02.09.2010: Wir begrüßen das Präsidium des FC St. Pauli Herrn Stefan Orth- den Sportchef des Hamburger Sportvereins Bastian Reinhardt und den Vorstand des FC Hansa Rostock Peter Zeggel auf der Bühne von “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 – Spielbudenplatz

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 11:25 Uhr am 2. September 2010

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FC St Pauli Präsident Stefan Orth über das gemeinsame Handeln der Bundesligisten

Die E-Mail des Vorstandsvorsitzenden des Hamburger Sportvereins Bernd Hoffmann über die Beteiligung des HSV bei unserer Kundgebung für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Menschenverachtung, Gewalt und Hass, erfreute alle Beteiligten. Die Zusammenkunft dreier Fußballvereine, die durchaus in der Vergangenheit immer wieder heftige Probleme miteinander hatten, ist mehr als nur eine Geste. Wir sagen, um ca. 18.30 Uhr erleben wir auf der Bühne des Spielbudenplatzes einen historischen Moment. Der Präsident des FC St. Pauli wird um ca. 18.30 Uhr gemeinsam mit Bastian Reinhardt (Sportchef des HSV) und Herrn Dr. Peter Zeggel (Vorstandsmitglied des FC Hansa Rostock) Redebeiträge halten. Alle drei Vereine reichen sich sozusagen auf unserer Bühne die Hand. Symbolträchtig auch gerade nach den Ausschreitungen von FC St. Pauli Fans und Hansa Rostock Fans in den vergangenen Jahren und in Zusammenhang mit dem anstehenden Erstliga-Nordderby des FC St. Pauli gegen den HSV am 19. September 2010. Wir hoffen, dass dieses Ereignis auch bei den echten Fußballfans der Clubs ankommt.

Fakt ist, die Bundesligisten setzen so auch ein bundesweites Zeichen als gutes Beispiel mit Vorbildfunktion. Dies könnte ja eventuell auch anderen Vereinen ein gutes Beispiel sein.

Bastian-Reinhardt-HSV hsv-rauteBastian Reinhardt (Sportchef des HSV)

PeterZeggel-Hansa Peter Zeggel (Vorstandsmitglied FC Hansa Rostock) – Wir bemühen uns derzeit um ein neues Logo und bitten um Entschuldigung)


01. September 2010: Der Hamburger Sportverein (HSV) – der FC St. Pauli und der FC Hansa Rostock am 04. September 2010 gemeinsam gegen Menschenverachtung – der Vorstandsvorsitzende des HSV Bernd Hoffmann bestätigte eine Teilnahme heute per Mail – wenn man so will – eine historische Sensation

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein geschrieben von: Joern um 22:26 Uhr am 1. September 2010

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“Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg, steht für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung. Und damit auch für eine Fußballwelt der Fans ohne Hass und Gewalt. Man könnte meinen, der 04. September 2010 wird historisch. Am heutigen Tage sagte der Vorstandsvorsitzende des HSV Bernd Hoffmann, eine Teilnahme an unserer Kundgebung zu. FC St. Pauli Präsident Stefan Orth freute sich über diesen Schritt und wird ebenfalls am Samstag vor Ort sein.

Drei Fußballvereine, die sich nie richtig grün waren, stehen gemeinsam mit zivilgesellschaftlicher Verantwortung auf unserer Bühne. Kurz vor dem Derby der beiden Hamburger Erst-Ligisten ein besonderes und notwendiges Zeichen. Wir stellen morgen im Laufe des Vormittags alle Details für Sie hier auf diesem Blog zusammen. Zunächst einmal, hoffen wir, dass diese Zusammenkunft auch auf die Fans aller drei beteiligten Vereine positiv wirkt.
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31.08.2010: Der FC Hansa Rostock bestärkt seine Teilnahme an unserer Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” am Samstag den 04.09.2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg – noch keine Reaktion vom Hamburger Sportverein

