“Culcha Candela” ist -Laut gegen Nazis – wir präsentieren die aktuelle Tournee – Videomitschnitt aus Braunschweig

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 19:57 Uhr am 26. Februar 2010

Wir freuen uns heute mitteilen zu können, dass “Culcha Candela” unsere Partner sind und werden. Ein Statement folgt. Vorab haben wir ein Video von der aktuellen Tournee erhalten. In Braunschweig kündigten die Jungs unsere Zusammenarbeit auf der Bühne an. Wir freuen uns riesig.

Die aktuellen Tourdaten:
27.02.10 -Münster-Skaters Palace
28.02.10 -Krefeld-Kulturfabrik
03.03.10 -Bitburg-Stadthalle
04.03.10 -CH-Herisau-Casino
05.03.10 -CH-Bern-Bierhuebeli
06.03.10 -CH-Brugg-Salzhaus
07.03.10 -Lörrach-Burghof
09.03.10 -Ulm-Roxy
10.03.10 -Karlsruhe-Festhalle Durlach
11.03.10 -Singen-Stadthalle
12.03.10 -A-Linz-Posthof
13.03.10 -A-Innsbruck-Max
14.03.10 -Erlangen-E-Werk
16.03.10 -Kempten-Big Box
17.03.10 -Erfurt-DasDie Brettl
18.03.10 -Potsdam-Waschhaus
29.03.10 -Darmstadt-Centralstation
30.03.10 -Osnabrück-Rosenhof
31.03.10 -Recklinghausen-Vest Arena
01.04.10 -Losheim-Eisenbahnhalle
02.04.10 -CH-Davos-Hochton
03.04.10 -Kaiserslautern-Kammgarn
04.04.10 -Neu-Isenburg-Hugenottenhalle
05.04.10 -Nürnberg-Löwensaal

Auf der Tournee von “Culcha Candela” sind unsere LONSDALE T-Shirts am Merchandising erhältlich.

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“Laut gegen Nazis” für die Tasche, die Jacke oder Revers, für Festivals – wir haben Buttons

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 19:22 Uhr am

Button Die neue Mode von LGN

Sie sind nicht stylisch und hipp. Aber Buttons sagen etwas aus. Egal, ob in der Schule, auf Demos gegen Nazis, beim Geschäftsessen, auf dem Weg zur Arbeit, im Flugzeug, auf dem Schiff, in der Bahn, gar im Bundestag oder auch sonstwo. Jeder hat jetzt die Möglichkeit dezent oder auch offen Farbe zu bekennen. Wir bieten jetzt über unseren Shop 4 Buttons im Set an. Für jede Woche des Monats quasi einen.

Zu erwerben unter: http://lgn.merchlandshop.com

Der Erlös aus den Verkäufen der Buttons gehen zu 100% in die Kampagne “Laut gegen Nazis” -Rechte Gewalt kann jeden treffen-


Deutschland: Saarbrücken steht gegen Rassismus und Nazis auf! – Nazis sind eklig – Einladungsvideo!

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 18:57 Uhr am 24. Februar 2010

Vom 15. bis 28. März 2010, organisieren wir gemeinsam mit dem Café Exodus, dem “Jugendzentrum Försterstraße” und der DGB – Jugend Saar die “Internationalen Wochen gegen Rassismus-Saarbrücken”. Dabei sind viele Künstlerinnen und Künstler. Geplant sind Podiumsdiskussionen mit Aussteigern aus der rechtsextremen Szene und Opfern von Nazis. Hier zunächst das Aufrufvideo:


Zu sehen auch auf: www.youtube.com/lautgegennazis

Weitere Informationen auch unter:
http://www.lautgegennazis.de/blog/2010/02/19/deutschland-saarbrucken-serdar-somuncu-d-flame-noah-sow-exit-deutschland-und-tibor-sturm-vom-16-bis-27-marz-2010-in-saarbrucken-und-am-13-marz-2010-marschieren-bis-zu-2-000-nazis-ganz-in-der/
 

