NPD-Blog: Ein Aussteiger erklärt die Menschenverachtung und Organisation der Naziszene in Deutschland

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:21 Uhr am 11. September 2009

 Aussteiger Frank Försterling (Foto:NPD-Blog)

Unser Kollege Patrick Gensing interviewte den Aussteiger Frank Försterling. Dieses Interview gibt einen zusätzlichen Aufschluss über die Funktionalität der rechtsextremen Szene. Frank Försterling möchte sich jetzt nach langjähriger Mitgliedschaft in der Szene gegen Nazis engagieren. Mit den Worten “Ich will, dass es allen Menschen gut geht” eröffnet der NPD-Blog das Interview mit einem Mann, der die Szene klar als vom Vorbild des Nationalsozialismus beeinflusst sieht. Wenn die NPD schreibt “Kriminelle Ausländer raus!” so meint sie eigentlich “…jeder ohne arisches Blut solle raus…”

Lesen Sie selbst, warum wir und viele andere Institutionen vor dieser Szene nur eindringlich warnen können:

http://npd-blog.info/2009/09/10/ein-neonazi-steigt-aus-ich-will-dass-es-allen-menschen-gut-geht/


11. und 12. September 2009: Hamburg – Pößneck – Hannover – die rechtsextreme Szene ist an diesem Wochenende hyperaktiv

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 09:47 Uhr am

 und weiter gehts!

Nicht nur in Hamburg und Pößneck sind Naziaufmärsche geplant. Unserer Aufmerksamkeit ist es fast entgangen. In Hannover plant die niedersächsische NPD ebenfalls für morgen den 12. September 2009 einen Naziaufmarsch mit klarer Ausländerfeindlichkeit. Unter dem Motto “Abschaffung von Asylrecht und Ausweisungsschutz” wollen die Rechtsextremen durch die Innenstadt von Hannover marschieren. Drei Naziaufmärsche an einem Wochenende. Vielleicht ist es die Bundestagswahl, die solcherlei massive Aktivitäten der Rechtsextremen begründet. Aber eigentlich ist das auch ein Sinnbild für den derzeitigen Zustand in diesem Lande. Die Präsenz der rechtsextremen Szene wächst bundesweit. Sie sind viel offensiver in der Mitteilung ihrer menschenverachtenden Haltung als noch vor einigen Jahren. Inzwischen haben wir leider das Gefühl, es läuft ein Gewöhnungsprozess in der Gesellschaft ab, der unser aller alltägliches Leben irgendwann negativ beeinflussen kann. Hier kommt die immer größere Akzeptanz und auch Gleichgültigkeit in der Gesellschaft zum Tragen. Obwohl viele Institutionen und Initiativen sich dem Nazispuk entgegenstellen, gibt es doch eine große Menge an Bürgerinnen und Bürgern, die von dieser Präsenz der rechtsextremen Szene nichts wissen wollen. Der Aufstand der Anständigen aus dem Jahre 2000 ist Vergangenheit. Wie stehts mit einem jetzigen Aufstand der Demokraten und freiheitlich gefestigten Bürgerinnen und Bürgern? Wir würden uns diesen wünschen.

Wir rufen auch in Hannover dazu auf-ein Zeichen gegen Nazis zu setzen.

Hierzu ein Artikel:

http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/2009/09/hannover-die-city-rocken-nazis-stoppen.html


Deutschland-Stolberg/NRW:Unermüdlich versuchen Nazis in der Kleinstadt Präsenz zu zeigen- die Stadt selbst wehrt sich erfinderisch – der nächste Aufmarsch ist für den 08. August 2009 geplant

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 19:16 Uhr am 6. August 2009

 Rathaus Stolberg NRW

Bereits am 04. April dieses Jahres, planten Nazis einen Aufmarsch in dem kleinen nordrhein-westphälischen Städtchen Stolberg. Die Stolberger nebst der dortigen Kommunalpolitik stellen sich gemeinsam mit einem großen Zuspruch aus der Zivilgesellschaft, diesem Treiben stets entgegen. Am 08. August 2009 planen die Nazis ihren nächsten Aufmarsch. Uns erreichte folgende Mail aus Stolberg:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch die Stadt Stolberg ist wieder einmal “Austragungsort” einer weiteren NPD-Veranstaltung. Die NPD-Fraktion Stolberg hat beim Polizeipräsidenten in Aachen im Rahmen des Kommunalwahlkampfes eine “Wahlveranstaltung” angemeldet, und zwar am Samstag, den 8.8.2009, und zwar zum Thema “Schaffung von Arbeitsplätzen, Lehrstellen und Bildung”.

