnet. Der Versandkostenbetrag ist 2,80 Euro.Vielen Dank an alle, die uns mit dem Kauf dieser Maske unterstützen. Ihr seid klasse! Die Lieferzeit beträgt aufgrund der hohen Nachfrage ca. 14 Tage. Unser kleines Team versucht so schnell wie möglich, die Masken zu versenden.

Die Episode 2/ „Laut gegen Nazis“-Podcast Reihe/am Freitag 30.10.2020/20.00 Uhr auf allen Kanälen

„Polizei darf demokratisch selbstbewusst sein! […] Die GdP ist aus dieser Überzeugung und Haltung heraus immer aktiv und nie müde sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Populismus und Extremismus deutlich zu positionieren.“ – 𝗧𝗼𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗝ä𝗴𝗲𝗿

Unsere Gäste:

Wolfgang Kopitzsch: Ehem. Polizeipräsident Hamburg (2012-2014), Mitglied der GdP, ehem. Ausbilder der Polizei Hamburg, Historiker, SPD-Mitglied, organisiert Fahrten in KZ-Gedenkstätten für junge Polizeianwärter.

Torsten Jäger: Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Schleswig Holstein und ein Polizist in Ausbildung und ein Mitglied der Junggruppe der Polizeihochschule Eutin (Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage).

Wir haben uns gedacht, dieses brandaktuelle Thema in unserer Sendung zu bearbeiten. Rassismus, Rechtsextremismus in der Polizei und Polizeigewalt selbst führen zur Unglaubwürdigkeit der Exekutive in Teilen der Zivilgesellschaft. Viele Menschen haben bei Demonstrationen, Festnahmen und Kontrollen negative Erfahrungen gesammelt. Die rechtsextremistischen Chats von Polizeibeamten in verschiedenen Bundesländern werfen viele Fragen auf. Ebenso Bilder von Festnahmen mit roher Gewalt durch Polizisten. Bei der Planung ist uns die Idee gekommen, die Polizei selbst zu fragen. Unsere Gäste sind führende Beamte und ein Polizist in der Ausbildung. Die Sendung zeichneten wir bereits am 19. November 2020 im Audioformat auf.

Wir führten ein sehr ausführliches Gespräch und waren über die Ehrlichkeit und Bereitschaft Auskunft zu geben, überrascht. Entstanden ist ein intensiver Austausch und ein Einblick in die Strukturen, die Ausbildung und in die Geschichte der Polizei. Sehr spannend und informativ.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen Interessierten und Zuhörer*Innen, die unsere 1. Episode mit Smudo und Julia von Heinz bei unserer Premiere mit verfolgt und dabei waren. Wir versprechen weitere spannende Themen und Gäste. Wir sind LAUT – ohne zu brüllen.

Unsere Laut gegen Nazis – Podcastreihe könnt ihr wie gewohnt auf euer Lieblingspodcastplattform, sowie auf unserer Homepage anhören!

Homepage:https://podcast.lautgegennazis.de/

Apple:https://podcasts.apple.com/…/laut-gegen…/id1535618212

Google:https://podcasts.google.com/…/aHR0cHM6Ly9wb2RjYXN0Lmxhd…

Spotify:https://open.spotify.com/show/3oIXebEe26EfttlGeD0BNYDeezer:https://www.deezer.com/de/show/1851212

Soundcloud:https://soundcloud.com/user-350269353Y

outube:https://www.youtube.com/channel/UCCNDEzOn6LrnKmQRpXRdV1g

*Diese Folge ist nur im Audioformat verfügbar.

Unsere Gäste: Smudo (Die Fantastischen Vier), Julia von Heinz (Regisseurin/per Videoschaltung)

„UND MORGEN DIE GANZE WELT“? Moderation: Jörn Menge (Gründer „Laut gegen Nazis“)

Eine der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins „Laut gegen Nazis e.V.“ ist die Aufklärungsarbeit und Förderung von Initiativen, die sich für die Demokratie, gegen Menschenverachtung & rechtsextremistisches Gedankengut engagieren.

Die Corona-Pandemie hat den Verein in diesem Jahr daran gehindert, viele praktische Projekte umzusetzen.

Zudem wurde die Jubiläumstournee von „Die Fantastischen Vier“ auf das Jahr 2021 verschoben. Diese Tournee ist auch monetär wesentlich für die Umsetzung von Projekten sehr wichtig. Die Partnerschaft im Rahmen unserer Arbeit mit „Die Fantastischen Vier“ existiert schon seit unserem Bestehen.

