Detlef Buck fordert User zum Melden von Nazivideos im Netz auf

Kategorie: Allgemein, Fußball, Politik, YouTube geschrieben von: admin um 16:07 Uhr am 30. September 2008

Dieses und mehr Videos zu unserer Kampagne finden Sie unter www.youtube.com/lautgegennazis


2. Bundesliga: Hansa Rostock-FC St. Pauli- Fanausschreitungen oder gar doch ein bisschen Rechtsextremismus?

Kategorie: Allgemein, Fußball, Politik geschrieben von: admin um 16:20 Uhr am 29. September 2008

Unser Partner P. G. war am letzten Freitag direkt vor Ort. Das Spiel des Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli hatte einen bitteren Beigeschmack. Schon beim Einfahren des FC St. Pauli Fanzuges in den Bahnhof war es gruselig. Die St. Paulianer wurden mit Gegenständen beschmissen und beleidigt. Was dann kam, waren die größten Fanausschreitungen seit langer Zeit in Rostock. Unter anderem wurde seitens der Rostocker Fans skandiert: “Deutsche wehrt Euch, geht nicht zu St. Pauli” und im Stadion strotzten mehrere tausend Rostocker Fans nur so vor Homophobie und Beleidigungen. Zeugnis hierfür ist auch die folgende Audio – Aufzeichnung von den Fangesängen der Rostocker: http://www.zshare.net/audio/1960378411bc97b3/

Die gewalttätigen Rostocker Fans sind anhand ihrer Taten durchaus dem rechtsextremen Lager zuzuordnen. Wir fragen uns, wie soetwas heutzutage in der Bundesliga noch möglich ist und ob der Verein Hansa Rostock sich der Sicherheitslage nicht bewusst war?  Im Prinzip sollte Hansa Rostock aufgrund dieses bitteren Tages Sanktionen für die nächsten Spiele erhalten.

Am Mittwoch wird es hierzu eine Pressekonferenz des Vereins geben, die alle Einzelheiten der Ausschreitungen durchleuchten soll. Bisher blieben klare Stellungnahmen aus.  

Den Augenzeugenbericht erhalten Sie unter: http://npd-blog.info/?p=2241

 

 


Hamburg:Einkaufsparadies für Nazis-500 m Luftlinie vom Rathaus entfernt

Kategorie: Allgemein, Politik geschrieben von: admin um 09:52 Uhr am

 

Herzlichen Glückwunsch Hamburg. Nur ca. 500 m Luftlinie vom Hamburger Rathaus entfernt, eröffnete in der HSH-Nordbank Passage ein Einkaufsparadies für Nazis. Ein Passant verglich die Verkäuferinnen des Ladens mit Douglas- und anderen Boutique-Verkäuferinnen. Überhaupt ist der Laden stylisch und schick. Die rechtsextreme Szene wird modisch und während am verkaufsoffenen Sonntag ca. 200 Demonstranten jeden Nazi anhand einer neutralen blauen Einkaufstüte (super schlau) outen konnten und damit eine Menge Ärger mit der Polizei bekamen, kauften in seeliger Ruhe rechts geneigte Menschen unter dem Schutz zweier Polizeibeamter in dem Thor Steinar Laden ein. Wir selbst waren vor Ort und staunten nicht schlecht.

Damit der Verkauf der Nazis auch ruhig ablaufen kann, mußten zusätzlich Hundertschaften der Bereitschaftspolizei die Passage regelrecht abriegeln. Zum Ärger der anderen Ladenmieter. Indess zogen tausende Passanten durch das sonntägliche Shopping Paradies der Innenstadt. Spätestens jetzt, müßte der Hamburger Senat begreifen, dass auch wir ein Problem mit dem Thema Rechtsextremismus haben. Immerhin, eines dieser Probleme liegt ja nun seit vier Tagen direkt vor der Tür.