Angemeldet sind 120 bis 150 Teilnehmer.

 

Von den Neonazis werden 2 Kundgebungen geplant, verbunden mit einem Marsch zu den Kundgebungsorten.

 

Zeitgleich ist während dieser Veranstaltung eine Gegendemonstration vorgesehen (siehe Anlage im Anhang), zu der Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und das Bündnis gegen Radikalismus aufgerufen hat. Hier wird mit ca. 3.000 Teilnehmern aus Stolberg und der Region Aachen gerechnet.“

Stolberg ist eine von vielen Städten die nicht zur Ruhe kommen. Unermüdlich versuchen Rechtsextreme unter verschiedensten Vorwänden ihre Präsenz zu zeigen. Dresden, Pfortzheim, Bad Nenndorf sind ehemalige Wets-Stä


Hamburg-Bad Nenndorf: Am 01. August 2009 planen Rechtsextreme weiterhin ihren Aufmarsch in dem niedersächsischen Ort- auch auf unserer Kundgebung in Hamburg wollen wir dagegen protestieren und unsere Sympathie für den bürgerlichen Widerstand senden

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 11:05 Uhr am 29. Juli 2009

Wir berichteten mehrmals über den geplanten Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 01. August 2009. Auch wenn wir selbst für Hamburg mobilisieren, werden wir von hier aus diesen Vorgang nicht vergessen. Auch auf dem Spielbudenplatz wollen wir zeigen, dass wir gegen solcherlei Aufmärsche Position beziehen.

Die aktuelle Situation in Bad Nenndorf und unsere bisherigen Artikel:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/bad-nenndorf-macht-gegen-nazis-mobil/

http://www.lautgegennazis.de/blog/index.php?s=nenndorf


Deutschland-Gera:”Wer von bunt, tolerant und weltoffen spricht, während … 4000 Neonazis feiern, verkennt entweder vollkommen die Realität oder versucht sich die Situation bewusst schönzureden”- Eine Situationsbeschreibung vom 11. Juli 2009

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 11:23 Uhr am 14. Juli 2009

   Aufruf für Hamburg, den 01. August 2009

 

 Gera am 11.07.09 (Foto:Mut gegen rechte Gewalt)

Die Nazipräsenz in Gera vom letzten Samstag den 11. Juli 2009 im Rahmen des sogenannten “Rock für Deutschland” Konzertes der Rechtsextremen, wirft Fragen auf. Wo war die bürgerliche Mitte – die Zivilgesellschaft? 700 Gegendemonstranten inklusive Antifa-Gruppen aus dem Bundesgebiet, die es schwer hatten sich zu präsentieren und  immerwieder, auch durch polizeiliche Maßnahmen unter Druck gerieten, damit die Nazis ihr Fest feiern können. 700 Menschen gegenüber 4.000 Menschenverachtern. Das ist beschämend! In den bundesweiten Medien ist im Gegensatz zu den lokalen Medien bis heute nicht viel über diesen Spuk von Samstag zu lesen. Dabei ist gerade die Nazipräsenz in Gera ein Indiz für das Wachsen dieser Szene. Die Einwohner der Stadt Gera scheinen diesen Zustand hingenommen zu haben. Ist es Angst oder falsche Toleranz, die dazu führt, die Rechtsextremen gewähren zu lassen. Der nächste Naziaufmarsch soll im niedersächsichen Bad Nenndorf am 01. August 2009 stattfinden. Im letzten Jahr waren dort bereits 400 Nazis angetreten, um Geschichtsrevisionismus zu betreiben. Nach Gera, sollte die Zivilgesellschaft wachgerüttelt worden sein. Könnte man denken, aber eigentlich ist es wie immer. Darum haben wir das Zitat in der Headline gewählt. Auch um klar zu machen, dass ein Handeln bundesweit unabdingbar ist . Im Dezember 2008 hatten Politiker aller Parteien das Thema Rechtsextremismus als weiteres Prioritätsthema für dieses Jahr auserkoren (nach dem Fall Mannichl). Wir vermissen Kommentare derer, die noch vor einem halben Jahr angekündigt hatten, etwas zu tun.

