Stolberg-Dresden: Gemeinsam für ein nazifreies Stolberg – HEPBIRLIKTE …NAZI´SIZ STOLBERG

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 20:03 Uhr am 27. Februar 2009

 Eingang des Rathauses in Stolberg NRW

Die Vorbereitungen gegen den Naziaufmarsch in der 60.000 Einwohner-Stadt Stolberg bei Aachen laufen auf Hochtouren. Wir wünschten uns, dass solche klaren Bekenntnisse wie an den Ortseinfahrten zur Stadt und am Rathaus selbst, an jedem Rathaus in deutschen Städten  oder gar am Bundestag, an den Landesparlamenten hängen würden. Wir berichteten bereits, dass wir mit der Stadt Stolberg darüber sprechen, inwieweit wir am 04.04.2009 gemeinsam handeln können, um dem geplanten Naziaufmarsch zu Ehren eines nicht aus politischen Gründen ermordeten Neonazis entgegenzuwirken. Die Stadt selber hat sich mit einem starken Motor selbst der Sache angenommen. Ein Beispiel, welches Schule machen sollte. Wie wäre es eigentlich, wenn wir in Dresden das kommende Jahr nutzen, um durch solcherlei Bannerpräsenz schon einmal vorab gemeinsam mit der Stadt und allen Demokraten, einschließlich des CDU Kreisvorsitzenden Rohwer, still darauf aufmerksam machen, dass die Nazis im Jahre 2010 am 13./14. Februar nicht willkommen sind? Das wäre doch schon einmal eine Maßnahme in die richtige Richtung. In Stolberg, so haben wir das Gefühl, werden ganze Berge bewegt.

Hier der Aufruf der Stadt Stolberg zur Zivilcourage auf deutsch und türkisch:

hand-a4-gegen-rechts-de    hand-a4-gegen-rechts-tuerk


Sächsischer Landtag/Dresden: Nazi Barde als Musikfachmann – Rudolf Heß-Verehrer Frank Rennicke im Hause der Demokraten

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 19:35 Uhr am

 Frank Rennicke (o. l.) im Landtag Sachsens

Als “Die Linke” zur öffentlichen Anhörung zum Thema “Jugendmusikförderung in Sachsen” einludt, ahnte sie nicht, dass auch die NPD ihren Teil dazu beitragen möchte. Am 26. Februar 2009 nutzten die Rechtsextremen das sächsische Parlament als Plattform. Das Publikum der Anhörung bestand zu einem Drittel aus rechtsextremen Kadern. Na-herzlichen Glückwunsch.

Auf Frank Rennicke stießen wir zum ersten Mal im Zusammenhang mit Wunsiedel. Ein Nazi Video mit einer Länge über ca. 30 Minuten wurde uns 2005 zugesendet. Auf diesem Video wurde der Nazi-Aufmarsch in der bayrischen Kleinstadt 2004 (ca. 6.000 Nazis nahmen damals teil) von Nazihänden in romantische Szenen gesetzt, indem das Ganze im Hintergrund mit Rennickes Liedgut und Wagner untermalt wurde. Rennicke schrieb eine Ballade für diesen Aufmarsch zu Ehren des Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der in Wunsiedel begraben liegt (die Aufmärsche sind übrigens seit 2005 vom Bundesverfassungsgesetz verboten). Als wir die ersten Klänge hörten erinnerten die Akkorde, auf der Akkustik-Klampfe sanft gespielt, an ein beginnendes Liebeslied. Der Text war nur leider ganz anders. Rennicke stilisiert in seinen perversen Songs Nazis und Nazikult zum Heldentum. Er schrieb Lieder über Heß, Landser, Helden-Opas und weiß der Geier. Über Rennicke entdecken Rechtsextreme die Möglichkeit Musik als emotionale Grundlage zu nutzen, um Leute zu ködern. 

Das Frank Rennicke nun auch noch eine Plattform in einem demokratischen Parlament findet, ist mehr als bedenklich. Auf unserer Partnerseite http://npd-blog.info/2009/02/26/sachsischer-landtag-frank-rennicke-als-%e2%80%9eexperte%e2%80%9c-fur-jugendmusik/ finden Sie einen Bericht über die Naivität im Umgang mit Rechtsextremen in Sachsen. Wir können nur und wollen davor warnen, den scheinbar harmlosen Nazis, eine solche Möglichkeit zu gewähren.


