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	<title>Laut gegen Nazis &#124; Das Blog &#187; Aufmrsch</title>
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	<description>Rechte Gewalt kann jeden treffen!</description>
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		<title>Deutschland-Gera:&#8221;Wer von bunt, tolerant und weltoffen spricht, während &#8230; 4000 Neonazis feiern, verkennt entweder vollkommen die Realität oder versucht sich die Situation bewusst schönzureden&#8221;- Eine Situationsbeschreibung vom 11. Juli 2009</title>
		<link>http://www.lautgegennazis.de/blog/2009/07/14/deutschland-gerawer-von-bunt-tolerant-und-weltoffen-spricht-wahrend-4000-neonazis-feiern-verkennt-entweder-vollkommen-die-realitat-oder-versucht-sich-die-situation-bewusst-schonzureden-ei/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deutschland-gerawer-von-bunt-tolerant-und-weltoffen-spricht-wahrend-4000-neonazis-feiern-verkennt-entweder-vollkommen-die-realitat-oder-versucht-sich-die-situation-bewusst-schonzureden-ei</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 09:23:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[   Aufruf für Hamburg, den 01. August 2009    Gera am 11.07.09 (Foto:Mut gegen rechte Gewalt) Die Nazipräsenz in Gera vom letzten Samstag den 11. Juli 2009 im Rahmen des sogenannten &#8220;Rock für Deutschland&#8221; Konzertes der Rechtsextremen, wirft Fragen auf. &#8230; <a href="http://www.lautgegennazis.de/blog/2009/07/14/deutschland-gerawer-von-bunt-tolerant-und-weltoffen-spricht-wahrend-4000-neonazis-feiern-verkennt-entweder-vollkommen-die-realitat-oder-versucht-sich-die-situation-bewusst-schonzureden-ei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lautgegennazis.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/aufruf-spielbudenplatz-hamburg0108.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2277" title="aufruf-spielbudenplatz-hamburg0108" src="http://www.lautgegennazis.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/aufruf-spielbudenplatz-hamburg0108-300x154.jpg" alt="" width="322" height="152" /></a>   Aufruf für Hamburg, den 01. August 2009</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.lautgegennazis.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/einsame-sitzblockade_500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2270" title="einsame-sitzblockade_500" src="http://www.lautgegennazis.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/einsame-sitzblockade_500-300x225.jpg" alt="" width="281" height="205" /></a> Gera am 11.07.09 (Foto:Mut gegen rechte Gewalt)</p>
<p><strong>Die Nazipräsenz in Gera vom letzten Samstag den 11. Juli 2009 im Rahmen des sogenannten &#8220;Rock für Deutschland&#8221; Konzertes der Rechtsextremen, wirft Fragen auf. Wo war die bürgerliche Mitte &#8211; die Zivilgesellschaft? 700 Gegendemonstranten inklusive Antifa-Gruppen aus dem Bundesgebiet, die es schwer hatten sich zu präsentieren und  immerwieder, auch durch polizeiliche Maßnahmen unter Druck gerieten, damit die Nazis ihr Fest feiern können. 700 Menschen gegenüber 4.000 Menschenverachtern. Das ist beschämend! In den bundesweiten Medien ist im Gegensatz zu den lokalen Medien bis heute nicht viel über diesen Spuk von Samstag zu lesen. Dabei ist gerade die Nazipräsenz in Gera ein Indiz für das Wachsen dieser Szene. Die Einwohner der Stadt Gera scheinen diesen Zustand hingenommen zu haben. Ist es Angst oder falsche Toleranz, die dazu führt, die Rechtsextremen gewähren zu lassen. Der nächste Naziaufmarsch soll im niedersächsichen Bad Nenndorf am 01. August 2009 stattfinden. Im letzten Jahr waren dort bereits 400 Nazis angetreten, um Geschichtsrevisionismus zu betreiben. Nach Gera, sollte die Zivilgesellschaft wachgerüttelt worden sein. Könnte man denken, aber eigentlich ist es wie immer. Darum haben wir das Zitat in der Headline gewählt. Auch um klar zu machen, dass ein Handeln bundesweit unabdingbar ist . Im Dezember 2008 hatten Politiker aller Parteien das Thema Rechtsextremismus als weiteres Prioritätsthema für dieses Jahr auserkoren (nach dem Fall Mannichl). Wir vermissen Kommentare derer, die noch vor einem halben Jahr angekündigt hatten, etwas zu tun.</strong></p>
