Gastronomie Aktion: Hamburg und Deutschland zeigen Flagge für Demokratie und Toleranz-Immer mehr Go Areas

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 15:29 Uhr am 30. Januar 2009

Unsere Aktion für Demokratie und Toleranz in der Gastronomie nimmt immer mehr Form an. Nun mag es an unserem eigenen Standort liegen, dass das Interesse in Hamburg derzeit noch wesentlich größer ist, als im gesamten Bundesgebiet. Aber auch hier melden sich bereits viele Gastronomen und Hoteliers aktuell durch die MySpace-Aktion und wollen aktiv bei der Kampagne Stellung beziehen. Durch die sehr vielen Anfragen, kommen wir kaum dazu alle erforderlichen Schritte zur Umsetzung zügig und schnell zu erledigen. Aus diesem Grunde suchen wir bundesweit zusätzliche Helfer für die Betreuung unserer Partner. Bei Interesse, nehmen wir Anfragen über info@lautgegennazis.de entgegen und informieren über die Möglichkeit der Tätigkeiten im Rahmen der Aktion.

Hamburger Hotels und Unterbringungen setzen ein Zeichen:

Heikotel – Hotel Windsor

Heikotel – Hotel am Stadtpark

Heikotel – Hotel Wiki

BACKPACKERS St. Pauli

Hotel Krupunder Park

 

Mehr Informationen über unsere aktuellen Teilnehmer erhalten Sie unter:

http://www.lautgegennazis.de/index.php?id=4

&

www.myspace.com/gastronomiegoarea


Dresden: Der größte Aufmarsch der Menschenverachter in Europa rückt näher-wir schaffen gemeinsam mit vielen Partnern einen Gegenpol-GEH DENKEN für Demokratie und Toleranz

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 19:39 Uhr am 28. Januar 2009

 Aktuelles Plakat zu GEH DENKEN in Dresden am 14.02.2009

In nur zweienhalb Wochen ist es soweit. In Dresden werden bis zu 8.000 Nazis und Rechtsextreme erwartet. Wir hoffen auf Unterstützung von Demokraten aus dem ganzen Land, um diesem Spuk in naher Zukunft friedlich ein Ende zu bereiten. Mehr Infos über die Möglichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet anzureisen, finden sich auf:

www.geh-denken.de


MySpace startet mit der Online Kampagne für unsere Gastro Aktion durch

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 22:15 Uhr am 26. Januar 2009

   

Innerhalb der nächsten Stunden startet auf www.myspace.com und auf www.myspace.com/meinewelt die von uns angekündigte Kampagne zu unserer Gastronomie -Aktion für Demokratie und Toleranz mit der wir und unsere Partner gemeinsam auch Go Areas in Deutschland schaffen wollen. Über MySpace und unsere Internetseiten bieten wir alle Informationen zu diesem Vorhaben. Wir freuen uns auf den Startschuss, der nunmehr offiziell erfolgt. Schon im Februar werden wir mit unserem neuen Partner Edgar Cards (United Ambient Media) im Rahmen eines Sponsorings, bundesweit Postkarten zur Aktion auflegen.

   

  


Geschichte und Gegenwart: “Ich kann nicht vergessen und vergeben” (Zitat von Lucille Eichengreen) – Vergessen ist in Deutschland leider einfacher

