02.09.2010: Wir begrüßen das Präsidium des FC St. Pauli Herrn Stefan Orth- den Sportchef des Hamburger Sportvereins Bastian Reinhardt und den Vorstand des FC Hansa Rostock Peter Zeggel auf der Bühne von “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 – Spielbudenplatz

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 11:25 Uhr am 2. September 2010

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FC St Pauli Präsident Stefan Orth über das gemeinsame Handeln der Bundesligisten

Die E-Mail des Vorstandsvorsitzenden des Hamburger Sportvereins Bernd Hoffmann über die Beteiligung des HSV bei unserer Kundgebung für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Menschenverachtung, Gewalt und Hass, erfreute alle Beteiligten. Die Zusammenkunft dreier Fußballvereine, die durchaus in der Vergangenheit immer wieder heftige Probleme miteinander hatten, ist mehr als nur eine Geste. Wir sagen, um ca. 18.30 Uhr erleben wir auf der Bühne des Spielbudenplatzes einen historischen Moment. Der Präsident des FC St. Pauli wird um ca. 18.30 Uhr gemeinsam mit Bastian Reinhardt (Sportchef des HSV) und Herrn Dr. Peter Zeggel (Vorstandsmitglied des FC Hansa Rostock) Redebeiträge halten. Alle drei Vereine reichen sich sozusagen auf unserer Bühne die Hand. Symbolträchtig auch gerade nach den Ausschreitungen von FC St. Pauli Fans und Hansa Rostock Fans in den vergangenen Jahren und in Zusammenhang mit dem anstehenden Erstliga-Nordderby des FC St. Pauli gegen den HSV am 19. September 2010. Wir hoffen, dass dieses Ereignis auch bei den echten Fußballfans der Clubs ankommt.

Fakt ist, die Bundesligisten setzen so auch ein bundesweites Zeichen als gutes Beispiel mit Vorbildfunktion. Dies könnte ja eventuell auch anderen Vereinen ein gutes Beispiel sein.

Bastian-Reinhardt-HSV hsv-rauteBastian Reinhardt (Sportchef des HSV)

PeterZeggel-Hansa Peter Zeggel (Vorstandsmitglied FC Hansa Rostock) – Wir bemühen uns derzeit um ein neues Logo und bitten um Entschuldigung)


02.09.2010: Der Hamburger Justizsenator Dr. Till Steffen hält die Eröffnungsrede bei “Hamburg und alle stehen auf!” am Samstag, den 04. September 2010 – auf dem Spielbudenplatz

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 10:44 Uhr am

20100819-IMG_4974 Der Hamburger Justizsenator Dr. Till Steffen hält am Samstag, den 04. September 2010 um ca. 14.30 Uhr die Eröffnungsrede zu “Hamburg und alle stehen auf!”. Für uns ein Zeichen dafür, dass die Stadt Hamburg sich gegen Menschenverachtung, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Rechtsextremismus positioniert.

Hierzu der Schirmherr Dr. Till Steffen:

“Rechtsextremisten haben in Hamburg keinen Platz! Weltoffenheit und Toleranz sind aber keine Selbstläufer. Wir müssen aufstehen gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie – immer wieder und mit so vielen Menschen wie möglich. Darum übernehme ich gern die Schirmherrschaft für die Kundgebung des Vereins Laut gegen Nazis e.V. am 4. September.”


01.09.2010: Ein neues Aufrufvideo für “Hamburg und alle stehen auf!”

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 23:00 Uhr am 1. September 2010


01. September 2010: Der Hamburger Sportverein (HSV) – der FC St. Pauli und der FC Hansa Rostock am 04. September 2010 gemeinsam gegen Menschenverachtung – der Vorstandsvorsitzende des HSV Bernd Hoffmann bestätigte eine Teilnahme heute per Mail – wenn man so will – eine historische Sensation

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein geschrieben von: Joern um 22:26 Uhr am

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“Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg, steht für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung. Und damit auch für eine Fußballwelt der Fans ohne Hass und Gewalt. Man könnte meinen, der 04. September 2010 wird historisch. Am heutigen Tage sagte der Vorstandsvorsitzende des HSV Bernd Hoffmann, eine Teilnahme an unserer Kundgebung zu. FC St. Pauli Präsident Stefan Orth freute sich über diesen Schritt und wird ebenfalls am Samstag vor Ort sein.