Im August 2009 werden wir fünf Jahre alt: Ein Grund zum Feiern und der Anlass eine Bilanz unserer Arbeit zu ziehen -

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:54 Uhr am 24. Februar 2009

Wie die Zeit vergeht. Da hatten wir im letzten Jahr unseren vierjährigen Geburtstag vergessen und bekanntlich folgt nach der Vier die Fünf. Und das bedeutet, wir feiern im August dieses Jahres unser erstes Jubiläum. Am 01. August 2004 versendeten wir unsere erste Pressemitteilung zur Kampagne, die sogleich gewirkt hatte. Im Rahmen einer Hörbuchproduktion und Konzerttournee wurden Smudo, Peter Lohmeyer, Jeanette Biedermann, Jo Brauner (Ex-Chefsprecher der Tagesschau), Sergej Barbarez (damals noch beim HSV), Revolverheld, Silbermond, der FC St. Pauli, Edgar Cards und viele viele weitere unsere Partner. Wir wollen uns trotz Wirtschaftskrise und oft mangelnden Budgets zum Thema Rechtsextremismus nicht davon abhalten lassen Bilanz unserer langjährigen Tätigkeiten, Projekte und Aktionen zu ziehen.

Im August 2009 wollen wir gemeinsam mit allen Partnern über zwei Tage hinweg feiern und zeitgleich auch zu Zusammenschlüssen der Zivilgesellschaft mit einem ernsten Blick auf die erschreckende Entwicklung der rechstextremen Szene, hinweisen. Geplant ist eine Großkundgebung auf dem Spielbudenplatz/St. Pauli für Demokratie, Toleranz und unser aller Freiheit, eine Pressekonferenz als Bilanz der Kampagne im Side Hotel und eine große Party in einem Hamburger Club.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Umsetzung der geplanten Aktionen unterstützen. Hierbei ist auch der monetäre Aspekt ein sehr wichtiger. Wir suchen zu diesem Anlass auch Sponsoren. Aber auch Spenden sind direkt an die Kampagne oder an den Verein “Laut gegen Nazis e. V.” möglich.

Wer nicht glaubt, dass wir so alt sind-hier der Beweis:

chronik_info


Deutschland-Gastronomie Go Area: Eine Aktion für Demokratie und Toleranz – Bundesweite Postkartenaktion mit Edgar Cards – statt Credit Card Aufkleber – ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:21 Uhr am

Wie wir bereits ankündigten, setzen wir innerhalb des März 2009 unsere Kooperation mit United Ambient Media um. Diese beinhaltet eine bundesweite Postkartenaktion in der Gastronomie und überall da, wo die beliebten Edgar Cards positioniert sind. Zusätzlich werden wir eine e-card auf www.edgar.de installieren. Vorab wollen wir aber auch auf die Aufkleber hinweisen, die wir den teilnehmenden Gastronomiebetrieben und Hotels zur Verfügung stellen. Derzeit kann über vier Motive verfügt werden, die wir kostenlos an die Partner ausliefern. Zusätzlich haben wir gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung ein Informationspaket zusammengestellt, welches wir mit den Aufklebern zusammen versenden. Selbstverständlich stehen wir auch für direkte Fragen zu Problemen rund um das Thema Rechstextremismus zur Verfügung. Weiterhin planen wir die Veröffentlichung eines Go Areas – Reiseführers für die Gäste unseres Landes.

Hier nun die ersten Aufkleber – Motive:

   

Wer kennt das nicht. Abends beim Betreten eines Restaurants lachen einem die Kreditkarten-Institute und die Möglichkeit per EC-Card zu zahlen per Aufkleber an den Eingangstüren entgegen. Unsere Aufkleber können diese Flächen wunderbar, dezent ergänzen. Mit einem Aufkleber zu unserer Gastro Aktion stellt der Betreiber auch optisch klar, dass Rassisten, Antisemiten, Rechtsextreme und Nazis nicht willkommen sind. Natürlich ist dieser Aufkleber keine Pflicht für unsere teilnehmenden Partner, aber durchaus auch wünschenswert, damit gewünschte Gäste auch wissen, dass sie keinerlei Beleidigungen und rassistische Auswüchse in einem Lokal oder Hotel zu erwarten haben. Dieser Aufkleber weist darauf hin, dass der betreffende Gastronom weltoffen und tolerant gegenüber Minderheiten, Migranten und Demokraten steht und Rechtsextreme mit wirrem Gedankengut nicht willkommen sind.

Zusätzlich haben wir unsere Informationen rund um den Umgang mit unerwünschten Rechtsextremen nunmehr fertiggestellt. Diese werden wir unseren Teilnehmern nunmehr unverzüglich zur Verfügung stellen können. Ein kleiner Ratgeber der in problematischen Situationen sehr hilfreich sein kann und zugleich auch auf Symbole der neuen rechtsextremen Szene hinweist. Mit diesem Beratungskonzept wollen wir dem Dachverband des Hotel-und Gaststättengwerbes keine Konkurrenz machen. Ganz im Gegenteil, er dient zur Ergänzung der Beratungsmöglichkeiten des Verbandes.