Aufgrund eines Irrtums der HSH Nordbank als Vermieter, soll der Fünfjahres-Mietvertrag mit dem Betreiber des Naziladens zustande gekommen sein. Uns wundert daran, dass doch eigentlich seitens des Vermieters immer alle Daten geprüft werden. Schufa-Einträge, Business-Pläne und betriebswirtschaftliche Abrechnungen sind doch meist die Grundlage für derlei Verträge. Nun, wir wollen einmal glauben, dass hier seitens des Vermieters geschlafen wurde und gehen hier nun nicht weiter darauf ein. Bisher konnten wir auch noch keine Reaktionen des Senats feststellen. Gerne würden wir die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Goetsch (Grüne) nach ihrer Meinung befragen. Bisher hört man ja so garnichts. Auch unser Bürgermeister Ole von Beust scheint sich momentan nicht wirklich an der Situation zu stören.

Am gestrigen Sonntag konnten wir zumindest einmal schauen, wie das so funktioniert, wenn Nazis shoppen gehen. Während draußen vor der Passage Demonstranten von der Polizei abgehalten wurden das Gebäude zu betreten, war der Thor Steinar Laden mit ca. 10 bis 15 Kunden gefüllt. Der Ladenbetreiber verkaufte seine tollen Utensilien in kleinen blauen, neutralen Plastiktüten. Ebenso gut hätte er auch für sich darauf werben können, denn selbstverständlich konnten die Teilnehmer der Gegendemonstration diese Tüten sehr schnell identifizieren. Wir sprachen vor dem Gebäude mit Demonstranten, die uns berichteten, dass haufenweise Leute mit diesen blauen Tüten aus der Passage kommen und man versuche diese lautstark bloß zu stellen. Diese Maßnahme hatte jedoch auch zur Folge, dass die Polizei eingriff und Demonstranten in Gewahrsam nahm. Wir selbst haben in der Passage Fotos von dem Laden gemacht. Drei Fotos mußten wir auf Bitte eines Polizeibeamten und einer Nazi-Kassiererin aus Sicherheitsgründen löschen. Die Kassiererin beschwerte sich bei dem Beamten, der uns dann sogleich zu dieser Maßnahme aufforderte.

 

Wie soll das jetzt eigentlich alles so weitergehen? Eine Lösung muss her. Diese kann aber nicht sein, dass dieser Laden fünf Jahre lang weiterbetrieben wird. Wir sind gespannt. Auf jeden Fall schädigt die Situation, die anderen Einzelhändler der Einkaufspassage massiv. Gestern berichtete ein Ladeninhaber, dass er seit vier Tagen keinen Umsatz mehr machen konnte. Zudem  müssen wir uns fragen, warum ein solcher Nazi-Laden überhaupt existieren kann. Klar wird uns zumindest die Tatsache, dass die rechtsextreme Szene sich immer mehr dem gesellschaftlichen Leben anpasst. Hier gibt es Leute, die sagen, “naja lass sie doch-sollen sie doch ihr Geschäft machen-das ist doch nicht schlimm”. Oh, doch-diese Situation ist schlimm. Würden wir uns nicht ständig mit dem Thema beschäftigen und wissen, was da so über den Ladentisch geht und welche politische Richtung somit wirtschaftlich unterstützt wird, könnten wir auch dem Irrtum verfallen, dass es sich bei solchen Läden um ganz normale Klamottenläden handelt. Dem ist nicht so. Thor Steinar ist die Marke für Nazis und Rechtsextreme. Gewaltopfer berichten oft davon, dass sie sich an das Logo auf T-Shirts der Täter erinnern können. Zudem haben fast alle Fußball-Bundesliga Clubs inzwischen das Tragen von Thor Steinar im Stadion untersagt. Warum, darf so ein Laden dann überhaupt existieren?

 


Bayern: Mutige Plakataktion zur Landtagswahl

Kategorie: Allgemein, Politik geschrieben von: admin um 11:40 Uhr am 23. September 2008

 

In Bayern wird am 28.09.08 gewählt. Das “Nürnberger Bündnis Nazistopp” hat eine Plakataktion in das Leben gerufen, um auf die Todesopfer rechter Gewalt seit der Wende hinzuweisen. Keine Stimme den Nazis, ist der Tenor. Alle 136 vom Cura Opferfond gelisteten Todesopfer werden auf dem Plakat mit Namen und Alter genannt. Inzwischen hat sich die Anzahl der Todesopfer um fünf weitere erhöht.