Wir haben überlegt, wie wir unsere Arbeit trotz Corona fortführen können.

Die Idee:

Eine Podcast-Reihe mit vier Folgen im Monat. Probeweise für ein halbes Jahr. Im Rahmen dieser Reihe werden Menschen zu Wort kommen, die sonst sehr wenig Gehör finden.

Wir werden ein breites Spektrum an Themen in unseren Sendungen bearbeiten. Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung, Diskriminierung, Flucht, Seenotrettung und vieles mehr.

Geschichte:
Bereits im Jahre 2000 engagierten sich unser Gast Smudo und J. Menge (Gründer von „Laut gegen Nazis“) gemeinsam mit vielen anderen für die Kampagne „Mut gegen rechte Gewalt“ des Magazins „stern“, die im Jahre 2003 beendet wurde. Gesammelt wurden 1,2 Millionen Euro für die Amadeu Antonio Stiftung, die damals gerade gegründet wurde. 2004 wurde dann „Laut gegen Nazis“ ins Leben gerufen. Bis heute ist Smudo hier engagiert. Umso mehr freuen wir uns, ihn als Gast zu begrüßen.

Die Themen der ersten Sendung am 23.10.2020:
– Die aktuelle Situation insgesamt
– Wie wichtig ist die Antifa und das Engagement so vieler wunderbarer Initiativen
– Der Film „UND MORGEN DIE GANZE WELT (Regie: Julia von Heinz)
– Welche Möglichkeiten haben wir, uns dem Aufbegehren des rechtsextremistischen

Gedankenguts entgegenzustellen?
– Was haben wir auch aus der nahen Geschichte (NPD, AFD, NSU, Chemnitz, Hanau, Halle, rechtsextremistische Netzwerke etc.) gelernt? – Ein Rückblick mit vielen aktuellen Fragen.

Die Gäste
Smudo:

Ohne Smudo und „Die Fantastischen Vier“ würde es die Arbeit von „Laut gegen Nazis“ in dieser Form nicht geben. Smudo engagiert sich seit 20 Jahren gegen Rechtsextremismus. Von ihm stammt auch das Zitat „AFD ist Faschismus“. In der gesamten Zeit haben wir mit ihm gemeinsam zig Pressekonferenzen veranstaltet. „Die Fantastischen Vier“ unterstützen „Laut gegen Nazis“ seit Bestehen mit ihrem Engagement monetär und mit viel öffentlicher Beachtung.
Auf der nächsten Tournee werden wir die „Omas gegen Rechts“ an unserem Stand vorstellen und fördern. Eine langjährige Partnerschaft ohne Ende.

Julia von Heinz /per Video-Live Schaltung:
Am 29. Oktober startet der Kinofilm UND MORGEN DIE GANZE WELT, der neue Film der renommierten Regisseurin und Drehbuchautorin Julia von Heinz (HANNAS REISE), die 2015 mit ihrer Leinwandadaption von Hape Kerkelings Beststeller ICH BIN DANN MAL WEG knapp zwei Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Das brandaktuelle Drama erzählt von der Jura-Studentin Luisa, die sich gemeinsam mit ihren Freunden politisch gegen Rechtsextremismus engagiert. Als sie von einem geplanten Attentat erfahren, müssen sich Luisa und ihre Freunde entscheiden, wie weit sie für den Widerstand gehen wollen. In den Hauptrollen überzeugt ein starkes junges Schauspieler*innen-Ensemble um Mala Emde (303), Luisa-Céline Gaffron (LOOPING) und Noah Saavedra (EGON SCHIELE).
„UND MORGEN DIE GANZE WELT ist als Frage zu verstehen. Welche Antworten seine Figuren finden, zeigt der Film. Alle anderen werden sie sich suchen müssen, beim Blick in die Nachrichten, die sozialen Medien, auf die Straßen – und vielleicht auch endlich wieder im Kino.“ (SPIEGEL, Nr.36/ 29.8.2020)
https://www.lautgegennazis.de/und-morgen-die-ganze-welt/
Produziert wird der Podcast im Studio des Hamburger Stadtteil- und Kulturzentrums MOTTE
Die geplanten Sendungen für den Oktober/November 2020 im Überblick:

30.10.2020: „Rechtsextremismus in der Polizei und Polizeigewalt

Gäste:

Wolfgang Kopitzsch, Ehem. Polizeipräsident Hamburgs (2012-2014), Mitglied der GdP, ehem. Ausbilder der Polizei Hamburg, Historiker, SPD-Mitglied, organisiert Fahrten in KZ-Gedenkstätten für junge Polizeianwärter

Torsten Jäger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Schleswig Holstein & ein weiterer Gast

06.11.2020: Erinnerungskultur & Wachsamkeit in Kooperation mit der KZ Gedenkstätte Neuengamme

Gäste: Dr. Oliver von Wrochem (Leiter KZ-Gedenkstätte Neuengamme) / t.b.a.

