27.01.2012: Bundesliga gedenkt den Opfern von Auschwitz? Aufruf für Stadiondurchsagen an diesem Wochenende… “Einmischen statt wegsehen”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative “Erinnerungstag im deutschen Fußball” ruft heute am “Tag der Befreiung von Auschwitz” in der Fußball Bundesliga zum Gedenken auf!

Text für die Stadiondurchsagen „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – um den 27. Januar 2011 am 19. Spieltag, der Bundesliga und am 20. Spieltag, der 2. Bundesliga
Einmischen statt wegsehen!
Einmischen statt wegsehen! – Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion. Unter ihnen waren viele Sportler, wie auch der deutsche Fußballnationalspieler Julius Hirsch, der im KZ Auschwitz ermordet wurde.
Wie notwendig es ist, diesen Teil der Geschichte nicht zu verdrängen, wird uns bewusst durch die vor wenigen Wochen aufgedeckten Morde der Neonazis an unseren türkischen und griechischen Mitbürgern.
Am Fußballplatz und in unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Nazis – keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Daher lautet unser Aufruf an alle: Nicht wegsehen sondern laut widersprechen!

Text für die Stadionmagazine und Internetseiten „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ – um den 27. Januar 2012 am 19. Spieltag, der Bundesliga und am 20. Spieltag, der 2. Bundesliga
Erinnerungstag im deutschen Fußball
Einmischen statt wegsehen! – Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion.
Aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Herkunft, wegen Krankheit, Behinderung oder weil sie aus anderen Gründen den damals Herrschenden nicht ins Bild passten, wurden zwischen 1933 und 1945 Millionen Menschen ausgegrenzt, verfolgt, in die Emigration getrieben, grausam gequält und ermordet. Unter ihnen waren auch viele Sportler. Sie erkämpften für Deutschland Olympiasiege und Weltmeistertitel. Sie spielten in der deutschen Fußballnationalmannschaft, wie Julius Hirsch der im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.
Wer den Terror überlebte, musste das Leben in der Freiheit wieder mühsam lernen. Über das Fußballspielen in einer Mannschaft kam der eine oder andere mit der Normalität des Alltags wieder in Kontakt. Ernst Grube aus München, einer, der als Kind das Konzentrationslager überlebte, sagt heute: „Für mich bedeutete das Fußballspielen im Verein, dass ich gleichberechtigt war und akzeptiert wurde. Das war für mich ein ganz neues Gefühl, weil ich Freundschaft als jüdisches Kind, und ich war ja auch ein deutsches Kind, in der Nazizeit nicht erlebt hatte.“
Julius Hirsch
Ernst Grube
Wie notwendig es ist, diesen Teil der Geschichte nicht zu vergessen, wird uns bewusst durch die vor wenigen Wochen aufgedeckten Morde der Neonazis an unseren türkischen und griechischen Mitbürgern.
Am Fußballplatz und in unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Nazis – keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Daher gilt es nicht wegzusehen, sondern laut zu widersprechen, wenn rassistische Parolen gerufen oder Spieler und Fans anderer Vereine diskriminiert werden.
Fußball führt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen zusammen. Das erleben wir jedes Wochenende in den deutschen Fußballligen. Auch bei der Europameister- schaft 2012 in Polen und der Ukraine werden wir wieder die Erfahrung machen, wenn „der Ball im Spiel ist“, das dann Grenzen überwunden werden und Menschen sich näher kommen.