Hier ein Erlebnisbericht aus der Antifa zu den Vorfällen in Gera am 11. Juli 2009:

PE: Größte Neonaziveranstaltung nach 1945 in Thüringen Polizei prügelt in Antifa-Block – Bürgerbündnis boykottiert Sitzblockade

 

GERA, 12. Juli. Der gestrige Tag sprengte alle Befürchtungen. Vorherige Zahlen von bis zu 1000 und später 2500 Neonazis wurden weit übertroffen.

Auf dem NPD-Fest “Rock für Deutschland” versammelten sich am Ende 4000 Neonazis aus Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz und anderen Ländern. Es war damit die größte Neonaziveranstaltung nach dem zweiten Weltkrieg in Thüringen und das bundesweit größte Neonazifest nach dem Deutsche Stimme Pressefest 2006.

 

“Der Stadtteil Debschwitz glich den gesamten Tag über einer National Befreiten Zone.”, so Anna Schneider, Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Gera (AAG). Ganze Straßenzüge waren voller Neonazis. Teilweise wurden diese in Hundertergruppen von der Polizei durch die Stadt zur Spielwiese eskortiert, auf der sich die NPD versammelte. Die Polizei war sichtlich überfordert, was bei der Abreise erneut deutlich wurde. Umliegende Straßen und beide Bahnhöfe waren mit Neonazis überfüllt.

Kleinere Gruppen konnten bis in die Nacht hinein umherziehen und unter anderem in der Kneipe “Toto’s Treff” feiern.

 

Weniger zurückhaltend verhielt sich die Polizei gegenüber dem Antifa-Block auf der Demonstration des Bürgerbündnisses. Von Beginn an war dieser von einem Spalier umgeben und abgeschirmt. Später ankommende Teilnehmer(innen) wurden nicht mehr hineingelassen. Als die Demonstration auf dem Rückweg in die Stadt die Heinrichsbrücke überquerte kam es zu ersten Auseinandersetzungen. Die Aufstandsbekämpfungseinheit USK aus Bayern prügelte in den hinteren Teil des Blocks und verletzte mehrere Demonstrant(innen). “Dieser Angriff zeigt, dass die Polizei alles daran setzte die Demonstration auf schnellstem Wege wieder in die Innenstadt zu treiben, um für einen störungsfreien Ablauf des Neonazifests zu sorgen.

Nur entschlossene Gegenwehr konnte diese willkürliche Polizeigewalt eindämmen. Für ihre Strategie fand die Polizei willige Helfer bei den Geraer Verkehrsbetrieben (GVB). Mit aufgestellten Straßenbahnen wurde jeder Protest in Sichtweite unmöglich gemacht. Weitere Angriffe der Polizei erfolgten bis zum Ende der Demonstration. Dabei wurden mindestens

11 Personen teilweise brutal in Gewahrsam genommen. Der Polizeieinsatz war wie so oft unverhältnismäßig und martialisch.”, kommentiert Anna Schneider das Geschehen.

 

Auf der Kreuzung zwischen Heinrichsbrücke und Südbahnhof initiierten das Aktionsbündnis Kabelbruch und das Aktionsnetzwerk Jena eine Sitzblockade, um die Anreise weiterer Neonazis zu behindern. Diese konnte jedoch durch die Unentschlossenheit des Bürgerbündnisses Gera nicht aufrecht erhalten werden. Anna Schneider dazu: “Schon bei Beginn der Sitzblockade wurden daran Teilnehmende zum Aufstehen aufgefordert und als unfriedlich bezeichnet. Noch bevor von der Polizei auch nur eine Aufforderung kam die Blockade zu räumen, riefen Verantwortliche des Bürgerbündnisses selbst dazu auf. Später entsolidarisierten sie sich erneut. Als die Polizei willkürlich Personen aus dem Antifa-Block herauszog, rieten sie sich nicht provozieren zu lassen und weiter zu laufen.”