Gerade im Anblick der letzten antisemitischen Ereignisse, welche eine traurige und erschreckende Normalität entwickelt haben, möchten wir einem der wichtigsten Tage der deutschen Geschichte gedenken. Neben dem Mauerfall jährt sich an diesem Tag auch die Reichsprogromnacht (09. November 1938).

Wir möchten immer wieder in Erinnerung rufen, warum es wichtig ist, der Vergangenheit zu gedenken und die Lehren aus dieser nicht zu vergessen. Denn dies ist ein wichtiger Schritt, sich entschlossen gegen Rechtsextremismus zu stellen. Damals wie heute ging der Hass durch alle Gesellschaftsschichten. Wir beleuchten im Gespräch die Täter von damals und rufen zur aktuellen Wachsamkeit auf.

13.11.2020: „Die Auswirkungen der Coronazeit auf die Obdachlosigkeit“

Gäste: Dr. Prof. Harald Ansen & weitere Gäste, Professor für Soziale Arbeit an der HAW-Hamburg, Mitglied des externen Beirats der Hamburger Zeitschrift „Hinz und Kunzt“. Weitere inhaltliche Informationen folgen.

20.11.2020 (Video-Podcast): Rassismus & Rechtsextremismus im Fußball

Gäste: Micky Beisenherz (Autor und vieles mehr) & Raphael Brinkert – Beide Gäste sind absolute Fußballfachleute. Wieviel Rassismus und Rechtsextremismus ertragen die oberen und unteren Ligen? Wie agieren Vereine, Fans zu diesen Themen? Was müssen wir alle, die diesen Sport lieben, dafür tun, dass rassistische rechte Tendenzen aus den Stadien und von den Amateurplätzen verbannt werden?

Pressestelle: Laut gegen Nazis e.V.

Jörn Menge
E-Mail: jm@makeanoise.de

Neue Motive vom Shirt bis zum Hoodie:
Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus, Antisemitismus und Menschenverachtung entstehen, wenn Leute keinen Respekt vor anderen Lebensformen, vor dem Aussehen anderer und ihrer Herkunft haben. Unsere Vielfacht entsteht nur dadurch, dass wir igendwie alle gleich, aber doch auch „anders“, sind. Du bist anders, als ich. Ich bin anders, als Du. Wir können uns trotzdem lieben und zusammen auf diesem Globus leben, wenn wir denn wollen.
Mit dem Kauf dieser Shirts unterstützt Du unsere Arbeit des Vereins 
„LGN e. V.“ in Hamburg.

Mit dem Kauf dieser Shirts unterstützt Du unsere Arbeit des Vereins „Laut gegen Nazis e. V.“ in Hamburg.

Pressekonferenz am 09. September 2019/Hamburg

Wir nehmen das so nicht hin!

Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg haben gezeigt in welchem Zustand sich

unser Land befindet.

Unsere Protest- Pressekonferenz:

Podiumsgäste: Smudo (Die Fantastischen Vier), Bündnis #unteilbar,

Raphael Brinkert, Jannes Vahl (Clubkinder),

Lars Lewerenz (Audiolith International GmbH) Moderation: Jörn Menge

Videostatements von: Carola Rackete (Seawatch), Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen)

und weiteren Persönlichkeiten.

Seit 15 Jahren engagiert sich “Laut gegen Nazis“ gemeinsam mit Smudo & den Fantas

gegen den „wachsenden Rechtsextremismus“ in Deutschland. Die Ergebnisse und die

Reaktionen von Medien und Politik auf die Wahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen

ein Bild auf, welches wir erwartet haben. Die rechtsextremistische Partei AFD sitzt in

allen Landtagen und im Bundestag. In Sachsen und Brandenburg nun als zweitstärkste

Fraktion. Die Reaktionen der Politik klingen verharmlosend.