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 14:23 Uhr am 31. August 2010

hansa-rostock-2240 st. pauliMY0Z2CA5ICOC2CAU4ROBECAGGYYBQCAEODWANCAYD77LTCA1RAKDSCARQ01ZZCA66W7LLCA6ATPCJCALGBX0HCA05GOJUCAY2C507CAKY6039CAB0W962CA6EO3DLCAQ303OJCA735XD4Die Ostsee Zeitung berichtet heute noch einmal über die Beteiligung des FC Hansa Rostock an unserer Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” am kommenden Samstag unter der Schirmherrschaft des Hamburger Justizsenators Dr. Till Steffen. Der Vorstand des Vereins sieht hierin eine große Chance und eine gute Gelegenheit beim “aufeinander zu gehen” in Richtung des FC St. Pauli. Auch Corny Littmann (Ex -Präsident des FC St.Pauli) und das Präsidium des FC St. Pauli freuten sich bereits über diese Annährung. Jetzt sind die Fans gefragt. Auf Facebook schrieb uns ein Rostock Fan, er wolle sehr gerne kommen, um zu zeigen, dass Rostocker Fußball Fans Spaß haben können. Ohne Krawall und Gewalt. Wir freuen uns, wenn viele Rostocker ihm folgen und natürlich auch die für das Feiern bekannten FC St. Pauli Fans. Vom Hamburger Sportverein, den wir gestern noch einmal auf Präsidiumsebene eingeladen haben, gab es betreffend einer Beteiligung an den Beiträgen auf dem Spielbudenplatz, bisher noch keine Reaktion. Wir hoffen nunmehr auch auf die HSV-Fans, die gemeinsam mit FC St. Pauli und Hansa Rostock-Fans ein Zeichen auf dem Spielbudenplatz setzen könnten. Nun, vielleicht erhalten wir ja kurzfristig zumindest eine Nachricht des HSV-Vorstandes. Innerhalb Hamburgs kurz vor dem Derby des FC St. Pauli gegen den HSV, wäre dies doch ein hervorragendes Symbol. Denn wie immer steht die Befürchtung an, dass es beim Hamburg Derby unschöne Begegnungen zwischen den Fans geben könnte. Die Sicherheitsmaßnahmen sind wie immer seitens der Behörden und Polizei erhöht. Vielleicht würde ein gemeinsames friedliches Auftreten am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz, eine vorbereitende Maßnahme zur Glättung jeglicher Feindschaft sein. Wir können nur einladen.

Hier der Artikel der Ostsee Zeitung von heute:

Hansa macht bei Hamburger Aktionstag mit

Rostock/Hamburg (dpa) – Der FC Hansa Rostock wird am kommenden Samstag beim Aktionstag der Kampagne „Laut gegen Nazis“ in Hamburg präsent sein. Der mecklenburgische Traditionsverein folgt damit einer Einladung des 2004 ins Leben gerufenen Bündnisses, das seit August 2004 bundesweit 80 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt hat.

Auf dem Hamburger Spielbudenplatz wird am eine Kundgebung unter dem Motto „Hamburg und alle stehen auf!“ stattfinden, bei der Bands und Künstler auftreten, um Spenden zu sammeln.

Die Veranstalter und Hansa hoffen, bei dem Meeting zugleich die als verfeindet geltenden Fanlager von Hansa und dem FC St. Pauli einander näher zu bringen. „Das ist für uns eine gute Gelegenheit, die ewige Feindschaft zwischen den Clubs aufzuweichen“, sagte Hansas Marketingchef Peter Zeggel.


29.08.2010: Anzug-Rassisten und Biedermänner – Thilo Sarrazin und der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger hätten gemeinsam “Rasseschulungen abhalten und eine Samenbank für den germanischen Nachwuchs anlegen” (Zitat: Rieger) können

Kategorie: Allgemein, Festival, Linksextremismus, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein geschrieben von: Joern um 20:20 Uhr am 29. August 2010

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(Fotos: Nazianwalt Jürgen Rieger / Bundesbank Vorstand Thilo Sarrazin)