 

Auf der Abschlusskundgebung sprach das Bürgerbündnis von einer erfolgreichen und friedlichen Demonstration mit 700 Teilnehmer(innen).

Diese hätte gezeigt, dass Gera bunt, tolerant und weltoffen sei. Auch sei es erfreulich, dass die Polizei sich auf dem Abschlusskundgebungsplatz unter die Teilnehmer(innen) mische.

 

“Wer von bunt, tolerant und weltoffen spricht, während in Debschwitz 4000 Neonazis feiern, verkennt entweder vollkommen die Realität oder versucht sich die Situation bewusst schönzureden. Das Fest ist mittlerweile zur Pilgerstätte der Neonazis geworden, die NPD sitzt im Stadtrat und alltägliche Angriffe nehmen zu. Hätten antifaschistische und linke Gruppen aus Gera und anderen Städten nicht an der Demonstration teilgenommen, wäre diese zur reinen Makulatur geworden. Statt sich mit der Sitzblockade zu solidarisieren, wurde diese vom Bürgerbündnis boykottiert. Der gestrige Tag war wie Christian Dornbusch zuvor ankündigte ein Armutszeugnis für die Stadt.”, so Anna Schneider abschließend.

Unsere Artikel zu Bad Nenndorf:

 http://www.lautgegennazis.de/blog/index.php?s=bad+nenndorf


Deutschland-Gera: Ein Beispiel für bürgerlichen Widerstand gegen die Präsenz von Nazis – Immer mehr Kommunen melden Probleme mit Aufmärschen und Großveranstaltungen der Rechtsextremen

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:31 Uhr am 17. Juni 2009

 Nazi beim Fackelmarsch in Dresden

Regelmäßige Aufmärsche von Nazis in Dresden, Pforzheim,Bad Nenndorf, Pößneck, Leipzig, Berlin und vielen anderen Städten. Nazi-Feste in Altenburg, Jena usw. Eine Stadt, die immerwieder mit einer Großveranstaltung unter dem Motto “Rock für Deutschland” von den Rechtsextremen heimgesucht wird, ist Gera. Am 11. Juli 2009 ist es wieder soweit. Hier wollen ca. 1.000 Nazis feiern. Redner auf der diesjährigen Veranstaltung soll u. a. der NPD Vorsitzende Udo Voight sein. Die Initiative vor Ort beklagt sich über einen zu schwachen Widerstand gegen diesen Spuk in der Stadt und ruft zur Hilfe auf.

Hier der Aufruf:

> Wir als Gruppe Kabelbruch mobilisieren dieses Jahr gegen die NPD

> Großveranstaltung “Hier bleiben ­ Anpacken”, bekannt unter “Rock für

> Deutschland”. Seit Jahren wird diese hier mitten in der Innenstadt eingezäunt

> auf einer schönen grünen Wiese von bis zu 1000 Neonazis – Tendenz steigend ­

> zelebriert.

>

> Die Gegenwehr der BürgerInnnen ist schwach und die meisten versuchen   

einfach

> gekonnt wegzusehen. In diesem Jahr setzen NPD und “Freie Kräfte”, noch einen

> drauf, in dem sie als Band die Lunikoff Verschwörung auftreten lassen. Neben

> diesen spielen noch Blitzkrieg, Sleipnir, sowie Frontalkraft und es schwingen

> NPD Größen wie Udo Voigt ihre menschenverachtenden Reden.

> Wir wollen und werden dies nicht hinnehmen und hoffen auf breite

> Unterstützung, auch von euch!

>

> Wir haben bereits eine Internetseite eingerichtet, auf der nach und nach immer

> mehr aktuelle Infos folgen werden. Der Link ist http://kabelbruch.blogsport.de

> Dort haben wir auch eine Rubrik UnterstützerInnenliste in der wir die Gruppen

> hinzufügen, welche unseren Aufruf und uns somit unterstützen werden, wir

> hoffen ihr seit dabei?

>

> Den großen Aufruf findet ihr auf unserer Internetseite, den kurzen lassen wir

> noch zum Abschluss folgen.