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27.01.2012: Jetzt geht´s los! Achtung Schülerbands! “Hamburg steht auf!” Und Ihr? – Laut gegen Nazis e.V. & HAMBURG-BANDCONTEST rocken gegen Rechts! Hier die Teilnahmebedingungen…

Liebe Schülerinnen und Schüler,

jetzt geht´s auch für Euch los. Ihr spielt in einer Band? Das OXMOX und der Verein “Laut gegen Nazis e. V.” bieten Euch jetzt die Möglichkeit einer gesonderten Qualifizierung zum “HAMBURG-BANDCONTEST 2012″. REVOLVERHELD waren z. B. ebenfalls Teilnehmer an diesen Wettbewerb, der jährlich in der Hamburger Markthalle stattfindet. Einziges Kreterium für die Qualifikation im Rahmen unserer Aktion “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus” ist: Ihr schreibt und präsentiert einen Song zum Thema Rassismus! Unterlagen und Tonträger sendet Ihr bitte an:

musik@oxmoxhh.de  Betreff: Bandcontest “Hamburg steht auf!”

per Post:

OXMOX Betreff: Bandcontest “Hamburg steht auf!”   Böckmannstraße 15 20099 Hamburg

Infos:

Im Zuge der „Internationalen Wochen gegen Rassismus – Hamburg steht auf!“ (vom 16. -24.03.) bietet Laut gegen Nazis e.V. Hamburgs Schulen mehr als neunzehn Veranstaltungen an. Um die SchülerInnen auf die Aktionswoche einzustimmen, startet ab dem 25. Januar ein Wettbewerb. Im Rahmen des HAMBURG-BANDCONTEST 2012 (Revolverheld u.a.) sind Jugendliche aufgerufen, Songs zum Thema „Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung“ zu produzieren und einzusenden. Die Gewinner werden auf der Abschlussveranstaltung von „Hamburg steht auf!” am 24.3. geehrt, und erhalten eine Wildcard für die diesjährige Teilnahme an Hamburgs bekanntem Newcomer-Wettbewerb, in dessen Finale Geld- und Sachpreise winken.

Seit mehr als 30 Jahren fördert der HAMBURG-BANDCONTEST die besten Nachwuchs-Künstler. Jährlich bewerben sich ca. 200 Newcomer, um vor einem jungen dynamischen Publikum in angesagten Hamburger Venues (u.a. Grosse Freiheit 36, Markthalle, Gruenspan) zu spielen. Ob Rock, Pop, Ska, Reggae oder Hip Hop: beim HAMBURG-BANDCONTEST treffen die unterschiedlichsten Musikstile aufeinander. Zahlreiche Bewerbungen, u.a. aus Hamburg, Berlin, Bayern, Österreich, Großbritannien oder sogar Australien treffen jedes Jahr für Deutschlands traditionsreichsten Bandwettbewerb ein. Ehemalige Teilnehmer, wie z.B. aktuell Revolverheld, erhielten Plattenverträge. Mit seinem langjährigen Bestehen ist der HAMBURG-BANDCONTEST nicht nur der traditionsreichste überregional bekannte Förderpreis, sondern auch der am längsten bestehende. In den vergangen Jahren wurden viele neue Talente nicht nur entdeckt, sondern auch nachhaltig gefördert.

Interessierte Bands schicken ihren Song gegen Rechts, sowie ein Bandfoto und eine kurze Biografie bis zum 10. Februar an das StadtMagazin OXMOX, Böckmannstr. 15, 20099 Hamburg, Stichwort: „Hamburg steht auf!”. Jeder Musikstil ist erlaubt!

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27.01.2012: “Erinnern heißt Leben” – Heute ist ein Tag, den wir nie vergessen dürfen – Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – Das “Theater Sehnsucht” würdigt im Rahmen von “Hamburg steht auf!” die Opfer mit der Aufführung des Stückes “Korczak und die Kinder” von Erwin Sylvanus”… – Die Steine weinten…

“Janusz Korczak wurde 1878 in Warschau als Henryk Goldszmit geboren. Schon früh entwickelte er die Vision einer besseren Welt, in der Kinder nicht leiden müssen. Der polnische Pädagoge, Arzt und Schriftsteller gründete Anfang des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus für arme und verwahrloste jüdische Kinder in Warschau.”