“Die kulturelle Eigenart der Völker ist keine Legende, sondern bestimmt die Wirklichkeit Europas. Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.” Von wem stammt dieses Zitat? Jürgen Rieger? Nein, dieses Zitat stammt aus dem erscheinenden Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel “Deutschland schafft sich ab”. Thilo Sarrazin ist nicht irgendwer. Seine Funktion als Bundesbank-Vorstand hat er schon länger und fiel immer wieder durch rassistische Äußerungen auf. Die Bundesbank, eine der wichtigsten Finanzinstitutionen Deutschlands billigt jene rassistische Phrasendrescherei, indem sie wörtlich zitiert durch den Pressesprecher folgendes verlauten lässt: “Das Buch ist eine private Angelegenheit von Herrn Dr. Sarrazin. Er äußert darin seine persönliche Meinung.” (Quelle BAMS-29.08.2010)

Reine Privatsache! Für eine reine Privatsache schlagen die Wellen doch sehr hoch. Politikerinnen und Politiker nebst unserer Kanzlerin, zeigen sich des offenen Rassismus eines Bundesbank-Vorstandes empört. Aber nützen tut dies nichts. Wie wäre es denn, wenn all diejenigen die so empört sind und doch soviel Einfluss haben, diesen rassistischen Biedermann seines Postens entheben würden. Unglaublich finden wir die Billigung alten rassistischen Gedankengutes. Sarrazin macht eben Alltagsrassismus salon- und gesellschaftsfähig. Er entfacht mit seinen Pamphleten Diskussionen, die so manch einen dann doch auf den Pfad von altem Nazigedankengut bringt und legitimert offenkundigen Rassismus. Nun werden auch seine Gegner dieses Buch kaufen, um sich dessen Gedankengut zu betrachten und die Auflage steigern. Gut für Herrn Sarrazin. Das Phänomen kennen wir bereits von der allseits bekannten Tagesschausprecherin Eva Herman. Diese schien naiv im Umgang mit der nationalsozialistischen Ideologie. Sarrazin hingegen ist überzeugter Rassist und macht daraus keinen Hehl, sondern setzt immer wieder einen drauf. Dem können wir nicht vorwerfen, dass er dumm ist. Genau aus diesem Grunde ist er so gefährlich. Der Anzugträger und gesellschaftsfähige Manager als Vorbild. Wir haben hier bei uns bereits Mails erhalten,von sogenannten Normalos, die auf einmal die Sicht Sarrazins auf die muslimische Kultur angenommen haben und gar zitieren. Die Mail eines Users an LGN (29.08.2010): “Rechte Gewalt kann jeden treffen. Das stimmt schon. Nur scheint Euch nicht bewusst zu sein, dass die meisten, in Deutschland lebenden Nationalisten, Rassisten, und ähnliches schon lange nicht mehr deutscher Herkunft sind. Unter den eingewanderten Moslems jeglicher Couleur befinden sich nicht nur prozentual deutlich mehr Leute besagter Gesinnung. Indem Ihr Euch also einzig und allein gegen deutsche Nationalisten bekennt, schafft Ihr gleichsam die Grundlage für die anderen, die eingewanderten Moslem-Faschos. Zum Anderen, wenn man sich demographischen Wandel so ansieht, ist das Schicksal deutscher Nationalisten sowieso bald bald besiegelt. Danach kommt dann die islamische Republik Deutschland welche durch Autisten wie Ihr es seid, ermöglicht wurde. Heil Allah” Diese Mail dürfte auch Herrn Sarrazin gefallen.

Jürgen Rieger & Thilo Sarrazin ein Traumpaar

Die NPD hat das Buch von Sarrazin bereits vorab in höchsten Tönen gelobt. Würde der Nazianwalt Jürgen Rieger noch leben, so hätte der Vorstand der Bundesbank Sarrazin mit ihm sein damaliges Projekt der Rassenforschung auf dem Heisenhof bei Verden (Niedersachsen) doch gemeinsam anpacken können. Hier plante Rieger mit Wissenschaftlern und intellektuellen Rechtsextremen ein Arierforschungsprojekt und die Züchtung der echten deutschen Rasse nach dem Prinzipp des Lebensborn der SS. Hierzu stammt das Zitat aus unserer Headline. Dank der demokratischen Kommunalpolitik und des Widerstandes der Bürger vor Ort, wurde diesem Projekt nie eine Genehmigung erteilt.

