08.02.2012: Die Fabrik als größtes Kulturzentrum und als großer Veranstaltungsort-wird Partner von “Hamburg steht auf!” zwischen dem 16. und 24. März 2012 im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus”

 

Das Kulturzentrum “Die Fabrik” ist Partner von “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″. Am 24. März 2012 wird es neben der geplanten Großveranstaltung in diesem sehr etablierten ehrwürdigen Haus, eine zusätzliche Veranstaltung geben. Genaueres folgt. Die Fabrik ist seit Jahren auch eine Konzert-Location in der bereits viele Größen aus der Popmusik und aus dem Punkrock gespielt haben. Wir freuen uns über die erste Kooperation mit einer so großen Location.

Und hier das Statement der Fabrik:

“Gegen die Rechtsradikalisierung der Gesellschaft, gegen Rassismus und gegen Ausgrenzung – bei solch einer Zielsetzung muss im Grunde niemand überlegen, ob er sie unterstützt, sondern wie er das am wirksamsten tun kann. Das gilt für ein Kulturzentrum wie die Fabrik, die erfreulich lange schon ein Dorn im Auge aller Rückwärtsgewandten ist, in ganz besonderem Maße.” Hamburg, 08.02.201

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08.02.2012: Die “Otto Group” ist Hauptpartner für “Hamburg steht auf!” „Wir wollen als Konzern deutlich sichtbar gegen Diskriminierung auftreten. Deshalb unterstützen wir als Hauptsponsor die Aktion ‚Hamburg steht auf! im Rahmen der ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘.“ (Aus dem Zitat: Vorstandsvorsitzender Hans-Otto Schrader)

Eine Sensation! Das international operierende Unternehmen “Otto Group” wird Hauptpartner von “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″

Hierzu erläuterte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Hans-Otto Schrader:

„Mit unserer Diversity-Politik setzen wir uns aktiv für die personelle und kulturelle Vielfalt in den Unternehmen der Otto Group ein“. „Wir wollen als Konzern deutlich sichtbar gegen Diskriminierung auftreten. Deshalb unterstützen wir  als Hauptsponsor die Aktion ‚Hamburg steht auf! im Rahmen der ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘.“

Pressemitteilung vom 08. Februar 2012:

Otto Group wird Hauptsponsor von “Hamburg steht auf!” Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ finden vom 16. bis 24. März Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und Menschenverachtung statt.
Seit 1966 ist der „Internationale Tag gegen Rassismus“ am 21. März ein offizieller UN-Gedenktag. In Hamburg hat sich nun unter der Schirmherrschaft von Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt, eine Initiative gegründet, die „ein solidarisches und überparteiliches Signal senden will“, um die Menschen für das Thema Rassismus zu sensibilisieren, so die Organisatoren der Aktionswochen Laut gegen Nazis e. V.

Die international agierende Otto Group mit dem Sitz in Hamburg ist nun Partner unseres Projektes geworden und übernimmt damit ebenfalls gesellschaftspolitische Verantwortung. Mittlerweile verzeichnen wir über 42 Veranstaltungen im Rahmen unseres bundesweiten Signalprojektes “Hamburg steht auf!”-”Internationale Wochen gegen Rassismus 2012″. Die Otto Group ist somit einer der wichtigsten Partner zur Umsetzung der Veranstaltungen wie die der Konzerte, Lesungen, Podiumsdiskussionen und letztendlich der Großveranstaltung zum Abschluss von “Hamburg steht auf!” am 24. März 2012.

