Deutschland: User warnt vor Internet Spionage in der Antifa durch Anti-Antifa Nazi – Warnung vor der unbedachten Veröffentlichung eigener Daten im Netz

Kategorie: Allgemein, Fußball, Linksextremismus, Online Radio, Politik, Rechtsextremismus, Verein, www.laut.fm/gegennazis geschrieben von: admin um 18:36 Uhr am 24. Januar 2010

antifa (Foto:TAZ)

Vor einigen Tagen erreichte uns eine Mail eines Users. Dieser warnt vor einem Nazi, der im Netz scheinbar eine Antifa-Seite aufgebaut hat und diese dafür nutzt alle Informationen, die hier von Userinnen und Usern eingepflegt werden an seine Kameraden weiterzugeben. Die angegebene Anti-Antifa Seite konnten wir nicht öffnen. Diese ist mit Kennwörtern versehen, so dass wir den Verdacht nicht zu 100% bestätigen können.

Doch gerade in Erinnerung an den großen Naziaufmarsch vom 01. Mai 2008 in Hamburg, wollen wir dazu anregen mit Veröffentlichungen im Netz vorsichtig umzugehen. Nachweisbar hatten Rechtsextreme damals mit Fotos Jagd auf Journalisten und Antifa veranstaltet. Hierbei wurden Menschen verletzt. Fatal wäre, wenn man sich selbst durch einen Trick im Internet der rechtsextremen Szene ausliefert. Unbedachtes Handeln im Netz ist gefährlich. Gerade auch vor dem 13. Februar in Dresden.

Beispiele gibt es ja sogar in dem normalen Umgang mit Daten im Internet auch in anderen Lebensbereichen, die zunächst einmal nicht vergleichbar erscheinen. Wer heutzutage auf Jobsuche ist und Bilder in sämtlichen Zuständen (betrunken, nackt usw.) auf Schüler- oder Studi VZ veröffentlicht geht auch Gefahren ein. Die Personalchefs von Unternehmen beispielweise, nutzen solcherlei Seiten inzwischen dafür, den Bewerbungsaspiranten zu durchleuchten. Meist wissen diese vor einem Vorstellungsgespräch, wenn es denn stattfindet, mehr von einem als einem lieb ist.

In Bezug auf den Widerstand gegen Nazis und Rechtsextreme im heutigen Deutschland,kann sich unbedenkliches Hochladen persönlicher Informationen heftiger auswirken. Dies kann im Krankenhaus enden. Also, prüft die Seiten auf denen Ihr Euch veröffentlicht. In Zeiten in denen Facebook und MySpace zum normalen Alltag gehören, fällt es leicht sich preis zu geben. Aber gerade dafür, kann der Preis den man eventuell zahlen muss, sehr hoch sein. Das ist die bittere andere Seite. S. T. für LGN

Hier die Mail des Users:

Hey Leute!

Da ihr eine populäre Seite habt habe ich gedacht, dass ihr vielelicht auf dieses Problem hinweisen könnt. Es  geht um eine gefakete Antifa Seite, auf der der Neonazi Dominique Oster Daten von Antifas sammelt um sie auf einer rechten Seite online zu stellen. Zum Glück ist dieser Typ so blöd wie seine Einstellung und hat die Links zu beiden Seiten auf seiner offiziellen Seite verlinkt.

 Diese Seite können wir hier aufgrund datenschutzrechtlicher Gründe leider nicht veröffentlichen! Wer suchet der findet – ist nicht so schwer.

Hier die gefakete Antifa seite: http://antifa-rhein-sieg.mirja-nordhoff.de/

Hier die Seite auf der er die Daten veröffentlichen will:

http://anti-antifa.dominique-oster.de/

Ich schicke die Information hierüber an mehrere Internet Seiten die sich gegen rechte Gewalt angagieren und hoffe, dass ihr helfen könnt, dass so wenige Leute wie möglich ihre Daten auf dieser Seite veröffentlichen!

Gruß,

Name wird nicht veröffentlicht

  1. Kommentar von Marcus Budke — 26. Januar 2010 @ 15:25

    Leider missbraucht der Oster-Nazi meinen Namen für seinen Mist.

  2. Kommentar von Marcus Budke — 30. Januar 2010 @ 14:53

    Oster ist seit vorgestern in Haft.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1264185792987.shtml

  3. Kommentar von Marcus Prebridge — 31. Januar 2010 @ 03:12

    Ich hab mir mal den ersteren Link angeschaut und dort ist zu lesen “Keinen Fuß breit den Antideutschen”. Das ist auch die Denkweise der antizionistischen Antinationalen bzw. sogenannten Antiimperialisten.

  4. Kommentar von Marcus Budke — 1. Februar 2010 @ 13:10

    Osters Seite ist offline. Ich habe Freitag noch mit dem Hoster telefoniert, die warteten nur auf die Staatsanwaltschaft. Der Hoster selbst will Oster auch noch anzeigen wegen §86a und Verstößen gegen deren AGBs.

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