Deutschland-Leipzig: Am Samstag den 17. 10.2009 löste die Polizei einen Brutalo-Nazi Aufmarsch mit 1.000 Teilnehmern auf – bloß nicht hinsehen!!!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:25 Uhr am 19. Oktober 2009

 Nazis in Dresden  (Februar 2009)

In Leipzig löste die Polizei am Samstag (17.10.09) einen Naziaufmarsch mit 1.000 gewaltbereiten Personen auf. Lediglich kleine Meldungen fanden sich in der Medienwelt. Halt eine Randmeldung. Dabei können wir gerade anhand solcher Veranstaltungen lernen, wie gefährlich die rechtsextreme Szene agiert. Ein Kommentar eines Users auf www.npd-blog.eu ist durchaus nicht irrelevant:

“… Und das Erschreckende ist: Die Bilder aus Leipzig wurden nur kurz vom MDR gezeigt. – In allen Hauptnachrichtensendungen, sowie dem Videotext, war es keine Zeile wert. Sofern sich über 1000 andere “Demonstranten” Straßenschlachten mit der Polizei liefern würden, gäb`s ne` Life-Schaltung Vorort.

Verantwortliche Redakteure würden jetzt wieder stammeln: “Aber … aber … öhm … Wir möchten den Rechtsradikalen … öhm … ähm … in den Medien keine Plattform … ähm … bieten!”

Lesen Sie den Bericht zu dem Naziaufmarsch auf:

http://npd-blog.info/2009/10/17/nazidemo-nach-steinwurfen-auf-einsatzkrafte-aufgelost/


Deutschland-Berlin: Auf der Nazikundgebung am 10. Oktober 2009 zeigten die Rechtsextremen ihr wahres Gesicht . Verherrlichung der SA und die Verlesung von sogenannten Feindlisten – Polizei tatenlos

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:57 Uhr am 16. Oktober 2009

 (Foto: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de)

Wir berichteten über den Aufmarsch von 750 Nazis am 10. Oktober 2009 in Berlin. Unsere Kollegen von der Redaktion www.mut-gegen-rechte-gewalt.de veröffentlichten heute Zitate aus den Parolen und Reden der Rechtsextremen. Trotz der Verherrlichung der Nazi-Schlägertruppe SA und der Verlesung von Gegnern der Rechtsextremen als sogenannte Feindliste, scheint die Polizei von Berlin eher Zaungast gewesen zu sein.

Hier der Artikel unserer Kollegen:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/sa-verherrlichung-und-feindlisten/


Deutschland-Berlin: Am Samstag machten 750 Nazis deutlich – wie gewaltbereit die rechtsextreme Szene ist – sie drohten mit Rachefeldzügen und verlasen Namenslisten ihrer Gegner

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:54 Uhr am 12. Oktober 2009

 (Foto: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de )

Aus dem gesamten Bundesgebiet wurden am Samstag Neonazis nach Berlin gefahren und teilweise von der Polizei begleitet. Stark vertreten war auch die rechtsextreme Szene aus Bayern (sieben Reisebusse). Laut Bericht unserer Partner der mut-gegen-rechte-gewalt.de – Redaktion, machten die ca. 750 Rechtsextremen deutlich, dass sie nicht mehr so friedlich sein möchten. Sie bepöbelten die Gegendemonstranten, griffen diese an und bedrohten ihre Gegner verbal.

Anlass für den Naziaufmarsch war ein vorangegangener Brandanschlag auf ein Nazilokal namens “Der Henker” in Schönwalde. Dies nutzten die Rechtsextremen zu “Racheaufrufen” und verlasen während ihrer Veranstaltung diverse Namen von Demokraten, die sie als Gegner ausmachen. Zudem riefen sie offensichtlich zu Straftaten auf.

Welches Gefahrenpotenzial von dieser Szene ausgeht, läßt sich schon anhand des Auftretens vermuten. Wenn wir dann von den hohen Opferzahlen durch rechte Gewalt 2008 (1.113) ausgehen und die stets wachsenden Straftaten betrachten, dann sollte endlich das Augenmerk der Politik und Gesellschaft auf die Menschenverachter der rechtsextremen Szene intensiver gelegt werden.