Otto Group
1949 in Deutschland gegründet, ist die Otto Group heute eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit 49.721 Mitarbeitern (Stand Februar 2011). Die Gruppe ist mit 123 wesentlichen Unternehmen in 20 Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens präsent. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die drei Segmente Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Im Geschäftsjahr 2010/11 (28. Februar) erwirtschaftete die Otto Group einen Umsatz von 11,404 Mrd. Euro. Sie ist weltweit der größte Online-Händler für Fashion und Lifestyle, insgesamt die Nummer 2 hinter Amazon und in Deutschland die unangefochtene Nummer 1.
Kataloggeschäft, E-Commerce und der stationäre Einzelhandel bilden die drei Säulen des Multichannel- Einzelhandels der Otto Group. Weltweite Konzernaktivitäten und eine Vielzahl von strategischen Partnerschaften und Joint Ventures bieten Otto ausgezeichnete Voraussetzungen für Know-how- Transfer und die Nutzung von Synergiepotenzialen. Ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit der Konzernunternehmen garantiert zugleich Flexibilität und Kundennähe sowie eine optimale Zielgruppenansprache in den jeweiligen Ländern.
Nähere Informationen zur Otto Group liegen im Internet unter www.ottogroup.com für Sie bereit…
Pressestelle: Laut gegen Nazis/ Make A Noise

info@makea-noise.de

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03.02.2012: Was haben 55.000 HSV Fans, 20.000 FC St. Pauli Fans, 150 Supporter & Partner, Smudo (Die Fantastischen Vier), Bela B., Corny Littmann, Tim Mälzer, Culcha Candela, Sebastian Krumbiegel, Alexandra Kamp, Hamburger Schulen, Hamburger Studierende, der Bandcontest Hamburg, der Erste Bürgermeister Olaf Scholz und ganz viele Künstlerinnen und Künstler gemeinsam? Sie stehen zwischen dem 16. und 24. März 2012 gemeinsam gegen Menschenverachtung auf!!! Und es folgen mehr… Hier die ersten 23 bestätigten Veranstaltungen im Kurzüberblick…

Schönen guten Tag, “Hamburg steht auf!” kann heute schon 23 bestätigte Veranstaltungen zwischen dem 16. und 24. März 2012 im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″ankündigen und melden.  Konzerte, DJ-Veranstaltungen, Lesungen, Theaterstücke und Podiumsdiskussionen sind im Rahmen des Projektes zu finden. Dies ist jedoch noch lange nicht alles. Der HSV wird bei einem Heimspiel seine 55.000 Zuschauer bitten offiziell gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenverachtung, aufzustehen. Der FC St. Pauli strahlt den Video-Aufruf seiner Mannschaft seit Dezember 2011 vor knapp 20.000 Fans aus. Das Programm für die Aktionstage ist noch lange nicht fertig erstellt. Diverse Absprachen mit Künstlern und Institutionen werden derzeit noch getroffen und wir werden sicherlich noch mit der einen oder anderen Überraschung um die Ecke kommen. Sowohl Initaitiven als auch Menschen, die sich gegen den wachsenden Rechtsextremismus öffentlich stellen, sind herzlich eingeladen, sich auf der Großkundgebung, aber auch auf unseren anderen Veranstaltungen zu präsentieren. wer hierzu Fragen hat, wendet sich bitte unter info@lautgegennazis.de direkt an uns.

Und hier nun die ersten aktuell fest bestätigten Veranstaltungen-alle weiteren Informationen findet Ihr/finden Sie stets auf www.lautgegennazis.de/hamburgstehtauf oder auch gerne auf facebook.com/istlaut oder facebook.com/hamburgstehtauf

Donnerstag 15.03.2012:

Eröffnungsveranstaltung “Hamburg steht auf!” (Zentrale für politische Bildung) Szenischer Rundgang: „Wege nach Neuengamme“ Wo:    Treffpunkt ist vorm Thalia Theater 15.00 Uhr Anmeldungen erforderlich

Freitag, 16.03.2012:

„extra3“-live, „Lachen gegen Nazis“, (die besten Spots zum Thema Nazis mit der Moderation des extra3-Teams und ein anschließender DJ Battle mit “Laut gegen Nazis” – Eintritt gegen eine Spende von 5,– €/22.00 Uhr

Lesung mit Kerim Pamuk: „Allah verzeiht, der Hausmeister nicht“
Barmbek°Bash e.V 20.00 Uhr

Konzert mit der Band „Budzillus“
Honigfabrik 21.00 Uhr

“Laut?! Das können wir auch!!!” Mit der SCHUBKRAFT elektronischer Musik und vielen DJane´s “Planet Pauli”-Spielbudenplatz ab 22.00 Uhr Eintritt: t.b.a.