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:50 Uhr am

“Erinnern heißt leben”, so eröffnete Spiegel Online am 30. März 2007 einen Artikel zu den von uns produzierten Hörbüchern im Rahmen unserer Kampagne. Insbesondere das von Stefanie und Andreas von Silbermond gelesene Hörbuch “Von Asche zum Leben” des Holocaust Opfers Lucille Eichengreen, hatte für eine erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt. Einige Wochen später ergab sich die Möglichkeit eines Treffens von Steffi und Andreas mit Lucille Eichengreen in Hamburg. Dieser Termin verursachte bei allen Anwesenden Gänsehaut und machte deutlich, dass es mit der Geschichtsaufarbeitung in Deutschland nicht gerade erfolgreich geklappt hat. Lucille Eichengreen machte in dem Gespräch klar, dass sich bei ihr zumindest niemand offiziell für das angetane Leid welches ihr und ihrer Familie wiederfahren ist, entschuldigt hat. Ihr Vater, Ihre Mutter und ihre Schwester wurden von den Nazis umgebracht. Sie selbst überlebte das Ghetto Lodz, Auschwitz,  das KZ Hamburg Sasel und Bergen Belsen. Sie ging nach Amerika und baute sich ein neues Leben auf. Bis in die Neunziger Jahre hatte sie deutschen Boden nie wieder betreten. Von ihr stammt der Satz “Ich kann nicht vergeben und vergessen”.  Neben dem traurigen Verlust von nahestehenden Menschen wurde bis vor Kurzem auch nie die Frage geklärt, was mit dem persönlichen Besitz und Vermögen der von den Nazis enteigneten und deportierten Juden passiert ist. Hierzu gab am Samstag (24.01.09) eine Dokumentation unter dem Titel “Menschliches Versagen” von Michael Verhoeven Aufschluss. Zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wäre es wünschenswert, wenn wir alle ein bischen mehr über Konsequenzen der Geschichte nachdenken.

Verhoevens Dokumentation war mehr als anrührend und deutlich. Mehrere Enkel und Kinder von Holocaust Opfern stellten Fragen. Fragen über den Verbleib der persönlichen Gegenstände, die sie aus den von den Nazis annektierten Wohnungen ihrer Eltern und Großväter noch erinnerten. Hier ging es nicht um große Vermögenswerte, vielmehr um Bücher, dem Silberbesteck der Großmutter, die Kleidung die von den Nazis beim Ankommen in Ghettos und Lagern abgenommen wurde. Emotional und erschütternd waren die Fragen nach Spielzeug, nach alltäglichen Dingen, die man jüdischen Bürgern einfach weggenommen hatte.

Einer der Enkel fragte sich, ob die Deutschen sich je Gedanken darüber gemacht hätten, woher die Antiquitäten die noch heute in ihrer Wohnung stehen, stammen. Vielleicht doch von der jüdischen Nachbarfamilie der Großeltern, deren Hab und Gut an normale Bürger versteigert wurden und deren Erlös in die Staatskasse der Nazis floß? Der Finanzamtsleiter in München wusste zu berichten, dass jenes Amt zur Zeit der Enteignungen und der sogenannten Vermögenserklärung jüdischer Bürger mit normalen deutschen Bürgern überfüllt war, weil sie wissen wollten wo die nächsten Versteigerungen in arisierten Wohnungen stattfinden. Quasi eine Schnäppchenjagd. Unvorstellbar ist diese Geschichte für uns. Vielleicht sollten wir uns alle vorstellen, wie es ist, wenn morgen der Staat uns entmündigt und uns ganz persönliche Dinge einfach entreißt, uns selber in den Tod schicken möchte und Nachbarn die nicht betroffen sind schon vor der Tür darauf warten unsere liebgewonnenen, persönlichen und intimsten Dinge zu ersteigern. Gruselig! Abgesehen von der Mordmaschine der Nazis.

