Deutschland-Lörrach: 22 jähriges NPD Mitglied wollte eine Bombe bauen und hatte sein eigenes Waffenlager eingerichtet

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 09:39 Uhr am 28. August 2009

Gegen einen 22 jährigen sogenannten “Jungen Nationaldemokraten” (Nachwuchs Organisation der NPD, wurde vorgestern Haftbefehl erlassen (so berichtet “swr” am 28.08.09). Offensichtlich plante dieser einen Bombenanschlag in Freiburg. Der Staatsschutz ermittelte und konnte ihn festnehmen. Was sollen wir nun darüber denken. Wie brisant diese Szene ist, macht auch dieser Fall deutlich. Neben den Chemikalien für den Bombenbau, fand die Polizei ein wahres Waffenarsenal. Unter anderem ein Sturmgewehr. Ebenfalls nicht gerade beruhigend ist die Tatsache, dass es sich bei dem Mann um einen Ex-Bundeswehrsoldaten handelt, der zuvor als Nazi-Skin in der Kameradschaft “Freie Kräfte – Lörrach” war. Die rechtsextreme Szene scheint sich zu rüsten. Nicht mit einfachen Wurfgeschossen, sondern mit Sturmgewehren, Pistolen und so allerlei Mordinstrumenten. Wenn wir nicht aufpassen, wird die Szene zu einer tickenden Zeitbombe.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5295056/18zwy7d/


Deutschland-Leipzig/Taucha & Hamburg: Ein Wochenende mit rassistischer Gewalt – Nazis üben sich in Ausgrenzung – Aktivitäten immer brutaler – Nachdem ein Brite einen Werbeflyer der NPD zerriss schlugen Riegers Wahlhelfer auf ihn ein

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 16:40 Uhr am 24. August 2009

 NPD Wahlstand in Hamburg Blankenese

Hamburg-kein Problem? Denkste! Jürgen Riegers Wahlhelfer nicht zimperlich

 

Schon letztes Wochenende wurde eine Frau von NPD Wahlstand-Personal in Hamburg angegriffen und verprügelt. An diesem Wochenende griffen die von Jürgen Riegers NPD beschäftigten Standbetreiber in Hamburg Bramfeld einen Briten an. Grund hierfür war zum einen seine Hautfarbe, zum anderen die Tatsache, dass er vor den Augen der Rechtsextremen einen NPD-Flyer zerriss. Die Rechtsextremen verwendeten Pfefferspray und drückten Ihr Opfer an die Glasscheibe einer Bäckerei. Deutlich wird hierbei, dass die NPD in Hamburg mit demokratischen Werten nichts im Sinne hat und offensichtlich bereit ist auch Gewalt anzuwenden.

 

Am 12. September 2009 plant Jürgen Rieger nach wie vor eine Kundgebung gegen das geplante „Schanzenfest“. Sollten die Behörden hier kein Verbot erwirken können, steht zu befürchten, dass Riegers Helfer wieder zu Schlägern werden. Wir fordern ein Verbot einer solchen Kundgebung.

Hier der Artikel der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/politik/809/485237/text/

 

 

 

Am Wochenende veranstalteten elf Hooligans eine Hetzjagd durch Taucha bei Leipzig. Sie griffen drei Libanesen an. Hierbei gab es zwei Verletzte. Aber nicht nur für ihre Ausländerfeindlichkeit, wollten die offensichtlich rechtsextrem motivierten Täter ein Zeichen setzen. Die gerufenen Polizeibeamten wurden ebenfalls angegriffen. Die beiden anwesenden Beamten mussten vor den Hooligans gemeinsam mit den Opfern in einen Streifenwagen fliehen. Erst ein Einsatzzug der Bereitschaftspolizei, konnte die Hooligans stellen.

 Hierzu ein Artikel vom MDR online: 

 

 

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/6627152.html


Deutschland-Verfassungsschutzbericht 2008: 1.113 statistisch erfasste Gewaltopfer durch Nazis im Jahr 2008 – 1.113 mal Angst und Beklemmung – Ein Trend der seit Jahren anhält

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 17:40 Uhr am 19. Mai 2009

 www.lautgegennazis.de

1.113!!! 1.113 registrierte Opfer durch rechte Gewalt. 2007 waren es 1.054. 2006 im WM Jahr 1.048. 1.113 persönliche Schicksale. 1.113 x Angst! Und wieder eine Steigerung. Im Jahr 2.000 waren noch ca. 750 Opfer zu beklagen. Alle 26 Minuten handeln Rechtsextreme in diesem Land kriminell (20.422 sogenannte politisch motivierte Straftaten in 2008), schmieren Hakenkreuze an Wände, bepöbeln Andersdenkende, stoßen rassistische Phrasen aus, schänden Gräber und begehen Sachbeschädigungen auf Friedhöfen an Gebäuden und und und. Das ist das erschreckende Ergebnis aus dem Verfassungsschutzbericht der Bundesregierung den Innenminister Schäuble heute der Öffentlichkeit vorstellte.