 


Deutschland: Naziaufmärsche sind schon fast Alltag – Der Erfolg in Dresden war klasse! – Aber müssen wir jetzt den Rest vergessen? – Es folgen: Zweibrücken – Gelsenkirchen – Pforzheim und und und

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 22:36 Uhr am 21. Februar 2010

nazimarsch dresden-start-2 Bald Alltag in Deutschland? (Foto: sr)

Oh ja, sich beruhigen ist schon schön, aber gefährlich. Ohne Zweifel haben wir den Erfolg bzw. den demokratischen Gegenpol in Dresden am 13. Februar 2010 mit gefeiert. Das Problem ist nur, dass die rechtsextreme Szene nicht nur in Dresden jährlich aufmarschiert. Zwar war dies bis zum letzten Jahr der größte europäische Aufmarsch, aber wir dürfen die anderen kleinen Naziversammlungen nicht vergessen. Die finden jährlich fast überall, auch gerade im Westen der Republik, stets statt. Somit räumen wir auch mit dem Vorurteil auf, diese komischen Nazis seien ein ostdeutsches Problem.

Abgesehen natürlich von Gera. Dort fanden sich im Juni 2009 überraschend ca. 6.000 Rechtsextreme zu einem Festival namens “Rock für Deutschland” ein. Bereits ab März marschieren sie wieder. Die braunen Menschenverachter, die von Teilen der Gesellschaft und Politik immer noch als dumpfbackige Randerscheinung wahr genommen werden.

Gefahr erkennen-Gefahr gebannt! So sollte man annehmen, verfahren wir hier in Deutschland mit der stets wachsenden rechtsextremen Szene. In sämtlichen deutschen Städten, die im 2. Weltkrieg bombardiert wurden (das waren nahezu alle über 10.000 Einwohner fassende), finden sich an den Jahrestagen der Bombardierungen selbst, kleine und große Gruppen von Rechtsextremen, Nazis und Altnazis zusammen. In Hamburg beispielsweise, sind es auf dem Ohlsdorfer Friedhof (mitten in der Stadt) immer so bis zu 150 Nazis. In Pforzheim marschieren jeden April um die 250 Nazis mit Fackeln durch die Stadt. In Zweibrücken schafft die rechtsextreme Szene bis zu 2.000 Teilnehmer jeweils am 13. März zu mobilisieren. In Dresden in diesem Jahr bis zu 5.000 Mitmarschierer. Aber nicht nur Jahrestage nehmen die Nazis als Anlass. Da gibt es auch den 01. Mai der in der tiefbraunen Szene beliebt ist, wie beispielsweise im letzten Jahr in Hannover, wo es einen starken demokratischen Gegenpol gab oder gar in Hamburg 2008, wo wir Gewaltexzesse und Angriffe auf Journalisten erlebten und die Stadt im Ausnahmezustand war. In Bad Nenndorf wollen die Nazis ebenfalls jährlich auf angebliche Kriegsverbrechen der Alliierten hinweisen. Dort befand sich ein Konzentrationslager in dem SS-Angehörige nach dem Krieg kurzzeitig inhaftiert waren. Und und und…

 Gedenkstätte in Pforzheim

Bei uns gibt es  keine Nazis!