> Falls ihr Fragen habt schreibt uns gerne einfach an, PGP-Key findet ihr auf

> der Seite oder direkt gleich hier

> http://kabelbruch.blogsport.de/images/Key.asc.

>

> Lasst von euch hören, lasst euch sehen, wir hoffen auf euch!

>

> solidarische und freiheitliche Grüße

> Gruppe Kabelbruch

>

> Kurzer Aufruf:

>

> Am 11.07.09 jährt sich das rechtsradikale Musikfestival “Rock fuer

> Deutschland” zum sechsten mal. Unter dem diesjährigen Motto “Hier bleiben -

> Anpacken” versuchen Nazis und Rassisten unterschiedlicher Strukturen ihrem

> lebensfeindlichen Weltbild eine Plattform zu geben und gleichzeitig den

> Wahlkampf der NPD finanziell zu unterstützen.

> Dieses Jahr sind u.a. als Redner Udo Voigt und als Hauptact “Die Lunikoff

> Verschwörung” geplant. Bis zu 1000 Neonazis nutzen in den letzten Jahren die

> Gelegenheiten auf dem zweitgrößten Nazi-Fest, nach dem Fest der Völker, um

> Hass und Xenophobie zu huldigen. Gleichzeitig versuchen sie insbesondere seit

> den letzten Wochen mit einer sich immer weiter zuspitzenden Gewaltspirale

> Angst und Schrecken zu verbreiten und sich somit die passende Kulisse für ihre

> Selbstinszenierung zu verleihen.

> Ignoranz oder gar falsches Verständnis sind hier völlig fehl am Platz. Nazis

> können kein Dialogpartner sein. Kommt am 11.07.09 nach Gera und beteiligt euch

> an den Protestaktionen!

>

> Treffpunkt: 10.00 Uhr in Gera, auf der Eventfläche am KUK/ Kultur- und

> Kongresszentrum

> Demobeginn: 12.00 Uhr


Deutschland: 01. Mai 2009 – Ein positives Zeichen in Hannover – in Mainz mussten die Nazis nach Hause fahren – in Dortmund und Ulm dagegen – zeigten die Nazis ihr wahres brutales Gesicht

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:50 Uhr am 2. Mai 2009

Nach den Verboten der geplanten Naziaufmärsche in Hannover haben ca. 12.000 Bürgerinnen und Bürger gegen Rechtsextremismus demonstriert. Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht. In Mainz konnten ca. 2.500 Menschen verhindern, dass Nazis überhaupt los marschieren. Das ist Zivilcourage die wirkt.

Dagegen griffen Nazis in Dortmund eine Kundgebung des DGB an und in Ulm kam es fast zu einer sehr großen Straßenschlacht zwischen Nazis und Gegendemonstranten. Von Jahr zu Jahr demonstrieren Nazis mehr und mehr, dass sie gezielt Gewalt anwenden.

Hierzu Konrad Freiberg, Chef der Polizeigewerkschaft: “Es ist deutlich spürbar, dass Rechtsextreme gezielt die gewalttätigen Auseinandersetzungen suchen”. Eine Feststellung, die der Hamburger Verfassungsschutz und das Bundesministerium des Innern ebenfalls schon im Januar 2009 veröffentlichten. Bei aller positiven Courage in Hannover und Mainz, die als Vorbild für Demokraten dienen sollte, wir müssen alle mehr tun und die rechstextreme Szene nicht aus den Augen verlieren.

Artikel und Nachrichten zum 01. Mai 2009:

http://www.tagesschau.de/inland/maikrawalle104.html

http://www.welt.de/politik/article3659795/Linke-und-Rechte-suchen-zum-1-Mai-die-Randale.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,622352,00.html

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/1-mai-ueber-15000-demonstrieren-gegen-neonazis/

http://npd-blog.info/2009/05/01/1-mai-2009-zehntausende-gehen-gegen-neonazis-auf-die-strase/


“Wand gestalten” gegen Nazis – Video auf www.youtube.com/lautgegennazis

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 17:33 Uhr am 15. März 2009

 Das richtige Material für leere Wände

Wir sind nunmehr seit 1 1/2 Wochen umgezogen (Dank der Telekom haben wir leider noch keinen direkten Telefonanschluss-hier warten wir auf einen Bautrupp). Unser kleines Büro macht nur einen Teil der Gesamtfläche des Gewerbes aus. www.wandgestalten.de hat uns und unserem Vermieter im Rahmen eines Sponsorings die Verschönerung der Wände in einer ehemaligen Lagerhalle ermöglicht. Auf www.youtube.com/lautgegennazis finden Sie ein Video zur Entstehung der Bilder, die der Künstler Philipp Kabbe für uns anfertigte.