Der Ministerpräsident Sachsens /Kretschmer beispielsweise- freies Zitat:

„…das freundliche Sachsen habe gewonnen!“. Nein, die so genannten Volksparteien

verlieren an Glaubwürdigkeit und das nicht nur seit letztem Sonntag.

Menschenverachtendes, rechtsextremistisches Gedankengut sind mehr als nur

salonfähig geworden. Die Berichterstattung mancher Medien tragen zu einer

Normalisierung von Rassismus und zu dieser Tendenz bei. Die AFD ist ein Auffang-

becken von alten und neuen Nazis und Rechtsextremisten. Gauland forderte vor

einigen Tagen gar einen Umsturz.

Viele Dinge die jetzt passieren, erinnern an die Zeit der Weimarer Republik. Hier gab es

keine Machtergreifung. Die NSDAP wurde gewählt. In den Landtag von Sachsen

übrigens bereits 1929. Vier Jahre bevor Adolf Hitler Reichskanzler wurde.

Heute haben wir wieder viele Zuschauer, Mitläufer, empörte Wutbürger die sich

alte Zeiten zurück wünschen. Wir müssen gegenhalten.

Demokraten neigen zu großen Diskussion. Die AFD liefert Phrasen und Thesen

über die wir nicht diskutieren wollen.

Die Menschen die sich täglich gegen die wachsende Menschenverachtung,

gegen Rassismus und Hass engagieren, kommen nach solchen Wahlen nicht zu Wort.

Auf unserer Pressekonferenz wollen wir deutlich machen, wie wichtig es ist sich gegen

rechtsextremistisches Gedankengut und seine Folgen zu stellen.

Statements:

Lars Lewerenz/Audiolith International GmbH:

Viele Bands auf Audiolith, Menschen und Initiativen, die aktuell und schon immer bei Nazis mal mehr oder weniger in den Fokus geraten sind, sind der Beweis, dass es möglich ist, sich gegen den Rechtsruck zu stellen, weiterzukämpfen und Stellung zu beziehen. Immer mehr schaffen es die Rassisten und modernen Faschisten im Netz und auf der Straße Angst zu schüren und ein größere, reale und gefühlte Bedrohung zu erschaffen.Die Antwort darauf muss unsere Solidarität sein!Ich habe eigentlich Respekt und Verständnis für viele Sachen, die ich vielleicht nicht verstehe, aber für Rassismus und Menschenverachtung darf es kein Verständnis und keine Toleranz geben. Null. Gar nichts. Ich möchte nur kotzen! Ein Satz noch dazu „Die Dunkelheit darf niemals siegen!“

Raphael Brinkert:

„Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Jeder Einzelne ist gefordert, dass sich Geschichte und Hass nicht wiederholen. Dass wir nichts gewusst haben, ist angesichts der Veränderungen in unserer Gesellschaft dieses Mal keine Option.

Weitere Statements folgen auf der Pressekonferenz am 09. September 2019 .

Mit besten Grüßen und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Laut gegen Nazis e.V.

Presseabteilung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an:

Jörn Menge: jm@makeanoise.de Tel. 01746369873

Sarah Hackl: sh@lautgegennazis.de

„Laut gegen Nazis“ unterstützt seit Jahren Initiativen gegen Menschenverachtung in Deutschland. Initiativen, die sich gegen den zunehmenden Rechtsextremismus engagieren. Aktuell setzen wir uns verstärkt für die Seenotrettung im Mittelmeer und für ein offenes  Europa und Deutschland ein. Rechtes und menschenverachtendes Gedankengut ist in dieser Zivilgesellschaft schon lange salonfähig geworden. In den letzten Jahren haben wir den Einzug der rechtsextremistischen Partei AFD in alle Landtage beobachtet, Bericht erstattet uns begleitet. Der Einzug dieser Partei in den Bundestag war bereits vor Jahren absehbar.

Am Sonntag, den 01. September 2019 könnte die AFD als stärkste Partei in die Landtage von Sachsen und Brandenburg einziehen und somit Regierungen bilden. In Thüringen besteht ebenso die Gefahr, dass dies geschehen kann. Die Prognosen sprechen dafür.

Die Bedeutung eines Wahlsieges der AFD ist weitreichend. Somit würden nach knapp 80 Jahren wieder Rechtsextremisten die Geschicke von Bundesländern bestimmen. Abgesehen davon würde sich auch die Aufteilung im Bundesrat verändern. Ein Horrorszenarien für diejenigen die sich tagtäglich gegen eine solche Tendenz engagieren.