Heute ist ein Tag, der uns an die Greueltaten der Nazis stets erinnern sollte. Dieser Tag ist als “Befreiung von Auschwitz” in die Geschichte eingegangen. Umso mehr müssen wir daran erinnern, dass wir heute immer noch eine ausgeprägte Naziszene in Deutschland haben. Gerade jetzt müssen wir erleben, wie Verdrängungsstrategien noch heute funktionieren. Aktuell vernehmen wir die Meldung, dass der Bundestag nunmehr eine lückenlose Aufkärung der Morde und Taten durch die Zwickauer Nazis fordert. Wir fordern mehr. Die Aufarbeitung deutscher Geschichte und aller Gewaltdelikte von Rechtsextremisten oder Nazis in den letzten Jahrzehnten. Die Deutschen scheinen Meister der Verdängung zu sein. Kriegsverbrechen, Morde der Nazis von damals und heute, schafften es bis zum November 2011 nur selten beachtet zu werden. Es geht nicht darum, unsere heutige Generation “schuldig” zu sprechen. Wir müssen uns erinnern, so wie das Hamburger Abendblatt erst vorgestern richtig schrieb: “Erinnert Euch”.

Ein wunderbares Beispiel für die Funktionalität von Projekten ist nach wie vor der von Schülerinnen und Schülern organisierte “Erinnerungsgang” in Oldenburg, der ohne großen Zeigefinger Menschen jährlich dazu bewegt, die Greueltaten der damaligen Nazis nicht zu vergessen. Ein Projekt, welches Schule machen sollte. Nur wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, begreift letztendlich auch den heutigen Rechtsextremismus mit seinen Folgen, die die Deutschen ja erst seit drei Monaten offensichtlich wahrnehmen. An einem Tag wie heute noch daran zu erinnern, dass wir über 180 Tote durch rechte Gewalt (also durch neue Nazis) seit der Wende zu registrieren haben, ist eine Schande. Für die traumatisierten Opfer von damals, müssen die Headlines der letzten Wochen mehr als schmerzhaft sein. Vielleicht verbunden mit der Feststellung, dass viele Menschen in Deutschland aus der Geschichte nichts gelernt haben.
http://www.lautgegennazis.de/blog/2011/11/11/11-11-2011-weit-uber-1-500-menschen-nahmen-an-dem-erinnerngsgang-in-oldenburg-teil-schirmherr-sebastian-krumbiegel-und-die-schulerinnen-und-schuler-der-bbs-wechloy-freuten-sich-uber-die-hohe-teilna/

Das “Theater Sehnsucht” ist mit einem Beratungsstipendium zu den Themen “Sucht- Mobbing- Gewaltprävention – Empathie – Zivilcourage – Gesellschafliche Verantwortung” ausgezeichnet worden und stellt eine wichtige Kompenente der Jugandarbeit in Hamburg dar. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft im Rahmen unserer Aktion “Hamburg steht auf!”. Den Termin für die Aufführung geben wir in den nächsten Tagen bekannt.

“Janusz Korczak wurde 1878 in Warschau als Henryk Goldszmit geboren. Schon früh entwickelte er die Vision einer besseren Welt, in der Kinder nicht leiden müssen. Der polnische Pädagoge, Arzt und Schriftsteller gründete Anfang des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus für arme und verwahrloste jüdische Kinder in Warschau. Davon überzeugt, dass Kinder in Selbstverwaltung leben könnten, ermutigte er seine Schützlinge dazu, ein Parlament zu wählen, ein Gericht zu halten und eine eigene Wochenzeitung herauszubringen. Seinen Namen änderte er, als er eine akademische Karriere für ein Leben mit den Armen aufgab. Er wurde 1942 mit den Kindern eines jüdischen Waisenhauses in Treblinka ermordet. Der Film berichtet vom Schicksal des Waisenhausleiters Janusz Korczak und seiner jüdischen Waisenkinder von Warschau. Dabei wird die von Janusz Korczak geschaffene Welt im Waisenhaus der durch die deutsche Besatzungsmacht in Polen gegenübergestellt.”