Konzert mit Live Bands
Trockendock Beginn/Eintritt/LineUp: t.b.a.

Samstag 17.03.2012:
Salsa Night Zinnschmelze 21.00 Uhr

Sonntag 18.03.2012:

Lesung mit Alexandra Kamp im Café Geyer/St. Pauli Eintritt frei-Spende erwünscht

White Charity – Film und Diskussion mit Timo Kiesel in Kooperation mit eine “Welt Netz”  Zinnschmelze

Montag, 19.03.2012/ Dienstag 20.03.2012:

Vorträge – Podiumsdiskussionen-organisiert von der Studierendenschaft der Universität Hamburg im Hörsaal J- Inhalte folgen

Mittwoch 21.03.2012:

Podiumsdiskussion mit dem Hamburger Innensenator Neumann zum Thema “NPD-Verbot” Uni Hamburg  Edmund-Siemers-Allee 1 (Westflügel des Uni- Hauptgebäudes), Raum 221 19.30 Uhr (Studierendenschaft Uni Hamburg)

Konzert mit der Band „Cholerics“ + zwei weiteren Bands
Bar 227  20.00 Uhr (Studierendenschaft Hamburg)

DJ Battle mit Tim Mälzer und “Laut gegen Nazis” Prinzenbar 21.00 Uhr Eintritt 8,– €

Theater Sehnsucht, Korczak und die Kinder
Jugendkirche-Flottbek 16.00 Uhr

Donnerstag, 22.03.2012

“Hamburg steht auf!” auf dem Konzert von “Culcha Candela” in dder Alsterdorfer Sporthalle 20.00 Uhr

Lesung mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer
im Clubheim des Fußball Oberligisten Altona 93 20.00 Uhr

DJ-Battle zwischen den angesagtesten Indie Clubreihen Hamburgs/Norddeutschlands King Kong Kicks & Revolverclub, DJ Franky+DJ Benny und Liveact (t.b.a.)
Kir 21.00 Uhr Eintritt 6,– €

Vorträge und Podiumsdiskussionen an der Universität Hamburg/(Studierendenschaft Uni Hamburg)

Freitag 23.03.2012

Lesung mit Sebastian Krumbiegel – aus seinem Buch “Hoffnung säen” 15.00 bis 16.00 Uhr Location t.b.a.

Teil 2: “Laut?! Das können wir auch!!!” Mit der SCHUBKRAFT elektronischer Musik und vielen DJane´s “Planet Pauli”-Spielbudenplatz ab 22.00 Uhr Eintritt: t.b.a.


Samstag 24.03.2012:

Abschlusskundgebung zu “Hamburg steht auf!” und zu den “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″:

Die ersten bestätigten Künstler: Yákoto. The Black Pony, Fertig Los!, Kaso Perdido, Hamburger Support-Bands… und 10 Redebeiträge.

12.00 Uhr bis 22.00Uhr Ort: t.b.a.

Achtung, dieses LineUp ist noch nicht vollständig-wir verhandeln derzeit mit weiteren populären Bands und Künstlern für die Abschlusskundgebung und werden natürlich aktuell über die Entwicklungen informieren!

After Show Party mit Smudo (Die Fantastischen Vier) unter dem Motto “Chez le Smou” ab 23.00 Uhr Location t.b.a.!!!!