Fakt ist, je mehr Gatronomiebetriebe und Hotels bei dieser Aktion deutlich ein Zeichen setzen, desto weniger Platz gewähren wir der rechtsextremen Szene, die sicherlich auch gerne ausgeht.

Alle erforderlichen Informationen zur Teilnahme an der Gastronomieaktion erhalten Sie unter:

www.lautgegennazis.de  Rubrik: Gastronomie Go Area

www.myspace.com/gastronomiegoarea  Direkte Anfragen bitte an: info@lautgegennazis.de


Deutschland-Dresden-Stolberg: In Stolberg NRW ist am 04. April 2009 alles anders – eine Stadt mobilisiert gegen einen Naziaufmarsch – Vorbild für Dresden 2010

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:03 Uhr am 23. Februar 2009

Vor einer Woche bekamen wir einen Anruf aus dem 60.000 Einwohner-Städtchen Stolberg in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt ludt uns zu Gesprächen ein, um eine Zusammenarbeit für den 04. April 2009 anzustreben. Am letzten Donnerstag (zur Weiberfastnacht), nahmen wir unseren ersten Termin wahr. Schon an den Einfahrtsstraßen der Stadt und am Rathaus, machen die Stolberger deutlich, was sie von den Umtrieben der Rechtsextremen halten. Auf großen stadteigenen Bannern steht geschrieben: “Stolberg hat keinen Platz für Rassismus”.

In Stolberg marschierten vor einem Jahr ca. 700 Rechtsextreme durch die Stadt. Auch in diesem Jahr planen diese am 04. April einen Aufmarsch zum angeblichen Gedenken eines in Stolberg aufgrund eines Liebesdramas ermordeten Neonazis. Die Demokraten aller Parteien, ausgenommen der drei NPD Stadträte, planen nun eine Großveranstaltung, die diesen Spuk erschwert. Für uns ein Vorbild für Dresden 2010. In Stolberg besteht über Parteigrenzen hinweg Einigkeit. Die türkische Gemeinde ruft ebenfalls geschlossen in ihrer Sprache zu den Kundgebungen auf und stellt einen Teil des Kulturprogramms. Im letzten Jahr gab es ein friedliches Nebeneinander der Demokraten und der Antifa, weil das Ziel in der Hauptsache die Behinderung des Naziaufmarsches war. In diesem Jahr steht die Stadt Kopf und alle Verbände, Institutionen und Wirtschaftsbertriebe sind sich einig. Nazis gehören nicht in die Stadt. In Dresden hätten wir uns eine solche Einigkeit in diesem Jahr gewünscht.

Im Zusammenhang mit Stolberg, erinnern wir uns auch an Berlebeck. Ein Ort in dem wir erstmalig einen wirklich gelungenen Zusammenschluss der Zivilgesellschaft ohne Vorbehalte im Rahmen eines Konzertes mit “Sportfreunde Stiller” erlebten. Auch hier waren vom Bürgermeister bis zur Freiwlligen Feuerwehr alle einig, sich gegen rechtsextreme Tendenzen im Ort friedlich aufzulehnen. In dem Rathaus von Stolberg wurde uns bei unserem Termin deutlich, wie wichtig es ist, dass alle Demokraten gemeinsam etwas bewegen. Die Stadt selbst plant für den 04.04. eine Gegenkundgebung mit der das Zentrum für die Nazis nicht erreichbar sein wird. Auf den wichtigsten Plätzen der Stadt finden Konzerte, Vorträge und Aktionen statt. Insgesamt sind bereits drei bis vier Bühnen geplant. Zudem wird es einen Volkslauf gegen Rechtsextremismus geben. Der rechtsextreme Spuk wird kontrolliert in die Vorstadt verbannt. Gemeinam mit dem Aktionsbündnis gegen Rechts – Stolberg, ist die Stadt in den Planungen bereits weit vorangeschritten. Wir wollen nun dafür Sorge tragen, dass dieses wunderbare Engagement als bundesweites Signal für Orte mit den gleichen Problemen gesetzt wird.

In den nächsten Tagen besprechen wir mit der Stadt, wie wir gemeinsam im Sinne unserer Demokratie und Freiheit agieren können. Mehr Informationen zur Stadt selbst erhalten Sie auf: www.stolberg.de

Zu unserer Kooperation mit der Stadt halten wir Sie hier auf dem Laufenden.