Sarrazin geht mit seinen selbsternannten Analysen eine Traumhochzeit mit Nazis und Rechtsextremen ein. Das er einer anderen Partei angehört, scheint ein Irrtum. Sarrazins Buch sollte niemand kaufen und er selbst sollte sich auf den Mond schießen. J. M. für LGN


27.08.2010: “Hamburg und alle stehen auf!” am 04.09.2010 mit “One Fine Day”, Casper, D-Flame, Nosliw, Microfon Mafia, Lo Parker, The Horst und vielen weiteren Rednern gegen Menschenverachtung – Der FC St. Pauli ruft morgen bei dem ersten Heimspiel auf- Hansa Rostock mit im Boot – HSV?

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 19:13 Uhr am 27. August 2010

hurricane 5 Am nächsten Samstag ist es soweit. In Hamburg wollen wir, dass alle aufstehen. Auf der Bühne des Spielbudenplatzes haben sich viele Redner angekündigt. Der Justizsenator der Hansestadt Hamburg Dr. Till Steffen unterstrich auf unserer Pressekonferenz noch einmal die Notwendigkeit eines Engagements der Zivilgesellschaft. Der Abgeordnete des Europaparlaments Knut Fleckenstein wies in einem vorab geführten Interview noch einmal auf die Notwendigkeit des Handelns hin. Der DGB Vorsitzende Hamburgs, Uwe Grund, wird ebenfalls das Engagement seiner Intistution unterstreichen. Die für uns wichtigsten Redner sind jedoch die Repräsentanten der Fußballclubs. Der Ex Präsident des FC St. Pauli Corny Littmann und ein Vertreter des FC Hansa Rostock haben bereits zugesagt. Die Frage, ob der HSV sich auf dem Spielbudenplatz gemeinsam mit uns präsentiert, wird derzeit noch beraten. Insgesamt werden sechs Bands und Künstler live auftreten. Neben Redebeiträgen und der Liveauftritte, ist ein DJ verpflichtet worden, der die Pausen überbrückt, um Stimmung zu erzeugen. Von Hamburg aus, wollen wir nach wie vor die Demonstrationen gegen den Aufmarsch der “Autonomen Nationalisten” in Dortmund unterstützen. Eigentlich war eine Liveschaltung per Internet nach Dortmund geplant. Leider können wir dies nicht realisieren. Aus Kostengründen.

Wir freuen uns auf alle Beteiligten, die auf unserer Bühne einen Beitrag leisten und für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung stehen.

Und hier zwei Livetipps für den 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg:

One Fine Day:

Casper:


Vorläufiger Ablaufplan „Hamburg steht auf!“ Samstag, 04. September2010, Spielbudenplatz-Hamburg
Beginn der offiziellen Kundgebung: 14.00 Uhr

14.00        Beginn Moderation durch Sarah Wedig (LGN) & Tobi Wegmann (UAM)

14.10        DJ Set (LGN)

14.40        Moderation / Redebeitrag Till Steffen (Justizsenator der Hansestadt Hamburg); Uwe Grund (Vorsitzender DGB    Hamburg)

14.50        Konzert Microfon Mafia

15.20        Moderation / Redebeitrag Esther Bajarano

15.25        DJ (LGN)

15.45        Konzert THE HORST

16.10        Moderation / Redebeitrag Farid Müller (MdHB GAL)

16.15        Konzert D-Flame

16.45        Moderation / Redebeitrag Fleckenstein (EU-Abgeordneter (SPD))

16.50        Konzert Lo Parker

17.35         Moderation / Redebeitrag Corny Littmann

17.45        Konzert Nosliw

18.30        Moderation / Redebeitrag Vertreter Hansa Rostock / (Hamburger SV?) /     FC ST.Pauli

18.45        Konzert Casper

19.30        Moderation / Redebeitrag Jörn Menge (LGN)-Finale

20.15        Konzert ONE FINE DAY

ca. 21.45    Offizielle Beendigung der Kundgebung

ab 22.30     After-Kundgebungs-Party mit Jörn Menge & Tobi Schlegl in Angie’s Nightclub