Und hier noch unser aktueller Schulflyer, der  über 400 Schulen in Hamburg verteilt wird:

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02.02.2012: Unsere Supporter machen es möglich (20 Veranstaltungen sind vom 16. bis zum 24. März 2012 neben 19 Schulworkshops bereits bestätigt) – Alexandra Kamp liest am 18.03.2012 im “Café Geyer” auf Hamburg – St. Pauli

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Alexandra Kamp

Die Schauspielerin Alexandra Kamp engagiert sich seit drei Jahren für “Laut gegen Nazis” . Ihre Bühne ist das Theater. Aber auch in dem Film “„Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ spielte Sie mit Harpe Kerkeling eine eventuelle zukünftige Kanzlergattin. Auf unserer Pressekonferenz im August 2009 im Hamburger Schmidt´s Tivoli, las sie eindrucksvoll Zitate des Autors “Tucholsky”. Welchen Autoren Alexandra am 18. März 2012 im Rahmen des Projektes “Hamburg steht auf!” / “Internationale Wochen gegen Rassismus 2012″ zitiert, wird eine Überraschung. Wir freuen uns auf jeden Fall.

Das “Café Geyer” am Hein Köllisch-Platz/St. Pauli ist einer von ca 150 Supportern. Der Gastronom Bojan plant in der Woche vom 16. bis zum 18. März 2012 diverse Veranstaltungen im Rahmen unseres Projektes. Er freut sich ganz besonders auf die Lesung von Alexandra Kamp-wir auch. J. M. für LGN

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01.02.2012: Am 22. März 2012 wird der Schauspieler “Peter Lohmeyer” in dem Clubheim des Hamburger Oberligisten “Altona 93″ für “Hamburg steht auf!” lesen – am 18.03.2012 liest die Schauspielerin Alexandra Kamp im Café Geyer (hierzu morgen mehr)

 

Peter Lohmeyer und Marek Erhardt bei der Vorstellung der Kampagne “Laut gegen Nazis” im Stadion des HSV-2005

Der Schauspieler Peter Lohmeyer unterstützt unsere Kampagne seit 2004. Gemeinsam setzten wir verschiedene Projekte um. Darunter Lesungen (z. B. in einer kleinen Bücherei in Berlin), “361 Grad Respekt” (YouTube Videowettbwerb 2010) und vor Allem in Fußballstadien. Beim DFB Pokalklassiker FC St. Pauli : SV Werder Bremen (berühmtes Schneegestöber-Spiel) und beim HSV. Unvergesslich ist für uns auch ein zugunsten von “Laut gegen Nazis” produziertes Hörbuch, auf dem Peter und Smudo (Die Fantastischen Vier) gemeinsam mit viel Humor, Kurzgeschichten des von den Nazis verbotenen Autoren Werner Fink eingelesen hatte (2007 erschienen bei Universal Music/Family Entertainment).

Fußball ist neben seinem Beruf sein Leben und genau deshalb wollen wir seine Lesung (und vielleicht auch mehr) im Rahmen von “Hamburg steht auf!” in dem Clubheim des Hamburger Oberligisten “Altona 93″  veranstalten. Was wir genau hören werden oder wie wir diese wunderbare Veranstaltung mit einem zuverlässigen langjährigen Partner umsetzen werden, folgt in den nächsten Tagen. Fakt ist, wenn Peter Lohmeyer liest, dann ist es wahrlich großartig.