Das mit dem “Vergessen” scheint, so leid uns diese Feststellung tun mag, in Deutschland sehr einfach zu sein. Über die Aufarbeitung der NS-Geschichte im Allgemeinen wollen wir nicht sprechen. Der Münchener Stadt-Archivar berichtet in der Dokumentation, dass erst vor sechs Jahren die sogenannten Arisierungs- und Vermögensakten zur Einsicht freigegeben wurden (mehrere tausend Akten). In diesen Akten sind alle Gegenstände von jüdischen Mitbürgern die anschließend deportiert wurden aufgelistet. Angefangen bei Handtüchern über Kleidungsstücke und Mobilar bis zu Schmuckgegenständen, Spielzeug und allem was persönliche Werte hatte. Diese Listen haben Spalten. In der rechten Spalte wurden die Ersteigerer dieser Gegenstände, meist Nachbarn und in der Nähe wohnende Bürger, mit dem Betrag den sie einsetzten registriert. D. h. nach über sechzig Jahren können wir nachvollziehen, wo der persönliche Besitz von deportierten und ermordeten Menschen gelandet ist. Das ist erschütternd und gleichzeitig ein Zeichen für die Ignoranz von einigen Behörden und Bürgern dieses Landes.

Der Staatsarchivar aus München ergänzte noch, dass an solchen Versteigerungen regelmäßig bis zu 150 Deutsche in den arisierten Wohnungen teilnahmen.

Der Oberfinanzdirektor München, der zur Zeit der Enteignungen und Vermögenserklärungen die Arisierungen verwaltete war übrigens in den Fünfziger Jahren für die Rückführung jüdischen Besitzes im Amt zuständig. Ob er auch für die Freigabe der Akten vor sechs Jahren zuständig war, wissen wir nicht.

Sollte die Dokumetation von Verhoeven mal wieder im Nachtprogramm wiederholt werden, können wir diese zur Bewusstseinserweiterung nur wärmstens empfehlen. Für LGN J. M.

 


Deutschland-Dresden:Das Portal PR Sozial meldet-CDU boykottiert GEH DENKEN-wir sind irritiert

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 10:26 Uhr am

 

Gestern (25. Januar 2009) meldete das Internet Portal PR-Sozial, dass die Dresdener CDU unsere mit vielen Partnern organisierte Veranstaltung GEH DENKEN am 14. Februar 2009 boykottieren wird. Hier der Link zum Artikel:

http://www.elo-forum.net/politik/politik/-200901252133.html

Dieser Artikel irritiert uns ein wenig. Auf unserer Pressekonferenz am 13. Januar 2009 in Hamburg haben wir eine Erklärung der Oberbürgermeisterin verlesen, die anderes besagte. Hier hatte sie deutlich begrüßt, dass alle demokratischen Kräfte gegen den in ihrer Stadt stattfindenden größten Naziaufmarsch Europas geballt werden, um ein Zeichen zu setzen. Wir hatten bisher noch keine Gelegenheit, auf welcher Grundlage der Artikel von PR-Sozial steht, möchten aber hier nun noch einmal das Statement von Frau Orosz veröffentlichen. Wir gehen davon aus, dass dieser Artikel hoffentlich auf einem Irrtum beruht.

Statement der Oberbürgermeisterin Helma Orosz für die Pressekonferenz am 13.1. in Hamburg:

 „Das Jahr 2009 wird ein Superwahljahr, allein in Dresden sind die Bürgerinnen und Bürger vier Mal, vom Europaparlament bis zur Stadtratwahl, aufgerufen ihre Stimme abzugeben. Leider werden auch rechtsradikale Parteien und Organisationen jede Gelegenheit nutzen, ihre Parolen zu verbreiten und durch unsere Straßen zu marschieren. Dresden wird am 14. Februar wieder Schauplatz eines solchen Marsches von Neonazis sein. Dabei zeigt gerade die Zerstörung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945 deutlich, welche Konsequenz die menschenverachtenden Ideologien des Nationalsozialismus am Ende hat.