Dresden: Die LGN-Redaktion führte ein Interview mit einem GEH-DENKEN Teilnehmer

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:19 Uhr am 19. Februar 2009

 GEH DENKEN Bühne – Theaterplatz/Dresden

Es sind fünf Tage seid Dresden vergangen und immer noch berichten die Medien von der Demo. Doch wie war Dresden, wenn man alles Haut nah miterlebt hat. Wir haben mit einem aktiven Teilnehmer der Demo gesprochen und ihn gefragt wie er Dresden – ganz subjektiv – erlebt hat.

 

War das Wochenende in Dresden ein Erfolg oder ein Misserfolg für die Demokratie?

Warum?

 

Es wäre auf jeden Fall wünschenswert gewesen, wenn man eine einheitliche Gegenbewegung gehabt hätte. Die, vor allem auch gemeinsam mit der Stadt, ein klares Zeichen gegen Rechts setzt. Das Problem ist, dass die Rechten jetzt feiern, weil nur so wenige da waren. Es wäre einfach besser gewesen, wenn noch viel mehr Menschen gemeinsam den Rechten entgegengestanden hätten. Von daher war es schon ein Erfolg, weil viele friedliche Gegendemonstranten da waren, aber es müssten noch viel mehr sein, um von einem vollen Erfolg sprechen zu können.

 

Eine Veranstaltung gegen Rechts ist oft nur von Teilnehmern besucht, die sowieso immer auf Demos gehen und die normale Bevölkerung ist nicht anwesend. Wie hast du die Stadt Dresden und ihre Bewohner erlebt?

 

Im Nachhinein war es echt erschreckend, dass irgendwelche Passanten einfach weggeschaut haben und nichts gemacht haben. Sie haben einfach ihre Alltagsdinge erledigt, wie zum Beispiel einkaufen und sind dabei sogar teilweise durch die Nazis durchgegangen. Einfach so als wäre nichts! Es ist schlimm, dass viele einfach nur passiv zuschauen und die meisten Dresdner nicht da waren. Ich mein, wenn 100 Busse aus ganz Deutschland kommen und nur 9000 Leute (Theaterplatz) auf der Demo sind, ist der Anteil der Dresdener erschreckend gering. Das ist einfach nur schade!

 

Neben der offiziellen Demo der Rechten, gab es am Freitagabend auch einen Fackelmarsch (wir berichteten). Du hast dir diesen Marsch aus nächster Nähe angeguckt. Beschreibe deine Gefühle bei diesem Marsch?

 

Es war echt grauenhaft. Man hörte von weitem Wagner Musik – also ruhige, sehr emotionale Musik. Dann sieht man diese komplett schwarz gekleidete Meute in Blöcken, kein Wort wird gesprochen, kein Blick wandert zur Seite. Sie laufen, bleiben stehen, wie und wann sie wollen und niemand war da um sich dieser Willkür entgegenzustellen. Manche Leute standen sogar an den Fenstern und haben nur geguckt. Ohne Gefühlsregung! Es war ein extrem langer Zug und keiner der wenigen Passanten hat irgendetwas gesagt.

 

Denkst du die Stadt Dresden hat alles getan, um diesen Marsch zu verhindern? Bzw. kann man überhaupt etwas tun oder muss man deiner Meinung nach mit bloßer Ohnmacht zu sehen?

 

Allein die Tatsache, dass die autonomen Nationalisten öffentlich rumgelaufen sind, mit einem Banner, auf dem sie sich klar bekannt haben. Jeder weiß, dass sie gewaltbereit sind und nicht mit Demokratie am Hut haben. Der Trauermarsch  ist einfach nur ein Vorwand, ein Deckmantel, damit die NPD sich in einem guten Licht präsentieren kann. Die Trauer wird eindeutig missbraucht und jedem ist das bewusst. Das ist auch deswegen sehr traurig, weil die nicht involvierte Zivilbevölkerung den Marsch sogar teilweise noch gut heißt, da es sich ja „nur“ um einen Trauermarsch handelt. Das kann und darf nicht sein!

Abschließend – es waren viele Nazis in Dresden, aber auch die Gegenveranstaltung von „Geh Denken“ und „Laut gegen Nazis“ war ein Erfolg – was ist dein persönliches Fazit von Dresden und wie glaubst du geht es nun weiter?

 

Ich denke es war durchaus ein Erfolg, allein weil viel mehr Menschen als in den letzten Jahren auf der Demo waren. Es war eine bunte Veranstaltung, auf der viele Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen gemeinsam gegen Rechts demonstriert haben und es einfach ein sensationelles Bild war, die vielen bunten, witzigen, kreativen Banner und Aktionen der Teilnehmer zu beobachten. Das war sehr positiv!  