 

 

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01.02.2012: Die Landeszentrale für politische Bildung eröffnet mit dem szenischen Rundgang “Wege nach Neuengamme” bereits am 15. März 2012 “Hamburg steht auf!” – ein emotionaler Spaziergang durch die Stadt – Anmeldungen gewünscht…

 

 

 

 

 

Foto: Mitten in Hamburg finden wir diese Gedenktafel an der Moorweide

„Hamburg steht auf!“
Szenischer Rundgang: “Wege nach Neuengamme”
Wege nach Neuengamme – Ein szenischer Rundgang durch die Hamburger Innenstadt am Donnerstag 15. März 2012

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt Sie, anläßlich der vom Verein „Laut gegen Nazis e.V“ durchgeführten „Internationalen Woche gegen Rassismus 2012“ unter dem Motto „Hamburg steht auf!“, zu einem Rundgang durch die Hamburger Innenstadt ein.
Begleiten Sie die Schauspielerin Herma Koehn und den Schauspieler Wolfgang Hartmann sowie Dr. Rita Bake auf den Spuren von Hamburgerinnen und Hamburgern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und in das KZ Neuengamme eingewiesen wurden. Lernen Sie in der Hamburger Innenstadt Orte ihres Alltags und ihrer Verfolgung kennen.
Idee, Konzeption und Texte dieses Rundganges stammen von Dr. Rita Bake und Jens Michelsen.

Der Rundgang beginnt am Thalia-Theater mit der Schauspielerin Hanne Mertens, die im Februar 1945 wegen angeblicher „Wehrkraftzersetzung“ verhaftet wurde und kurz vor Kriegsende mit weiteren 13 Frauen und 58 Männern in das schon weitgehend geräumte KZ Neuengamme gebracht und dort ohne Urteil erdrosselt wurde.

Im Aufgang zum Sitzungssaal der Hamburgischen Bürgerschaft im Rathaus erinnert eine Gedenktafel an die Mitglieder der Bürgerschaft, die nach 1933 Opfer totalitärer Verfolgung wurden. Wir erinnern an die Bürgerschaftsabgeordneten Wilhelm Heidsiek und Otto Schumann. Beide fanden als Häftlinge des KZ Neuengamme den Tod.
Am Alten Wall befand sich das Schallplattenhaus „Benjamin“,in dem noch während des Krieges verbotene amerikanische Swing-Platten unterm Ladentisch erhältlich waren. Lernen Sie die Swing-Kids Lisa und Peter kennen und hören Sie, was Peter aus dem KZ Neuengamme berichtet.

In einem Cafè in den Alsterarkaden sitzt der Schriftsteller Heinrich Christian Meier und blickt sinnierend auf das Barlach-Relief an der Kleinen Alster. Er erinnert sich an seine Jugendzeit nach dem Ersten Weltkrieg und an seine Haftzeit in Neuengamme.

Die Buchhandlung Felix Jud am Neuen Wall ist nach ihrem Gründer benannt, der ohne Verurteilung eineinhalb Jahre im Gefängnis Fuhlsbüttel und im KZ Neuengamme verbringen musste, u.a. weil er von den Nazis verbotene Bücher vertrieb und mit seinen Kunden die politische Lage diskutierte.

Der Weingroßhändler Benno Landau sollte als Jude polnischer Herkunft 1938 nach Polen abgeschoben werden und musste sich deshalb an einer Sammelstelle in der Neustadt einfinden, wohin seine Tochter Cecilie ihm einen Koffer bringen sollte. Cecilie wurde später als 16-jährige zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester ins Ghetto Lodz deportiert, weiter  nach Auschwitz und in das Neuengamme-Außenlager am Dessauer Ufer. Heute lebt sie unter ihrem amerikanischen Namen Lucille Eichengreen in Kalifornien.
An der Fassade des Hauses Jungfernstieg 50, wo sich bis vor wenigen Jahren noch die evangelische Buchhandlung Anneliese Tuchel befand, erinnert eine Gedenktafel an den nach dem Zweiten Weltkrieg so benannten Hamburger Zweig des Widerstandskreises „Weiße Rose“. In der Buchhandlung trafen sich während des Zweiten Weltkrieges Gegnerinnen und Gegner des NS-Regimes, darunter auch Margarethe Mrosek und Dr. Kurt Ledien, die im KZ Neuengamme erhängt wurden.