Sehr geehrte Damen & Herren,

 mit einer großen und auffälligen Plakat-Aktion hat das Nürnberger Bündnis Nazistopp kurz vor den Wahlen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Mit einem selbst entworfenen und zunächst selbst finanzierten Plakat war es dem Bündnis wichtig, dem Auftreten von Rechtsextremen und Neonazistischen Parteien ein unübersehbares Zeichen entgegen zu setzen und vorwiegend im Nürnberger Stadtgebiet massiv plakatieren zu lassen.

Das farbige Plakat verweist auf die bisher 136 Todesopfer – nach offizieller Zählung des CURA Opferfonds seit der Wiedervereinigung – durch rechtsextreme Gewalt. In jedem der abgebildeten 136 Kreuze stehen Name und Alter der Getöteten. Die Flammen sind Zeichen der Mahnung, symbolisieren Gewalt durch Brandanschläge und erreichen den Zweck, den Blick des Betrachters einzufangen. Das Ziel ist sicherlich, zu schockieren und zu sensibilisieren sowie wankelmütigen, potentiellen oder schlecht informierten NPD – und REP-Wählern die Folgen ihres  Denken und Handelns vor Augen zu führen.Auch wenn im Nürnberger Bündnis Mitglieder und Mandatsträger politischer Parteien, sowie Mitarbeiter aller denkbaren fortschrittlichenpolitischen Gruppen engagiert sind, haben wir auf Überparteilichkeit Wert gelegt; inzwischen fließen auch Spendengelder ein, welche die Kosten, die uns beim Druck ( Danke, Fa. Rumpel-Druck ) und bei der  Plakatierung via Stadtreklame Nürnberg ( Danke für die freundliche Behandlung! ) entstanden sind tragen werden.

Mehr Informationen unter: http://www.nazistopp-nuernberg.de/index1.htm


Youtube, Google und Cinestar spenden

Kategorie: Allgemein, Politik, Spenden geschrieben von: admin um 12:37 Uhr am 22. September 2008

YouTube, Google und CineStar spenden 23.000,- Euro an „Laut gegen Nazis” und “streetfootballworld” – Detlev Buck & Google Vertriebsdirektor Stefan Tweraser überreichten den Scheck

Am Freitag, den 19. September 2008, überreichten keine Geringeren als Filmemacher Detlev Buck und Google Vertriebsdirektor Stefan Tweraser einen symbolischen Scheck in Hamburg an die Vertreter der beiden Initiativen. Hintergrund für die Spende war der von Detlev Buck für YouTube produzierte Kinofilm „23 Tage – das YouTube Fan-Tagebuch”, dessen Einnahmen nun dem guten Zweck zugute kommen. Jeweils 50 Prozent der Spendensumme erhielten der Verein „Laut gegen Nazis e.V i. Gr.” und die „streetfootball gGmbH”. 

Wir von “Laut gegen Nazis” werten dies für uns als Zeichen und Appell an die Wirtschaft und Industrie, sich des Themas Rechtsextremismus und Jugendarbeit verstärkt auch monetär anzunehmen. Mit der Spende werden wir innerhalb der Kampagne junge Initiativen in ihren Orten mit Projekten und Aktionen unterstützen. Ein Teil des Geldes wird außerdem in Konzerte investiert, die wir an Brennpunkten in Deutschland zu Beginn des Jahres 2009 umsetzen wollen.

Wir bedanken uns bei YouTube, Google und CineStar sowie bei Detlev Buck und allen Kinobesuchern.