Für alle Demokraten muss es eine Selbstverständlichkeit sein, konsequent jeder Form des Rechtsradikalismus entgegenzutreten. Wir müssen die Parolen der Neonazis entlarven und ihnen die Werte unserer Demokratie, vor allem Toleranz und Vielfalt entgegenstellen, damit rechtsradikale Parteien in Zukunft keine Chance haben, in unsere Parlamente einzuziehen und Hass und Intoleranz in unserer Gesellschaft zu verbreiten.“

 

 

 

 

 

 

 


Und wieder eine bittere Statistik: 38 Verletzte durch rechtsextreme Schlåger in einem einzigen Monat

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 14:30 Uhr am 21. Januar 2009

Allein im Oktober 2008 waren laut Bundesregierung 38 Verletzte und insgesamt 1044 Straftaten durch Rechtsextreme zu beklagen. Dies berichtet unser Partner NPD-Blog:

Hier die komplette Meldung: http://npd-blog.info/?p=2687


EXIT-Deutschland: Amadeu Antonio Stiftung rettet das Aussteigerprogramm 2009

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 14:20 Uhr am

Auf unserer Pressekonferenz am 13. Januar machten wir die Probleme des Aussteigerprogramms EXIT zum Thema. Saemtliche staatliche Foerderungen fuer das Programm wurden 2008 eingefroren. Die Amadeu Antonio Stiftung hilft nun in diesem Jahr mit 80.000,– € aus Spenden. Wir freuen uns sehr ueber diesen Schritt und druecken die Daumen fuer den Erhalt des Programms, auch in der Zukunft, und rufen weiter zu Spenden auf.

Mehr hierzu auf:

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/amadeu-antonio-stiftung-unterstuetzt-exit-eine-foerderbilnaz-2008/


Dresden: Rechtsextreme und Nazis mobilisieren kräftig-bis zu 8.000 Menschenverachter werden in der Stadt erwartet-wir bekräftigen unseren bundesweiten Aufruf

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 14:14 Uhr am 17. Januar 2009

 

Die Vorbereitungen für den 13. und 14. Februar in Dresden laufen auf Hochtouren. Die NPD und rechtsextreme Gruppen mobilisieren europaweit. Mittlerweile rechnen alle mit knapp 6.000 bis 8.000 Nazis, die ihr jährliches Aufmarschieren durchführen wollen. Im Rahmen der Genehmigungsverfahren laut Versammlungsrecht, werden jetzt die Routen der Demonstrationen festgelegt. Wir werden im Rahmen der Kundgebungen einen demokratischen Gegenpol organisieren. Unter anderem mit einer Bühne auf der wir Musiker wie Sebastian Krumbiegel, Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims) und viele prominente Persönlichkeiten wie Smudo, Wolfgang Stumph, Stefanie Stumph u.w. sowie Bundespolitiker aller Parteien begrüßen, um ein deutliches Zeichen gegen die immer wieder kehrende Nazipräsenz in Dresden zu setzen.

Mit Sternfahrten aus der gesamten Bundesrepublik werden demokratische Organisationen anwesend sein und unseren gemeinsamen Protest gegen die Geschichtsverdreher, Rassisten und Antisemiten unterstützen. Als Demokraten sollten wir den Nazis in diesem Jahr deutlich zeigen, dass wir mehr sind und wir ihr Treiben nicht mehr billigen.

Informationen zu den Möglichkeiten an GEH DENKEN 2009 teilzunehmen, erhalten Sie unter www.geh-denken.de

Für Toleranz und Demokratie! Machen Sie mit.


Aktion im Internet: MySpace User können sich unseren Blog als RSS Feed auf Ihr Profil laden und brandaktuell alle Meldungen zur Kampagne verfolgen

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:32 Uhr am 16. Januar 2009

 

MySpace startet schon vor dem Beginn unserer Gastronomie Aktion durch. Das “Laut gegen Nazis” Profil hat inzwischen über 12.500 Freunde. Diese Freunde und jeder MySpace User haben ab sofort die Möglichkeit, einen sogenannten RSS Feed von diesem Blog auf ihrem Profil zu veröffentlichen. Somit sind alle aktuellen Meldungen zu unserer Kampagne über MySpace abrufbar.