Drei Fußballvereine, die sich nie richtig grün waren, stehen gemeinsam mit zivilgesellschaftlicher Verantwortung auf unserer Bühne. Kurz vor dem Derby der beiden Hamburger Erst-Ligisten ein besonderes und notwendiges Zeichen. Wir stellen morgen im Laufe des Vormittags alle Details für Sie hier auf diesem Blog zusammen. Zunächst einmal, hoffen wir, dass diese Zusammenkunft auch auf die Fans aller drei beteiligten Vereine positiv wirkt.
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31.08.2010: Nach der Kundgebung ist vor der Kundgebung und so lange soll gefeiert werden – Extra3 Moderator Tobias Schlegl und unser Kampagnenleiter laden am 04. September 2010 ab 22.30 Uhr in den Angie´s Nightclub

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 15:37 Uhr am 31. August 2010

hh-steht-auf-Auflegeparty Der Moderator und Buchautor Tobias Schlegl hofft mit uns gemeinsam, dass der Spielbudenplatz Hamburg am 04. September 2010 zu “Hamburg und alle stehen auf!” voll mit Menschen ist, die für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung demonstrieren. Gewalt und Hass sind die schlimmsten Eigenschaften einer Gesellschaft. Diese gilt es auch mit Humor und Vergnügen zu relativieren. Nach der Großkundgebung werden Tobias Schlegl und unser Kampagnenleiter Jörn Menge im Angie´s Nightclub (direkt auf dem Spielbudenplatz neben der Bühne) zu der After-Kundgebungsparty einladen. Hier darf nicht nur aufgestanden werden, sondern Tanzen ist angesagt. Party gegen Menschenverachtung? Wir sagen ja, denn gerade Spaß und Lachen führen dazu, dass blinde Aggression nicht ausbrechen kann. Nazis und Rechtsextreme, Rassisten und Antisemiten lachen selten. Wir schon. Gerade die von Tobias Schlegl moderierte Satire Sendung des NDR “Extra3″ ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen zynischen und manchmal bitteren Humor der gerade auch in Bezug auf das Thema Rechtsextremismus die Lachmuskeln anregt.

Nach der durchaus ernsten Großkundgebung mit vielen Redebeiträgen und Livemusik, lädt die After-Kundgebungsparty auch zur Entspannung ein.

Im November letzten Jahres legten beide bereits im “Kulturhaus 73″ am Hamburger Schulterblatt auf. Ungefähr 600 Gäste fanden den Weg dort hin und feierten bis um 6.00 Uhr morgens.Ob die beiden Aufleger Garanten für gute Musik sind, muss dass Publikum entscheiden. Auf jeden Fall betreiben Tobias Schlegl und Jörn Menge an solchen Abenden ein kleines Hobby. “Wer bringt die meisten Frauen zum Tanzen”. Nun diesen Wettbewerb gewann damals angeblich unser Kampagnenleiter, wobei Tobias Schlegl natürlich das Gegenteil behauptete. Die Zählung wird diesmal amtlich durchgeführt. Vielleicht! Fakt ist, wir erhoffen eine Party, die lang und amüsant wird.

After Kundgebungs-Party “Hamburg und alle stehen auf!”

Angie´s Nightclub/Spielbudenplatz Hamburg

Beginn: 22.30 Uhr

Eintritt/Abendkasse: 5,– €

Achtung: VIP´s die auf die Gästeliste wollen, zahlen 10,– € Eintritt: Alle aus der Veranstaltung erzielten Erlöse, gehen an die Kampagne “Laut gegen Nazis”

Und hier noch einmall der Videoaufruf:



30.08.2010: Offizielle Einladung an das Präsidium des Hamburger Sportvereins (HSV) für “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010-Spielbudenplatz Hamburg – gemeinsam mit dem FC St. Pauli und dem FC Hansa Rostock gegen Menschenverachtung!