26.08.2010: Zeigt, dass Ihr wirklich eine Welt-u. Hafenstadt seid! – auch als Unterstützung der Demonstrationen gegen einen Naziaufmarsch in Dortmund – “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg – FC St. Pauli Fans – HSV Fans – Hansa Rostock Fans – Ihr seid ebenfalls gefragt!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 16:24 Uhr am 26. August 2010

bauzaun-0409 In den letzten Tagen konnten wir die Bestrebungen vermelden, dass wir mit Unterstützung von Corny Littmann, dem FC St. Pauli und dem FC Hansa Rostock auch die HSV-Fans einladen, die es mit dem Rasensport ernst meinen. Die Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” bietet sich an für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung auf der Straße ein Zeichen zu setzen. Im Jahre 2000 hatte es in Berlin den so genannten “Aufstand der Anständigen” gegeben. Wir wollen diesen für Hamburg. Als Zeichen für ein Zusammenleben ohne Vorurteile und Schubladendenken. Gerade die Fußballfans der drei norddeutschen Vereine, können zeigen, dass sie Gewaltexzesse und Hasstiraden nicht brauchen, um zu feiern. Neben dem ernsten Hintergrund, mit dem der Verein “Laut gegen Nazis e. V.” zur Großkundgebung aufruft, werden wir mit Bands, Künstlern und DJ´s dafür sorgen, dass die Veranstaltung keine bittere Trauergeschichte wird. Das Programm veröffentlichen wir morgen detailliert.

In Dortmund marschieren am gleichen Tage die als gewaltbereit geltenden Neonazis “Autonome Nationalisten”. Für den es möglich ist, den rufen wir dazu auf, in Dortmund gegen diesen Spuk zu demonstrieren. Von Hamburg aus wollen wir durchaus und hier paßt das Wort, “solidarisch” gegen diesen Spuk mit demonstrieren. Während der Veranstaltung auf dem Spielbudenplatz, werden wir “live” über die Entwicklungen in Dortmund berichten. (Naziaufmarsch in Dortmund-s. u. a. Link)

Für den Spielbudenplatz Hamburg stehen jetzt folgende Redner fest:

- Justizsenator der Hansestadt Hamburg Dr. Till Steffen

- Corny Littmann

- Der Europa-Parlament Abgeordnete Knut Fleckenstein

- Der DGB Vorsitzende/Hamburg Uwe Grund

- Die Aktionskünstlerin und Ikone “Valerie”

- Farid Müller (Hamburger Bürgerschaft)

- Esther Bejarano und weitere

Wir erwarten voraussichtlich einen Sprecher des FC Hansa Rostock und eventuell weitere Vertreter der Bundesligaclubs.

Naziaufmarsch in Dortmund-ein Artikel unserer Kollegen von “Mut gegen rechte Gewalt”:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/neonazis-in-dortmund/

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26.08.2010: Milde Strafen für Nazis-danach erneuter Brandanschlag in Döbeln

Kategorie: Allgemein, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 14:50 Uhr am

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Nazis feiern sich selbst!

Die rechtsextreme Szene hat allein aufgrund der Rechtssprechung bei so manch einem Gericht in Deutschland durchaus Gründe, sich selbst zu feiern. Bitter für die Gesellschaft.

Ein Fall aus Döbeln:

Presseinformation des Treibhaus e.V. Döbeln* _  *                                                                                                               Döbeln, 26. A

*Nach Sturm 34-Prozess: erneuter Brandanschlag auf Döbelner Treibhaus e.V*.

In der Nacht vom 25.08.2010 auf den 26.08.2010 entzündeten bisher noch unbekannte TäterInnen gegen 2 Uhr ein Transparent an der Hausfassade des Treibhaus e.V. Döbeln. Das Transparent richtete sich mit seiner Aussage gegen die gängige Abschiebepraxis und war in ca. 3 Meter Höhe über dem Bürgersteig an der Hausfassade befestigt. BesucherInnen des vom Treibhaus e.V. betriebenen Café Courage, welches sich im Haus befindet, bemerkten den Brand erst mit Verzögerung und alarmierten daraufhin die Polizei. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht nötig. Glücklicherweise hatte das Feuer nicht auf die Holzfensterrahmen, an denen das Plakat befestigt war, übergegriffen. Personen kamen keine zu Schaden. Zum jetzigen Zeitpunkt muss von einem gezielten Anschlag unter Verwendung von Brandbeschleunigern ausgegangen werden, da BesucherInnen nach dem Brand eine Flüssigkeit an den Transparentresten aufgefallen war.