Der Künstler gab uns für sein Engagement folgendes Statement:

Der gemeine Nazi, man kennt ihn aus den Medien,  hat eine Glatze und diese geschmacklose Kleidung an, deren Name hier nicht genannt wird. Er sammelt sich in Rudeln und verprügelt Schwächere, ihm Fremde,aus der Fremde oder auch der Gesinnung nach Fremde.

Diese bemitleidenswerte Kreatur braucht Hilfe! Helfen Sie Ihm/Ihr! Klären Sie auf, sorgen Sie für Einsicht.

Es ist Ihre Bürgerpflicht diesen armen Mitmenschen im Integrationsprozess den wahren Sinn des Lebens zu offenbaren.

Mehr über den wahren Sinn des Lebens hat uns Monty Python herrlich veranschaulicht:

“Seien Sie nett zu anderen, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie gute Bücher, gehen Sie spazieren und versuchen Sie, mit allen Menschen in Frieden zu leben.”

 

Nehmen Sie sich jedoch in Acht vor dem Nazi incognito. Diese hinterhältige Kreatur kann in jedem stecken, den Sie im täglichen Leben treffen. Gerne belegt dieses Wesen Plätze, die man eigentlich eher von Scientologen besetzt denkt: konservative Politiker, Wohnungsmakler, Manager in allen Schichten, Busfahrer.

 

Wenn Sie so einen sehen schreien Sie und machen bitte alle Mitmenschen darauf aufmerksam.

 

Deshalb immer Laut gegen Nazis!

 

Schaut mal Zeitgeist an, Freunde.

http://video.google.com/videoplay?docid=1338572241371195960


Sächsischer Landtag/Dresden: Nazi Barde als Musikfachmann – Rudolf Heß-Verehrer Frank Rennicke im Hause der Demokraten

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 19:35 Uhr am 27. Februar 2009

 Frank Rennicke (o. l.) im Landtag Sachsens

Als “Die Linke” zur öffentlichen Anhörung zum Thema “Jugendmusikförderung in Sachsen” einludt, ahnte sie nicht, dass auch die NPD ihren Teil dazu beitragen möchte. Am 26. Februar 2009 nutzten die Rechtsextremen das sächsische Parlament als Plattform. Das Publikum der Anhörung bestand zu einem Drittel aus rechtsextremen Kadern. Na-herzlichen Glückwunsch.

Auf Frank Rennicke stießen wir zum ersten Mal im Zusammenhang mit Wunsiedel. Ein Nazi Video mit einer Länge über ca. 30 Minuten wurde uns 2005 zugesendet. Auf diesem Video wurde der Nazi-Aufmarsch in der bayrischen Kleinstadt 2004 (ca. 6.000 Nazis nahmen damals teil) von Nazihänden in romantische Szenen gesetzt, indem das Ganze im Hintergrund mit Rennickes Liedgut und Wagner untermalt wurde. Rennicke schrieb eine Ballade für diesen Aufmarsch zu Ehren des Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der in Wunsiedel begraben liegt (die Aufmärsche sind übrigens seit 2005 vom Bundesverfassungsgesetz verboten). Als wir die ersten Klänge hörten erinnerten die Akkorde, auf der Akkustik-Klampfe sanft gespielt, an ein beginnendes Liebeslied. Der Text war nur leider ganz anders. Rennicke stilisiert in seinen perversen Songs Nazis und Nazikult zum Heldentum. Er schrieb Lieder über Heß, Landser, Helden-Opas und weiß der Geier. Über Rennicke entdecken Rechtsextreme die Möglichkeit Musik als emotionale Grundlage zu nutzen, um Leute zu ködern. 