Hamburg: Projekte gegen Rechtsextremismus gehen seitens des Senats nur schleppend oder garnicht voran-Gute Vorsätze, aber Untätigkeit und schwerfälliges Handeln

Kategorie: Allgemein, Fußball, Politik geschrieben von: admin um 11:32 Uhr am

     

Die Hamburger Morgenpost berichtet in der heutigen Ausgabe über den Stand der Dinge im Kampf gegen den Rechtsextremismus in Hamburg. Im Rahmen des bundesweiten Programms “kompetent für Demokratie-Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus” erhielt auch die Stadt Hamburg einen Etat zur Umsetzung. Hieraus sollte sich das Projekt “MIT” entwickeln, welches beispielsweise an Schulen aktiv werden soll, wenn sich dort brauner Mob breitmacht. Die Rede war auch von Opferberatungsstellen und vielem mehr. Im Mai 2008 gab es zu dem Projekt eine medienwirksame Sitzung unter dem Dach des Sozialsenators Dietrich Wersích (CDU). Jedoch sind noch keine Tätigkeiten sichtbar. Die Ausschreibungen für die Geschäftsleitung des Projektes “MIT” läuft im November aus. Lediglich die DGB Jugend hat sich beworben und hat bis zum heutigen Tage keinen Zuschlag erhalten. Im Dezember verfällt die Ausschreibung, da das Mandat dann entfällt. Hamburg-was geht?

“Man muss sich schon fragen, wie ernsthaft der Senat das Anliegen-Kampf gegen rechts- überhaupt verfolgt”, sagt Olaf Schwede von der DGB Jugend.”Es wird viel Zeit verschwendet”. (Zitat aus der Hamburger Morgenpost v. 22.09.08)

SPD-Innenexperte Andreas Dressel dazu:”Wenn nicht bald etwas passiert,verfällt das bereitgestellte Geld für das Projekt.Dass Hamburg 2008 nichts im Kampf gegen rechts unternommen hat, ist schäbig.” (Zitat aus der Hamburger Morgenpost v. 22.09.08)

Als Hamburger Kampagne, die ihre Stadt liebt, müssen wir leider ebenfalls feststellen, dass das Thema Rechtsextremismus hier offensichtlich immer nur Randthema ist. Wir erinnern uns daran, dass wir in den letzten zwei Jahren große Pressekonferenzen zum Thema “Rechtsextremismus” im Hamburger Side Hotel veranstalteten und den Senat eingeladen hatten. Immer wieder wurde eine Beteiligung seitens des Senates oder des Bürgermeisters abgesagt. Ehrlich gesagt, uns kommt der Zustand so vor, als würden sich Teile der Hamburger Politik sich immer wieder darauf berufen, wir seien aufgrund des Hafens und unserer kulturell vielfältigen Stadtviertel wie St. Pauli, Altona, Veddel und und und, eine weltoffene Stadt, in der dieses Problem nicht existiert. Das ist jedoch nicht so. Wer so denkt-täuscht sich gewaltig. Stadtviertel wie Bergedorf (Osten Hamburgs), Lurup und Harburg sind als Problemviertel bekannt. In diesen Vierteln gibt es organisierte Nazis. Aber auch einer der Köpfe der deutschen Naziszene, der Hamburger Anwalt Jürgen Rieger, lebt in einem Nobelviertel namens Blankenese. Überhaupt kommen viele Typen der intellektuellen Naziszene aus Hamburg.

Wenn Bundesmittel für Projekte zur Verfügung gestellt werden, sollten doch fachkundige Institutionen wie Kirchen, Fußballvertbände und Vereine, die sich des Themas annehmen mit in die Beratungen und die Gespräche zu Projekten involviert werden. Laut Hamburger Morgenpost ist dies seitens des Senates noch nicht geschehen. Nicht einmal ansatzweise kann davon gesprochen werden, dass irgendein Projekt jetzt zu diesem Zeitpunkt umgesetzt werden kann.