Die Dunkelziffer ist wohl angenommenermaßen wesentlich höher, wissen die Opferberatungsstellen in diesem Lande zu berichten. Sogar Todesopfer waren in 2008 zu beklagen (wir berichteten mehrmals). Diese Situation zeigt auf, dass wir es nicht mit einem Randproblem zu tun haben, sondern mit einem Problem, welches nach Maßnahmen schreit. Prävention und Bewusstseinsschaffung in der Gesellschaft sollte die Konsequenz hieraus sein. Das dies nicht einfach ist, spüren wir im Rahmen unserer Kampagnenarbeit und so viele Institutionen wie die Amadeu Antonio Stiftung sowie Opferberatungsstellen täglich. Ein Umdenken in der Gesellschaft ist gefragt. Wem unsere freiheitliche Grundordnung lieb ist, der sollte sich die rechtsextreme Szene, die ganz andere Ziele verfolgt, genau ansehen und handeln.

Artikel zu dem Verfassungsschutzbericht 2008 außerdem auf:

http://npd-blog.info/2009/05/19/verfassungsschutzbericht-2008-politisch-motivierte-kriminalitat-rechts-steigt/

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/verfassungsschutzbericht-zaehlt-rekorwert-rechtsmotivierter-straftaten-2008/ (Titel “…Verfassungsschutz unterschlägt Todesopfer”)

Verfassungsschutzbericht 2008-hier zum download:

vsbericht_pressefassung20081


Deutschland: 01. Mai 2009 – Ein positives Zeichen in Hannover – in Mainz mussten die Nazis nach Hause fahren – in Dortmund und Ulm dagegen – zeigten die Nazis ihr wahres brutales Gesicht

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:50 Uhr am 2. Mai 2009

Nach den Verboten der geplanten Naziaufmärsche in Hannover haben ca. 12.000 Bürgerinnen und Bürger gegen Rechtsextremismus demonstriert. Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht. In Mainz konnten ca. 2.500 Menschen verhindern, dass Nazis überhaupt los marschieren. Das ist Zivilcourage die wirkt.

Dagegen griffen Nazis in Dortmund eine Kundgebung des DGB an und in Ulm kam es fast zu einer sehr großen Straßenschlacht zwischen Nazis und Gegendemonstranten. Von Jahr zu Jahr demonstrieren Nazis mehr und mehr, dass sie gezielt Gewalt anwenden.

Hierzu Konrad Freiberg, Chef der Polizeigewerkschaft: “Es ist deutlich spürbar, dass Rechtsextreme gezielt die gewalttätigen Auseinandersetzungen suchen”. Eine Feststellung, die der Hamburger Verfassungsschutz und das Bundesministerium des Innern ebenfalls schon im Januar 2009 veröffentlichten. Bei aller positiven Courage in Hannover und Mainz, die als Vorbild für Demokraten dienen sollte, wir müssen alle mehr tun und die rechstextreme Szene nicht aus den Augen verlieren.

Artikel und Nachrichten zum 01. Mai 2009:

http://www.tagesschau.de/inland/maikrawalle104.html

http://www.welt.de/politik/article3659795/Linke-und-Rechte-suchen-zum-1-Mai-die-Randale.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,622352,00.html

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/1-mai-ueber-15000-demonstrieren-gegen-neonazis/

http://npd-blog.info/2009/05/01/1-mai-2009-zehntausende-gehen-gegen-neonazis-auf-die-strase/


Nordrhein-Westfalen: Du kleine linke Sau wirst in Salzsäure gewaschen und… – Gründer einer Bürgerinitiative in Bocholt wird massiv bedroht