Was uns ebenfalls bewegt ist, dass die Rechtsextremen als Kundgebungsort eines der berühmtesten Plätze in Berlin erhielten. Sehr prominent-zu prominent.

Lesen Sie den Bericht unserer Partner, die am Samstag vor Ort waren:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/arufen-zum-nationalen-angriff/


Deutschland-Berlin: Nazis planen für morgen – Samstag 10. Oktober 2009 – einen Aufmarsch durch die Hauptstadt – Aufruf zur Gegendemonstration

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:07 Uhr am 9. Oktober 2009

Am morgigen Samstag (10. Oktober) planen Rechtsextreme einen Aufmarsch in Berlin. Wir rufen mit “Mut gegen rechte Gewalt” zum friedlichen Widerstand auf. Hier der Artikel unserer Partner:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/1010/


Deutschland-Thüringen: Breiter und erfolgreicher Widerstand gegen das “Fest der Völker” in Pößneck?

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 22:17 Uhr am 12. September 2009

 Riegers Schützenhaus in Pößneck

Auch im thüringischen Pößneck hatte die NPD an Jürgen Riegers Schützenhaus offensichtlich Schwierigkeiten sich zu positionieren. Der Landkreis “Saale/Orla” und sogar der Bürgermeister Pößnecks “Modde”, haben die Kundgebungen von Demokraten gegen das “Fest der Völker” breit unterstützt. Derzeit liegen uns noch nicht alle Meldungen vor, aber offensichtlich waren deutlich weniger Nazis in die Stadt gekommen, als bei den Veranstaltungen in Jena und Altenburg. Wir verweisen zunächst auf einen Artikel des MDR-Fernsehens:

http://www.ln-online.de/news/brennpunkte/2655708


Deutschland-Hannover: Und noch eine Niederlage für die Rechtsextremen – in Hannover demonstrierten ebenfalls ca. 3.000 Menschen gegen den braunen Spuk

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 22:05 Uhr am

Auch in Hannover konnten die Rechtsextremen mit einer Demonstration und ihrem Aufmarsch nicht punkten. Ein breites demokratisches Bündnis (u. anderem der Bürgermeister) zeigte auch hier Courage. Hier ein Auszug einer dpa-Meldung:

“In Hannover gab es vereinzelt Rangeleien mit der Polizei, als Mitglieder der linken Szene versuchten, Absperrungen zu durchbrechen. Einige Demonstranten wurden vorläufig festgenommen. Insgesamt blieb es aber weitgehend friedlich. Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Kirchen und Parteien hatte zum Protest aufgerufen. “Keinen Meter für Nazis”, hieß es auf Plakaten. Zahlreiche Politiker – darunter Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) und auch der Chef des Fußballclubs Hannover 96, Martin Kind – setzten ein Zeichen gegen Rechts. “Wir brauchen keinen braunen Mob – weder in Hannover, noch in Niedersachsen, noch in Deutschland”, sagte Kind. An dem NPD-Aufmarsch beteiligten sich rund 270 Neonazis. Die Polizei verhinderte mit einem Großaufgebot ein Aufeinandertreffen von Rechtsextremen und Gegendemonstranten.”

Zum gesamten Artikel:

http://www.ln-online.de/news/brennpunkte/2655708


Deutschland-Hamburg: Ca. 3.000 friedliche Demonstranten zeigten den Rechtsextremen – dass sie unerwünscht sind – hier unser Kurzbericht aus Hamburg

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 21:53 Uhr am

 Wolfgang Rose (Ver.di)

