
“Deutsche Äpfel für Deutsche” könnte das Motto heißen mit dem die “Front Deutscher Äpfel” den Schwachsinn der Phrasen von Rechtsextremen erkären will. Den Nazis wird dies nicht gefallen. Anhand von Obst wirken diese mit ihren ewig gestrigen Parolen lächerlich. Zudem belügen die Nazis sich ja meist auch selbst und halten sich nicht an ihre Vorgaben. Ein Freund beobachtete neulich, wie der Hamburger Nazianwalt Jürgen Rieger sich Bananen und Billiglebensmittel in Dosen aus dem Osten in den Einkaufswagen eines Supermarktes packte. Herr Rieger, nicht gerade vorbildlich für Ihre Kameraden, wo sie doch wenn es um Döner geht, beispielsweise von feindlichen Gammelfleisch reden. Abgesehen davon wurden bundesweit diverse Rechtsextreme auch schon beim kapitalistischen Feind der sogenannten Volksgenossen “McDonalds” und in sämtlichen Dönerimbissen gesichtet.
Nun denn, wir begrüßen am 01. August 2009 den Gauleiter der “Front Deutsche Äpfel” aus Niedersachsen. Hierauf freuen wir uns sehr.
“Die Front Deutscher Äpfel (FDÄ) ist eine 2004 in Leipzig gegründete satirische Organisation, die rechtsextreme Parteien, insbesondere die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), parodiert. Sie unterteilt sich in Anlehnung an ehemalige oder existierende rechtsextreme Organisationsstrukturen in zahlreiche Untergruppen wie die Jugendorganisation Nationales Frischobst Deutschland (NFD), die Frauenorganisation Bund weicher Birnen (BWB) und zahlreiche lokale Gaue. Der Name geht zurück auf den NPD-Politiker Holger Apfel.
Die Front Deutscher Äpfel, bisweilen auch verkürzt „Apfelfront“ genannt, vertritt politische Forderungen zur Reinhaltung deutschen Obstbestandes. Die Organisation bezeichnet sich als „Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst“.
Die zentralen Forderungen der Organisation lauten:
Beendigung der Überfremdung des deutschen Obstbestandes durch Aufpfropfen fremder Arten
Schließung der Grenzen für Südfrüchte („Grenzen dicht für Fremdobst!“)
Beseitigung von faulem Fallobst („Macht Fallobst zu Mus!“)
In Erklärungen, bei öffentlichen Auftritten und auf ihrer Website bemüht sie sich ähnlich den originalen rechten und rechtsextremen Internetangeboten um ausschließliche Benutzung deutscher Sprache und ahmt absichtlich das öffentliche Erscheinungsbild rechtsextremistischer Organisationen nach. Dabei wird die Homepage zur „Heimseite“, die Website zur „Weltnetzseite“ und das Diskussionsforum zum „Brett“.
Insbesondere die von der NPD und ihrem Fraktionsvorsitzenden im Sächsischen Landtag Holger Apfel in der Öffentlichkeitsarbeit benutzten Begriffe, Redewendungen und Stilmittel wie „Grenzen dicht!“ greift die Apfelfront auf und setzt sie betont deutlich ein, ändert aber die inhaltliche Stoßrichtung ab auf Obstbau und Obstverwertung mit der Absicht, politische Aussagen als Torheiten witzig zu überzeichnen.
Die Zentralenforderungen der FDÄ, der einzigen nationalen Kraft.
1.) Keine Überfremdung des deutschen Obstbestandes mehr!
In der Vergangenheit wurden rein deutsche Obstsorten wieder und
wieder durch das Aufpfropfen fremder Arten verunreinigt. Schluss
damit!
2.) Südfrüchte raus!
Es kann nicht angehen, dass deutsche Kinder mit Bananen und
Apfelsinen aufwachsen und den Nährwert eines guten deutschen
Apfels oder einer reinen fruchtigen Birne nicht mehr zu schätzen
wissen. Deshalb: Grenzen dicht für Fremdobst!
3.) Weg mit faulem Fallobst!
Unter unseren deutschen Bäumen lungert immer mehr faules
Fallobst herum. Egal, ob es ehedem an den deutschen Bäumen
hing, muss es einer Volksgemeinschaftlichen Verwendung
zugeführt werden. Macht Fallobst zu Mus!”