Wir kennen die Antworten von Politikern, Bürgermeistern und Ortsansässigen nur zu gut. Am Beispiel Pforzheim ist dies am besten zu erklären. Kurz nachdem das dortige Jugendzentrum “Kupferdächle” während eines Konzertes der Killerpilze von etwa fünfzehn Nazis angegriffen wurde und wir damals erfuhren, dass die rechtsextreme Szene am Jahrestag der Bombardierung Pforzheims seit Jahren bis zu 250 Nazis mobilisieren kann, um mit Fackeln zu der entsprechenden Gedenkstätte zu marschieren trafen wir zufällig einen von dort kommenden  Bundestagsabgeordneten. Dieser konnte sich all das gar nicht erklären. Diese Rechtsextremen kämen ja nicht aus der Stadt, sondern aus den weitläufigen Einzugsgebieten. Rechtsextreme in der Stadt? Nein-selbstverständlich nicht-dort gibt es ja keine. Wir sind sauber! – ist oftmals die Devise. Die gilt nicht nur bei geschichtsrevisionistischen Aufmärschen der Nazis. In Mügeln (wahrscheinlich vielerorts bereits vergessen) hatte der dortige Bürgermeister trotz der nachweisbaren Jagd von ca. 100 ausländerfeindlichen Personen auf eine Gruppe von Indern unter Beifall von vielen Zaungästen, die dort leben, nach wie vor behauptet- in Mügeln selbst gäbe es keine Probleme solcher Art und bekam dafür sogar Rückendeckung seines damaligen Ministerpräsidenten Milbradt (Sachsen).

Wir haben uns von hier aus zur Aufgabe gemacht ein Bewusstsein in unserer Gesellschaft zu schaffen. Ein Bewusstsein für die Tatsache, dass die rechtsextreme Szene einen hohen Zulauf genießt-und zwar nicht über die NPD. Dass Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Nazigedankengut keine Chance haben dürfen. Solange wir aber dulden müssen, dass Nazis und Rechtsextreme in Deutschland flächendeckend unbehelligt immer wieder Präsenz zeigen können, so lange haben wir von hier aus noch eine ganze Menge zu tun. Wir wollen an dieser Stelle wieder einmal an Kommunalpolitik und auch Bundespolitik appellieren. Schaut genau hin! Das, was seit Jahren passiert, dass die rechtsextreme Szene legitimiert marschieren darf und viele so tun, als sei dies ein komisches Phänomen, welches nur in gewissen Ausmaßen Ernst zu nehmen ist (siehe Dresden), kann unsere Zukunft zunehmend gefährlich beeinflussen. Demokratie und Menschenverstand sollten gegensteuern. Auch wenn das Ganze direkt vor der Haustür stattfindet und gar Tradition hat. Wir dürfen und können solcherlei Veranstaltungen von Menschenverachtern nicht dulden. J. M. für LGN

In diesem Zusammenhang empfiehlt www.laut.fm/gegennazis folgenden prägnanten Titel der “Ärzte”:


Deutschland – Rheinland-Pfalz: Und der nächste Naziaufmarsch naht – Am 13. März ruft der “Nationale Widerstand” auf – durch Zweibrücken zu marschieren – diese Veranstaltung hat ebenfalls Tradition

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 21:11 Uhr am

In unserem Artikel zu den “Internationalen Wochen gegen Rassismus-Saarbrücken” an denen wir beteiligt sind, erwähnten wir bereits, dass sich am 13. März 2010 bis zu 2.000 Nazis formieren, um auch dort Geschichtsrevisionismus zu betreiben. Schon erstaunlich, da dachten alle, Dresden wäre ein Phänomen, dabei gibt es diese Tradition der Naziaufmärsche schon längst und mindestens genau so lange im gesamten Bundesgebiet. Hier ein Aufrufvideo von der Antifa, sich gegen die Nazis zu stellen:

 

Bei unserer heutigen Recherche im Internet konnten wir nicht allzu viele Artikel zu den Aufmärschen in Zweibrücken finden. Dabei hat sich auch diese Veranstaltung von Rechtsextremen ebenfalls seit Jahren fest etabliert.