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 15:43 Uhr am 30. August 2010

hsv-stadion_1261 Am 04. September 2010 wird das HSV-Stadion leer sein, da kein Spiel des Bundesligisten stattfinden wird. Wir laden neben dem Präsidium auch die HSV-Fans ein, gemeinsam mit den Fans des FC St. Pauli und des FC Hansa Rostock auf dem Spielbudenplatz gegen Menschenverachtung, Hass und Gewalt zu stehen. Das Motto dürfte bekannt sein: “Hamburg und alle stehen auf!” steht als Synonym für ein Zeichen, welches wir in das Land senden wollen. Auch in Richtung DFB und die anderen Bundesligisten. Kein Mensch braucht Feindschaften. Freundschaften sind einfach schöner, trotz sportlicher Rivalität. Auf unserer Bühne erwarten wir Corny Littmann (Ex-Präsident des FC St. Pauli) und ein Vorstandsmitglied von Hansa Rostock. Heute bekräftigten wir mit einer offiziellen Einladung an Bernd Hoffmann (Präsidium HSV) noch einmal unseren Wunsch eines gemeinsamen Auftretens der Vereine für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Menschenverachtung und Gewalt.

Corny Littmann lud Bernd Hoffmann und den HSV bereits vor etwa einer Woche für den 04. September 2010 auf den Spielbudenplatz ein. Grund hierfür waren auch die Übergriffe von HSV-Hooligans auf St. Pauli-Fans und auf den Torwart Benedikt Pliquet. Für die Mehrzahl der HSV Fans könnte die Großkundgeung auf dem Spielbudenplatz eine Möglichkeit sein, diesen Übergriff miit anderen gemeinsam zu verurteilen.

Hier nun die offizielle Einladung an das Präsidium des HSV-Bernd Hoffmann:

Präsidium des Hamburger Sportvereins
z. Hd. Herrn Bernd Hoffmann
per e-mail

Betreff: Offizielle Einladung zu “Hamburg und alle stehen auf!” am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz-Hamburg als Ergänzung zur Einladung von Corny Littmann

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

am nächsten Samstag, den 04. September 2010 veranstaltet der Verein “Laut gegen Nazis e. V.” auf dem Spielbudenplatz Hamburg eine Großkundgebung für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung. Der FC St. Pauli und der Vorstand des FC Hansa Rostock unterstützen dieses Vorhaben und werden auch vor Ort präsent sein. Vor etwa einer Woche hatte Herr Corny Littmann Sie betreffend einer Präsenz des HSV angefragt (der NDR berichtete). Zunächst schien es uns so, als wäre diese Präsenz nach dem Angriff von HSV-Hooligans auf den Torwart des FC St, Pauli Benedikt Pliquet und auf Fans mit Verletzten, in ihrem Sinne. Neben Corny Littmann wird voraussichtlich auch ein Vertreter des FC Hansa Rostock auf dem Spielbudenplatz Hamburg vertreten sein, um ein Zeichen gegen Gewalt und Hass in der Fanszene zu setzen. Diese Gelegenheit wäre doch um ein bundesweites Zeichen unter Mitwirkung des HSV zu setzen, mehr als nur eine Geste. Für den deutschen Fußball könnte das “Händereichen” der Vorstände dreier Vereine, die es im Umgang miteinander nicht immer einfach haben bedeutend sein.
Selbstverständlich haben wir Verständnis für zeitliche Abhängigkeiten aufgrund der laufenden Saison. Wir würden uns bei einem Redebeitrag von Ihnen oder eines Vertreters des HSV sowie Spielern durchaus nach Ihren Vorgaben richten.
Wir selber haben als Kampagne “Laut gegen Nazis” in den Jahren 2004 und 2005 gemeinsam mit dem HSV Projekte umgesetzt (Präsenz im Stadion und ein Hörbuch mit Sergej Barbarez).

