
Kurz nach Pfingsten berichteten wir bereits über den Zustand in der kleinen niedersächsischen Stadt Tostedt, in der sich freie Kameradschaften und die rechtsextreme Szene zwingend positionieren wollen, Auch vor Gewalt wird nicht zurückgeschreckt. Was hat dieser Zustand mit der Extremismus-Debatte des Bundestages bzw. der Bundesregierung zu tun? Nun, eigentlich ist das ganz einfach. Bei Ordnungsorganen wie der Polizei scheint das unterscheiden von Rechtsextremismus und anderen extremistischen Tendenzen nicht mehr zwingend nötig. “ZEIT-Online” hat den Fall Tostedt zu diesem Thema aufgearbeitet. Die in unserer Headline getroffene Aussage des Polizeichefs Uwe Lehne, spricht für sich.
Die Tostedter Rechtsextremen möchten Tostadt gar zur “National befreiten Zone” erklären und arbeiten mächtig daran. Politische Gegner werden sogar nachts in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus aufgesucht, zur Rede gestellt und dann verprügelt. Im Mittelpunkt der Szene, die auch zu örtlichen Rockerbanden hervorragende Kontakte hat, steht ein seit einiger Zeit in der Stadt existierender Laden namens “Streetwear Tostedt”. Dieser ist wohl ein geeigneter Treffpunkt für die rechtsextreme Szene.
Die These aus dem ZEIT – Artikel ist für uns vielsagend. Lesen Sie selbst:
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/07/15/die-folgen-der-extremismus-debatte-das-beispiel-tostedt_3969
Die in unserer Headline getroffene Aussage des Polizeichefs Uwe Lehne, spricht für sich.
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