Wir wollen nach den üblichen Analysen, den tränenreichen Statements von führenden Politikerinnen und Politikern der demokratischen Parteien von Hamburg aus ein Zeichen setzen. Die politische Entwicklung in Deutschland war seit Jahren abzusehen.

Die geplante Pressekonferenz in Hamburg:

Derzeit laden wir unsere Podiumsgäste ein. Das Bündnis #unteilbar (Großdemonstration am 24.08.2019 in Dresden/ 50.000 erwartete Teilnehmerinnen und Teilnehmer) wird ebenfalls hier in Hamburg zugegen sein.

Smudo Frontmann der Fantastischen Vier und langjähriger Unterstützer der Kampagne ist auch auf dem Podium vertreten.

Der Leipziger Sebastian Krumbiegel(Die Prinzen) hat bereits ein Statement zur PK angekündigt. Alle Neuigkeiten zur geplanten PK werden wir selbstverständlich veröffentlich.

Hamburg, 13.11.2018 – Seit dem 9. November läuft die Social-Media-Aktion #unfollowme der gemeinnützigen Organisation „Laut gegen Nazis“. Neben zahlreichen Prominenten, Influencern und Organisationen unterstützen Tausende die Aktion und fordern Follower mit rechtem Gedankengut dazu auf, ihnen nicht mehr zu folgen. „Laut gegen Nazis“ hat bislang allein über Facebook mehr als 500.000 Menschen erreicht.

Seit dem Start der Kampagne am vergangenen Freitag sind bereits beachtliche Ergebnisse zu verzeichnen: Noch am Tag der Veröffentlichung knackte der Kampagnenfilm mit Sido, Smudo, Frederick Lau und vielen weiteren Influencern die Marke der 1 Millionen Views. Allein über die Facebook-Seite von „Laut gegen Nazis“ wurden bisher mehr als 500.000 Menschen erreicht, die sich in mehr als 60.000 Interaktionen mit #unfollowme auseinandergesetzt und diskutiert haben.

Nicht nur der Aufruf von „Laut gegen Nazis“ sorgte für jede Menge Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff. Die Posts der Teilnehmer und Prominenten verbeiten die Botschaft mit einer Reichweite in Millionenhöhe. So bekamen beispielsweise allein die Posts von Fynn Kliemann und Lena Meyer-Landruth über 53.000 beziehungsweise 32.000 Likes.

Die Reaktionen und Kommentare auf die Posts sind vielfältig. #unfollowme hat bewusst provoziert, viele Menschen wachgerüttelt und zur Meinungsäußerung bewegt. Kritikpunkte zu #unfollowme beziehen sich auf den Abbruch einer offenen Kommunikation.

Jörn Menge von „Laut gegen Nazis“ dazu: „Offener Rassismus und aggressive Fremdenfeindlichkeit werden im Internet leider immer demonstrativer zur Schau gestellt. Wir lehnen Dialoge keineswegs ab, allerdings hat es sich leider zu oft als unmöglich erwiesen, mit Menschen zu diskutieren, die ihre Menschenverachtung felsenfest im Kopf verankert haben. So hat unser bewusst provokant gewählter Hashtag in den letzten Tagen unzählige Diskussionen und Dialoge angeregt. Das finden wir eine großartige Sache. Doch wenn verbale Gewalt, blanker Hass und Intoleranz unverbesserlich und hoffnungslos dominieren, dann verabschieden wir uns lieber mit einem herzlichen #unfollowme.“

Die Kampagne soll zum einen eine Diskussion in Bewegung setzen, wie wir mit rechtsradikalem Gedankengut umgehen können. Zum anderen soll sie jeden einzelnen dafür sensibilisieren, auf rechtsradikale Handlungen und Äußerungen im Alltag zu achten und sich dagegen stark zu machen. Daher kann auch jeder, der ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzenmöchte auf unfollowme.org teilnehmen.

Weiteres Material ist hier zum Dowload bereitgestellt•Kampagnenfilm #unfollowme (Credit: EASYdoesit)•Visuals und Statements von Johannes Oerding, Antje Schomacker, Smudo und Jörn Menge•Pressebild: Jörn Menge, Antje Schomacker, Johannes Oerding und Smudo (Credit: Abir Haltermann)•Logo „Laut gegen Nazis“•Logo der Aktion „UnfollowMe“

Über „Laut gegen Nazis“

„Laut gegen Nazis“ ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem wachsenden Rechtsextremismus aktiv entgegenstellt. Seit der Gründung am 01. August 2004 steht ihre Arbeit unter dem Leitsatz „Wir schaffen Zusammenschlüsse gegen den wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland.“ Sie fördern damit Initiativen und Projekte gegen Menschenverachtung, Ausgrenzung und Rassismus.