J. M. für LGN


Deutschland-Gelsenkirchen: Aufruf zum Flashmob – “No Nazis” am 27. März 2010

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Verein, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 20:49 Uhr am


Deutschland-Gelsenkirchen: “No Nazis 2010″ – Nachdem “Pro NRW” in Köln letztes Jahr nicht punkten konnte – möchten die Rechtsextremen am 27. März 2010 in Gelsenkirchen auflaufen – Mahnwachen vor Moscheen abhalten – Wir rufen mit zu Gegenveranstaltungen auf – Verlesung von 149 Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 20:20 Uhr am

gelsenkirchen entwurf_plakat_no_nazis_2010

Nach dem Erfolg und dem bundesweiten Interesse an den Naziaufmärschen in Dresden scheint mal wieder Ruhe einzukehren. Unbemerkt formiert sich die rechtsextreme Szene jedoch weiterhin zu Aufmärschen in Deutschland. Einer davon soll nun am 27. März 2010 im Rahmen eines Parteitages in Gelsenkirchen stattfinden. Demokratinnen und Demokraten haben sich nunmehr für eine Gegenveranstaltung zusammengefunden.

Die NPD ist immer auf der Suche nach Gleichgesinnten und siehe da, da bietet sich dieses verdeckte rassistische Grüppchen “Pro-NRW” doch locker an, zumindest versuchen diese sich der NPD immer mehr anzunähern. Gleiche Ziele? Am 27. März 2010 planen die Menschenverachter nunmehr eine Großveranstaltung in Gelsenkirchen, der Stadt des Bundesligisten “Schalke 04″. “No Nazis 2010″ nennt sich ein breites Bürgerbündnis, welches Gegenveranstaltungen plant. Die Rechtsextremen, die im Übrigen ein Thema namens “Islamisierung” forcieren, wollen gar Mahnwachen vor Moscheen halten. “No Nazis 2010″

Das Gelsenzentrum (Organisatoren von “No Nazis 2010″) schreibt hierzu:

Der Wolf im Schafspelz: Die selbsternannte “Bürgerbewegung pro NRW”

Das geht uns alle an – Rechte Gewalt kann jeden treffen! Dass die so genannte “Bürgerbewegung Pro NRW” mit ihren platten Parolen weit rechts steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Die aktuellen Aktivitäten haben allerdings eine neue Qualität: Mit der Kampfansage von “pro NRW” an Muslime und deren Religionsausübung nähern sich die Pro’ler immer mehr der NPD an. Die angekündigte Durchführung von “Mahnwachen” vor Moscheen weckt beklemmende Erinnerungen an eine Zeit, in der die Nazis vor jüdischen Geschäften aufmarschiert sind.

So planen die Rechtsextremen als Rahmenprogramm nun “Mahnwachen” und Kundgebungen vor Moscheen in sechs Städten. In Gelsenkirchen ist für den 26. März vor der Moschee an der Horster Strasse 156 in Buer und an der Fischerstrasse 154 in Horst eine so genannte “Mahnwache” der rechtsextremen Gruppierung, die sich so gerne als biedere “Bürgerwegung” tarnt, geplant. Gegenkundgebungen an der Horster- und Fischerstrasse sind bereits angemeldet.

“Wir müssen deutlich mit einem breiten gesellschaftlichen Schulterschluss als Bündnis gegen Rechts zeigen, das alte und neue Nazis nicht willkommen sind – in Gelsenkirchen wie anderswo!” so die Sprecherin des Gelsenzentrum e.V., Heike Jordan

Der Wolf im Schafspelz: Die selbsternannte “Bürgerbewegung pro NRW”

“Das geht uns alle an – Rechte Gewalt kann jeden treffen! Dass die so genannte “Bürgerbewegung Pro NRW” mit ihren platten Parolen weit rechts steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Die aktuellen Aktivitäten haben allerdings eine neue Qualität: Mit der Kampfansage von “pro NRW” an Muslime und deren Religionsausübung nähern sich die Pro’ler immer mehr der NPD an. Die angekündigte Durchführung von “Mahnwachen” vor Moscheen weckt beklemmende Erinnerungen an eine Zeit, in der die Nazis vor jüdischen Geschäften aufmarschiert sind…”

…”So planen die Rechtsextremen als Rahmenprogramm nun “Mahnwachen” und Kundgebungen vor Moscheen in sechs Städten. In Gelsenkirchen ist für den 26. März vor der Moschee an der Horster Strasse 156 in Buer und an der Fischerstrasse 154 in Horst eine so genannte “Mahnwache” der rechtsextremen Gruppierung, die sich so gerne als biedere “Bürgerwegung” tarnt, geplant. Gegenkundgebungen an der Horster- und Fischerstrasse sind bereits angemeldet.

