26.10.2010: Nach den „Böhsen Onkelz“ folgt die Band „Frei.Wild“ – Ab Morgen in den deutschen „Media Control“ Album Charts auf Platz 2 – Empfohlen von rechten Kameradschaften

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„Südtirol, wir tragen deine Fahne,
denn du bist das schönste Land der Welt,
Südtirol, sind stolze Söhne von dir,
unser Heimatland, wir geben dich niemehr her.
Südtirol, deinen Brüdern entrissen,
schreit es hinaus, daß es alle wissen,
Südtirol, du bist noch nicht verlorn,
in der Hölle sollen deine Feinde schmorn.“ (Auszug aus dem Frei.Wild Stück „Südtirol Heimatland“)

Die Band „Frei.Wild“ steigt morgen auf Platz 2 der deutschen Album-Charts ein (Name des Albums „Gegengift“). Passend zu der Stimmung im Lande. Rechtsextreme finden die Band auch sehr toll. Der Sänger der Band „Philipp Burger“ war Mitglied der südtiroler Partei „Die Freiheitlichen“ Hierzu ist in einem Beitrag eines Users namens „Division 88“ folgendes Zitat aus 2007 von Burger zu lesen:

“Es sei gesagt, dass ich (Burger Philipp) im Sommer in die Bezirksgruppe Eisacktal (Brixen) der Freiheilichen Südtirol gewählt worden bin. Ihr werdet euch denken, verdammt, was hat Philipp da verloren, wo er sich doch immer von Politik distanziert hat und immer eine klare Line in dieser Sache gefahren ist. Stimmt, was die Band betrifft, war das auch immer so und was meine Freizeit bis dahin anging, war es auch so. Warum ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe, war einzig und allein die Tatsache, dass in Brixen in Sachen Nachtleben grundlegende Veränderungen angesagt waren und man, nur weil man Musiker ist, nicht jedes Mal und überall tatenlos zusehen muss. Es kann nicht sein, dass fast jedes Wochenende gewalttätige Übergriffe ausländischer Gangs auf einheimische Jugendliche begangen werden, wie das in Brixen der Fall ist. Dieses Problem gab es vor fünf Jahren in Brixen noch nicht und somit bestand kein Handlungsbedarf. Als jedoch dieses Jahr der hochschwangeren Freundin meines Kumpels von diesen oben genannten Personen grundlos und vor mehreren Zeugen mehrmals gegen den Bauch getreten wurde, zwei meiner Kumpels, die eingreifen wollten, noch Brutaleres widerfahren ist, wandte ich mich im Auftrag dieser Kollegen an den Obmann dieser Partei, um ihm von dieser Sache zu berichten. Nach mehreren Treffen mit ihm wegen dieser Problematik schloss ich mich dieser Sache an, war er doch auch der Einzige, der diese Vorfälle auch an die Öffentlichkeit brachte.”

Zu seinem Austritt aus der Partei „Die Freiheitlichen“ nahm Burger 2007 wie folgt Stellung:

“Was die Mitgliedschaft bei den Freiheitlichen betrifft: Ich bin aus der Partei wieder ausgetreten und habe auch das Amt niedergelegt, aber nicht etwa deswegen, weil ich Schuldgefühle habe oder mit dem Parteiprogramm nicht einverstanden wäre, soviel ist sicher, sondern weil ich, vor allem nach der Aussprache mit der Crew, eingesehen habe, dass es etwas zwiespältig ist, Parteimitglied zu sein und gleichzeitig Distanz vor der gesamten Politik zu nehmen, da gebe ich euch recht und habe meine Konsequenzen gezogen.”

Also mit dem Parteiprogramm der rechtsextremen „Freiheitlichen“ identifizierte sich der Frontmann der Band 2007/2008 immer noch! Burger hat sich bis heute nicht öffentlich von der genannten Partei distanziert. Links zu dem Thema:

http://forum.asgardversand.net/showthread.php?t=12556

http://de.indymedia.org/2009/11/264993.shtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Frei.Wild

Und hier nun ein paar Videos:

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