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„Es gibt so viele Wege zum Glück! Einer davon ist, aufhören zu Jammern!“ 

…sagte schon Albert Einstein und der muss es ja wissen oder?

 

Natürlich. Wie sonst hätte er Allem standhalten können was ihm widerfuhr?! Schließlich war er nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte wenn man seine schulischen Leistungen betrachtet und etwas drauf gibt was seine Lehrer über ihn sagten. Und trotzdem. Ich unterstelle Herrn Einstein jetzt einfach mal eine gewisse Egalität gegenüber gesellschaftlichen Zwängen und gegen so manche Stupidität. Denn schon damals galt „Folget den Schafen!“ Hätte er nur das getan, was man von ihm erwartete, wäre uns womöglich die Relativitätstheorie bis heute unbekannt.

Folgst du brav der Herde; lebst mit deinem Tunnelblick, weil’s so schön einfach ist; verlernst die kindliche Fähigkeit der Offenheit gegenüber Fremdem und Neuem, dann bleibt dir der allgemeine und persönliche Fortschritt verwehrt. Du kommst nur noch mit den anderen voran und/oder bewegst dich auf der Stelle. Oder ganz krass: Rückschritt. Und die Bonbons bekommen die anderen.

Und genau DAS passiert gerade. Die Bonbons – oder besser: die Bundes- und Landtagsgehälter bekommen jetzt diejenigen Wölfe im Schafspelz, die strategisch die Ängste der Bürger aufsogen und den allgemeinen Rückschritt auszulösen versuchten und damit ja auch ziemlich erfolgreich waren. Diese wandelnden Mogelpackungen, die andere Menschen ganz genau zu nutzen wissen und die die Nutznieser von „BadNews“ sind und immer waren. Diejenigen, die selbst vor Schlächtern aus der Assad-Rige nicht zurück schrecken und lieber die Hände von Monstern schütteln als einem Flüchtling oder einem Linksgrünversifften. Weg brüllen, weg demonstrieren oder Daumen drücken, dass sich der Virus nicht ausbreitet, funktioniert nicht und hat auch ’33 nachweislich nicht funktioniert. Also lass uns ebenfalls strategisch sein… lass uns wieder selber denken und uns weiter entwickeln!

Es ist nicht alles nur noch grau, nicht Allgemeines von Tag zu Tag schlechter und andere Menschen bringen uns kein Unheil nur weil sie auf dem selben Stückchen Erde wandeln wie wir. Und Südländer nehmen auch keine Arbeit oder die Frau weg. Wenn’s passiert, tja, dann war man(n) halt nicht gut genug.

Und vor Allem lass uns die Augen für das Schöne dieser Welt öffnen! Lass uns die GoodNews suchen und finden und bis auf ’s Erbrechen verteilen. Lass uns die On- und Offline-Welt mit dem Schönen, dem Spaß und der Lebenslust überschwemmen. Lass uns den Wutbürgern da draußen zeigen wie schön alles sein kann und ist – und zwar OBJEKTIV! Zeig den (besorgten) Bürgern Beispiele aus anderen Ländern und wie Dinge besser gemacht werden könnten. Such Beispiele aus deinem Umfeld, teile erquickende Events, kommuniziere bunte Freiheit und halte es wie der Frühling: Be A Blooming Flower – und zwar 24/7 an 365 Tagen im Jahr! Das kleine Wutbürgerlein schläft nämlich auch nicht. Es zieht fleißig weiter andere Menschen in seinen Dunst aus Angst, Schwarz/Weiß – Denken und vorallem braunem Gedankendreck.

Geh in die Mitte, nach oben und nach unten, sprich andere an, sei inspirierend, unterstütze bestehende „GoodNews“- Projekte, stampfe eigene aus dem Boden und arbeite in Netzwerken. Aber sei vorallem eines: POSITIV und objektiv optimistisch. Schaue dir unser Land an. Es ist nicht alles nur grau. ES IST BUNT! Und es ist schön. Die heutigen GoodNews sind das in 2017 ausgezeichnete Projekt „Mathematik! Studierende unterrichten Flüchtlinge“ der Juniorprofessorin C. Cederbaum und Dr. S. Keppeler. Inhalt des Projektes war eine Lehrveranstaltung mit dem Ziel Flüchtlingen mathematische Inhalte ohne die Basis der Sprache näher zu bringen. So verhalf auf Seite der Flüchtlinge ein grundlegender thematischer Wissenserwerb bei nachfolgenden Qualifikationen für die weitere Schul-, Berufs- und Studienlaufbahn. Und auf Seiten der Studierenden kann man davon ausgehen, dass das Projekt zu neuen und vor Allem praxisnahen Erkenntnissen pädagogischer Handlungsstrategien in Bezug auf ethnisch, sprachlich und fachlich inhomogenen Gruppen führte. Wer noch mehr über das genannte Projekt erfahren möchte, der findet auf https://studierendeunterrichten- fluechtlinge.blogspot.de/ mit Sicherheit noch so einiges tolles. Sei Rebell, sei mutig, zeig das Schöne, Positive, Reale. Lebe und teile GoodNews!

Liebe Grüße

The blooming flower Adele

Hackerangriff überstanden – Neustart in 2017 – 2016 abgehakt (nicht ganz)

Zunächst einmal bedanken wir uns bei unserem ehemaligen Vorstandsmitglied des Vereins „Laut gegen Nazis e. V.“ Sebastian Mietzner, der uns diese neue Homepage im Rahmen eines Sponsorings seiner Agentur „MediaCarePartner“  mediacarepartner  kostenlos ermöglicht hat. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden erhöht und können Hackerangriffen wohl Stand halten. Wir bedanken uns bei allen Facebook Userinnen und Usern, die uns über diesem Wege viel Hilfe angeboten haben, um unsere Seite wieder an den Start zu bringen. Die Reaktionen auf die Meldung, dass wir nach dem Zerstören unser Homepage „offline“ waren, waren für uns eine Stärkung, alles dafür zu tun schnell wieder alle Informationen zu unserer Arbeit zu veröffentlichen. Ein wenig wird es allerdings dauern, bis wir den Schaden wieder wett gemacht haben.