“Wir müssen deutlich mit einem breiten gesellschaftlichen Schulterschluss als Bündnis gegen Rechts zeigen, das alte und neue Nazis nicht willkommen sind – in Gelsenkirchen wie anderswo!” so die Sprecherin des Gelsenzentrum e.V., Heike Jordan”

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“Auf der Kundgebung NO NAZIS 2010 werden die Namen von 149 Menschen verschiedener Nationen oder anderer politischer Überzeugung verlesen, die in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten getötet wurden, weil für sie im Weltbild von Rechtsextremen kein Platz ist. Manche wurden getötet, weil sie den Mut hatten, platten Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige dieser Schicksale haben die Öffentlichkeit bewegt, viele wurden nur am Rande zur Kenntnis genommen. Und die meisten dieser Menschen sind bereits wieder vergessen.”

J. M. für LGN

 

 


Video-Interview: “Wichtig ist es, einfach zu sagen, wir haben eine solche Szene! Man muss sie benennen!” – Wir befragten den Schirmherren der “Internationalen Wochen gegen Rassismus – Saarbrücken” Peter Gillo – Direktor des Regionalverbandes

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 19:20 Uhr am 19. Februar 2010

Statement vom Direktor des Regionalverbandes Saarbrücken – Peter Gillo (Schirmherr der “Internationalen Wochen gegen Rassismus”):

„Ich halte das deutschlandweite Projekt „Laut gegen Nazis“ für eine tolle Idee. Es ist wichtig, dass auch Jugendliche politisch Farbe bekennen und ein klares Statement gegen eine menschenverachtende Ideologie abgeben. Hier haben Künstler, deren Botschaften sich gegen Diskriminierung richten und die für Freiheit, Gleichheit und Demokratie eintreten, eine Bühne und erreichen mit dieser Message auch junge Leute. Dieses Feld darf man nicht den „Rechten“ überlassen. Ich hoffe auch, dass es im Rahmen von „Laut gegen Nazis“ viele Begegnungen zwischen Jugendlichen gibt, die sich ansonsten vielleicht eher aus dem Weg gehen und so die Idee der gegenseitigen Anerkennung auch gelebt wird.“

das Videointerview (auch zu sehen auf: http://www.youtube.com/watch?v=H733wIWRHow


Deutschland-Saarbrücken: Serdar Somuncu, D-Flame, Noah Sow, EXIT Deutschland und Tibor Sturm vom 16. bis 27. März 2010 in Saarbrücken – und am 13. März 2010 marschieren bis zu 2.000 Nazis ganz in der Nähe – “Internationale Wochen gegen Rassismus”

Kategorie: Allgemein, Festival, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 18:55 Uhr am

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Vom 16. bis zum 27. März 2010 präsentieren wir die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” in mehreren Locations der Stadt Saarbrücken. Wir wollen somit auf das bundesweite Problem des Rechtsextremismus mit seinen Folgen aufmerksam machen. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und fanatischer Nationalismus gehören auch im Bundesland “Saarland”, welches bekanntlich im Westen Deutschlands liegt, zum Alltag. Ganz in der Nähe des Saarlandes, in Zweibrücken (Rheinland Pfalz) planen die Rechtsextremen wieder einen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch. Der sogenannte “Nationale Widerstand” ruft hierzu auf. Das Ganze am 13. März 2010, dem Jahrestag der Bombardierung der Stadt, kurz vor den “Internationalen Wochen gegen Rassismus”. In Zweibrücken hatten die Nazis im letzten Jahr bis zu 2.000 Teilnehmer mobilisieren können (laut DGB-Jugend Saar). In Saarbrücken wird auch zu einer Gegendemonstration mobilisiert. Wenn man so will, ist Zweibrücken – Dresden im Kleinen.