Unser Appell geht an den Hamburger Senat. Dieser beinhaltet ein beherztes Umgehen mit dem Thema. Auch in unserer Stadt gibt es Opfer rechter Gewalt, die bis zum heutigen Tage keinen Anlaufpunkt haben, sondern in der Reihe der Gewaltopfer allgemein registriert werden. Das schönt zwar Statistiken, aber ist gefährlich. Als Stadt, die einen der Chefideologen der Naziszene beherbergt, sollte man aktiv aufklären und sinnvolle Projekte umsetzen. Beratend können Institutionen wie die Amadeu Antonio Stiftung oder gar wir selbst zur Verfügung stehen. Dies sind Optionen, die seitens der Stadt nur gezogen werden müssen. Als weltoffene Hafenstadt darf Hamburg nicht auf dem rechten Auge blind sein. Gerade eine grüne Regierungsbeteiligung sollte uns hoffen lassen, dass endlich Maßnahmen ergriffen werden und etwas passiert.

Wir stehen für Gespräche sehr gerne bereit. Die Blicke des Senats sollten dieser Tage auch nach Köln schweifen.


Köln-das erfolgreiche Abwehren des Anti-Islamisierungs Kongresses von “pro köln” könnte motivierend auf andere Orte in Deutschland wirken

Kategorie: Allgemein, Politik geschrieben von: admin um 10:25 Uhr am

Mit großer Freude haben wir am Wochenende die Kölner betrachtet. Eine ganze Stadt, eine Großstadt, wurde zur nazi-/rassistenfreien Zone erklärt. Schon im Vorfeld konnten wir beobachten, wie verschiedene demokratische Kräfte den Aufstand gegen den absurden rechtsextremen Kongress von “pro-köln” kreativ vorbereiteten. Mit offensichtlichem Erfolg. Nazis und Rechtsextreme sind und bleiben hoffentlich in Köln unerwünscht. Wir hoffen, dass dieser Widerstand der Bürger und demokratischen Politiker aller Parteien auf kleine Städte und Kommunen in Deutschland wirkt. Mehr Mut ist mancherorts wünschenswert.

Da staunten die Teilnehmer des Rechtsextremen-Kongresses wohl nicht schlecht. Kein Durchkommen in Köln. Überall dort wo sie auftauchten- hatten sie keine Chance. 50.000 Kölner setzten ein Zeichen und jagten rassistisches Gedankengut zum Teufel. Schöner Nebeneffekt: Die Stadt Köln und ihre Bürger bekannten sich zu der vielfältigen Kultur aus Religionen und Nationalitäten in ihrer Stadt. wir gratulieren! Für uns könnte dieser Aufstand der Demokraten auch ein Symbol für Bürgermeister und Kleinstädte werden. Unsere Partnerkampagne heißt “Mut gegen rechte Gewalt”. Wir wollen hieraus das Wort “Mut” verwenden. Sicher ist, dass der Widerstand gegen örtliche Nazis und Rechtsextreme in kleinen Städten viel mehr Mut bedarf. Aber auch dort, in meist ländlichen Gefilden, besteht die Möglichkeit Zusammenschlüsse zu schaffen. Schön wäre, wenn Kommunalpolitiker diese Kölner Gegenveranstaltung als Vorbild wählten. Schon in Altenburg am vorletzten Wochenende, konnten wir bemerken, dass ein kreatives und offensives Handeln gegen ewig gestrige und Rechtsextreme, eine wundebare Wirkung haben. Die Nazis werden kleiner, wenn der Widerstand größer wird.

Ein Appell an alle Demokraten- Mitmachen! Hinweis: Gewalt lehnen wir in jeglicher Form ab, egal aus welcher Richtung!


Altenburg gewinnt-NPD Parteitag findet nicht statt

Kategorie: Allgemein, Politik geschrieben von: Joern um 15:54 Uhr am 18. September 2008

Wie wir bereits berichteten, plante die NPD ihren Bundesparteitag für den Oktober in Altenburg. Trotz mehrerer gerichtlichen Schritte und Klagen der NPD, konnte sich die Stadt Altenburg durchsetzen und ein Verbot in der Stadthalle erreichen.

Hierzu folgende Meldung:

http://www.wochenspiegel-abg.de/act_14-news_835.html

Wir freuen uns!