Am 26./27. Januar 2009 starten wir dann gemeinsam mit MySpace unsere breit angelegte “Go Area”-Aktion. Wir sagen – vielen Dank.

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewProfile&friendID=422379853

pmmyspace2

 


Österreich-Dresden: Hitler-Kult in Braunau am Inn – Naziaufmarsch und nun auch noch Thor Steinar

Kategorie: Allgemein, Festival, Fußball, Musik, Politik, Spenden, Verein, YouTube geschrieben von: admin um 18:00 Uhr am

Wir rufen derzeit bundesweit zu der Veranstaltung GEH-DENKEN am 14. Februar 2009 in Dresden auf. In Hitlers Geburtsort Braunau am Inn spielen sich ebenfalls düstere Szenen ab. Ein Trend, der uns bekannt ist. Uns erreichte ein Hilferuf aus Österreich. Schon vor acht Jahren berichtete uns eine Moderatorin aus Braunau von dem Wallfahrtsort der Rechtsextremen, die diese Stadt als Hitler-Kultstätte betrachten und jährlich Präsenz zeigen. Hier nun der Hilferuf:

 

“Liebe FreundInnen,

liebe AntifaschistInnen,

 

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die rechtsextreme “Nationale Volkspartei” (kurz: NVP) rund um den Hitler-Geburtstag in dessen Geburtstadt Braunau/Inn einen Aufmarsch plant. Die NVP droht damit nicht nur das öffentliche Ansehen der Bezirkshauptstadt Braunau zu gefährden, sondern die Stadt zu einem zentralen Punkt der organisierten Neonazi-Szene zu machen. Aber nicht nur das, beinahe zeitgleich wurde wiederum in Braunau ein Geschäftslokal der Marke “Thor Steinar” eröffnet. “Thor Steinar” gilt als Kult-Marke der Neonazi-Szene.

 

Besonders bedenklich ist die Tatsache, dass von einem derart aggressiven Auftreten der extremen Rechten in den letzten Jahren nichts bekannt ist, hier also der Rechtsextremismus und Neofaschismus eine neuartige Dimension erreicht hat.

 

Diese Entwicklung kann aber nur gemeinsam – Schulter an Schulter mit allen fortschrittlichen und demokratischen Kräften – gestoppt werden. So gilt es nun in einem starken und antifaschistischen Bündnis ein deutliches Zeichen gegen die heutigen rechtsextremen Umtriebe zu setzen.

 

So findet sich anbei der Aufruf für die traditionell stattfindende antifaschistische Kundgebung in Braunau/Inn. Unter dem Motto “Vorgestern ist vorbei!” gilt es am Samstag, dem 18. April 2009, einerseits an die Opfer des NS-Regimes zu gedenken und andererseits den Rechtsextremisten an diesem Tag kein Fußbreit zu überlassen. Weder in Braunau, noch anderswo!

 

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese antifaschistische Kundgebung unterstützt und euch dem Bündnis anschließt.

 

Auch in diesem Jahr sollen aus verschiedensten Städten Österreichs wieder Busse organisiert werden. Schreibt uns bitte, falls ihr euch an einem Bus beteiligen möchtet. Sehr dankbar wären wir, wenn ihr auch selbstständig einen Bus oder zumindest Fahrgemeinschaften zur Veranstaltung organisieren könnt. Gebt uns dazu bitte möglichst rasch Bescheid.

 

Die Homepage zur Kundgebung ist unter

http://www.naziaufmarsch-verhindern.at.tt abrufbar.

 

Um die Bewerbung dieser Demonstration sowie zahlreiche andere Ausgaben (Bus, Anlage, Transparente, etc.) finanzieren zu können, ersuchen wir euch um eine finanzielle Unterstützung nach eigenem Ermessen.

 

Ich bitte um Antwort.