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen. Ein schöneres Bild als das, von friedlichen Fußballfans von drei Vereinen auf dem Spielbudenplatz, kann es nicht geben. Ein gemeinsames Handeln der Vereine ist ein Symbol für Fairness in den Ligen. Fußball und dessen Fans sind ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft. Den Unbelehrbaren gewalttätigen Fans auf Vereinsführungsebene zu zeigen, dass es auch anders geht, wäre wünschenswert.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und stehe gerne für Fragen zur Verfügung.
Ich weise darauf hin, dass wir diese Einladung veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Jörn Menge/Kampagnenleiter



30.08.2010: Die Rettungswelle für unseren Kampagnenbetreiber ist angelaufen – bisher sind 16.000,– € als Spende avisiert und wir hoffen auf einen langfristigen Investoren um die nächsten zwei Jahre zu sichern – Vielen Dank an alle die helfen!!!

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 12:13 Uhr am

bauzaun-0409 Nach dem Artikel im Hamburger Abendblatt und unserer Pressemitteilung vom 23. Juli 2010, dürfen wir vermelden, dass die nächsten drei Monate gesichert sind und wenn wir Glück haben, wir das Defizit 2010 durch Spenden und neue Sponsoren auffangen können. Dringend notwendig bleibt für uns immer noch die Suche nach einem Investor, der Verantwortung tragen möchte. Wir sind zudem weiterhin von zweckgebundenen Spenden über unseren Förderverein “Laut gegen Nazis e. V. “abhängig. Oft werden wir gefragt, wofür die Kampagne 200.000,– € im Jahr benötigt. Wir wollen diese Kosten hier einmal kurz überschauen, nachdem wir uns bei allen bedanken, die versuchen unsere Existenz zu erhalten. Wir freuen uns darüber, dass die NPD Hamburg Recht haben könnte. Diese prognostizierte nach dem Hamburger Abendblatt-Artikel, dass wir am Leben bleiben. Zwar etwas zynisch, aber das soll uns ja nicht stören.

Wir möchten uns bei den ersten Spendern und Sponsoren bedanken, die schon jetzt eine erste Hilfe in Höhe von 16.000,– € bereit stellen:

Wir freuen uns über die Unterstützung von:

- Corny Littmann & Valerie und allen beteiligten Gastronomie-Betrieben

- allen Spendern, die auf das Konto unseres Fördervereins Laut gegen Nazis e. V. große und kleine Beträge

gespendet haben

- Skoda Deutschland

- der Spielbudenplatz Betreiber GmbH

- der Deutschen Kreditbank (Sponsoring 04. September 2010)

- beim FC St. Pauli

- United Ambient Media AG

und bei allen, die noch keine Erwähnung finden aber noch erhalten werden

Erlöse aus der Kampagne “Laut gegen Nazis” werden direkt in neue Projekte gegen Menschenverachtung und den wachsenden Rechtsextremismus investiert und decken derlei Kosten ab. Überschüsse und Gewinne aus der Kampagnenarbeit werden direkt an gemeinnützige Institutionen wie beispielsweise den Verein Laut gegen Nazis e. V. gespendet. Ziel ist es, junge Initiativen in Deutschland und die Einrichtung von Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in Westdeutschland zu forcieren und zu unterstützen.

Spendenkonto:
Verwendungszweck: Hamburg und alle stehen auf!
Laut gegen Nazis e.V.
Kontonr. 545 686
BLZ 21060237
EDG Kiel

Wie bei jeder Institution und jedem Unternehmen beschäftigt der Kampagnenbetreiber, die HeadUp Promotion GmbH, Menschen. Das was wir mit der Kampagne betreiben, ist auf einen Mitarbeiter/Geschäftsführer, zwei Auszubildenden und mehrere freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgebaut. Hier wollen wir einfach eine kleine Übersicht schaffen, wie die jährlichen Kosten zustande kommen:

Personal:

Geschäftsführer, Auszubildender (Veranstaltungskaufmann), Auszubildende (Duale Hochschulausbildung), zwei bis drei freie Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (Technik,Referenten etc.) und Aushlifen

Kosten/jährlich  € 75.000,– (inkl. Sozialversicherung/Lohnsteuer)

Büromieten/Lager:

Kosten/jährlich € 15.000,–

Internetauftritte und Pflege Installationen (Homepage, LGN-Blog, YouTube, Facebook, Schüler-/Studi VZ, MySpace u. w.)