Tags zuvor hatte am Döbelner Amtsgericht der letzte Prozesstag gegen drei Mitglieder der mittlerweile verbotenen Neonazikameradschaft Sturm 34 aus Mittweida stattgefunden. Dieser endete mit einer Einstellung des Verfahrens, einem Freispruch und einer achtmonatigen Freiheitsstrafe ausgesetzt auf 2 Jahre Bewährung für einen der Angeklagten. Den Beschuldigten war vorgeworfen worden, im Februar 2007 an einem Überfall auf das Café Courage beteiligt gewesen zu sein, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Bei dem Überfall während einer Kabarettveranstaltung hatten die AngreiferInnen Bühnentechnik und Inneneinreichtung demoliert und verletzten eine Frau so schwer, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Dreieinhalb Jahre nach dem Übergriff gelang es indes nicht, höhere Strafen gegen die Beschuldigten zu erwirken, da sich nach der großen Zeitspanne zwischen dem Überfall und der Gerichtsverhandlung Widersprüche in den Aussagen von ZeugInnen ergaben. Mitglieder der lokalen Neonaziszene verließen den Gerichtssaal daraufhin nach der Urteilsverkündigung mit einem Siegerlächeln und fuhren hupend davon.

Stefan Brauneis, Pressesprecher des Treibhaus e.V. nannte das Urteil eine Enttäuschung. “Der Brandanschlag einen Tag nach der Gerichtsverhandlung zeigt: Solch milde Urteile helfen nicht, militante Neonazis von gewaltsamen Einschüchterungsversuchen abzubringen.” Wo Menschen mittels Gewalt an der Ausübung ihrer demokratischen Grundrechte gehindert werden sollen, müsse der Staat mit besonderem Nachdruck aktiv werden. Brauneis weiter: “Rechtsextreme Übergriffe müssen bei der Staatsanwaltschaft mit besonderer Priorität behandelt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass rechte GewalttäterInnen ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können, weil die Verfahren erst nach Jahren zum Abschluss kommen.” Zudem sei es notwendig, solche Verfahren besonders intensiv vorzubereiten. So dürfe es z.B. nicht passieren, dass weder RichterIn noch Staatsanwaltwaltschaft über weitere laufende Verfahren von ZeugInnen oder Beschuldigten informiert seien.

Kati Voigt, Mitarbeiterin des Treibhaus e.V. ergänzt: “Seit Jahren weisen wir als Verein darauf hin, dass die lokale Neonaziszene ein Objekt in der Reichensteinstraße als Rückzugsraum und Konzerthalle benutzt. Es ist bekannt, dass das Gebäude wichtig für die Szene ist, um sich zu organisieren und Strukturen zu festigen. Dennoch ist dies bis heute kein Thema in der Stadt. Initiativen gegen die Nutzung des Objekts durch Neonazis wären aber dringend angezeigt.”

Erst vor sechs Wochen waren Brandstiftungen auf die Autos einer Mitarbeiterin des Treibhaus e.V. und eines weiteren Vereinsmitglieds verübt worden. Auch damals wurden Rechtsextremisten hinter den Anschlägen vermutet. Nach anfänglich zögerlichen Aussagen der Polizei zum möglichen Tathintergrund werden diese Brandanschläge nun auch in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik unter dem Titel “Politisch motivierte Kriminalität — rechts” geführt. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Drs 5/3156) hervor. Die Ermittlungen der SOKO Rex haben bisher noch nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen geführt.
———
Treibhaus e.V.
Bahnhofstraße 56
04720 Döbeln