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26.01.2012: Erinnert Euch! (Headline des Hamburger Abendblattes) – Wir erfreuen uns an dem großen Medienecho auf unsere Pressekonferenz im Hamburger Rathaus vom 24. Januar 2012 – Hier ein Überblick…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Gruppenfoto PK 24.01.2012-Landespressekonferenz Hamburg/dpa

Von der Resonanz auf unsere Pressekonferenz vom 24. Januar 2012 in den Räumen der Landespressekonferenz im Hamburger Rathaus sind wir gelinde gesagt, überwältigt. Alle Hamburger Tageszeitungen, TV-Sender und Rundfunksender berichteten über “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus” vom 16. bis zum 24. März 2012. Der Anfang ist gemacht und wir erfahren eine breite Unterstützung aus der Öffentlichkeit. Wir bedanken uns bei den mitwirkenden Podiumsteilnehmern, bei den Journalistinnen und Journalisten vor Ort.

Für uns ist dies ein großer Motivationsschub das Projekt noch größer in den Vordergrund zu stellen. “Hamburg steht auf!” soll ein bundesweites Signal versenden. Wir vergessen hierbei auch nicht die vielen weiteren Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus die unter dem Dach des “Interkulturellen Rates” bundesweit stattfinden. Medial werden wir auch weiterhin alle Aktivitäten im Saarland begleiten. Hier hatten wir in den letzten zwei Jahren die örtlichen Veranstalter der DGB-Jugend, des JUZ-Försterstraße Saarbrücken und das Café Exodus massiv unterstützt.

Nach dem Saarland und nach Hamburg sollten viele Städte in Deutschland dem Ruf im Jahre 2013 folgen, um einen der wichtigsten Gedenktage der UN zu würdigen: “Den Tag gegen Rassismus am 21. März/ der seit 1966 besteht.

Für Hamburg planen wir bereits im Februar die nächste Pressekonferenz, um alle Aktivitäten vorzustellen. Hier nun die aktuellen Artikel und Beiträge:

http://www.abendblatt.de/politik/article2168584/Erinnert-euch-im-Kampf-gegen-den-Rechtsextremismus.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2168582/Der-Protest-soll-auch-Spass-machen.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2168189/Maelzer-Lotto-Rabe-und-Co-gemeinsam-gegen-Rechts.html

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=na&dig=2012%2F01%2F25%2Fa0017&cHash=46f114f511

http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/artikeldetail/article//hamburg-steht-auf-gegen-rechts.html

http://regionales.t-online.de/kampagne-hamburg-steht-auf-will-zeichen-gegen-rassismus-setzen/id_53454098/index

 

http://www.oldie95.de/Hamburg-aktuell/2012/Januar/Laut-gegen-Nazis-Hamburg-steht-auf

http://www.106acht.de/das-schwarze-brett/meldung-anzeigen/meldung/1600-uhr-die-nachrichten-am-nachmittag-9f72c98cf6/2/

http://aktuell.meinestadt.de/hamburg/2012/01/24/kampagne-hamburg-steht-auf-will-zeichen-gegen-rassismus-setzen/

http://www.european-news-agency.de/mixed_news/hamburg_steht_auf-49565/

http://www.ndr.de/regional/hamburg/hamburgstehtauf103.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2168189/Maelzer-Lotto-Rabe-und-Co-gemeinsam-gegen-Rechts.html

http://www.radiohamburg.de/Hamburg-aktuell/Hamburg-regional/2012/Januar/Laut-gegen-Nazis-Hamburg-steht-auf

http://www.hh-zeitung.de/2012/01/25/laut-gegen-nazis-projekt-hamburg-steht-auf-vorgestellt/

http://www.bild.de/regional/hamburg/rassismus/politik-und-promis-gegen-rechte-gewalt-22258056.bild.html

http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/nachrichten/norddeutschland/artikeldetail/article/1751/hamburg-steht-auf-gegen-rechts.html?no_cache=1&cHash=57141ea3db542556bd271e27da6ff8a5

http://www.ad-hoc-news.de/kampagne-hamburg-steht-auf-will-zeichen-gegen-rassismus–/de/News/22750523