Kosten/jährlich € 15.000,–

Förderungen/Kfz./Reisekosten (bundesweite Unterstützung verschiedener Initiativen/Förderungen/Unterstützungen)

Kosten/ jährlich € 20.000,–

Praktische Umsetzung von eigenen Projekten (Veranstaltungen, PR-Aktionen, Events – bundesweit zur öffentlichen Unterstützung von Initiativen)

Kosten/ jährlich  € 40.000,–

Grafiken/Werbemittel (Flyer, Plakate, Internetdesigns , Videos etc.)

Kosten/jährlich € 20.000,–

Steuern/Versicherungen/Amtliches etc.

Kosten/ jährlich € 10.000,–

Sonstige Kosten, die durch das Alltägliche entstehen

Kosten/ jährlich € 10.000,–

Die hier aufgeführten Kostenpositionen sind nicht detailliert. Detaillierte betriebswirtschaftliche Auswertungen finden sich auch über den Bundesanzeiger der Finanzämter oder wir stellen diese bei Interesse von Investoren, sehr gerne zur Verfügung. Ein Investment gegen Menschenverachtung ist ein Investment für die Zukunft.


29.08.2010: Anzug-Rassisten und Biedermänner – Thilo Sarrazin und der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger hätten gemeinsam “Rasseschulungen abhalten und eine Samenbank für den germanischen Nachwuchs anlegen” (Zitat: Rieger) können

Kategorie: Allgemein, Festival, Linksextremismus, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein geschrieben von: Joern um 20:20 Uhr am 29. August 2010

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(Fotos: Nazianwalt Jürgen Rieger / Bundesbank Vorstand Thilo Sarrazin)

“Die kulturelle Eigenart der Völker ist keine Legende, sondern bestimmt die Wirklichkeit Europas. Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.” Von wem stammt dieses Zitat? Jürgen Rieger? Nein, dieses Zitat stammt aus dem erscheinenden Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel “Deutschland schafft sich ab”. Thilo Sarrazin ist nicht irgendwer. Seine Funktion als Bundesbank-Vorstand hat er schon länger und fiel immer wieder durch rassistische Äußerungen auf. Die Bundesbank, eine der wichtigsten Finanzinstitutionen Deutschlands billigt jene rassistische Phrasendrescherei, indem sie wörtlich zitiert durch den Pressesprecher folgendes verlauten lässt: “Das Buch ist eine private Angelegenheit von Herrn Dr. Sarrazin. Er äußert darin seine persönliche Meinung.” (Quelle BAMS-29.08.2010)