Auf dem Weg zur Stadthausbrücke begegnen wir dem Widerstandskämpfer Kurt Schill, sowie dem Namensgeber des schwierigsten Hindernisses beim Deutschen-Spring-Derby in Hamburg-Flottbek, Eduard F. Pulvermann. Kurt Schill wurde im KZ Neuengamme erhängt. Der Hamburger Kaufmann Eduard F. Pulvermann wurde wegen angeblicher Spionage ins KZ Neuengamme verschleppt.

In der Gestapo-Zentrale an der Stadthausbrücke 8 wurden viele NS-Verfolgte verhört und brutal misshandelt. Zu ihnen gehörten auch einige Homosexuelle, deren Verfolgungsschicksal lange Zeit verdrängt wurde. Bis heute gibt es für die nach dem § 175 Verfolgten kaum Entschädigung.

Mit den Schauspielern Herma Koehn und Wolfgang Hartmann
Moderation: Dr. Rita Bake
Treffpunkt: Vor dem Thalia Theater, Alstertor 1, 20095 Hamburg
Beginn: 15:00 Uhr
Dauer: ca. 90 Minuten
Diese Veranstaltung ist kostenfei
Anmeldung: Behörde für Schule und Berufsbildung
Amt für Weiterbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Dammtorstr.14
20354 Hamburg
Tel. 42823-4808
Fax.42823-4813

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30.01.2012: “extra3″-live! “Lachen gegen Nazis” am 16. März 2012 im Rahmen des Projektes “Hamburg steht auf!” und danach – Auflegeparty mit… Informationen & Aufrufvideos von Tobi Schlegl und Christian Ehring… noch einmal hier…

 

Foto: Tobi Schlegl bei der ersten “exttra3″-live in Zusammenarbeit mit “Laut gegen Nazis” im November 2009…

Am 16. März 2012 wollen wir zum regulären Auftakt der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″-”Hamburg steht auf!”, “Lachen und Tanzen” gegen Nazis. Zum einen findet im “Planet Pauli” eine Elektro-Party mit sechs DJanes aus dem Ruhrpott. Irgendwo auf dem Kiez (Ort wird noch bekannt gegeben) sammeln sich hoffentlich die Fans des NDR-Fernsehen-Satire Magazins “extra3″, um sich die witzigsten Filme zu dem Thema “Nazis” noch einmal mit einer Moderation reinzuziehen. Aber das ist noch lange nicht alles. Mit der Eröffnung “Hamburg steht auf!”, wollen wir gemeinsam mit DJ´s und Plattenauflegern bis morgens um 8.00 Uhr feiern. Im November 2009 gab es zum ersten Mal eine Nachtsause im “HausIII&70″. Damals legten “Tobias Schlegl” und unser Kampagnenleiter in einem eigens ausgerufenen Wettbewerb bis morgens um sechs auf. Damals lief eine Wette darüber, wer am meisten Frauen auf die Tanzfläche bringt. Der Gewinner war auf keinen Fall Tobias. Am 16. März 2012 wollen wir wieder gemeinsam mit “extra3″ zeigen, dass trotz einer Naziszene in Deutschland lachen kann. Humor zählt!!!

Und hier noch einmal die Aufforderung von Tobias Schlegl und Christian Ehring:


 

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30.01.2012: Mit “Salsa” gegen Menschenverachtung und Rassismus – Die “Zinnschmelze”-Hamburg-steht mit zwei Veranstaltungen am 17. und 18. März 2012 (White Charity-Film-Podiumsdiskussion)mit uns auf…

 

Foto: DJ Nacho

 

 

Unsere Supporter planen für den Zeitraum 16. bis 24. März 2012 viele eigene Veranstaltungen zu “Hamburg steht auf!”. Die Zinnschmelze Hamburg widmet sich am 17. und 18. März 2012 vegnüglich und ernst unserem Anliegen. Hier die Presseinformationen:
Sa., 17. März 2012, 21.00 Uhr
Salsa-Night
mit Einführungstanzkurs

