23.03.2011: Wie Nazis sich den Fußball vorstellen – „Weiß nicht nur eine Trikotfarbe – für eine echte deutsche Nationalmannschaft!“ – vor dem Länderspiel der Nationalmannschaft gegen Kasachstan in Kaiserslautern setzt die NPD wieder auf Provokation

nazi-fuball45c8529d6f35a865293ef356ded1b86a_image_document_large_featured_borderless (Foto: Deusche Fußballnationalmannschaft – inder Nazizeit)

In ihren feuchten kühnen Träumen stellen sich die Rechtsextremen von heute und die Nazis von gestern eine Fußballnationalmannschaft vor, die deutsch und reinrassig für das Reich-heute Land gewinnen. Die NPD sucht auch immer im Profi – Fußball nach Wegen sich zu äußern. Jetzt gibt es jüngst wieder eine NPD-Kampagne. Von dieser wollen wir kurz berichten. Jill B. für LGN

Die Wahlschlappe aus Sachsen-Anhalt scheint bei der NPD noch tief zu sitzen. Um für die Wahlen für den kommenden Sonntag in Rheinland-Pfalz noch einige unentschlossene Wähler zu überzeugen, organisiert die rechtsextreme Partei diesen Samstag  eine Kundgebung unter dem Namen „Weiß nicht nur eine Trikotfarbe – für eine echte deutsche Nationalmannschaft“, sogar mit einem „Stargast“ der rechten Szene: Parteivorsitzender Udo Voigt ist als Hauptredner eingeplant.
Noch werden die Auflagen und Sicherheitsanforderungen der Veranstaltung von der Stadt Kaiserslauten geprüft, doch die NPD scheint zuversichtlich, dass die Veranstaltung stattfinden kann.

Das Schmankerl an der Sache: Bereits 2009 musste Udo Voigt sich wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten, unter anderem wegen dem Spruch „Weiß nicht nur eine Trikotfarbe – für eine echte deutsche Nationalmannschaft!“ und rassistischer Beleidigungen gegen den Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela. Udo Voigt wurde allerdings vergangene Woche von den Vorwürfen freigesprochen. Patrick Owomoyela hatte heute per Einstweiliger Verfügung erwirkt, dass die NPD weder seinen Namen noch sein Bild wieder für solche Zwecke missbrauchen darf.

Ein Plakat:

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