26.08.2010: Gestern startete in Berlin die Fortsetzung des YouTube-Videowettbewerbs “361 Grad Respekt” unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder unter Mitwirkung der Fantastischen Vier – Culcha Candela und vielen weiteren

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Weitere TV-Beiträge:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag66914.html
http://www.n24.de/news/newsitem_6287472.html


24.08.2010: Corny Littmann und der FC St. Pauli laden den Hamburger Sportverein (HSV) nach dem Überfall von HSV-Hooligans auf St. Pauli Fans zur Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” am 04.09.2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg ein – Hansa Rostock hatte bereits zugesagt

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bauzaun-0409 Die Zusage einer Beteiligung an unserer Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!”- Für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung, des FC Hansa Rostock gemeinsam mit dem FC St. Pauli, war bereits eine Sensation. Corny Littmann und der FC St. Pauli laden nunmehr nach dem Überfall von HSV-Hooligans auf FC St. Pauli Fans und den Torwart Benedikt Pliquet, den Hamburger Sportverein (HSV) ein, sich gegen Menschenverachtung und Gewalt am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg zu engagieren. Auch zwischen den beiden Hamburger Clubs brodelt es seit Jahren kräftig. Mit einer Zusage des HSV wären drei Bundesligisten präsent. Vielleicht könnte dieses Beispiel für den DFB und die DFL ein bundesweites Zeichen sein. Hierbei geht es nicht um eine plakative Aktion, sondern um die Fans und die jeweiligen Vereinsführungen, ein Statement abzugeben und bisherige Feindschaften zu begraben. Der Fußballsport an sich, ist fair-die Fans sollten es auch sein.

Sehen wir es einmal so, wenn die sportlichen Fußballfans am 04. September 2010, sich auf dem Spielbudenplatz mehrheitlich präsentieren, dann wird die Minderheit der gewaltbereiten, rechtsextremen Fans oder Hooligans schwindend klein. Wir hoffen, dass wir dieses Vorhaben gemeinsam mit allen Beteiligten hinbekommen. Die Gespräche auf Vereinsebene laufen auf Hochtouren.

Der NDR berichtet bereits über die Situation unter der Headline: “HSV und St. Pauli ziehen an einem Strang”:

Littmann lädt HSV-Führung ein

Auch bei der 15. Hamburg Soiree am Montagabend war der Überfall der HSV-Chaoten Gesprächsthema. “Das hat mit der sportlichen Rivalität nichts zu tun. Für diese Typen ist beim HSV kein Platz”, betonte Hoffmann abermals. St. Paulis Ex-Präsident Corny Littmann lud Hoffmann ein, gemeinsam mit der St.-Pauli-Führung gegen Nazis, Gewalt und Rassismus am 4. September auf dem Spielbudenplatz zu demonstrieren. Hoffmann will drüber nachdenken. Doch bei der Gesprächsrunde in einem Nobel-Hotel an der Hamburger Binnenalster vor 240 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport ging es auch launig zu. Mehr unter…

http://www.ndr.de/sport/fussball/stpauli780.html

Weitere Links zum Überfall:

http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7065&type=2&menuid=57&topmenu=112

http://www.welt.de/sport/fussball/article9152615/Hooligan-Angriff-hat-Konsequenzen-in-Hamburg.html

Benedikt Pliquett ist unter anderem Partner unserer Kampagne. Hier sein Aufruf aus dem Jahr 2008:

Als Redner für den 04. September 2010 sind folgende Persönlichkeiten bisher vorgesehen:

Corny Littmann, Justizsenator der Stadt Hamburg Till Steffen, Farid Müller (Hamburger Bürgerschaft), Uwe Grund (Vorsitzender DGB Hamburg), Esther Bejarano, Valerie und viele weitere Initiativen. Wir würden uns über Redebeiträge der Fanbeauftragten der Vereine FC St. Pauli (Fanladen), FC Hansa Rostock und des Hamburger Sportvereins (HSV) freuen.

Das Gesamtprogramm mit allen beteiligten Musikern veröffentlichen wir am Ende dieser Woche.