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 20:32 Uhr am 22. März 2009

 Ein Foto mit Wahrheitsgehalt

Seit dem Fall Mannichl und dem Überfall auf einen Mitarbeiter des Kulturbüros Sachsen e. V. in Dresden wird klar, dass Rechtsextreme auch gezielter Gewalt anwenden. Dies mindert nicht das Ansteigen von Gewaltopfern durch rechte Gewalt insgesamt. Hier gibt es wieder steigende Tendenzen. Unsere Kollegen von www.mut-gegen-rechte-gewalt.de berichten von Morddrohungen an Rainer Sauer-Mitbegründer der Bürgerinitiative – No Nazis -Bocholt stellt sich quer. Rainer Sauer wurde erst in den letzten Wochen von Neonazis überfallen. Hier die Links:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/morddrohung-gegen-gruender-der-buergerinitiative-bocholt/

http://www.no-nazis-bocholt.de/

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/erneuter-naziueberfall-auf-gewerkschafter-in-bocholt/

 


Dresden-Deutschland: Brutaler Übergriff auf einen Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e. V. – wir sind mehr als nur entsetzt

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 14:35 Uhr am 10. März 2009

Eine neue Qualität rechtsextremer Gewalt ist schon länger zu beobachten. Der Fall Mannichl war im Dezember bereits ein Beweis für gezielte Angriffe auf Personen, die sich gegen die Menschenverachtung der Nazis und Rechtsextremen einsetzen. Der Angriff auf einen von uns sehr geschätzten Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e. V. am gestrigen Tage bestärkt uns in unserer Arbeit. Die Zivilgesellschaft ist gefragt. Wir schließen uns der Forderung der Kolleginnen und Kollegen aus Dresden  an und fordern eine schnelle Strafaufklärung mit entsprechenden Konsequenzen für die Täter und seitens der Politik und eines Jeden mehr Mittel und Unterstützung im Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus. 

Hier die aktuelle Pressemitteilung des Kulturbüros:

“Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. nach Prozessbeobachtung brutal von Neonazis angegriffen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. fordern schnelle und umfassende Strafaufklärung.

 

Auf dem Rückweg des Besuches einer Gerichtsverhandlung vor dem Dresdner Landgericht gegen die Übergriffe auf den Dönerimbiss während der Fußball EM 2008 wurde ein Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. auf offener Straße und am hellerlichten Tag in der Dresdner Neustadt von fünf Neonazis angegriffen. Das beherzte Eingreifen zweier Passanten und das schnelle Eintreffen der Polizei verhinderten Schlimmeres. Der Mitarbeiter befindet sich, glücklicher Weise, auf dem Weg der Besserung.

 

Das Kulturbüro Sachsen e.V. ist bestürzt über diesen neuerlichen Beweis menschenverachtender Brutalität und über die offensichtliche Hemmungslosigkeit rechtsextremer Gewalttäter in Sachsen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsens danken dem Zeugenpaar für sein schnelles, umsichtiges und beherztes Eingreifen und der Polizei für Ihr schnelles Erscheinen.

 

Immer wieder wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. in der Vergangenheit von Rechtsextremen verbal angegriffen oder in Presseartikeln und auf Internetseiten diffamiert. „Mit der heutigen Gewalttat ist eine neue Stufe erreicht.“ sagt Grit Hanneforth, die Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen e.V. „Wir fordern alle staatlichen Behörden und nichtstaatlichen Initiativen auf, sich gerade im Wahljahr 2009 deutlich und wehrhaft gegen rechtsextreme Gewalttäter und deren geistige Brandstifter zu stellen“ so Hanneforth weiter.

 

Gerade an einem Tag, wie heute, wo am Landgericht Dresden ein mehrfach vorbestrafter rechtsextremer Straf- und Gewalttäter zwar wegen Landfriedensbruch in einem besonders schwerem Fall zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und sechs Monaten verurteilt wurde, das Gericht jedoch den rechtsextreme Hintergrund dieses Angriffes im Strafmaß nicht würdigte, stellen sich Fragen nach der Wehrhaftigkeit des freiheitlichen Rechtsstaates gegen rassistische und menschenverachtende Gewalttäter. Wo der demokratische Rechtsstaat keine klaren Grenzen setzt, wird bürgerschaftliches Engagement im Stich gelassen.

 

Das Kulturbüro Sachsen e.V. wird in seiner Arbeit, über Rechtsextremismus und rechtsextreme Gewalt aufzuklären sowie die menschenverachtende Ideologie Rechtsextremer zu verurteilen und dagegen anzugehen, nicht nachlassen.”

