“Die rechtsextremen Mobilisierungserfolge machen Angst. In Dresden marschierten im Februar 2009 unbehelligt 6.000 Nazis durch die Dresdner Innenstadt.
Es war die größte rechtsextreme Demonstration seit 1945 in Deutschland. Vor einem Monat, Mitte Juli 2009, kam es ebenfalls zur größten Neonaziveranstaltung nach 1945 in Thüringen: Auf dem NPD-Fest “Rock für Deutschland” versammelten sich am 11. Juli 2009 5.000 Neonazis aus ganz Europa. Damit kein falscher Eindruck aufkommt, es handele sich bei rechtsextremen Aufmärschen um ein Problem Ostdeutschlands: 2008 haben die Hamburger Neonazis am 1.Mai die bundesweite Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es gab brutale Straßenschlachten, Dutzende Festnahmen und Verletzte. Nur durch das Eingreifen der Hamburger Polizei konnten Tote verhindert worden. Aber es gibt auch positive Beispiele: Viele Städte haben es vor gemacht, dass man sich den Nazis auch erfolgreich in den Weg stellen kann, zum Beispiel Halbe, die das rechtsextreme Heldengedenken in die Bedeutungslosigkeit geführt hat, Jena, das sich erfolgreich gegen das “Fest der Völker” zur Wehr gesetzt hat oder das bayrische Wunsiedel, das sich mit bundesweiter Mobilisierung dem Gedenken an Rudolf Hess entgegen stellt. Um ein deutliches Zeichen gegen Neonaziaufmärsche in Hamburg oder in anderen Städten zu setzen, bin ich am 1.8. in Hamburg dabei. Natürlich auch um “Laut gegen Nazis” zum 5jährigen Jubiläum zu gratulieren!”
Timo Reinfrank, Stiftungskoordinator der Amadeu Antonio Stiftung
Viele Grüße
Timo Reinfrank

Schön und gut das sich Jena gegen das “Fest der Völker” durchsetzte, aber es findet immernoch statt.
und nur weil es nicht mehr in Jena stattfindet, is es weniger bedeutungslos…
Es findet immernoch statt, nur in kleineren Städten wo es weniger Aufmerksamkeit bekommt.
Von Erfolg würde ich da nicht sprechen!!!
letztes Jahr Altenburg und dieses Jahr wahrscheinlich Pößneck am 12.09.2009
Antifa Grüße