<p><strong>Hier ein Erlebnisbericht aus der Antifa zu den Vorfällen in Gera am 11. Juli 2009:</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"><strong>PE: Größte Neonaziveranstaltung nach 1945 in Thüringen Polizei prügelt in Antifa-Block – Bürgerbündnis boykottiert Sitzblockade</strong></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">GERA, 12. Juli. Der gestrige Tag sprengte alle Befürchtungen. Vorherige Zahlen von bis zu 1000 und später 2500 Neonazis wurden weit übertroffen.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Auf dem NPD-Fest &#8220;Rock für Deutschland&#8221; versammelten sich am Ende 4000 Neonazis aus Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz und anderen Ländern. Es war damit die größte Neonaziveranstaltung nach dem zweiten Weltkrieg in Thüringen und das bundesweit größte Neonazifest nach dem Deutsche Stimme Pressefest 2006.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">&#8220;Der Stadtteil Debschwitz glich den gesamten Tag über einer National Befreiten Zone.&#8221;, so Anna Schneider, Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Gera (AAG). Ganze Straßenzüge waren voller Neonazis. Teilweise wurden diese in Hundertergruppen von der Polizei durch die Stadt zur Spielwiese eskortiert, auf der sich die NPD versammelte. Die Polizei war sichtlich überfordert, was bei der Abreise erneut deutlich wurde. Umliegende Straßen und beide Bahnhöfe waren mit Neonazis überfüllt.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Kleinere Gruppen konnten bis in die Nacht hinein umherziehen und unter anderem in der Kneipe &#8220;Toto’s Treff&#8221; feiern.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Weniger zurückhaltend verhielt sich die Polizei gegenüber dem Antifa-Block auf der Demonstration des Bürgerbündnisses. Von Beginn an war dieser von einem Spalier umgeben und abgeschirmt. Später ankommende Teilnehmer(innen) wurden nicht mehr hineingelassen. Als die Demonstration auf dem Rückweg in die Stadt die Heinrichsbrücke überquerte kam es zu ersten Auseinandersetzungen. Die Aufstandsbekämpfungseinheit USK aus Bayern prügelte in den hinteren Teil des Blocks und verletzte mehrere Demonstrant(innen). &#8220;Dieser Angriff zeigt, dass die Polizei alles daran setzte die Demonstration auf schnellstem Wege wieder in die Innenstadt zu treiben, um für einen störungsfreien Ablauf des Neonazifests zu sorgen.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Nur entschlossene Gegenwehr konnte diese willkürliche Polizeigewalt eindämmen. Für ihre Strategie fand die Polizei willige Helfer bei den Geraer Verkehrsbetrieben (GVB). Mit aufgestellten Straßenbahnen wurde jeder Protest in Sichtweite unmöglich gemacht. Weitere Angriffe der Polizei erfolgten bis zum Ende der Demonstration. Dabei wurden mindestens</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">11 Personen teilweise brutal in Gewahrsam genommen. Der Polizeieinsatz war wie so oft unverhältnismäßig und martialisch.&#8221;, kommentiert Anna Schneider das Geschehen.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Auf der Kreuzung zwischen Heinrichsbrücke und Südbahnhof initiierten das Aktionsbündnis Kabelbruch und das Aktionsnetzwerk Jena eine Sitzblockade, um die Anreise weiterer Neonazis zu behindern. Diese konnte jedoch durch die Unentschlossenheit des Bürgerbündnisses Gera nicht aufrecht erhalten werden. Anna Schneider dazu: &#8220;Schon bei Beginn der Sitzblockade wurden daran Teilnehmende zum Aufstehen aufgefordert und als unfriedlich bezeichnet. Noch bevor von der Polizei auch nur eine Aufforderung kam die Blockade zu räumen, riefen Verantwortliche des Bürgerbündnisses selbst dazu auf. Später entsolidarisierten sie sich erneut. Als die Polizei willkürlich Personen aus dem Antifa-Block herauszog, rieten sie sich nicht provozieren zu lassen und weiter zu laufen.&#8221;</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Auf der Abschlusskundgebung sprach das Bürgerbündnis von einer erfolgreichen und friedlichen Demonstration mit 700 Teilnehmer(innen).</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">Diese hätte gezeigt, dass Gera bunt, tolerant und weltoffen sei. Auch sei es erfreulich, dass die Polizei sich auf dem Abschlusskundgebungsplatz unter die Teilnehmer(innen) mische.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt; color: #333399; font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: 'Courier New';">&#8220;Wer von bunt, tolerant und weltoffen spricht, während in Debschwitz 4000 Neonazis feiern, verkennt entweder vollkommen die Realität oder versucht sich die Situation bewusst schönzureden. Das Fest ist mittlerweile zur Pilgerstätte der Neonazis geworden, die NPD sitzt im Stadtrat und alltägliche Angriffe nehmen zu. Hätten antifaschistische und linke Gruppen aus Gera und anderen Städten nicht an der Demonstration teilgenommen, wäre diese zur reinen Makulatur geworden. Statt sich mit der Sitzblockade zu solidarisieren, wurde diese vom Bürgerbündnis boykottiert. Der gestrige Tag war wie Christian Dornbusch zuvor ankündigte ein Armutszeugnis für die Stadt.&#8221;, so Anna Schneider abschließend.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"></em>Unsere Artikel zu Bad Nenndorf:</p>
<p> <a href="http://www.lautgegennazis.de/blog/index.php?s=bad+nenndorf">http://www.lautgegennazis.de/blog/index.php?s=bad+nenndorf</a></p>
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