Köln macht gegen Rassisten mobil-Anti Islamisierungskongress der fragwürdigen Organisation “Pro Köln” an diesem Samstag 20. September 2008-Wir unterstützen den Protest und hoffen auf ein zweites Altenburg

Kategorie: Allgemein, Politik geschrieben von: admin um 17:54 Uhr am 17. September 2008

Da treffen sich an diesem Samstag die Rassisten Europas, um gegen den geplanten Bau einer Groß-Moschee in Köln und eine angebliche Überfremdung in Deutschland und Europa zu demonstrieren. Führende rechtsextreme Politiker wie der Franzose Jean Marie Le Pen oder der österreichische Vorsitzende der FPÖ Strache haben sich angesagt. Ein Wunder, dass wir unseren Nazi-Anwalt Rieger nicht auch noch in den Rednerreihen finden.

Sie stehen als Saubermänner-/ und frauen da. Brav in Anzügen und Kostümchen verkleidet mit einer anständigen Aura, werden sie puren Rassismus und pure Menschenverachtung von sich geben. Wir gehen davon aus, dass hier sicherlich auch bekannte Gesichter teilnehmen werden, die wir auch schon bei anderen großen Nazi-Partys gesehen haben.

Die Kölner wollen sich dies nicht gefallen lassen und mobilisieren schon seit einiger Zeit einen großen Widerstand. Wir hoffen, so sympathisch wie die Aktionsbündnisse von Altenburg und Jena.

Wenn wir uns die Leute von “Pro Köln” so ansehen, müssen wir nachdenken. Wir denken z. B. an die Feststellung unseres Innenministers Schäuble bei der Verkündung des Verfassungsschutzberichtes im März dieses Jahres, dass Rechtsextreme in der Mitte der Gesellschaft angekommen seien. Eine Feststellung, die wir übrigens vor zwei Jahren schon veröffentlichten. Nun, dem können wir im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung in Köln nur noch einmal zustimmen. Sie sehen unscheinbar aus, tragen Anzüge und ordentliche Kleidung und beherbergen in ihren Köpfen das, wogegen wir uns stark machen. Man sieht ihnen ihre Menschenverachtung gegenüber anderer Kulturen nicht an. Den Rassismus den sie predigen verpacken sie in angeblich patriotisches Gerede. Sie wollen für ihre Länder nur das Beste. Eine Identität, derer sie sich beraubt sehen, weil eventuell eine Moschee in ihrer Nähe gebaut wird. Da lesen wir in dem Werbeblatt zur Veranstaltung in Köln eine Überschrift wie “Islamisierung und Türkisierung in Deutschland stoppen”. Wow, da hat sich aber jemand mächtig Gedanken gemacht. Auf der gleichen Seite grinst uns dann auch die sympathische “pro-köln” Fraktions-Vorsitzende im Rat der Stadt Köln Judith Wolter an. Gruselig!

Das Problem ist jedoch, dass diese Leute sehr gefährlich sind und den Alltagsrassismus noch mehr fördern. Dies sind keine militanten Nazis oder Rechtsextreme, die offen ihre Menschenverachtung mit martialischen Reden kundtun und zur Gewalt aufrufen. Nein, die Saubermänner sind auf der Suche nach Zustimmung in der breiten Bevölkerung. Da erinnern wir uns an die Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Laut Studie der Friedrich Ebert Stiftung schlummert in Deutschland ein erschreckendes Gedankengut in der Gesellschaft. Demnach sind 70% der Bevölkerung der Auffassung, dass zuviele Ausländer in Deutschland leben.39,1% der Deutschen finden, dass das Land “durch die vielen Ausländer überfremdet sei”. 11.6% sagen: “Ohne Judenvernichtung würde man Hitler als großen Staatsmann ansehen” Quelle: Die ZEIT.

Genau hier bohren diese Leute hinein, auf der Suche nach Zustimmung. Sie betreiben Bauernfängerei mit in Rhetorik-Kursen erlernten Strategien, aber im Endeffekt, tragen sie das gleiche Gedankengut in sich, wie der einfache Nazi, Rassist und Antisemit mit nationalistischem Hintergrund und ewig gestrigem Hirnschmalz.