Reine Privatsache! Für eine reine Privatsache schlagen die Wellen doch sehr hoch. Politikerinnen und Politiker nebst unserer Kanzlerin, zeigen sich des offenen Rassismus eines Bundesbank-Vorstandes empört. Aber nützen tut dies nichts. Wie wäre es denn, wenn all diejenigen die so empört sind und doch soviel Einfluss haben, diesen rassistischen Biedermann seines Postens entheben würden. Unglaublich finden wir die Billigung alten rassistischen Gedankengutes. Sarrazin macht eben Alltagsrassismus salon- und gesellschaftsfähig. Er entfacht mit seinen Pamphleten Diskussionen, die so manch einen dann doch auf den Pfad von altem Nazigedankengut bringt und legitimert offenkundigen Rassismus. Nun werden auch seine Gegner dieses Buch kaufen, um sich dessen Gedankengut zu betrachten und die Auflage steigern. Gut für Herrn Sarrazin. Das Phänomen kennen wir bereits von der allseits bekannten Tagesschausprecherin Eva Herman. Diese schien naiv im Umgang mit der nationalsozialistischen Ideologie. Sarrazin hingegen ist überzeugter Rassist und macht daraus keinen Hehl, sondern setzt immer wieder einen drauf. Dem können wir nicht vorwerfen, dass er dumm ist. Genau aus diesem Grunde ist er so gefährlich. Der Anzugträger und gesellschaftsfähige Manager als Vorbild. Wir haben hier bei uns bereits Mails erhalten,von sogenannten Normalos, die auf einmal die Sicht Sarrazins auf die muslimische Kultur angenommen haben und gar zitieren. Die Mail eines Users an LGN (29.08.2010): “Rechte Gewalt kann jeden treffen. Das stimmt schon. Nur scheint Euch nicht bewusst zu sein, dass die meisten, in Deutschland lebenden Nationalisten, Rassisten, und ähnliches schon lange nicht mehr deutscher Herkunft sind. Unter den eingewanderten Moslems jeglicher Couleur befinden sich nicht nur prozentual deutlich mehr Leute besagter Gesinnung. Indem Ihr Euch also einzig und allein gegen deutsche Nationalisten bekennt, schafft Ihr gleichsam die Grundlage für die anderen, die eingewanderten Moslem-Faschos. Zum Anderen, wenn man sich demographischen Wandel so ansieht, ist das Schicksal deutscher Nationalisten sowieso bald bald besiegelt. Danach kommt dann die islamische Republik Deutschland welche durch Autisten wie Ihr es seid, ermöglicht wurde. Heil Allah” Diese Mail dürfte auch Herrn Sarrazin gefallen.

Jürgen Rieger & Thilo Sarrazin ein Traumpaar

Die NPD hat das Buch von Sarrazin bereits vorab in höchsten Tönen gelobt. Würde der Nazianwalt Jürgen Rieger noch leben, so hätte der Vorstand der Bundesbank Sarrazin mit ihm sein damaliges Projekt der Rassenforschung auf dem Heisenhof bei Verden (Niedersachsen) doch gemeinsam anpacken können. Hier plante Rieger mit Wissenschaftlern und intellektuellen Rechtsextremen ein Arierforschungsprojekt und die Züchtung der echten deutschen Rasse nach dem Prinzipp des Lebensborn der SS. Hierzu stammt das Zitat aus unserer Headline. Dank der demokratischen Kommunalpolitik und des Widerstandes der Bürger vor Ort, wurde diesem Projekt nie eine Genehmigung erteilt.

Sarrazin geht mit seinen selbsternannten Analysen eine Traumhochzeit mit Nazis und Rechtsextremen ein. Das er einer anderen Partei angehört, scheint ein Irrtum. Sarrazins Buch sollte niemand kaufen und er selbst sollte sich auf den Mond schießen. J. M. für LGN


27.08.2010: “Hamburg und alle stehen auf!” am 04.09.2010 mit “One Fine Day”, Casper, D-Flame, Nosliw, Microfon Mafia, Lo Parker, The Horst und vielen weiteren Rednern gegen Menschenverachtung – Der FC St. Pauli ruft morgen bei dem ersten Heimspiel auf- Hansa Rostock mit im Boot – HSV?

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 19:13 Uhr am 27. August 2010

