Die Ostsee Zeitung berichtet heute noch einmal über die Beteiligung des FC Hansa Rostock an unserer Kundgebung “Hamburg und alle stehen auf!” am kommenden Samstag unter der Schirmherrschaft des Hamburger Justizsenators Dr. Till Steffen. Der Vorstand des Vereins sieht hierin eine große Chance und eine gute Gelegenheit beim “aufeinander zu gehen” in Richtung des FC St. Pauli. Auch Corny Littmann (Ex -Präsident des FC St.Pauli) und das Präsidium des FC St. Pauli freuten sich bereits über diese Annährung. Jetzt sind die Fans gefragt. Auf Facebook schrieb uns ein Rostock Fan, er wolle sehr gerne kommen, um zu zeigen, dass Rostocker Fußball Fans Spaß haben können. Ohne Krawall und Gewalt. Wir freuen uns, wenn viele Rostocker ihm folgen und natürlich auch die für das Feiern bekannten FC St. Pauli Fans. Vom Hamburger Sportverein, den wir gestern noch einmal auf Präsidiumsebene eingeladen haben, gab es betreffend einer Beteiligung an den Beiträgen auf dem Spielbudenplatz, bisher noch keine Reaktion. Wir hoffen nunmehr auch auf die HSV-Fans, die gemeinsam mit FC St. Pauli und Hansa Rostock-Fans ein Zeichen auf dem Spielbudenplatz setzen könnten. Nun, vielleicht erhalten wir ja kurzfristig zumindest eine Nachricht des HSV-Vorstandes. Innerhalb Hamburgs kurz vor dem Derby des FC St. Pauli gegen den HSV, wäre dies doch ein hervorragendes Symbol. Denn wie immer steht die Befürchtung an, dass es beim Hamburg Derby unschöne Begegnungen zwischen den Fans geben könnte. Die Sicherheitsmaßnahmen sind wie immer seitens der Behörden und Polizei erhöht. Vielleicht würde ein gemeinsames friedliches Auftreten am 04. September 2010 auf dem Spielbudenplatz, eine vorbereitende Maßnahme zur Glättung jeglicher Feindschaft sein. Wir können nur einladen.
Hier der Artikel der Ostsee Zeitung von heute:
Rostock/Hamburg (dpa) – Der FC Hansa Rostock wird am kommenden Samstag beim Aktionstag der Kampagne „Laut gegen Nazis“ in Hamburg präsent sein. Der mecklenburgische Traditionsverein folgt damit einer Einladung des 2004 ins Leben gerufenen Bündnisses, das seit August 2004 bundesweit 80 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt hat.
Auf dem Hamburger Spielbudenplatz wird am eine Kundgebung unter dem Motto „Hamburg und alle stehen auf!“ stattfinden, bei der Bands und Künstler auftreten, um Spenden zu sammeln.
Die Veranstalter und Hansa hoffen, bei dem Meeting zugleich die als verfeindet geltenden Fanlager von Hansa und dem FC St. Pauli einander näher zu bringen. „Das ist für uns eine gute Gelegenheit, die ewige Feindschaft zwischen den Clubs aufzuweichen“, sagte Hansas Marketingchef Peter Zeggel.
Bitte die richtige Kogge abbilden!
Zum Thema: Ziemlich naiv zu glauben, dass ein solches Treffen auch nur irgendwas positives zwischen den aktiven Fanszenen beider Seiten bringt!
Gruß aus Rostock
Ganz ehrlich: Ihr seid das letzte!
Die Aktion an sich: Toll, unterstütze ich sofort. Aber dafür den FC Hansa einzuspannen, um symbolisch die “ewige Feindschaft” zum FC St.Pauli aufzuweichen? Widerlich! Es geht -zumindest seitens der Ossis- nicht mehr um billiges Links-Rechts-Denken, sondern um ganz andere Dinge. Dass ihr zudem die falsche und wesentlich hässlichere Kogge hier abbildet, setzt dem ganzen sozusagen noch die Krone auf. Hansafans hassen St.Pauli und St.Pauli-Fans hassen Hansa. Hansa hasst übrigens auch den HSV und bei den Rauten sind die Koggenjungs auch nicht gerade gerne gesehen.
Vielleicht versteht ihr ja irgendwann, dass es eine einzige noch wichtigere Sache gibt, als sich laut gegen Nazis auszusprechen: Seinen eigenen Fußballverein und die Überzeugungen die damit einhergehen und die man im Laufe des Lebens an sich nimmt.
In diesem Sinne: Hoffentlich wird das ganze ein Flop und ihr steht nachher mit 10 besoffenen Paulis da.