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist die Religionsfreiheit ein wesentlicher Bestandteil. Genauso wie es Kirchen geben darf, sollen auch Synagogen und Moscheen ihren Platz erhalten. Somit auch eine bunte Kultur aus verschiedener Herkunft.

Unter dem Motto “Wir stellen uns quer” organisieren sich sämtliche Institutionen Kölns gegen die Veranstaltung der Rechtsextremen. Die angekündigten Aktionen versprechen ein buntes Treiben. Lesen Sie hierzu den Artikel auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

Unsere Lieblingsaktion heißt “Kein Kölsch für Nazis”:In zahlreichen Kölner Kneipen finden im Rahmen einer Aktionswoche Konzerte, Lesungen und Informationsveranstaltungen statt. Am Mittwoch, den 17. September, spielen unter anderem Philipp Oebel (Braustelle, Ehrenfeld), Björn Heuser (Gaststätte Severin, Severinsviertel) und Josué Avalos (Mannis Rästorang, Kwartier Latäng). Am Donnerstag, 18. September, treten ab 20 Uhr mehrere Künstler und Bands – darunter Banana Peel Slippers, Mikrophone Mafia, 2LHUD und Rolly Brings – in der „Werkstatt“ in Ehrenfeld (Grüner Weg 1b) auf. Zeitgleich spielen die Bläck Fööss, Rolly Brings, Klaus der Geiger und viele andere im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Am Freitag, 19. September, rockt die kölsche Rockabillyband Häckenjecks um 17.30 Uhr im Friseursalon „Haarem“ (Ubierring 56) und ab 21 Uhr „Em drügge Pitter“, Venloer Straße 416. Weitere Termine im Internet. (zitiert aus www.mut-gegen-rechte-gewalt.de)


Bayern: Die kleine Stadt Amberg hat -Kein Bock auf Nazis- und setzt mit der Band 4Lyn ein Zeichen

Kategorie: Allgemein, Musik, Politik geschrieben von: Joern um 14:00 Uhr am 16. September 2008

Die kleine Stadt Amberg in Bayern will gegen den zunehmend wachsenden Rechtsextremismus in der Region ein Zeichen setzen. Wir präsentieren diese Veranstaltung sehr gerne mit. Lesen Sie die Kurzmitteilung des Veranstalters und das Statement der Band:

Am 11. Oktober 2008 setzt die Stadt Amberg zum zweiten Mal ein Zeichen gegen den dort immer stärker auftretenden Rechtsextremismus. Im Jugendzentrum ALTES KLÄRWERK AMBERG soll die Charity-Veranstaltung „Kein Bock auf Nazis“ stattfinden und Jugendliche aber auch Erwachsene auf das „rechte“ Problem hinweisen. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden zum Thema wird auch die Band 4Lyn auftreten, die nicht zum ersten Mal klar Stellung bezieht.

Hier das Statement von 4Lyn:

“Solange wir denken können, ist Faschismus ein Problem, gegen das alle Welt

zu kämpfen hat. Seit wir mit 4LYN professionell Musik machen, nehmen wir

immer wieder teil an Aktionen gegen Rechts. Allein, um ein Zeichen zu

setzen. Das Problem ist nur, ist ein Kopf einmal infiziert von dem rechten

Virus, ist es schwer, diesen Menschen wieder zu rehabilitieren. Deshalb muß

man die Köpfe der Menschen schon vor dem Kontakt zur rechten Szene impfen,

damit die neofaschistische Propagandamaschine gar nicht erst die Chance

bekommt, erfolgreich zu sein.

Wir wollen uns mit unserem Namen, aber auch als Privatpersonen dafür

einsetzen, den Fremdenhass einzudämmen. Deshalb sind wir am

11.10.08 in Amberg mit dabei und sagen “Kein Bock auf Nazis!”.”

Deee / 4LYN

 

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