Neben Beratung und Begleitung bei Veranstaltungen vor Ort nutzt „Laut gegen Nazis“ populäre Partner aus Musik, Sport, Unterhaltung und Gesellschaft, um Menschen für das Thema zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Dieses Ziel verfolgen sie oft mit ungewöhnlichen Konzepten und Aktionen, die bewusst provozieren sollen.

Nie wieder! Nur eine Floskel? Es ist nicht nur Chemnitz!
“Laut gegen Nazis”, so gründeten wir uns 2004. Was wir in diesen Jahren bis heute erlebten und ertragen mussten grenzt an einer politischen Parodie. Wir betrachten einmal zynisch was in dieser Zeit alles passiert ist. Zunächst erinnern wir uns an die Pogrome der 90er wie Lichtenhagen, Mölln, Solingen, bei denen Menschen durch Anschläge von Nazis starben und in Angst versetzt wurden. Schon in den Neunzigern gab es die heute so genannten Wutbürger, die die Aktionen von Rechtsextremisten mit Beifall beklatschten, wenn diese Flüchtlingsunterkünfte angriffen, Menschen verprügelten die anders dachten, anders lebten. Die Zivilgesellschaft und Politik reagierten mit Lichterketten und dem Schwur “Nie wieder!”- gemeint ist nie wieder Faschismus in Deutschland.
Über 20 Jahre nach all diesen Vorkommnissen gab man diesen Leuten einen neuen Namen: “Besorgte Bürger”. 2014 kroch PEGIDA mit rechtsextremistischen Attitüden empor und konnte bis zu 25.000 so genannte “Besorgte Bürger” in Dresden mobilisieren, die das Abendland vor der selbst ausgerufenen Islamisierung beschützen wollten. Eine Mischung aus Nazis und Normalos, die endlich mal ihre scheinbare “Wut” rauslassen konnte. Diese wurde geschürt durch Rechtspopulisten wie die AFD die damals noch gerade mal in Landtage einzog (schon traurig genug) und die so viele Menschen als Eintagsfliege belächelt haben. Wir nicht!
Nicht zu vergessen ist das Auffliegen des NSU. Der “Nationalsozialistische Untergrund” mordete bis 2011 organisiert in Deutschland. Der Prozess der jetzt zu Ende ging war eine Farce. Akten verschwanden, Opfer wurden nicht ernst genommen. Der Verfassungsschutz war in diesem ganzen Fall verstrickt. Behörden behinderten Ermittlungen, halt all das Prozedere, welches wir heute in Ansätzen wieder und wieder erleben dürfen. Der braune Sumpf in Behörden ist so groß, dass wir uns eigentlich nicht wundern sollten, dass wie in Chemnitz Haftbefehle veröffentlicht werden und an ein Drecksblatt verkauft werden, oder LKA Beamte Journalisten öffentlich als Lügenpresse vor laufender Kamera diskreditieren. Wen wundert das, Adenauers Regierung hatte 1949 billigend gar Nazis Gesetze schreiben lassen und in den deutschen Amtsstuben wieder rehabilitiert.
Bis 2009 marschierten immer um den 12./13 Februar bis zu 12.000 Nazis aus ganz Europa durch Dresden und verdrehten die Geschichte der Bombennächte von 1945. Sie nannten das was damals geschah “Bombenholocaust” unter den Augen der sächsischen Landesregierungen und der Bundesregierungen. Erst die breiten Proteste der Zivilgesellschaft stoppten 2009 diesen Spuk und zwang die Politik zum Handeln.
Mit der Salonfähigkeit rechtsextremistischer und rechtspopulistischer Parteien, verbunden mit dem neuen Medium Internet/Social Media konnte das menschenverachtende Gedankengut in die Köpfe einer breiteren Masse getragen werden. Seriöse Nazis wie die die in der AFD heute aktiv sind oder Elitedenkende Nazis wie die “Identitäre Bewegung” wurden durch Social Media groß. Nazis die nicht mehr wie damals, als wir uns gründeten, mit Bomberjacke und Baseballschläger auftraten und die Straßen unsicher machten. Oder wie die stumpfen Holocaust Leugner der NPD die heute keine Bedeutung mehr hat. Nein, Sie verbreiten ihre Menschenverachtung heute mit einer klugen Rhetorik und psychologischer Intelligenz. So, dass sie den normalen Bürger aus dem Mittelstand mit Panik-/Angstmache vor einer erfundenen Überfremdung überzeugen können. Die Nazis die wir in Chemnitz gesehen haben in den letzten Tagen, waren nicht nur die üblichen Volldeppen von damals. Nein, ein Querschnitt der Bevölkerung lief “frei-sozial und national” grölend durch die Straßen und ging auf Menschenjagd.