Nach der Kundgebung veranstalten wir im “Angie´s Nightclub” eine After-Kundgebungs-Party mit Tobias Schlegl & Jörn Menge als DJ´s.


22.08.2010: Der FC St. Pauli und der FC Hansa Rostock gemeinsam gegen Menschenverachtung und Rechtsextremismus – “Hamburg und eben alle stehen auf!” am 04. September 2010 – Ein Appell an die Fans beider Clubs!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 22:33 Uhr am 22. August 2010

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“Jörn Menge hat dafür nicht nur den FC St. Pauli gewinnen können, sondern auch den FC Hansa Rostock, den seit Jahren schon ein Problem mit rechtsradikalen Anhängern plagt. Corny Littmann, ehemaliger Präsident des FC St. Pauli, zollte dem Hansa-Vorstand dafür großes Lob. “Ich finde es ausgesprochen gut, dass sich Hansa Rostock an der Veranstaltung am 4. September beteiligen wird. Das ist sehr bemerkenswert. Es ist eine sehr positive Wendung”, sagte Littmann.

Peter Zeggel, Marketingvorstand des FC Hansa Rostock, bestätigte auf Anfrage, dass der Verein die Veranstaltung am 4. September vor Ort unterstützen werde. “Wir haben von Herrn Menge eine Anfrage erhalten, ob der FC Hansa in diesem Aktionsbündnis mitmachen wolle. Wir wollen uns nicht politisch vereinnahmen lassen, aber es ist so, dass die Vereinsführung diese Kampagne unterstützt. Wir können es uns vorstellen, uns dort im Schulterschluss mit dem FC St. Pauli zu positionieren”, sagte Zeggel. gör” (Artikel:Die Welt vom 21.08.2010)

Seit Jahren sind die Fans des FC St. Pauli und des FC. Hansa Rostock bekanntermaßen verfeindet. Der Grund hierfür wird oftmals schnell ausgemacht: FC St. Pauli-links/ FC Hansa Rostock-rechts. Wir sagen: “Dies ist falsch!”

Die Mehrzahl der Rostocker Fans wollen genauso wie die Mehrheit der FC St. Pauli Fans Spaß am Fußball erleben und ihrer Mannschaft die Daumen drücken. Niemand streitet ab, dass es in den Rostocker Fankurven durchaus Rechtsextreme gibt. Jedoch stellen diese dort ebenfalls eine Minderheit dar, wie beim HSV, Borussia Dortmund oder jedem beliebigen Ligaclub.

Nach jahrelangen gegenseitigem Aufstacheln ist es uns gelungen, neben unserem Partner dem FC St. Pauli nun auch den FC Hansa Rostock für unsere Großkundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 in Hamburg zu gewinnen. Hierzu führten wir kurz vor unserer Pressekonferenz am 19. August 2010 Gespräche mit dem Vorstand von FC Hansa Rostock und dem Ex-Präsidenten des FC St. Pauli Corny Littmann. Beide freuen sich über diese Annäherung, welche super wichtig ist, nachdem es jahrelang heftige Krawalle und Ausschreitungen zwischen den Fans gab.

Durch das gemeinsame Vorhaben beider Vereine sich gegen Menschenverachtung und Rechtsextremismus zu positionieren, hoffen wir alle auf ein “Aufeinander zugehen” der Fanlager. Wenn die Mehrheit der Fans begreift, dass Hass predigen keinen Sinn macht, wird die Anzahl derer, die gewaltbereit und nicht lernfähig sind deutlich kleiner. Für uns und die Fußballbundesliga ist das Zusammengehen der bisher verfeindetetn Clubs gegen rechtsextremes Gedankengut eine Sensation, die Nachahmer finden sollte.

Wir hoffen nunmehr auf die Hamburger und die Fans von der Ostsee, dass sie zeigen, dass ihnen der Sport Fußball im Vordergrund steht. In den nächsten Tagen werden viele Gespräche zwischen den entsprechenden Institutionen der Vereine geführt. In der Hoffnung, dass man sich symbolisch auf dem Spielbudenplatz die Hand reicht. Auf diesem Blog werden wir über alle aktuellen Entwicklungen informieren. Die Redaktion


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