Eine Stunde vor der legendären Salsa-Night in der Zinnschmelze, also ab 21.00 Uhr, geben Frank Ehlers und seine Partnerin von SalsaDiversion! einen Einführungstanzkurs in den Stilen Salsa, Son, Bachata und Merengue. Im Anschluss können Sie Ihre frisch erworbenen Kenntnisse sofort anwenden. Auf der heißesten Party mit der besten Musik aus Lateinamerika wird bis in den frühen Morgen gefeiert. Der schönste Fabrik-Biergarten Hamburgs, Cocktails und Erfrischungen stehen zur Abkühlung bereit.
DJ: Nacho

Foto: Timo Kiesel

So., 18. März 2012, um 19.00 Uhr
‚White Charity‘  
Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‘Brot für die Welt’, ‘Welthungerhilfe’, ‘Kindernothilfe’ oder ‘Care’ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‚White charity’ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen. ‘White charity’ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV. Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiesel.
Mit:
· PD Dr. Aram Ziai, Politikwissenschaftler, Zentrum für Entwicklungsforschung, Bonn
· Danuta Sacher, ehemalige Leiterin Politik und Kampagnen, Brot für die Welt
· Dr. Grada Kilomba, Psychoanalytikerin und Autorin, Humboldt Universität, Berlin
· Prof. em. Dr. Klaus-Peter Köpping, Ethnologe, Universität Heidelberg
· Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Hamilton College New York
· Philipp Khabo Köpsell, Dichter und Spoken Word Künstler, Berlin
· Sascha Decker, Pressesprecher Kindernothilfe
 Animationen: Jana Döll,  Laufzeit: 48 Min.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit Timo Kiesel, einem der Filmemacher.
In Kooperation mit          
und freundlicher Unterstützung des Forums Entwicklungspolitik.

http://www.zinnschmelze.de/

 

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29.01.2012: “Facebook” unterstützt die “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″ & “Hamburg steht auf!” – Erste Kooperation von “Laut gegen Nazis” , “Netz gegen Nazis” und “Facebook” zum “Melden” von Naziprofilen geplant…und langfristig angestrebt

 

“Facebook” wird von allen Seiten kritisiert. Auch wir hatten im Sommer mit einem Bericht des ARD-Magazins “Fakt” sicher eine ganze Menge dazu beigetragen. Nach vielen Gesprächen zwischen dem Unternehmen , uns und vielen anderen Initiativen wie “Netz gegen Nazis” haben wir “Facebook” nun für eine Kooperation im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus” und “Hamburg steht auf!”  (16. bis 24. März 2012) gewinnen können.

Gemeinsam wollen “Facebook”, “Laut gegen Nazis” und “Netz gegen Nazis” eine Broschüre für die Userinnen und User entwickeln, die ermöglicht, Nazi-Profile schneller zu erkennen und schnell zu melden. “Netz gegen Nazis” hat bereits einen hervorragenden Schritt zur Aufklärung mit dem eigenen Portal “No Nazi Net” gestartet. Bereits im Februar sollen alle drei Partner über die Inhalte der zu den “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″ bundesweit zu verteilende Info-Broschüre entscheiden.

Mit unseren in den letzten Monaten geführten Gesprächen, können wir zufrieden sein. Erste Schritte wurden in den vergangenen Monaten durchaus gemacht. Festzustellen war, dass “Facebook”-Deutschland die Kritik von Userinnen und Usern sowie Initiatvien sehr ernst nimmt. Beispielsweise meldeten wir die uns zugespielten ca. 2.000 Naziportale direkt an das Unternehmen, die dann sogleich sehr schnelll aus dem “Social Network”-Portal entfernt wurden. Auch das von Nazis betriebene Profil “Keine Gnade für Kinderschänder” konnte auf Druck der Userinnen und User erfolgreich entfernt werden.