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13832471/Mit-Spass-gegen-Intoleranz.html

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13831375/Projekt-gegen-Fremdenfeindlichkeit-in-Hamburg-gestartet.html

http://www.migazin.de/2012/01/25/25-01-2012-auslander-nazi-migranten-zwickauer-turkei-armenien-schroder/


Die TV-Sender NDR Hamburg, RTL, SAT1, Hamburg 1 sowie die Rundfunkformate des NDR, Radio Hamburg, 106.8 und weitere berichteten teilweise ausführlich über unser Projekt.

Wir sagen danke!

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26.01.2012: Die Universität Hamburg “steht mit einer ganzen Veranstaltungswoche” zwischen dem 16. bis 24. März 2012 auf! – Podiumsdiskussion zum NPD Verbot mit dem Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg Michael Neumann am 21.03.2012 – Bandabend in der Bar 227 und vielen weiteren Events

 

Die Studierendenschaft der Universität Hamburg ist Partner unseres Projektes “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″. Mit diesen Wochen wollen wir nicht nur neunzehn Workshops an Hamburger Schulen veranstalten und mit Konzerten, Partys und Lesungen glänzen. Wir wollen auch Anmgebote mit Nachhaltigkeit schaffen. Dank Der Studierendenschaft der Universität Hamburg, wird der Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg an einer Podiumsdiskussion zum Thema NPD – Verbot an der Universität Hamburg teilnehmen. Weitere Gäste sind angefragt und werden in den nächsten Tagen bestätigt.

Zudem stellt die Universität Hamburg täglich vom 19. bis zum 24. März 2012 ab 18.00 Uhr Räumlichkeiten im Rahmen von “Hamburg steht auf!” für etwaige Veranstaltungen zur Verfügung. Die Studierendenschaft plant eigen Veranstaltungen rund um die Projektwochen.

Aber auch an der Universität gilt. Trotz des ernsten Themas, wollen wir das “Feiern” und den Spaß nicht verlieren. So findet nach der Podiumsdiskussion mit Innensenator Neumann in “Bar 227″ in der Stresemannstraße ein Bandabend statt. Mit Cholerics und zwei weiteren Bands (tba)!

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25.01.2012: Die kleine beschauliche Stadt Tostedt in Niedersachsen ist geschockt-Seit Jahren betreibt ein Nazi dort ein Geschäft und wurde eigentlich verurteilt jenes aufgrund seiner Straftaten zu schließen – Die Staatsanwaltschaft Stade teilte die Rücknahme des Urteils durch das Oberverwaltungsgericht Celle mit – Die Bürgerinnen und Bürger rufen zum Protest auf!

 Das Städtchen Tostedt zwischen Hamburg und Bremen hat seit Jahren ein Problem, welches sich zu lösen schien. Ein Laden der von einem Nazi betrieben wird ist Anziehungspunkt für die rechts- extremistische Szene. Übergriffe mit Verletzten und Provokationen hatten immer wieder statt gefunden. Die Bürgerinnen und Bürger atmeten nach einem Gerichtsurteil auf, welches dem Ladenbesitzer zwingen sollte aufzugeben. Das Oberverwaltungsgericht Celle hob jenes nun wieder auf. Das Entsetzen ist groß und wir unterstützen den Aufruf vor Ort. Das Urteil lesen Sie bitte nach dem Aufruf.