Ich würde mir wünschen, dass nächstes Jahr noch mehr Menschen den Weg nach Dresden finden und auch die Stadt, die CDU und die FDP, gemeinsam für Demokratie und Toleranz einstehen. Es müssen einfach deutlich mehr Menschen gegen Rechts als für Rechts auf die Straße gehen. Die NPD, die autonomen Nationalisten und alle weiteren Nazis sollen merken, dass sie nicht erwünscht sind.

Das Interview mit A. S. führte für LGN M. L.


NPD durcheinander: Pornos – Finanzskandale und zudem der Kampf um Führungspositionen & eine Mail eines Rechtsextremen der meint-NPD Mitglieder sind nicht wirklich echte Nazis!

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 13:01 Uhr am

 Foto: mut-gegen-rechte-gewalt.de

Die NPD ist ohne Frage eine sehr gefährliche Partei. Aber was da so in den Führungskadern vor sich geht, erinnert nicht gerade an das, was sie eigentlich ausstrahlen will. Eine Volksgemeinschaftspartei im Sinne des alten Nationalsozialismus wollen die sogenannten Macher suggerieren. Einer der aussichtsreichen Kandidaten (Andreas Molau) für die Nachfolge von Udo Voigt, zog sich mit einer vielsagenden Pressemitteilung am Mittwoch als Spitzenkandidat für den Vorsitz zurück. Da diese Erklärung sehr viel wiederspiegelt, haben unsere Kollegen sie doch tatsächlich ausnahmsweise auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de veröffentlicht. Lesen Sie selbst, in welchem Zustand sich die rechtsextreme Partei, die Menschenverachtung propagiert, befindet.

Uns ereilte eine E- Mail von einem Rechsextremen bei MySpace. In dieser Mail will dieser uns auf nett erklären, dass die NPD nicht über echte Nazis verfügt. Lesen Sie dieses verwirrte Zeugs einfach einmal selbst. Das Grauen.

Sehr geehrte Damen und Herren , mein Name ist Andy und ich bin der Urenkel des Generalfeldmarschall Hans Günther von Kluge . Ich möchte Ihnen nun den Grund meines Schreibens erläutern . Ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr verunsichert über das Wissen , was Sie über uns Nazis pflegen . Das Sie sich stark gegen Gewalt machen finde ich völlig in Ordnung . Nur sollte man auch unterscheiden , gegen wessen Gewalt man sich stark macht . Sie sagen durch Ihre Seite aus , dass Sie sich gegen Nazis stark machen , nur sehe ich kein Nazi , der Gewalt ausübt . Sie dürfen mich nicht falsch verstehen , was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass es in der NPD kein einzigen Nazi gibt . Die alten Nazis der damaligen Zeit , worunter auch mein geliebter Urgroßvater war , hatten ein Codex . Diesen Codex , trägt keiner der NPD , auch ist kein Nachkomme der damaligen Naziführung in der NPD vertreten . Was ich Ihnen klar machen möchte , ist , dass wir Nazis uns von Deutschland getrennt haben und das nicht erst seit gestern , auch haben wir nichts mit der NPD oder ähnlichen Organisationen zu tun . Wenn nun eine Partei , wie die NPD , sich als Nazis ausgibt und nicht einmal ein Nachkommen der alten Naziführung vorweisen kann , geschweige denn unseren Codex vorweisen kann , dann können Sie sich auch sicher sein , dass in dieser Partei auch keine Nazis vorhanden sind . Die NPD ist lediglich ein Produkt , der verlogenen deutschen Politik . Die NPD hat die Aufgabe , wie z.B. Ausländer zu misshandeln , geschichtliche Ereignisse zu leugnen und , und , und , und das im Auftrag der anderen deutschen Parteien , wie z.B. die CDU/CSU , SPD . Wenn Sie wirklich Wissen hätten über uns Nazis , dann müssten Sie wissen ,…

Da es ja verboten ist , sich in Deutschland mit ein gewissen Gruß zu verabschieden , verabschiede ich mich im Namen meines Urgroßvaters und meiner Persönlichkeit mit den Zahlengruß 88 , damit Sie meine Person nicht gerichtlich anfechten können .
88

 … den Rest dieser Mail mussten wir aufgrund von massiven antisemitischen Tiraden löschen.


Dresden-Deutschland: NPD Mitglieder in Gewaltausbrüchen gegen die Teilnehmer von GEH DENKEN auf der Autobahn verstrickt – Letzte Ausfahrt NPD – Verbot?