Am gestrigen Freitag stand der Verkehr in der Stadt Hamburg still. Die angekündigte Kundgebung von Jürgen Rieger und der NPD gegen das geplante Schanzenfest fand mit 100 Teilnehmern im Herzen der Stadt statt. Zuvor begann direkt vor dem Hauptbahnhof eine Kundgebung des “Bündnis gegen Rechts” mit vielen Rednerinnen und Rednern von verschiedenen Institutionen und Organisationen die klar machten, dass die NPD und dieses ewig gestrige Nazigedankengut in der Hansestadt und überall in Deutschland unerwünscht sind. Darunter bewegten Zeitzeuginnen wie die Journalistin und Autorin Peggy Parnass (wirkte auch bereits bei unserem Jubiläum auf dem Spielbudenplatz mit), deren Eltern und große Teile ihrer Familie von den Nazis umgebracht wurden mit. Viele Redner wie  der Ver.di Chef Wolfgang Rose forderten ein NPD – Verbot. Auf diese Forderung gehen wir zunächst nicht ein.

 Transparent am Hamburger Schauspielhaus

Die Anfangskundgebung vor dem Hauptbahnhof wurde bereits von 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begleitet bevor sich der Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Berliner Tor (NPD-Kundgebung) bewegte. Insgesamt demonstrierten ca. 3.000 Menschen gegen die Nazis. Am Berliner Tor direkt blieb es ruhig. Dort versammelten sich zusätzlich Antifa-Gruppen. Im weiteren Umfeld der Kundgebungen kam es dennoch zu Ausschreitungen zwischen der Polizei (die mit ca. 2.300 Beamten im Einsatz war) und Autonomen der linken Szene, die den friedlichen Grundtenor der Gegendemonstration nicht beeinflussten. Der Nazianwalt Rieger wurde daran gehindert an seinen Kundgebungsort zu gelangen und musste verspätet in Begleitung von dem Nazi Thomas “Stürmer” Wulf seine Hetzrede beginnen.

 Kundgebungsort der Nazis

Gegen 21.30 Uhr wurde die Situation angespannter. Aufgrund einer Sicherheitslücke konnten mehrere Demonstranten nahe an die Kundgebung der NPD gelangen. Ein kleiner Weg wurde von der Polizei nicht bewacht. Durch die Ansammlung mehrerer Personen direkt an der Absperrung vor der Nazikundgebung, schienen die Beamten nervös zu reagieren. Jedoch kam es glücklicherweise nicht zur Konfrontation. Diese fand in der Innenstadt statt. Hier lieferten sich nach der Beendigung der Veranstaltungen Linksautonome und Polizei Straßenschlachten, die mit dem eigentlichen Aufmarsch der Nazis und der Gegenveranstaltung überhaupt nichts mehr zu tun hatten. 

Grundsätzlich können wir sagen, dass die Gegenkundgebungen des “Bündnis gegen Rechts” klar friedlich und deutlich gemacht haben, dass Demokraten in diesem Lande noch die Mehrheit der Gesellschaft darstellen. Für Rieger und seine sogenannten Volksgenossen war die Kundgebung kein wahrer Erfolg. Zu unserer Freude konnten wir heute zudem feststellen, dass sämtliche NPD Plakate zur Bundestagswahl offensichtlich von beherzten Bürgern sogar in den noblen Hamburger Stadtteilen wie Othmarschen und Nienstedten entfernt wurden.

Weltpremiere des extra3-Rieger Songs im Rahmen unserer Veranstaltung im “Kulturhaus 73″ am Schulterblatt im Schanzenviertel:

 Die Redaktion des NDR Satire-Magazins extra3 mit Tobi Schlegel, stellte uns für den gestrigen Abend eine DVD mit einem Rieger – Lied zur Verfügung, welches Sie am Sonntag in der TV-Sendung genießen können. Wir können dieses Video nur empfehlen und denken, dass unsere Partygäste des gestrigen Abends dies auch tun würden. Wir wollen uns auch noch einmal bei den Betreibern des “Kulturhauses 73″ für den gestrigen Abend bedanken.