Heutzutage versammeln sich Nazis offen bei Konzerten wie in Themar (6.000 Menschenverächter 2017). Längst haben sie sich Subkulturen angeheftet, die von echten Subkulturen nicht mehr zu unterscheiden sind. Sie laufen herum wie jedermann, sie essen tatsächlich Döner, gehen zu McDonalds und kaufen neben einschlägigen Nazimarken Mainstream Marken. Sie sind auf der Straße nicht mehr erkennbar und das macht sie so gefährlich. Sie begehren neu auf und pflanzen ihre Menschenverachtung mit Musik, Kultur und Kinderhüpfburgen in zu viele Köpfe dieser Gesellschaft.
Wir könnten im Rahmen unserer Arbeit der letzten Jahre über so viele bittere Aktivitäten, Skandale, Gewalttaten von Nazis berichten. Die Chronik die wir selbst uns einmal vor drei Jahren erstellten ist so umfangreich, dass wir all das hier nicht in dieser Notiz erfassen können. Aber nach jedem Auffliegen, eines Angriffs durch Nazis auf unsere Freiheit und unser buntes Leben, weil Medien ausnahmsweise berichteten, kam die Bundespolitik theatralisch auf den Plan und schwor: “Nie wieder dürfen wir solche Entwicklungen und rechtes Gedankengut mehr zulassen”-”Nicht in Deutschland-wir tragen eine besondere Verantwortung!”. Sowie die rechtsextremistischen Auswüchse aus den Medien verschwanden, war das Thema auch schnell wieder vergessen. Hauptsache, man meldete sich mal zu Wort, so wie auch jetzt zu Chemnitz. Der braune Sumpf ist seit Jahrzehnten wesentlich größer, als wir ihn wahrnehmen. Das was in Chemnitz in den letzten Tagen passierte, sollten wir als Vorboten dafür wahrnehmen, wie nahe wir schon an alten Zeiten dran sind. Vieles erinnert an die Weimarer Zeit mit ihren Straßenkämpfen und der Macht der damaligen Nazis. Uns graut es, wenn wir die Reaktionen auf das was jetzt passiert sehen.
Die Versäumnisse des Staates, gezielt rechtsextremistische Tendenzen zu verhindern sind auch ein Grund für die Situation die wir jetzt haben. Ende der Sechziger des letzten Jahrhunderts hatte die Forderung “Nie wieder Krieg-Nie wieder Faschismus” noch eine tragende Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt saßen noch Altnazis in Schlüsselpositionen des Staates. nach den Protesten von damals hatte man geglaubt, jetzt wird aufgeräumt und eine Wiederholung von damals wird verhindert. Heute stellen wir fest, wir sind mitten in dieser Entwicklung. Das braune Gedankengut ist alltäglich präsent. In Wohnstuben, an Stammtischen und in der Öffentlichkeit werden rassisistische und diskriminierende Phrasen gedroschen. Sie gehören inzwischen zu unserem alltäglichen Leben. Die AFD Prognosen bei Wahlen schnellen trotz der Empörung so vieler Menschen in die Höhe. man lässt die AFD gewähren. Horst Seehofer, der am liebsten den Titel Heimatminister hätte, hat gerade heute einer Beobachtung der AFD durch den Verfassungsschutz eine Absage erteilt.
Noch viel schlimmer finden wir, dass die Bundesregierung sich den Forderungen der “Besorgten Bürger” und rechtsextremistischen Parteien beugt. Die aktuelle Bundesregierung arbeitet fieberhaft an der Abschottung Europas mit und lässt weiterhin Menschen an den Grenzen zerschellen und sterben. Eine Forderung die der nicht mehr lebende Nazianwalt Jürgen Rieger auf einer Veranstaltung 2008 forderte. Diese klang so: “Sollen diese Muslime und so genannten Flüchtlinge auf ihren Seelenverkäufern im Mittelmeer und sonst wo doch absaufen und verrecken”. 1.500 Nazis und Anwohner gaben diesem Mann schon damals Beifall. Menschenverachtung pur!
“Wir schaffen das”?-Diese Bundesregierung stellt heute offiziell Milliarden dafür zur Verfügung, dass ja kein Schutzbedürftiger mehr Europa und Deutschland erreicht. Das wird den toten Rieger sicher sehr freuen. Quasi die praktische Umsetzung seiner Forderung und die Erfüllung der Forderungen derer Nazis und “Besorgten Bürger”, die sich in den letzten Tagen in Chemnitz und anderenorts hervortun. Nie wieder? Klappt in Deutschland nicht.
J. M. für LGN