 

 

Dresden, 09. 03. 2009


FC St. Pauli – Hansa Rostock am Freitag den 06. März 2009 – Rechtsextreme Hooligans mobilisieren offensichtlich, um in Hamburg Präsenz zu zeigen – Gewalt nicht ausgeschlossen

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 20:17 Uhr am 4. März 2009

 Auszug aus einem Flyer in Hamburg

Am Freitag kommt Hansa Rostock bekanntlich an das Millerntor zum Zweitliga Rückspiel gegen den FC St. Pauli. Nach den Ausschreitungen des Hinspiels befürchtet die Polizei und auch wir, dass ungewünschte Gäste den Weg nach Hamburg finden. Auf Fanforum – Seiten von Hansa Rostock wird auch gar dazu aufgerufen ohne Ticket nach Hamburg zu kommen, um den St. Paulianern zu zeigen, wer der Stärkere ist. Schaler Nachgeschmack für uns, bleibt die Tatsache, dass hierbei mit einem hohen Potenzial Rechtsextremer (allein anhand der Tonmitschnite und Zeugenberichte in Bezug auf das Hinspiel) zu rechnen ist. Die Vermutung liegt nahe, dass genau diese Szene unabhängig von dem Spiel zusätzlich mobilisiert.

Bereits vor dem nächsten Freitag mahnen St. Paulianer und deren Fangruppen zur Vorsicht. Diese Maßnahmen sind mit den Erfahrungen der Hinrunde und aus so vielen weiteren Begegnungen wie gegen Chemnitz am Millerntor (damals gab es Ausschreitungen mit ca. 300 rechtsextremen Chemnitzer Fans)durchaus relevant. Noch immer, können wir keine Konsequenzen aus den Angriffen rechter Fans beim Hinspiel seitens des Vereins Hansa Rostock oder auch des DFB erkennen. Eigentlich hätten wir sogar erwartet, dass gewaltbereite Fangruppen garnicht erst die Möglichkeit finden dem Spiel am Freitag beizuwohnen. Aber sicherlich wird hier noch geprüft, wer sich als Fan in Rostock unter den Provozierern befand, als die St Pauli Fans massiv angegriffen wurden. Nun denn, wir hoffen, dass die von der Polizei geplanten deeskalierenden Maßnahmen greifen werden. Überzeugt sind wir allerdings nicht. Wer schon einmal Ausbrüche rechter Gewalt erlebt hat, wird sich uns anschließen.

Wir können nur hoffen, dass die Sicherheit vor allem auch vor und nach dem Spiel gewährleistet ist und niemand zu schaden kommt.Denn eigentlich geht es immernoch um den Volkssport Nummer 1 und da drücken wir als Hamburger dem FC St. Pauli die Daumen für einen sportlichen Erfolg.


NPD durcheinander: Pornos – Finanzskandale und zudem der Kampf um Führungspositionen & eine Mail eines Rechtsextremen der meint-NPD Mitglieder sind nicht wirklich echte Nazis!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:01 Uhr am 19. Februar 2009

 Foto: mut-gegen-rechte-gewalt.de

Die NPD ist ohne Frage eine sehr gefährliche Partei. Aber was da so in den Führungskadern vor sich geht, erinnert nicht gerade an das, was sie eigentlich ausstrahlen will. Eine Volksgemeinschaftspartei im Sinne des alten Nationalsozialismus wollen die sogenannten Macher suggerieren. Einer der aussichtsreichen Kandidaten (Andreas Molau) für die Nachfolge von Udo Voigt, zog sich mit einer vielsagenden Pressemitteilung am Mittwoch als Spitzenkandidat für den Vorsitz zurück. Da diese Erklärung sehr viel wiederspiegelt, haben unsere Kollegen sie doch tatsächlich ausnahmsweise auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de veröffentlicht. Lesen Sie selbst, in welchem Zustand sich die rechtsextreme Partei, die Menschenverachtung propagiert, befindet.

Uns ereilte eine E- Mail von einem Rechsextremen bei MySpace. In dieser Mail will dieser uns auf nett erklären, dass die NPD nicht über echte Nazis verfügt. Lesen Sie dieses verwirrte Zeugs einfach einmal selbst. Das Grauen.