2016 für alle und auch für uns kein gutes Jahr & der „Hass im Netz“ bleibt

Im November 2015 gewannen wir wohl einen der wichtigsten Internetriesen für eine Tournee namens „Counter Speech Tour 2016“, Facebook Deutschland. Daraufhin folgte ein Sponsoring welches einen Teil der Kosten abdecken sollte. Weitere Sponsoren stiegen ein. Eine Gesamtkosten-Deckung erreichten wir am Ende nicht wirklich. Wir hatten die Hoffnung, die erfüllt wurde, den ehrenamtlichen Helfern in den Unterkünften für Schutzbedürftige, den Initiativen in Orten mit einem Naziproblem wie Freital/Sachsen ein Forum zu geben und jene öffentlich zu unterstützen.

Die Medienwirksamkeit dieses Projektes erreichte mehrmals große Höhepunkte. Renommierte Redaktionen aus sämtlichen Sparten (TV, Internet, Rundfunk, Print) berichteten stets über sämtliche Entwicklungen. Über vier Monate lang waren wir allseits präsent. Wir hofften, dass wir nachhaltig auf Gegenmaßnahmen zu dem „Hass im Netz“ aufmerksam machen konnten. Zu all den Hasskommentaren und der Entwicklung die noch bis zum Sommer 2016 Thema waren. Dann kamen die Fußball-Europa Meisterschaft, die Sommerferien, Olympia und schon war gefühlt all das was wir anstossen wollten, vergessen. Facebook unterstützte uns bis zum Ende der Tournee (Mai/Juni 2016). Das Sommerloch riss nicht nur wirtschaftlich ein großes Loch in unsere Arbeit. Wir hatten das Gefühl, das noch Monate zuvor wichtige Thema, die Gegenmaßnahmen zum „Hate Speech“ immer weniger Bedeutung gewann. Wir versuchten und versuchen immer wieder das Ganze zu beleben, wendeten uns an die Internetgrößen, an das Justizministerium und irgendwie konnten wir trotz des Erfolges des ersten Halbjahres nicht mehr punkten. Aber, wir geben natürlich nicht auf. Aus diesem Grunde starten wir am 01. März 2017 eine nächste  eigene Kampagne namens „Love Speech Therapy“ . Alle vorläufigen Informationen finden sich hier. www.lautgegennazis.de/portfolio-item/love-speech-therapy/

Das zweite Halbjahr 2016 war eines der schwierigsten seit Bestehen von „Laut gegen Nazis“ (seit 2004) – doch jetzt starten wir eben richtig durch. Dies verdanken wir vor Allem „Die Fantastischen Vier“ , die uns wirtschaftlich seit Jahren und vor Allem seit dem Winter 2016 wieder wirtschaftlich unterstützen.

 Rechte Hetzer und Populisten seit 2016 noch stärker auf dem Vormarsch

Das Klingt wie ein Nazi-Jargon. Ist es auch. Genau diese Formulierung beschreibt das ständige Wachsen rechten Gedankengutes nach alten Mustern. Abgesehen von der AFD, die 2016 mit hohen Stimmenanteilen in Landtage einzog, knicken demokratische Parteien in Deutschland ein und übernehmen deren Forderungen. Alltagsrassismus und „Rechter Terror“ sind 2016 und 2017 inzwischen wieder Alltag geworden. Keiner der sich aus der Bundespolitik verantwortlich zeichnen könnte übernimmt eine massive Gegenbewegung zu dem allseits entstehenden Hass und der Menschenverachtung.

Klar gibt es sehr viele Menschen die sich gegen diesen Trend stellen, aber Politik und Medien bieten hier momentan wenig Foren und Unterstützung. Hier nützen keine Fördermittel für Initiativen allein, sondern unterstützend zu diesen Mitteln fehlt der Mut, in gewissen Positionen endlich aufzustehen und aufzuschreien. Eine Normalisierung findet statt, die alle großen populären Mahner nur erstarren lassen kann.

Gleichgültig wird der Tod von Menschen an den Grenzen Europas hingenommen. Ein tausendfacher Tod, der politisch positiv dargestellt wird in einer Region dieser Welt die im Reichtum schwimmt. Europa! Dieser Trend hält an. Die Aggressivität in der Zivilgesellschaft steigt nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo Menschen mit Ängsten durch Rechtspopulisten gewonnen werden. Ängste die uns im Gegensatz zu all dem was um uns herum passiert, völlig absurd sind.

Fakt ist, wenn wir diese Entwicklungen nicht drehen und stoppen, wird das Jahr 2017 ein absolut gefährliches Jahr für diese Welt. Wer die erste Pressekonferenz des neuen Präsidenten der USA Donald Trump heute verfolgt hat, der muss eigentlich vor Angst erstarren, bei dem was da auf uns zukommen könnte. Wir glauben und hoffen jedoch, dass die Amerikaner nicht alles zulassen werden, was dieser Mann via Twitter und sonstigen medialen Mitteln von sich gibt.

Dabei dürfen wir eines nicht vergessen. Dieser Mann wurde nach der Wahl von Rechtspopulisten in der Welt gefeiert. Auch hier in Deutschland.

2016 eben kein gutes Jahr! 2017 wird der Bundestag gewählt. Wir bleiben unbequem!

J.M. für LGN