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:53 Uhr am 18. Februar 2009

 Nazis am 14.02.09 – Dresden

Nach den Recherchen der Nachrichtenagentur AP und einem Bericht auf stern.de, verdichten sich die Hinweise darauf, dass unter den 41 brutalen Rechtsextremisten, die einen DGB Bus aus Hessen in Jena überfallen haben und dabei fünf Menschen schwer verletzten, auch NPD Mitglieder und sogar Kommunalwahl-Kandidaten aus dem Saarland involviert waren. Der Bus-Anmieter ist ebenfalls NPD Funktionär, der allerdings als Entschuldigung anmerkt, er habe den Bus lediglich privat angemietet – nicht für die rechtsextreme Partei. Wo ist da der Unterschied? Nach diesem Übergriff wird wieder über ein NPD Verbot nachgedacht. Aber nützt dies wirklich?

Zunächst wollen wir den Opfern rechter Gewalt mehr als nur gute Besserung für die körperlichen Verletzungen und psychischen Folgen wünschen. Wunden können heilen, aber psychische Hinterlassenschaften aus einem solchen Schock nur schwer. Wir hoffen, dass die Täter schnell gefasst werden und wundern uns umso mehr, dass die Polizei lediglich Personalien in dem Nazibus festgestellt hat und ihn dann hat weiterfahren lassen, da man sich der schweren Verletzungen der Opfer zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst war? Eine neue Qualität ist, dass nun in Kreisen der NPD ermittelt werden muss, da sich Mitglieder dieser Partei in dem Angreiferbus befanden. Wie nach dem Fall Mannichl und so vieler anderer öffentlich gemachten Fälle die eigentlich nur die Spitze eines großen Eisberges ausmachen, fordern Politiker nun wieder  ein NPD Verbot. Nützt dieses Verbot wirklich?

Abgesehen von den Schwierigkeiten, die uns das Grundgesetz bei einem Verbotsverfahren bereitet, glauben wir, dass ein Verbot die Substanz der rechtsextremistischen Szene nicht auflöst. Sicherlich müssen sich die derzeit gutorganisierten Kader der NPD mit ihren Verbindungen zu gewaltbereiten Kameradschaften neu organisieren und Wahlkampfrückerstattungen finden dann zunächst nicht mehr statt. Aber, wir möchten doch bezweifeln, das ein Verbot so wirkt, wie es sich die Leute so vorstellen. Die Gefahr besteht, dass der allgemeine Tenor nach einem NPD Verbot sein könnte-nun gibt es keine Nazis und Rechtsextremen in Deutschland mehr. Genau das, wäre ein fataler Trugschluss. Die rechtsextreme Szene wächst kontinuierlich weiter. Einer Partei oder einem Kind, kann man einen anderen Namen geben. Da nützt auch kein Verbot.

Ein Verbot der NPD macht erst dann richtig Sinn, wenn wir in diesem Lande mit Prävention und Bildung gegen rechtsextreme Tendenzen massiv agieren und wenn die Gesellschaft die Augen endlich für dieses Problem noch mehr öffnet. Alltagsrassismus, Rassismus, Homophobie, Nationaltümelei verbannen wir nicht durch ein Parteiverbot. Hier nützt nur Aufklärung. Diese fängt bekanntlich sehr früh an. Jugendlichen demokratische Werte zu vermitteln hat oberste Priorität. Aber auch denjenigen, an denen diese vorbeigerauscht sind, also ältere Generationen, benötigen ein Grundwissen über die rechtsextremen Tendenzen. Dies geht nur, wenn Medien und Politik das Thema Rechtsextremismus mit seinen brutalen Folgen nach einem Fall nicht mehr für ein halbes Jahr im Keller verschwinden lassen, so die bisher erlebten Umgangsweisen seitens der heutigen Mediengesellschaft. Smudo sagte in einem Interview auf die Frage, was kann man dagegen tun und glauben Sie, dass solche Kampagne wie Laut gegen Nazis das Problem aus der Gesellschaft verbannen kann? Smudos Antwort unterstreichen wir: Dieses Problem ist kein temporäres, welches einmal auftaucht und dann weg ist, dieses Problem ist ein kontinuierliches, welches erschreckend stets wächst.

Und eben, weil es kein temporäres Problem ist, sind wir uns nicht sicher ob ein NPD Verbot die gewünschten Wirkungen erzielt. Hier an dieser Stelle sind wir skeptisch. Für LGN J. M.