Das Frank Rennicke nun auch noch eine Plattform in einem demokratischen Parlament findet, ist mehr als bedenklich. Auf unserer Partnerseite http://npd-blog.info/2009/02/26/sachsischer-landtag-frank-rennicke-als-%e2%80%9eexperte%e2%80%9c-fur-jugendmusik/ finden Sie einen Bericht über die Naivität im Umgang mit Rechtsextremen in Sachsen. Wir können nur und wollen davor warnen, den scheinbar harmlosen Nazis, eine solche Möglichkeit zu gewähren.


NPD durcheinander: Pornos – Finanzskandale und zudem der Kampf um Führungspositionen & eine Mail eines Rechtsextremen der meint-NPD Mitglieder sind nicht wirklich echte Nazis!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:01 Uhr am 19. Februar 2009

 Foto: mut-gegen-rechte-gewalt.de

Die NPD ist ohne Frage eine sehr gefährliche Partei. Aber was da so in den Führungskadern vor sich geht, erinnert nicht gerade an das, was sie eigentlich ausstrahlen will. Eine Volksgemeinschaftspartei im Sinne des alten Nationalsozialismus wollen die sogenannten Macher suggerieren. Einer der aussichtsreichen Kandidaten (Andreas Molau) für die Nachfolge von Udo Voigt, zog sich mit einer vielsagenden Pressemitteilung am Mittwoch als Spitzenkandidat für den Vorsitz zurück. Da diese Erklärung sehr viel wiederspiegelt, haben unsere Kollegen sie doch tatsächlich ausnahmsweise auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de veröffentlicht. Lesen Sie selbst, in welchem Zustand sich die rechtsextreme Partei, die Menschenverachtung propagiert, befindet.

Uns ereilte eine E- Mail von einem Rechsextremen bei MySpace. In dieser Mail will dieser uns auf nett erklären, dass die NPD nicht über echte Nazis verfügt. Lesen Sie dieses verwirrte Zeugs einfach einmal selbst. Das Grauen.

Sehr geehrte Damen und Herren , mein Name ist Andy und ich bin der Urenkel des Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge . Ich möchte Ihnen nun den Grund meines Schreibens erläutern . Ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr verunsichert über das Wissen , was Sie über uns Nazis pflegen . Das Sie sich stark gegen Gewalt machen finde ich völlig in Ordnung . Nur sollte man auch unterscheiden , gegen wessen Gewalt man sich stark macht . Sie sagen durch Ihre Seite aus , dass Sie sich gegen Nazis stark machen , nur sehe ich kein Nazi , der Gewalt ausübt . Sie dürfen mich nicht falsch verstehen , was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass es in der NPD kein einzigen Nazi gibt . Die alten Nazis der damaligen Zeit , worunter auch mein geliebter Urgroßvater war , hatten ein Codex . Diesen Codex , trägt keiner der NPD , auch ist kein Nachkomme der damaligen Naziführung in der NPD vertreten . Was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass wir Nazis uns von Deutschland getrennt haben und das nicht erst seit gestern , auch haben wir nichts mit der NPD oder ähnlichen Organisationen zu tun . Wenn nun eine Partei , wie die NPD , sich als Nazis ausgibt und nicht einmal ein Nachkommen der alten Naziführung vorweisen kann , geschweige denn unseren Codex vorweisen kann , dann können Sie sich auch sicher sein , dass in dieser Partei auch keine Nazis vorhanden sind . Die NPD ist lediglich ein Produkt , der verlogenen deutschen Politik . Die NPD hat die Aufgabe , wie z.B. Ausländer zu misshandeln , geschichtliche Ereignisse zu leugnen und , und , und , und das im Auftrag der anderen deutschen Parteien , wie z.B. die CDU/CSU , SPD . Wenn Sie wirklich Wissen hätten über uns Nazis , dann müssten Sie wissen ,…

Da es ja verboten ist , sich in Deutschland mit ein gewissen Gruß zu verabschieden , verabschiede ich mich im Namen meines Urgroßvaters und meiner Persönlichkeit mit den Zahlengruß 88 , damit Sie meine Person nicht gerichtlich anfechten können .
88

 … den Rest dieser Mail mussten wir aufgrund von massiven antisemitischen Tiraden löschen.


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