 

STAATSANWALTSCHAFT STADE
17.01.2012
Oberlandesgericht Celle hebt Verurteilung von Stefan Silar auf und stellt Strafverfahren ein
Stade / Tostedt.    Auf die Revision des Angeklagten Stefan Silar hat das Oberlandesgericht Celle mit Beschluss vom 20.12.2011 ein Urteil des Landgerichts Stade vom 05.08.2011 aus Rechtsgründen aufgehoben und das Strafverfahren wegen des Vorwurfs des Landfriedens- bruchs aufgrund eines sogenannten „Strafklageverbrauchs“ eingestellt.
Silar betreibt im Tostedter Raum das Ladengeschäft “Streetwear”, in welchem er Bekleidung und Tonträger anbietet, die in der rechtsextremistischen Szene beliebt sind.
Hintergrund der Entscheidung sind Ereignisse von Pfingsten 2010. Damals zog eine Gruppe von linksgerichteten Personen zum Ladengeschäft „Streetwear“ des Stefan Silar in Tostedt und traf dort auf rechtsgerichtete Personen aus dem Umfeld des Silar. Es kam zu Auseinanderset- zungen zwischen den beiden Gruppen und der Polizei. Silar war deswegen zum einen mit ei- nem inzwischen rechtskräftigen Strafbefehl des Amtsgerichts Tostedt vom 28.07.2010 wegen Führens einer Schusswaffe ohne eine waffenrechtliche Erlaubnis zu einer Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt worden.
Nachfolgend hat ihn das Amtsgericht – Schöffengericht – Tostedt am 21.02.2011 ebenfalls auf- grund der Ereignisse von Pfingsten 2010 wegen einer gesonderten prozessualen Tat des schweren Landfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt. Dieses Urteil wurde vom Landgericht Stade auf die Berufung des Silar aufgehoben, der nunmehr vom Landgericht Stade am 05.08.2011 nur noch wegen Landfriedensbruchs zu einer Freiheits- strafe von 9 Monaten verurteilt wurde, deren Vollstreckung zudem zur Bewährung ausgesetzt wurde. Silar erhielt die Bewährungsauflage, sein Ladengeschäft „Streetwaer“ bis Ende März 2012 zu schließen.
Das Oberlandesgericht in Celle hob das vorgenannte Berufungsurteil gegen Silar vom 05.08.2011 nunmehr auf, weil die Tat aus dem Strafbefehl und aus dem angefochtenen Berufungsurteil als eine Tat im prozessualen Sinne anzusehen sei.
Die Staatsanwaltschaft war bei ihrer Anklageerhebung noch davon ausgegangen, dass zwi- schen dem Landfriedensbruch und dem Waffendelikt entsprechend dem Sachstand in den Er- mittlungsakten eine wesentliche zeitliche und örtliche Zäsur bestand. Erstmals in der Hauptverhandlung vor dem Landgericht Stade behauptete Silar, er habe die Waffe bereits längere Zeit bei sich gehabt. Das Landgericht Stade hat diese Einlassung zur Grundlage seiner Entschei- dung gemacht, wobei das Oberlandesgericht Celle diese Feststellungen dahingehend rechtlich gewürdigt hat, dass neben der vorangegangenen rechtskräftigen Verurteilung wegen des waffenrechtlichen Verstoßes eine weitere gesonderte Verurteilung wegen Landfriedensbruchs unzulässig sei.

http://www.lautgegennazis.de/blog/2010/05/30/30-05-2010-in-tostedt-niedersachsen-hullte-sich-die-polizei-nach-einem-angriff-von-nazis-mit-stahrohren-und-spaten-auf-eine-wohnung-eines-jugendlichen-am-pfingstmontag-in-schweigen-schlecht-fur-d/

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25.01.2012:Inhalte der Workshops, welche den Hamburger Schulen im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″ angeboten werden!

