06.09.2010: Historisch- Hamburger Sportverein – FC St. Pauli – FC Hansa Rostock – Gemeinsam gegen Menschenverachtung – Hass – Gewalt und Rechtsextremismus – Hamburg und alle stehen auf! – Die Bundesliga auf unserer Bühne

FCS,HSV,HANSA im SchmitzFoto: Bastian Reinhardt/Vorstandsmitglied und Sportchef HSV , Dr. Peter Zeggel/Marketing-Vorstand FC Hansa Rostock, Bernd Hofmann/Vorstandsvorsitzender FC Hansa Rostock, Thomas Abrokat/Aufsichtsratsmitglied FC Hansa Rostock, Stefan Orth (Präsident des FC St. Pauli)

Ein Zeichen für die Fußball Bundesliga und die Zivilgesellschaft:

Um etwa 18.30 Uhr am 04. September 2010 betraten der FC St. Pauli Präsident Stefan Orth, der Sportchef des Hamburger Sportvereins Bastian Reinhardt, der Vorstandsvorsitzende Bernd Hofmann, der Marketing Vorstand Peter Zeggel und das Aufsichtsratsmitglied Thomas Abrokat des FC Hansa Rostock die Bühne auf dem Spielbudenplatz bei “Hamburg und alle stehen auf!”. Sie bildeten gemeinsam eine Einheit gegen Menschenverachtung und gegen den wachsenden Rechtsextremismus. Stefan Orth machte deutlich, dass Feindschaften, Hass und Gewalt weder in der Bundesliga noch in der Zivilgesellschaft Platz haben dürfen und verwies auf die langjährige Partnerschaft mit “Laut gegen Nazis”. Zudem rief er nachhaltig zur Unterstützung der Kampagne auf und freute sich über die weiteren Gäste des HSV und des FC Hansa Rostock als Symbol für Sportlichkeit. Der Sportchef des Hamburger Sportvereins Bastian Reinhardt, machte ebenfalls klar, dass es beim HSV keinen Platz für gewalttätige Fans geben darf und gab seiner Freude des gemeinsamen Auftretens beider Hamburger sportlichen Rivalen, auch nach den jüngsten Übergriffen von HSV Fans auf St. Paulianer, Ausdruck. Auch der HSV rief zur Unterstützung unserer Kampagne und unseres Vereins auf. Kurz vor dem Hamburger Bundesliga Derby sollte die am Samstag entstandene gemeinsame Haltung auch ein Symbol für die Fans sein. So hoffen wir zumindest. Die drei Vertreter des FC Hansa Rostock Bernd Hofmann, Dr. Peter Zeggel und Thomas Abrokat machten deutlich, dass eine faire Rivalität zwischen Fußballvereinen und ihren Fans nicht zu Hass und Gewalt führen dürfen. Peter Hofmann wies auf die Vorurteile gegenüber seines Vereins noch einmal hin, “Hansa Rostock ist nicht rechtsextrem”, weder die Fans noch der Verein selbst. Das was eine Minderheit bedauerlicherweise in der Vergangenheit ausgestrahlt hatte, konnte er mehr als nur relativieren. Eine Mehrheit der Rostocker Fans hatte vor kurzem NPD Angehörige darunter den NPD Mann Uwe Pastörs bei einem Heimspiel in Rostock, aus dem Stadion begleitet. Zum angestrebten Verhältnis gegenüber des FC St. Pauli, machte er deutlich, dass dieses Treffen ein großer Schritt ist, um in Zukunft friedlicher miteinander umzugehen. Wir schließen uns der Beurteilung von Bernd Hofmann an. Aufeinander zugehen, statt tiefe Gräben bauen. Hier waren sich alle einig.
Corny Littmann (Ex-Präsident des FC St. Pauli) und wir, hatten vor der Veranstaltung keinen Widerstand aller drei Vereine für ein gemeinsames Handeln gespürt. Für uns bleibt dieses Zusammentreffen auf unserer Bühne eine Sensation, die hoffentlich bei den Fans der drei Clubs ankommt. Fans, macht es Euren Vorständen nach! J. M. für LGN
FCS,HSV,HANSA auf Bühne 1

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Eine Antwort auf 06.09.2010: Historisch- Hamburger Sportverein – FC St. Pauli – FC Hansa Rostock – Gemeinsam gegen Menschenverachtung – Hass – Gewalt und Rechtsextremismus – Hamburg und alle stehen auf! – Die Bundesliga auf unserer Bühne

  1. Hans sagt:

    War eine super Veranstaltung. Schade nur, dass trotz der vielen Aufrufe so wenige Besucher da waren. Lag ja vielleicht am Schanzenfest, aber das muss besser werden.

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