 Banner am Kulturhaus 73-Schanzenviertel


Deutschland-Hamburg: Brennt am 11. und 12. September Hamburg? Nazianwalt Jürgen Rieger plant Naziaufmarsch gegen das geplante Schanzenfest

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:12 Uhr am 28. August 2009

 Brennende Autos beim Naziaufmarsch am 01. Mai 2008-Hamburg

Der Nazianwalt und 2. Vorsitzende der NPD “Jürgen Rieger” geht in die Offensive. Für den 11. September 2009 meldete er eine Kundgebung gegen das geplante Schanzenfest am 12. September in Hamburg an. Unter dem Motto “Recht und Ordnung durchsetzen. Schanzenfest dauerhaft verbieten” will er mit seinen Kameraden durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Die Stadt Hamburg versucht dieses rechtsextreme Spektakel zwar zu verhindern, aber bisher mit wenig Aussicht auf Erfolg. Wir erinnern uns an den 01. Mai 2008 in Hamburg Barmbek. Hierbei hatte die Polizei damals festgestellt, dass die Gewaltausbrüche und die schweren Ausschreitungen von den Rechtsextremen ausgingen, die zudem eine Hetzjagd auf Journalisten veranstalteten.

Das Schanzenfest ist seit Jahren brisant. Auch hier gibt es regelmäßig Konflikte zwischen Linken und der Polizei. Nachdem fragwürdigen Ende des letzten Schanzenfestes (durch die Polizei), versuchen die Organisatoren am 12. September ein friedliches Straßenfest zu veranstalten. Durch die Ankündigung Jürgen Riegers, ein Tag zuvor seine Kundgebung durchzuführen, können wir so garnicht von einem friedlichen Wochenende ausgehen. Hier werden Welten aufeinander prallen, wenn denn kein Verbot der Naziaktivitäten erwirkt werden kann. Deshalb auch unser Aufruf zur Unterstützung eines Verbotes des Aufmarsches am 11. September 2009. Im Übrigen ein Datum, welches eh seine eigene Brisanz hat. Nach dem 11. September 2001 sympathisierten Rechtsextreme gar mit den Attentätern auf das World Trade Center.

Hier der Artikel von WELT-online:

http://www.welt.de/hamburg/article4309574/Neonazi-Demo-gegen-Schanzenfest.html


Bad Nenndorf: 1.100 Gegendemonstranten sind ein Erfolg – bitterer Nachgeschmack – die Nazis konnten 200 Menschenverachter mehr mobilisieren als im Vorjahr

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 16:50 Uhr am 4. August 2009

 (Foto: Mut gegen rechte Gewalt)

Am Tage unserer Kundgebung in Hamburg auf dem Spielbudenplatz Hamburg, wiesen wir auch immerwieder auf den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 01. August 2009 (Niedersachsen) hin. Trotz des gewachsenen Widerstands in Bad Nenndorf durch ein starkes Bündnis, konnten die Nazis 50% mehr Anhänger als im Vorjahr mobilisieren. Wir berichteten hier auf diesem Blog mehrfach, wie aktiv deren Aufrufe getätigt wurden. Also, bei allen Erfolgen der Gegendemonstranten bleibt der schale Nachgeschmack, dass die rechtsextreme Szene ebenfalls wächst. Gegensteuern ist angesagt! Zu den Gegebenheiten selbst vor Ort, lesen Sie bitte den Artikel bei unseren Kollegen:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/tausend-menschen-und-eine-pyramide-gegen-neonazis/


Hamburg-Bad Nenndorf: Am 01. August 2009 planen Rechtsextreme weiterhin ihren Aufmarsch in dem niedersächsischen Ort- auch auf unserer Kundgebung in Hamburg wollen wir dagegen protestieren und unsere Sympathie für den bürgerlichen Widerstand senden

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 11:05 Uhr am 29. Juli 2009

Wir berichteten mehrmals über den geplanten Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 01. August 2009. Auch wenn wir selbst für Hamburg mobilisieren, werden wir von hier aus diesen Vorgang nicht vergessen. Auch auf dem Spielbudenplatz wollen wir zeigen, dass wir gegen solcherlei Aufmärsche Position beziehen.

Die aktuelle Situation in Bad Nenndorf und unsere bisherigen Artikel:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/bad-nenndorf-macht-gegen-nazis-mobil/

http://www.lautgegennazis.de/blog/index.php?s=nenndorf


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