Laut gegen Nazis auf den sieben Weltmeeren-Segler setzen Zeichen

 

Nun gut, wir wissen nicht, ob die Ostsee zu den sieben Weltmeeren gehört, aber schwer zu segeln ist sie auch. Vor allen Dingen bei Windstärken bis 8. Am Wochenende fand vom 20.08. bis zum 24.08. der blueribboncup von Kiel nach Kopenhagen und zurück statt. Eine der Segelyachten mit dem Namen “Viva” (Swan) trug im Mast die “Laut gegen Nazis” Flagge und setzte über die deutsche Grenze hinweg ein Zeichen.

Insgesamt liefen am Donnerstag ca. 30 Segler zum blueribboncup aus. Schon im Kieler Yachthafen wehte stundenlang die LGN – Flagge im Mast der “Viva”. Segeln gilt eher als elitärer Sport und doch ist ein Signal von den Booten ausgegangen. Hier war keine segelnde Antifa unterwegs. Nein, ein erlesener Kreis von Akademikern, Anwälten, Schiffseigentümern und ihren Crews. Also ein besonderer Teil der Zivilgesellschaft. Segler gelten als tolerant und weltoffen, dar sie mit ihren Schiffen über die Meere kreuzen. Die Vielfalt der Kulturen ist hierbei selbstverständlich. Seemänner sind doch anders als Landratten-so könnte man dies auch formulieren. Fakt ist, dass es keinerlei Diskussionen über die LGN-Flagge gab und durchweg positive Resonanzen der Regatta-Teilnehmer zu vernehmen waren. Auch in dem 180 Seemeilen von Kiel entfernten dänischen Rungsted, war die Flagge eine Selbstverständlichkeit.

Wir möchten uns bei den Eignern und bei allen bedanken, die dieses Zeichen ermöglicht haben.

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