Dresden-Berlebeck: Eine e-mail an den Kreisvorsitzenden der CDU Dresden Lars Rohwer als Ratgeber und Hilfe – von einem kleinen Dorf namens Berlebeck in Nordrhein-Westfalen – Eine Werbung für Zusammenschlüsse

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 11:12 Uhr am 17. Februar 2009

 Sportfreunde Stiller & Fußball A-Jugend Berlebeck

Im Januar letzten Jahres gründeten die Sportfreunde Stiller und wir den “Antinazibund” vor der Feldherrenhalle in München mit einer Kundgebung inklusive Konzert der Sporties. Damals waren auch Münchens Oberbürgermeister Ude und die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland sowie Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung)  dabei. Hieraus entstand eine Kooperation mit den Sporties mit der wir die Orte Finowfurth (Brandenburg) und Berlebeck in Nordrhein-Westfalen mit jeweils zwei Live-Konzerten und vielen Aktionen unterstützten. Berlebeck ist ein kleines Dorf, welches ein Problem hatte. Dort machte sich ein HDJ Führer breit und trieb sein Unwesen. Mehr Informationen zu den Aktionen mit den Sporties erhalten Sie auf www.myspace.com/lautgegennazis oder www.lautgegennazis.de .

Nach der Pressemitteilung des Kreisvorsitzenden der CDU Dresden, hat sich gestern der Sprecher des Aktionsbündnisses aus Berlebeck geäußert und Herrn Rohwer in einer Mail, seiner Empörung Ausdruck verliehen.

Schon die Kundgebung vor der Feldherrenhalle (Symbol der Nazis) wies einen Zusammenschluss der Zivilgesellschaft auf. Keine linken Steineschmeißer, sondern 4.500 Menschen aller Alters-Berufsgruppen hatten gemeinsam mit uns ein Zeichen gesetzt. Im Rahmen des Antinazibundes beschlossen die Sportfreunde Stiller und wir aufgrund der erfolgreichen Kundgebung in München, Initiativen in Orten die ein Problem haben mit Konzerten und Rahmenprogramm zu unterstützen. Dazu gehörte das kleine Dorf Berlebeck bei Detmold. Noch nie zuvor hatten wir soviel Enthusiasmus erlebt. Schon bei der Erstbegehung der Konzertlocation in Berlebeck waren der Bürgermeister, der Feuerwehrchef, der örtliche Polizeichef, die Kirchenvertreter, ein Unternehmer und viele mehr die sich in dem Ort noch heute engagieren zugegen. Das war wirklich beeindruckend und fruchtbar. Gemeinsam setzten wir im März 2008 dann unsere Veranstaltung um. Das Dorf stand Kopf. Keine Steineschmeißer und trotzdem auch Antifa, waren mit dabei, als die Sporties gegen den HDJ Führer und gegen den wachsenden Rechtsextremismus gepielt haben. Ein Volksfest der besonderen Art mit Folgen. Durch diese Aktion konnte das Aktionsbündnis Berlebeck Finanzmittel erwirtschaften, die ein Arbeiten für Demokratie und Toleranz ermöglichen. Dieses Beispiel könnte 2010 in einem größeren Rahmen auch in Dresden möglich sein, wenn solche Politiker wie Herr Rohwer endlich begreifen, dass der Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus und für unsere Demokratie überparteilich stattfinden muss, um Erfolg zu haben.  Der Sprecher des Aktionsbündnisses Berlebeck hilft Herrn Rohwer sehr gerne bei seinen Überlegungen und schrieb diesen gleich per e-mail direkt an. Und um Herrn Rohwer zu beruhigen. Herr Wengoborski ist kein Steineschmeißer, sondern Unternehmer-wenn man so will-ein Wirtschaftsvertreter.

Hier nun die e-mail an Lars Rohwer:

Sehr geehrter Herr Rohwer,
mit Interesse habe ich Ihre Presseerklärung zu den Demonstrationen am 13. und 14.02 gelesen.
Zunächst möchte ich Ihnen versichern, dass auch ich als Sprecher des Aktionsbündnis Berlebeck gegen Rechts nichts von linken Chaoten
halte muss Ihnen jedoch in weiten Teilen Ihrer Aussagen widersprechen.
Gerade weil man den linken Chaoten den Protest gegen Rechts nicht überlassen darf ist es wichtig, dass die demokratischen Kräfte einer Gemeinschaft
sich gegen Rechts aufstellen.
Dies war auch der Grund warum sich in unserem Ort Berlebeck in Lippe das Aktionsbündnis gegen Rechts gegründet hat, um den Protesten gegen einen im Ort aktiven Funktionär der Heimattreuen deutschen Jugend nicht der Antifa zu überlassen.
Durch den überparteilichen Zusammenschluss aller Vereine und Institutionen in unserer Dorfgemeinschaft haben wir es geschafft dem Protest gegen Rechts in unserem Dorf wieder ein demokratisches Gesicht zu verleihen und dadurch ein klares Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft zu setzen.