Einladung zur Pressekonferenz 

am 24. August 2018, 11:00 Uhr, MS Stubnitz 

Bundesweite Parade ‚UNITED AGAINST RACISM‘ 

29. September 2018 in Hamburg 

Hamburg, 17. August 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz unseres Netzwerks We’ll Come United.

Ein einzigartiger Zusammenschluss von über 300 Gruppen und Organisationen wird am 29. September unter dem Motto „United Against Racism“ eine bundesweite Parade für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte in Hamburg veranstalten. Seenotrettungsorganisationen, migrantische Gruppen und Vereine, selbstorganisierte Geflüchtete, Theater und Fußballclubs werden gemeinsam und lautstark auf über 20 Motivwägen die Vielfalt der „Großen Koalition des Antirassismus“ demonstrieren.

Vom Auftaktort am Rathausmarkt wird die Parade durch die Innenstadt bis zum Hafen ziehen. Dort wird sie mit einer internationalen Kundgebung und einem mehrstündigen Konzertprogramm enden.

Es sind derzeit über 30 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet und Teilnehmer aus ganz Europa angekündigt. Der Schwerpunkt der Mobilisierung liegt in Geflüchteten-Unterkünften in ganz Deutschland.

Für eine politische Einordnung der Veranstaltung und einen ersten Ausblick auf das umfangreiche Programm laden wir Sie herzlich ein für

Freitag, den 24. August 2018, 11:00 Uhr 

auf die MS Stubnitz, Kirchenpauerkai 29, 20457 Hamburg,

Anfahrt: U-Bahn-Station HafenCity Universität (U4)

Es sprechen:

Ruben Neugebauer (Sea Watch)

Ali N. (Afghanischer Aufschrei Düsseldorf)

Massimo Perinelli (Tribunal „NSU Komplex auflösen“)

Karin Beier (Schauspielhaus Hamburg)

Ali Niger (Lampedusa in Hamburg)

N.N. Seebrücke Hamburg 

Isaiah Lopaz (Künstler und Schriftsteller Los Angeles/Berlin)

Jörn Menge (Laut gegen Nazis)

Newroz Duman (We’ll Come United)

Im Anschluss stehen wir Ihnen für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung. Bei Rückfragen kontaktieren sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen 

Siri Keil

Kontakt:

presse@welcome-united.org

Aufruf und Unterstützer:

facebook

https://www.facebook.com/welcomeunited/

—————————–

‚We‘ll Come United‘ ist ein bundesweites Netzwerk aus Gruppen und Personen, die sich sozial, antirassistisch, kulturell und politisch engagieren.

Mehr als 300 Organisationen, Initiativen, Vereine, Kulturinstitutionen, selbstorganisierte Migrant*innengruppen, Willkommensinitiativen, Künstler*innenkollektive, Cafés, Clubs und NGOs haben sich in diesem Jahr dem Aufruf des Netzwerks zur Parade „United Against Racism“ angeschlossen. Darunter die NGO medico international, die Seenotrettungsorganisationen Sea-Watch und Jugend Rettet, das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland, das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“, die Fußballclubs FC St. Pauli und SV Babelsberg, das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, das ClubKombinat Hamburg e.V. und das Theater Kampnagel – Zentrum für schönere Künste.

Im September 2017 fand in Berlin die erste We’ll Come United-Parade mit 10.000 Personen statt: Vielfältig, laut und bunt hat der antirassistische Zusammenschluss kurz vor der Bundestagswahl auf Berlins Straßen ein Zeichen gesetzt. Seitdem hat sich das Netzwerk um viele Gruppen und Menschen erweitert, um dieses Jahr in Hamburg als Demo, als Karneval, als Parade mit Musik und Performance gelebten Antirassismus und Solidarität sichtbar zu machen.