Auf Initiative des Jugendzentrum – Försterstraße und des Café ’s Exodus unterstützt auch die DGB-Jugend Saar die “Internationalen Wochen gegen Rassismus”. Uns ist es gemeinsam gelungen Serdar Somuncu, D-Flame, Noah Sow und viele weitere Gäste für diese Veranstaltung zu gewinnen.

Serdar Serdar Somuncu kommt nach Saarbrücken

Serdar Somuncu begegnet Nazis auf seine Art. Bei einem Auftritt störten vor einiger Zeit ein paar Rechtsextreme seine Show und stürmten die Bühne. Serdar verließ diese und stellte sie charmant und mit viel Humor vor seinem Publikum bloß. Im Rahmen seines Programms “Der Hassprediger” liest er Ausschnitte aus berühmten Reden der Weltgeschichte von Osama Bin Laden bis Roland Koch. Die Namen derjenigen, deren Reden da gerade verlesen werden, nennt er jedoch nicht. “Der Hassprediger” ist eine anderthalbstündige wutschnaubende Stampede durch den “Alltagsfaschismus” der Republik, die vor nichts Halt macht: Politik, Türken, Deutsche, Karneval. Wer “lustig, aber lieb” möchte, sollte zu Nuhr oder Barth gehen. Wir wissen, wenn Serdar loslegt, dann geht das auf die Lachmuskeln:

“Serdar Somuncu” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus”:

Sonntag, 21.03.2010  Jugendzentrum Försterstraße, 19.00 Uhr

Montag, 22.03.2010 Stadthalle Dillingen, 12.00 Uhr

Mehrzweckhalle Lebach-Aschbach, 19.00 Uhr

Dienstag, 23.03.2010 Bildungszentrum der Arbeitskammer Kirkel, 18.30 Uhr

“Laut gegen Nazis” mit Musik. Wir konnten auch unsere Partner und langjährigen Freunde bewegen. D- Flame und Noah Sow mit ihrer Band “Noiseaux” ,werden im “Jugendzentrum Försterstraße” musikalisch und live für eine Welt ohne Rassimus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Mobbing werben. D- Flame trat als Überraschungsgast auch auf unserem Jubiläum am 01. August 2009, gemeinsam mit Rolf Stahlhofen, auf dem Spielbudenplatz Hamburg auf. Mittlerweile veröffentlichte D-Flame fünf Alben und arbeitete bereits gemeinsam mit Seeed, Samy DeLuxe, Jan Delay und vielen weiteren Künstlern. D-Flame engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und ist ebenso Mitglied von “Brothers Keepers”. www.dflame.de

D-Flame untitled D-Flame engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus

Neben ihrem musikalischen Engagement arbeitet die Allrounderin Noah Sow als Moderatorin und Buchautorin. Sie veröffentlichte das Buch “Deutschland Schwarz-Weiß” auch als Leitfaden für Journalisten im Umgang mit dem Thema Rassismus und gründete den Verein ”Der Braune Mob”, auf den wir hier auch sehr gerne verweisen. ”Der Braune Mob” engagiert sich seit Jahren gegen den typischen Alltagsrassismus und verteilt symbolisch “Braune Karten” auf denen steht “Ihre Ansichten stinken zum Himmel” an diejenigen, die sich rassistisch äußern, schreiben und völlig unsensibel Populismus betreiben.