Sehr geehrte Damen und Herren , mein Name ist Andy und ich bin der Urenkel des Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge . Ich möchte Ihnen nun den Grund meines Schreibens erläutern . Ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr verunsichert über das Wissen , was Sie über uns Nazis pflegen . Das Sie sich stark gegen Gewalt machen finde ich völlig in Ordnung . Nur sollte man auch unterscheiden , gegen wessen Gewalt man sich stark macht . Sie sagen durch Ihre Seite aus , dass Sie sich gegen Nazis stark machen , nur sehe ich kein Nazi , der Gewalt ausübt . Sie dürfen mich nicht falsch verstehen , was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass es in der NPD kein einzigen Nazi gibt . Die alten Nazis der damaligen Zeit , worunter auch mein geliebter Urgroßvater war , hatten ein Codex . Diesen Codex , trägt keiner der NPD , auch ist kein Nachkomme der damaligen Naziführung in der NPD vertreten . Was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass wir Nazis uns von Deutschland getrennt haben und das nicht erst seit gestern , auch haben wir nichts mit der NPD oder ähnlichen Organisationen zu tun . Wenn nun eine Partei , wie die NPD , sich als Nazis ausgibt und nicht einmal ein Nachkommen der alten Naziführung vorweisen kann , geschweige denn unseren Codex vorweisen kann , dann können Sie sich auch sicher sein , dass in dieser Partei auch keine Nazis vorhanden sind . Die NPD ist lediglich ein Produkt , der verlogenen deutschen Politik . Die NPD hat die Aufgabe , wie z.B. Ausländer zu misshandeln , geschichtliche Ereignisse zu leugnen und , und , und , und das im Auftrag der anderen deutschen Parteien , wie z.B. die CDU/CSU , SPD . Wenn Sie wirklich Wissen hätten über uns Nazis , dann müssten Sie wissen ,…

Da es ja verboten ist , sich in Deutschland mit ein gewissen Gruß zu verabschieden , verabschiede ich mich im Namen meines Urgroßvaters und meiner Persönlichkeit mit den Zahlengruß 88 , damit Sie meine Person nicht gerichtlich anfechten können .
88

 … den Rest dieser Mail mussten wir aufgrund von massiven antisemitischen Tiraden löschen.


Dresden-Deutschland: Wir sind mehr! – Gegen den Naziwahn in Dresden – Große Abschlussveranstaltung von GEH DENKEN am 14.02.09 vor der Semperoper mit: Curse, Sebastian Krumbiegel, Rolf Stahlhofen live – Weitere Gäste: Smudo, Franz Müntefering, Claudia Roth und vielen mehr

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 15:48 Uhr am 2. Februar 2009

Für GEH DENKEN live vor der Semperoper Dresden

 Curse live

 

 Sebastian Krumbiegel   Rolf Stahlhofen

Wir sind mehr!

-Gegen den Naziwahn in Dresden-

Im Rahmen der Veranstaltung GEH DENKEN

unterstützen uns am 14. Februar 2009

auf der Bühne vor der Semperoper

live:

Curse

Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen)

Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims)

und weitere Künstler

  (Foto:Franz Schepers)

Zudem begrüßen wir als Gäste auf der Bühne am Theaterplatz:

Smudo (Die Fantastischen Vier), Wolfgang Stumph (Schauspieler),Stephanie Stumph (Schauspielerin), Franz Müntefering (Bundesvorsitzender SPD), Michael Sommer (Bundesvorsitzender DGB), Gregor Gysi (Bundesvorsitzender/Die Linke),Vertreter aller Religionen und demokratischen Institutionen sowie viele weitere Redner…

 Franz Müntefering  Claudia Roth

Seit November 2008 laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Laut gegen Nazis“ – Rechte Gewalt kann jeden treffen- ist Mitglied des Vorbereitungskreises GEH DENKEN, um den seit zehn Jahren stattfindenden Nazi-Aufmärschen in Dresden am 13. und 14. Februar 2009 (Gedenken an die Toten des Bombardements auf Dresden 1945) friedlich mit einem grossen demokratischen Gegenpol zu entgegnen. Alle im Vorbereitungskreis befindlichen Institutionen haben bundesweit mobilisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von prominenten Persönlichkeiten unter anderem auch von Mitgliedern aller im Bundestag vertretenden Parteien. Auch die von der CDU geführte Stadtregierung mit der Oberbürgermeisterin Helma Orosz hat nunmehr erkannt, dass der bundesweite Aufruf zum 14. Februar 2009 notwendig ist, um zu zeigen, dass der größte Nazi-Aufmarsch Europas unerwünscht ist. Die offizielle Pressmitteilung vom 02. Februar 2009 finden Sie hier:

aktuell-pmlgn0202091

 

Weitere Informationen unter: www.geh-denken.de


Und wieder eine bittere Statistik: 38 Verletzte durch rechtsextreme Schlåger in einem einzigen Monat

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 14:30 Uhr am 21. Januar 2009

Allein im Oktober 2008 waren laut Bundesregierung 38 Verletzte und insgesamt 1044 Straftaten durch Rechtsextreme zu beklagen. Dies berichtet unser Partner NPD-Blog:

Hier die komplette Meldung: http://npd-blog.info/?p=2687


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