“Der Verein Laut gegen Nazis e.V. bietet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012 und dem Projekt „Hamburg steht auf!“, mit Unterstützung vieler Institutionen den Schulen in Hamburg folgende Workshops an:

Teil 1: 

„Flüchtlingsschutz – nicht bei uns?“„Mit 10 gekommen, mit 18 Abitur, mit 19 Abschiebung?  
Ihr erfahrt anhand von Präsentationen und anschaulichen Diskussionen mehr über Fluchtgründe, Asyl, Menschenrechtsverletzung und Rassismus in Deutschland. Es werden unter anderem die Fragen behandelt wer Asyl erhält, wie Flüchtlinge in Deutschland leben und welche Rechte sie haben. Wir wollen konkret über die Lebenssituation von Flüchtlingen berichten, lernen Fluchtgründe zu verstehen und Vorurteile abzubauen. Anhand der bundesweiten Bleiberechtskampagnen von PRO ASYL und JOG (Jugendliche ohne Grenzen) und möchten wir aufzeigen, wie sich viele Organisationen, Schulen und Freundeskreise engagieren.  Am Beispiel von jugendlichen Flüchtlingen, die ihr Leben in Deutschland verbracht haben und dennoch von Abschiebung bedroht sind, wollen wir Handlungsspielräume erarbeiten, wie man sie konkret unterstützen kann.
Veranstaltungsnummer:

01

Referenten / Institution:

 PRO ASYL & JOG

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Do 22.03.2012 oder Fr 23.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

1,5 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

Einfach links… äh, rechts liegen lassen!?“Rechtsextrem orientierte Jugendliche – ignorieren oder involvieren?  
Teil 1: Klamotten, Musik, Internet: jugendlicher Lifestyle von rechts Anhand der Lebenswelten rechtsextrem orientierter Jugendlicher bezüglich Lifestyle, Musik und Internetnutzung werden aktuelle Erscheinungsformen der Szene beschrieben und deren Modernisierung veranschaulicht.Teil 2: Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen im Rahmen Akzeptierender Jugendarbeit Seit 20 Jahren arbeiten Streetworker/innen von VAJA (Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e.V.) in Bremen mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen. Zielgruppe sind zumeist Cliquen auf der Straße, aber auch mit Einzelnen wird pädagogisch gearbeitet. Was ist akzeptierende Jugendarbeit? Was genau wird akzeptiert? Was nicht? Wo sind die Grenzen? Was bringt das?Der Workshop soll die Schüler/innen einerseits für das Erkennen von Szenemerkmalen sensibilisieren und andererseits eine Diskussion darüber möglich machen, wie rechtsextrem orientierten Jugendlichen begegnet werden kann. Die Bremer Streetworker stellen ihren Ansatz vor – es soll aber auch genügend Raum für die eigenen Erfahrungen und Ansichten der Workshopteilnehmer/innen bleiben. Einzelnen Workshopinhalten werden sich die Schüler/innen mit Hilfe spielerischer Methoden praxisbezogen annähern können.
Veranstaltungsnummer:

02

Referenten / Institution:

Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit VAJA e.V. Bremen

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Mi 21.03.2012

Uhrzeit:

11:00 Uhr

Dauer:

3 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

„NPD Verbot?“
Seit vielen Jahren wird über ein mögliches NPD-Verbot diskutiert. Anfang des neuen Jahrtausends war es dann soweit, die rechtsextreme Partei sollte verboten werden, doch das Verfahren wurde eingestellt. Seitdem gilt die NPD als “unverbietbar”. Warum scheiterte das Verfahren? Welche Konsequenzen hatte das? Und was spricht überhaupt dafür, eine Partei zu verbieten? Patrick Gensing, Journalist, Buchautor und Blogger mit dem Fachgebiet Rechtsextremismus, diskutiert mit den Schülerinnen und Schüler über die endlose Debatte über ein NPD-Verbot und erklärt, was für und gegen eine solche Maßnahme spricht.
Veranstaltungsnummer:

03

Referenten / Institution:

Patrick Gensing

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Mo 19.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