hurricane 5 Am nächsten Samstag ist es soweit. In Hamburg wollen wir, dass alle aufstehen. Auf der Bühne des Spielbudenplatzes haben sich viele Redner angekündigt. Der Justizsenator der Hansestadt Hamburg Dr. Till Steffen unterstrich auf unserer Pressekonferenz noch einmal die Notwendigkeit eines Engagements der Zivilgesellschaft. Der Abgeordnete des Europaparlaments Knut Fleckenstein wies in einem vorab geführten Interview noch einmal auf die Notwendigkeit des Handelns hin. Der DGB Vorsitzende Hamburgs, Uwe Grund, wird ebenfalls das Engagement seiner Intistution unterstreichen. Die für uns wichtigsten Redner sind jedoch die Repräsentanten der Fußballclubs. Der Ex Präsident des FC St. Pauli Corny Littmann und ein Vertreter des FC Hansa Rostock haben bereits zugesagt. Die Frage, ob der HSV sich auf dem Spielbudenplatz gemeinsam mit uns präsentiert, wird derzeit noch beraten. Insgesamt werden sechs Bands und Künstler live auftreten. Neben Redebeiträgen und der Liveauftritte, ist ein DJ verpflichtet worden, der die Pausen überbrückt, um Stimmung zu erzeugen. Von Hamburg aus, wollen wir nach wie vor die Demonstrationen gegen den Aufmarsch der “Autonomen Nationalisten” in Dortmund unterstützen. Eigentlich war eine Liveschaltung per Internet nach Dortmund geplant. Leider können wir dies nicht realisieren. Aus Kostengründen.

Wir freuen uns auf alle Beteiligten, die auf unserer Bühne einen Beitrag leisten und für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung stehen.

Und hier zwei Livetipps für den 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz Hamburg:

One Fine Day:

Casper:


Vorläufiger Ablaufplan „Hamburg steht auf!“ Samstag, 04. September2010, Spielbudenplatz-Hamburg
Beginn der offiziellen Kundgebung: 14.00 Uhr

14.00        Beginn Moderation durch Sarah Wedig (LGN) & Tobi Wegmann (UAM)

14.10        DJ Set (LGN)

14.40        Moderation / Redebeitrag Till Steffen (Justizsenator der Hansestadt Hamburg); Uwe Grund (Vorsitzender DGB    Hamburg)

14.50        Konzert Microfon Mafia

15.20        Moderation / Redebeitrag Esther Bajarano

15.25        DJ (LGN)

15.45        Konzert THE HORST

16.10        Moderation / Redebeitrag Farid Müller (MdHB GAL)

16.15        Konzert D-Flame

16.45        Moderation / Redebeitrag Fleckenstein (EU-Abgeordneter (SPD))

16.50        Konzert Lo Parker

17.35         Moderation / Redebeitrag Corny Littmann

17.45        Konzert Nosliw

18.30        Moderation / Redebeitrag Vertreter Hansa Rostock / (Hamburger SV?) /     FC ST.Pauli

18.45        Konzert Casper

19.30        Moderation / Redebeitrag Jörn Menge (LGN)-Finale

20.15        Konzert ONE FINE DAY

ca. 21.45    Offizielle Beendigung der Kundgebung

ab 22.30     After-Kundgebungs-Party mit Jörn Menge & Tobi Schlegl in Angie’s Nightclub


26.08.2010: Milde Strafen für Nazis-danach erneuter Brandanschlag in Döbeln

Kategorie: Allgemein, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 14:50 Uhr am 26. August 2010

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Nazis feiern sich selbst!

Die rechtsextreme Szene hat allein aufgrund der Rechtssprechung bei so manch einem Gericht in Deutschland durchaus Gründe, sich selbst zu feiern. Bitter für die Gesellschaft.

Ein Fall aus Döbeln:

Presseinformation des Treibhaus e.V. Döbeln* _  *                                                                                                               Döbeln, 26. A

*Nach Sturm 34-Prozess: erneuter Brandanschlag auf Döbelner Treibhaus e.V*.

In der Nacht vom 25.08.2010 auf den 26.08.2010 entzündeten bisher noch unbekannte TäterInnen gegen 2 Uhr ein Transparent an der Hausfassade des Treibhaus e.V. Döbeln. Das Transparent richtete sich mit seiner Aussage gegen die gängige Abschiebepraxis und war in ca. 3 Meter Höhe über dem Bürgersteig an der Hausfassade befestigt. BesucherInnen des vom Treibhaus e.V. betriebenen Café Courage, welches sich im Haus befindet, bemerkten den Brand erst mit Verzögerung und alarmierten daraufhin die Polizei. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht nötig. Glücklicherweise hatte das Feuer nicht auf die Holzfensterrahmen, an denen das Plakat befestigt war, übergegriffen. Personen kamen keine zu Schaden. Zum jetzigen Zeitpunkt muss von einem gezielten Anschlag unter Verwendung von Brandbeschleunigern ausgegangen werden, da BesucherInnen nach dem Brand eine Flüssigkeit an den Transparentresten aufgefallen war.