Als Musikerin und Partnerin unterstützte Noah bereits sehr oft unsere Kampagne. Sie nahm unter anderem auch ein Hörbuch mit Jo Brauner (Ex-Chefsprecher der Tagesschau) und Julia Westlake (Moderatorin/NDR Fernsehen) mit den “Eichmann -Protokollen” und las Auszüge aus Hannah Ahrendts “Eichmann in Jerusalem” für uns auf. Wir freuen uns für Saarbrücken insbesondere auf sie und die Liveshow mit ihrer Band “Noiseaux”.

Mehr Infos über “Noiseaux” unter: www.noiseaux.com www.noahsow.de www.derbraunemob.info

Noah untitled “Noiseaux” mit Noah Sow

Alle Veranstaltungen werden bundesweit auch von unseren Partnern Exit Deutschland und der Amadeu Antonio Stiftung präsentiert. In diesem Rahmen begrüßen wir Tibor Sturm (Opfer rechter Gewalt) und den Aussteiger Gabriel Landgraf. Beide engagieren sich an Schulen, führen Workshops durch und sind zu Gast bei Podiumsdiskussionen.

Tibor Sturm auf einer PK in Hamburg (rechts im Bild)

Weiter Informationen zu den Veranstaltungen folgen!


Deutschland: Da würden wir unsere Kinder nicht hinschicken – Geschichtsaufarbeitung auf deutsch – Nazis als Namensgeber für Schulen – “extra3″ stellte eine Landkarte zusammen

Kategorie: Allgemein, Linksextremismus, Musik, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, YouTube, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: Joern um 12:52 Uhr am 16. Februar 2010

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Allgemein ist bekannt, dass ab 1949 diejenigen die zwischen 1933 und 1945 wichtige Jobs in der Justiz, bei der Polizei, in Schulen, auf dem Amt und der Wirtschaft hatten, wieder Schlüsselpositionen einnehmen konnten. Selbst im diplomatischen Dienst, wurde altbekanntes Personal, welches unter dem Naziaussenminister Ribbentrop Dienst tat wieder beschäftigt. Alte Namen glänzten als Namensgeber für Kasernen und so allerlei. Aber Schulen nach Nazis zu benennen ist nun wirklich die Krönung. Das NDR Satiremagazin “extra 3″ recherchierte 18 Schulen, die den Namen von NS-Verbrechern tragen. Herzlichen Glückwunsch Deutschland.

Wie wäre es denn z. B. mit “Peter Petersen”, nach dem mindestens acht Schulen benannt wurden und heute existieren?

Peter Petersen war Pädagoge und schrieb über “rassistische Hochwertigkeit” und vom Juden, “der in allem, das er angreift, für uns zersetzend, verflachend, ja vergiftend” wirke. Noch 1949 beklagte er, dass das  deutsche Volk “rassisch verunreinigt” sei. Ein Antisemit und Rassist also, unter dessen Namen heute Schülerinnen und Schüler lernen.

Rainer Fetscher gab der “Schule für Körperbehinderte” in Dresden seinen Namen. Fetscher war Mediziner “Rassenhygieniker”, SA-Mitglied. Erstellte eine Datei zur Erfassung “biologisch-minderwertiger Personen” und hat für mindestens 65 Zwangssterilisationen gesorgt. Da hätten wir noch die Nazi-Kollegen Wernher von Braun, Rudolf Dietz, Herman,Herbert und Werner Andert und gar eine NS-Dichterin namens Agnes Miegel.

“Denn sie wissen nicht-was sie tun”, könnte man jetzt auf die zuständigen Schulbehörden projezieren oder gar auf die Schulleitungen. Wie immer, kein Protest-keine Regung - keine Namensänderungen. Für uns ist das auch schon lange kein Skandal mehr. Der Umgang mit der deutschen Vergangenheit scheint ja in manchen Kreisen nicht so wichtig zu sein. Wir sagen: Peinlich-Peinlich Deutschland!

Die vollständige Karte sehen Sie hier:

http://extra3.blog.ndr.de/2010/02/07/extra-3-poster-deutschlands-schonste-schulnamen/#comments

J.M. für LGN


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