Hierbei wurden wir auch von der Aktion Laut gegen Nazis und der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt, die mit einem Benefizkonzert der Sportfreunde Stiller dafür gesorgt haben, dass unserem Bündnis nun beachtliche Mittel für Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen um diese über die Gefahren der rechten Szene aufzuklären.
Natürlich hat Dresden das Recht und die Pflicht seinen Opfern der Bombenangriffe in angemessener Weise zu Gedenken, jedoch halte ich dies für unmöglich solange die Rechte Szene den Gedenktag für seine Zwecke missbraucht und versucht ein völlig verzerrtes Bild der Geschichte zu propagieren.
Das ist in Wirklichkeit eine Verhöhnung der Opfer der Bombenangriffe, da die wahre Ursache für das Elend des 2. Weltkriegs genau die Weltanschauung ist, die durch die Rechte Szene immer noch verherrlicht wird.

Es kann kein stilles Gedenken geben, solange die Rechte Szene zu tausenden durch die Dresdener Straßen marschiert.

Es ist die Pflicht jedes Demokraten sich gegen diesen perversen Missbrauch der Geschichte zu stellen und klar Farbe zu bekennen.
Es ist weiterhin ein Fehler diesen Protest der linken Szene zu überlassen, da sie die Ohnmacht der demokratischen Kräfte gegen Rechts demonstriert und den
jungen Menschen in unserem Land ein falsches Zeichen gibt!
Sie sollten daher Ihre Einstellung zu den Protesten in Ihrer Stadt überdenken und sie statt zu boykottieren mitgestalten.
Gerne höre ich von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Joerg Wengoborski

Sprecher Aktionsbündnis Berlebeck gegen Rechts


Dresden: Weiterer Angriff gegen Demonstrationsteilnehmer auf einem Rastplatz bei Chemnitz

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 16:54 Uhr am 16. Februar 2009

Nazis schlugen nach den Kundgebungen in Dresden nicht nur in Jena zu. Eine Gruppe von Teilnehmern aus Weimar, wurde Opfer rechter Gewalt bei Chemnitz. Hier die Pressemitteilung:

Über 70 Menschen aus Weimar und Umgebung sind dem Aufruf der
Bürgerbündnisse gegen Rechtsextremismus gefolgt und beteiligten sich an
den friedlichen Demonstrationen gegen den Neonazi-Aufmarsch am Samstag
in Dresden. Während die 6000 Nazis, die in einem gespenstischen Zug
durch Dresden marschierten, versuchten, sich durch Bomberjacken- und
Sonnenbrillen-Verbot ein harmloses Images zu geben, überfielen
anreisende ?Gesinnungskameraden? schon auf einem Rastplatz vor Chemnitz
einen Kleinbus aus Weimar. Als eine Gruppe von sieben Weimarern auf
einem Rastplatz in der Nähe von Chemnitz Halt machte, wurden sie ohne
Anlass von einer Horde von 60 Neo-Nazis überfallen, mit Flaschen
attackiert, zu Boden geschlagen und getreten, das Auto wurde demoliert.
Vier der Überfallenen mussten mit Prellungen, Platz-, Schnitt- und
Schürfwunden ambulant behandelt werden.Wir sind fassungslos über das, was unseren Leuten auf dem Rastplatz
passiert ist. Wer nun immer noch meint, dass Neo-Nazis nur harmlose
Verirrte sind oder die rechtsextremen Parteien eine wählbare Alternative
wären, kann sich gern einmal mit den Opfern unterhalten.? so Uwe Adler
vom Bürgerbündnis. ?Wir haben am eigenen Leibe erfahren, dass Nazis
schlimmste Verbrecher sind, die vor nichts zurückschrecken. Aber wir
lassen uns nicht entmutigen und werden nun gerade nicht ruhen, uns den
Nazis in den Weg zu stellen? sagt einer der Überfallenen, dem die Nazis
mehrmals ins Gesicht traten. ?Es kann nicht sein, dass Politiker aus
ihren warmen Amtsstuben heraus die Bürgerinnen und Bürger immer wieder
zu Zivilcourage gegen Rechtsextremismus aufrufen und diese dann ihre
Knochen dafür herhalten. Es ist hinlänglich bekannt, dass hinter den
Anmeldern für den alljährlichen Aufmarsch in Dresden die NPD steht. Wir
fordern endlich ein Verbot dieser Partei mit ihren menschenverachtenden
und verfassungsfeindlichen Zielen, die Gewalttäter zu Überfällen auf
Andersdenkende ermutigen? so Vertreter des Sprecherrates des Weimarer
Bündnisses.

– Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimarer Land bei Radio Lotte

 


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