 

 

PS: Ganz besonderen Dank an jene, die die Unterschriften-Aktion gegen den “Thor Steinar”-Laden unterstützen und weiterleiten. Mehr Infos unter:

http://www.braunau-gegen-rechts.at.tt

 

Vorgestern ist vorbei!

Nazi-Aufmarsch verhindern – Thor Steinar muss weg

 

Antifaschistische Demonstration, am 18. April 2009, Braunau/Inn

Beginn: 13 Uhr am Bahnhof Braunau

 

 

Am 20. April 1889 wurde der Diktator und Massenmörder Adolf Hitler in Braunau am Inn geboren. 120 Jahre später, am 18. April 2009, wollen nun wieder Rechtsextremisten und Neonazis rund um dessen Geburtstag in Braunau marschieren.

 

Nazi-Aufmarsch verhindern!

 

Die “Nationale Volkspartei” (kurz: NVP) droht mit ihrem geplanten Aufmarsch nicht nur das öffentliche Ansehen der Bezirkshauptstadt Braunau zu gefährden, sondern die Stadt wieder zur Pilgerstätte der Neonazi-Szene zu machen. So pflegt diese Partei gute Kontakte zur deutschen NPD und somit auch zum organisierten Rechtsextremismus Deutschlands. Dies stellt eine besondere Gefahr dar, da in der Bundesrepublik der Neofaschismus bereits eine weitaus schärfere und aggressivere Form angenommen hat als hierzulande. Wie unter anderem der Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Ende letzten Jahres gezeigt hat, schreckt die extreme Rechte dort keineswegs mehr vor Gewalt gegen Andersdenkende oder Menschen anderer Herkunft zurück. Dass gerade jene, die unter Demokratie und Meinungsfreiheit die Abschaffung des NS-Verbotsgesetzes verstehen, unter dem Motto ‘Mehr Demokratie’ zu einem Aufmarsch aufrufen, ist an Zynismus wohl kaum mehr zu überbieten.

 

Daher sind nun die Behörden gefordert, um den Nazi-Aufmarsch in der Geburtsstadt Hitlers rund um dessen Geburtstag zu verbieten! Gefordert sind aber nicht nur die Politik und die Behörden, sondern all jene, die konsequent für Demokratie, Frieden und Freiheit kämpfen.

 

“Thor Steinar” muss weg – Schöner leben ohne Nazi-Läden!

 

In jüngster Vergangenheit wurde in Braunau ein Geschäftslokal der Marke “Thor Steinar” eröffnet. “Thor Steinar” gilt als Kultmarke in der Nazi-Szene. Die dort vertriebene “Mode” knüpft an germanisch-völkische Symbolik an und lässt Deutungsmöglichkeiten bezüglich nationalsozialistischer Ideologie zu.

 

Einher mit der Forderung nach einem Verbot des Nazi-Aufmarschs, muss sich der antifaschistische Protest auch gegen “Thor Steinar” richten. Auch hier ist der Kampf keineswegs aussichtslos, denn in etlichen Städten Deutschlands mussten die Geschäfte nach starken antifaschistischen Protesten der AnrainerInnen wieder geschlossen werden.

 

Gemeinsam ein Zeichen setzen…

 

In einem gemeinsamen, breiten und starken Bündnis gilt es einerseits der Opfer der NS-Diktatur zu gedenken und gleichzeitig ein Zeichen gegen heutige rechtsextreme Umtriebe zu setzen. Die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) ruft daher zur traditionell stattfindenden antifaschistischen Kundgebung am Samstag, dem 18. April 2009 in Braunau am Inn auf und ersucht alle antifaschistischen Kräfte um Unterstützung. Wurde auch schon im Vorjahr von rechtsextremer Seite massive Hetze gegen diese antifaschistische Kundgebung betrieben, sucht man nun offenbar die direkte Konfrontation. Dies gilt es selbstverständlich zu verhindern!

 

Nähere Infos finden sich unter: http://www.naziaufmarsch-verhindern.at.tt

 

 

 


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