Tags zuvor hatte am Döbelner Amtsgericht der letzte Prozesstag gegen drei Mitglieder der mittlerweile verbotenen Neonazikameradschaft Sturm 34 aus Mittweida stattgefunden. Dieser endete mit einer Einstellung des Verfahrens, einem Freispruch und einer achtmonatigen Freiheitsstrafe ausgesetzt auf 2 Jahre Bewährung für einen der Angeklagten. Den Beschuldigten war vorgeworfen worden, im Februar 2007 an einem Überfall auf das Café Courage beteiligt gewesen zu sein, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Bei dem Überfall während einer Kabarettveranstaltung hatten die AngreiferInnen Bühnentechnik und Inneneinreichtung demoliert und verletzten eine Frau so schwer, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Dreieinhalb Jahre nach dem Übergriff gelang es indes nicht, höhere Strafen gegen die Beschuldigten zu erwirken, da sich nach der großen Zeitspanne zwischen dem Überfall und der Gerichtsverhandlung Widersprüche in den Aussagen von ZeugInnen ergaben. Mitglieder der lokalen Neonaziszene verließen den Gerichtssaal daraufhin nach der Urteilsverkündigung mit einem Siegerlächeln und fuhren hupend davon.

Stefan Brauneis, Pressesprecher des Treibhaus e.V. nannte das Urteil eine Enttäuschung. “Der Brandanschlag einen Tag nach der Gerichtsverhandlung zeigt: Solch milde Urteile helfen nicht, militante Neonazis von gewaltsamen Einschüchterungsversuchen abzubringen.” Wo Menschen mittels Gewalt an der Ausübung ihrer demokratischen Grundrechte gehindert werden sollen, müsse der Staat mit besonderem Nachdruck aktiv werden. Brauneis weiter: “Rechtsextreme Übergriffe müssen bei der Staatsanwaltschaft mit besonderer Priorität behandelt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass rechte GewalttäterInnen ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können, weil die Verfahren erst nach Jahren zum Abschluss kommen.” Zudem sei es notwendig, solche Verfahren besonders intensiv vorzubereiten. So dürfe es z.B. nicht passieren, dass weder RichterIn noch Staatsanwaltwaltschaft über weitere laufende Verfahren von ZeugInnen oder Beschuldigten informiert seien.

Kati Voigt, Mitarbeiterin des Treibhaus e.V. ergänzt: “Seit Jahren weisen wir als Verein darauf hin, dass die lokale Neonaziszene ein Objekt in der Reichensteinstraße als Rückzugsraum und Konzerthalle benutzt. Es ist bekannt, dass das Gebäude wichtig für die Szene ist, um sich zu organisieren und Strukturen zu festigen. Dennoch ist dies bis heute kein Thema in der Stadt. Initiativen gegen die Nutzung des Objekts durch Neonazis wären aber dringend angezeigt.”

Erst vor sechs Wochen waren Brandstiftungen auf die Autos einer Mitarbeiterin des Treibhaus e.V. und eines weiteren Vereinsmitglieds verübt worden. Auch damals wurden Rechtsextremisten hinter den Anschlägen vermutet. Nach anfänglich zögerlichen Aussagen der Polizei zum möglichen Tathintergrund werden diese Brandanschläge nun auch in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik unter dem Titel “Politisch motivierte Kriminalität — rechts” geführt. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Drs 5/3156) hervor. Die Ermittlungen der SOKO Rex haben bisher noch nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen geführt.
———
Treibhaus e.V.
Bahnhofstraße 56
04720 Döbeln


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