Bela B. (Die Ärzte)
Er engagiert sich bei “Kein Bock auf Nazis”, ruft dazu auf, den Naziaufmarsch in Dresden am 13. Februer 2010 zu blockieren und spendete im Dezember 2009 knapp 6.000,– € an den Verein “Laut gegen Nazis e.V.”. Mit dem Titel “Schrei nach Liebe” setzten “Die Ärzte” bereits Anfang der Neunziger ein Zeichen, obwohl man sich bei so manch einem Radiosender damit nicht unbedingt Freunde gemacht hatte, aufgrund des Inhalts und des Themas. Auf Tournee steht auf den Eintrittskarten schon sehr lange “Keine Nazis mitbringen”. Dass Bela es mit seinem Engagement sehr ernst meint, wird in einem nun von unserer geschätzten Kollegin Simone Rafael (www.netz-gegen-nazis.de ) deutlich. Wir können berichten (aus sicherer Quelle), dass Bela übrigens auch ein großer Fan unserer Antinazi-Eierbecher ist!
Das vollständige Interview findet sich auf:
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/bela-b-und-sein-engagement-gegen-nazis-6221
Ich finde es ja irgendwie bezeichnend, dass ihr offenbar reihenweise Artikel, wo es um zivilgesellschaftliches Engagement gegen Nazis geht mit dem Tag “Linksextremismus” verseht.
Was soll das Bezwecken?
Bela B. ein schlimmer “Linksextremist”?
Warum nehmt ihr denn Spenden von Ihm an?
Vielleicht solltet ihr dieses Tagwort mal ändern…
Hallo Klaus,
genau so ist es nicht, denn wir wollen lediglich darauf aufmerksam machen, dass das Thema Linksextremismus in Regierungskreisen ein Argument für die Kürzung von Bundesmitteln ist. Was ist daran bezeichnend. Zu diesem Thema solltest Du die darauf bezogenen Artikel unseres Blogs lesen. Nun denn. O. k. Wir haben dieses Wort tatsächlich ab und zu als Tag in den Artikeln, aber wir beabsichtigen nichts dergleichen. Manchmal beruht eine Einbindung des Tags auch eher auf einen kleinen Anwendungsfehler. Also, habe Nachsicht.
Die Redaktion
Aber dann nehmt dieses Tag doch bitte raus, bzw. ersetzt das Wort in der Tagliste durch “Aktivismus” oder “Aktionen gegen Rechts”, “Promis gegen Rechts”.
Das ist doch sonst absolut irreführend. An Belas Stelle fände ich es wie gesagt sehr merkwürdig, wenn mich eine Initiative, die ich unterstütze indirekt als “Linksextremist” beschimpfen würde.