Der Anfang ist gemacht und der Startschuss gegeben, nun müssen die Gepräche weiter intensiviert werden. Hierzu wollen wir in Zukunft auch weitere Facebook-Initiativen einbeziehen. Das Unternehmen verspricht glaubwürdig eine Verbesserung des eigenen Meldesystems.

Für “Hamburg steht auf!” haben wir nunmehr einen weiteren internationalen Unterstützer gefunden.

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27.01.2012: Bundesliga gedenkt den Opfern von Auschwitz? Aufruf für Stadiondurchsagen an diesem Wochenende… “Einmischen statt wegsehen”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative “Erinnerungstag im deutschen Fußball” ruft heute am “Tag der Befreiung von Auschwitz” in der Fußball Bundesliga zum Gedenken auf!

Text für die Stadiondurchsagen „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – um den 27. Januar 2011 am 19. Spieltag, der Bundesliga und am 20. Spieltag, der 2. Bundesliga
Einmischen statt wegsehen!
Einmischen statt wegsehen! – Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion. Unter ihnen waren viele Sportler, wie auch der deutsche Fußballnationalspieler Julius Hirsch, der im KZ Auschwitz ermordet wurde.
Wie notwendig es ist, diesen Teil der Geschichte nicht zu verdrängen, wird uns bewusst durch die vor wenigen Wochen aufgedeckten Morde der Neonazis an unseren türkischen und griechischen Mitbürgern.
Am Fußballplatz und in unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Nazis – keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Daher lautet unser Aufruf an alle: Nicht wegsehen sondern laut widersprechen!

Text für die Stadionmagazine und Internetseiten „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – um den 27. Januar 2012 am 19. Spieltag, der Bundesliga und am 20. Spieltag, der 2. Bundesliga
Erinnerungstag im deutschen Fußball
Einmischen statt wegsehen! – Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion.
Aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Herkunft, wegen Krankheit, Behinderung oder weil sie aus anderen Gründen den damals Herrschenden nicht ins Bild passten, wurden zwischen 1933 und 1945 Millionen Menschen ausgegrenzt, verfolgt, in die Emigration getrieben, grausam gequält und ermordet. Unter ihnen waren auch viele Sportler. Sie erkämpften für Deutschland Olympiasiege und Weltmeistertitel. Sie spielten in der deutschen Fußballnationalmannschaft, wie Julius Hirsch der im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.
Wer den Terror überlebte, musste das Leben in der Freiheit wieder mühsam lernen. Über das Fußballspielen in einer Mannschaft kam der eine oder andere mit der Normalität des Alltags wieder in Kontakt. Ernst Grube aus München, einer, der als Kind das Konzentrationslager überlebte, sagt heute: „Für mich bedeutete das Fußballspielen im Verein, dass ich gleichberechtigt war und akzeptiert wurde. Das war für mich ein ganz neues Gefühl, weil ich Freundschaft als jüdisches Kind, und ich war ja auch ein deutsches Kind, in der Nazizeit nicht erlebt hatte.“
Julius Hirsch
Ernst Grube
Wie notwendig es ist, diesen Teil der Geschichte nicht zu vergessen, wird uns bewusst durch die vor wenigen Wochen aufgedeckten Morde der Neonazis an unseren türkischen und griechischen Mitbürgern.
Am Fußballplatz und in unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Nazis – keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Daher gilt es nicht wegzusehen, sondern laut zu widersprechen, wenn rassistische Parolen gerufen oder Spieler und Fans anderer Vereine diskriminiert werden.
Fußball führt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen zusammen. Das erleben wir jedes Wochenende in den deutschen Fußballligen. Auch bei der Europameister- schaft 2012 in Polen und der Ukraine werden wir wieder die Erfahrung machen, wenn „der Ball im Spiel ist“, das dann Grenzen überwunden werden und Menschen sich näher kommen.

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