Deutschland-Gera: Ein Beispiel für bürgerlichen Widerstand gegen die Präsenz von Nazis – Immer mehr Kommunen melden Probleme mit Aufmärschen und Großveranstaltungen der Rechtsextremen

 Nazi beim Fackelmarsch in Dresden

Regelmäßige Aufmärsche von Nazis in Dresden, Pforzheim,Bad Nenndorf, Pößneck, Leipzig, Berlin und vielen anderen Städten. Nazi-Feste in Altenburg, Jena usw. Eine Stadt, die immerwieder mit einer Großveranstaltung unter dem Motto “Rock für Deutschland” von den Rechtsextremen heimgesucht wird, ist Gera. Am 11. Juli 2009 ist es wieder soweit. Hier wollen ca. 1.000 Nazis feiern. Redner auf der diesjährigen Veranstaltung soll u. a. der NPD Vorsitzende Udo Voight sein. Die Initiative vor Ort beklagt sich über einen zu schwachen Widerstand gegen diesen Spuk in der Stadt und ruft zur Hilfe auf.

Hier der Aufruf:

> Wir als Gruppe Kabelbruch mobilisieren dieses Jahr gegen die NPD

> Großveranstaltung “Hier bleiben ­ Anpacken”, bekannt unter “Rock für

> Deutschland”. Seit Jahren wird diese hier mitten in der Innenstadt eingezäunt

> auf einer schönen grünen Wiese von bis zu 1000 Neonazis – Tendenz steigend ­

> zelebriert.

>

> Die Gegenwehr der BürgerInnnen ist schwach und die meisten versuchen   

einfach

> gekonnt wegzusehen. In diesem Jahr setzen NPD und “Freie Kräfte”, noch einen

> drauf, in dem sie als Band die Lunikoff Verschwörung auftreten lassen. Neben

> diesen spielen noch Blitzkrieg, Sleipnir, sowie Frontalkraft und es schwingen

> NPD Größen wie Udo Voigt ihre menschenverachtenden Reden.

> Wir wollen und werden dies nicht hinnehmen und hoffen auf breite

> Unterstützung, auch von euch!

>

> Wir haben bereits eine Internetseite eingerichtet, auf der nach und nach immer

> mehr aktuelle Infos folgen werden. Der Link ist http://kabelbruch.blogsport.de

> Dort haben wir auch eine Rubrik UnterstützerInnenliste in der wir die Gruppen

> hinzufügen, welche unseren Aufruf und uns somit unterstützen werden, wir

> hoffen ihr seit dabei?

>

> Den großen Aufruf findet ihr auf unserer Internetseite, den kurzen lassen wir

> noch zum Abschluss folgen.

> Falls ihr Fragen habt schreibt uns gerne einfach an, PGP-Key findet ihr auf

> der Seite oder direkt gleich hier

> http://kabelbruch.blogsport.de/images/Key.asc.

>

> Lasst von euch hören, lasst euch sehen, wir hoffen auf euch!

>

> solidarische und freiheitliche Grüße

> Gruppe Kabelbruch

>

> Kurzer Aufruf:

>

> Am 11.07.09 jährt sich das rechtsradikale Musikfestival “Rock fuer

> Deutschland” zum sechsten mal. Unter dem diesjährigen Motto “Hier bleiben -

> Anpacken” versuchen Nazis und Rassisten unterschiedlicher Strukturen ihrem

> lebensfeindlichen Weltbild eine Plattform zu geben und gleichzeitig den

> Wahlkampf der NPD finanziell zu unterstützen.

> Dieses Jahr sind u.a. als Redner Udo Voigt und als Hauptact “Die Lunikoff

> Verschwörung” geplant. Bis zu 1000 Neonazis nutzen in den letzten Jahren die

> Gelegenheiten auf dem zweitgrößten Nazi-Fest, nach dem Fest der Völker, um

> Hass und Xenophobie zu huldigen. Gleichzeitig versuchen sie insbesondere seit

> den letzten Wochen mit einer sich immer weiter zuspitzenden Gewaltspirale

> Angst und Schrecken zu verbreiten und sich somit die passende Kulisse für ihre

> Selbstinszenierung zu verleihen.

> Ignoranz oder gar falsches Verständnis sind hier völlig fehl am Platz. Nazis

> können kein Dialogpartner sein. Kommt am 11.07.09 nach Gera und beteiligt euch

> an den Protestaktionen!

>

> Treffpunkt: 10.00 Uhr in Gera, auf der Eventfläche am KUK/ Kultur- und

> Kongresszentrum

> Demobeginn: 12.00 Uhr

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


one + = 2

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>