2 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

“Zwischen Propaganda und Mimikry – Rechtsextremismus in Sozialen Netzwerken”

 


Teil 1: Neonazis in sozialen Netzwerken – wie sie sich dort engagieren und wie man sie erkennt - Warum sind Neonazis im Web 2.0 aktiv? Und warum geht uns das was an?- Ihre Nicknames und Profile- Ihre Themen und GesprächsstrategienTeil 2: Gegenstrategien gegen rechtsextreme Aktivitäten in den sozialen Medien- Argumente für eine Auseinandersetzung mit Neonazis im Web 2.0- Von der Meldung bis zur Aktion – jede/r User/in kann aktiv werden!- Was Betreiber gegen Neonazis in ihren sozialen Netzwerken tun- Was du als Schüler oder Schülerin tun kannst!
Veranstaltungsnummer:

04 und 05

Diese Veranstaltung wird zweimal angeboten!

Referenten / Institution:

Netz gegen Nazis

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Do 22.03.2012 oder Fr 23.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

3 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

“Erste Stunde” Solo – Theaterstück zu den Themen: Mobbing, Gewalt und Ausgrenzung  
 „Erste Stunde“ thematisiert Mobbing und körperliche Gewalt, setzt sich aber direkt mir der Struktur  der Gruppe auseinander, vor der gerade gespielt wird, ihrem Gewaltpotenzial, der von ihr ausgehenden Alltagsgewalt und dem leider all zu oft als normal empfundenen Verhältnis von Opfern und Tätern.
Veranstaltungsnummer:

06

Referenten / Institution:

Schaulspielkollektiv – Neues Schulspiel Lüneburg

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Mo 19.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

1,5 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

“Rechtsextremismus erkennen – und handeln!“  
Dieser Workshop möchte dazu beitragen die eigene Wahrnehmung zu sensibilisieren, das Phänomen Rechtsextremismus besser zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Was genau ist Rechtsextremismus? Welche Ideologie steckt hinter diesem Begriff? Welche sind die Themen und Medien der rechten Bewegung? Wie rekrutieren rechtsextremistische Gruppierungen ihren Nachwuchs und mit welchen Strategien versuchen sie, ihr Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft zu tragen? Welche Möglichkeiten gibt es gegen Rechtsextremismus zu intervenieren, wo bekomme ich Unterstützung? Eure Fragen sollen im Mittelpunkt des Workshops stehen.
Veranstaltungsnummer:

08

Referenten / Institution:

Mobiles Beratunsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Mo 19.03.2012

Uhrzeit:

09:00 bis 12:00 Uhr

Dauer:

3 Stunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person  

 “VIS A VIS” Straßentheateraktionen und Informtionsveranstaltungen zum Thema Zivilcourage
 
Der ganztägige Aktionstag „VIS A VIS“ sensibilisiert Bürger mit Hilfe von versteckten Theaterszenen im öffentlichen Raum für unterschiedliche Gewalt – und Notsituationen, in denen zivilcouragiertes Handeln gefordert ist und bietet die Möglichkeit sich weiterführend über das Thema zu informieren.VIS A VIS – Kompetent für Zivilcourage gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt Theaterworkshop/ Kompetenztraining für Jugendliche und ErwachseneWie kann ich helfen, wenn ein anderer Mensch, Opfer von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung, Grenzverletzungen oder Gewalt wird, sich in einer Notlage befindet oder Gefahr läuft sich selbst zu schädigen? Wie kann ich eingreifen, ohne mich selbst zu gefährden? Die Teilnehmer beschäftigen sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen der oben genannten Phänomene und Notlagen, die sich im sozialen Umfeld oder im öffentlichen Raum ereignen können. In diesem Training haben die Teilnehmer u.a. mit Hilfe von selbst entwickelten Spielszenen die Möglichkeit, Handlungskompetenzen zu erproben, Situationsverläufe und mögliche Konsequenzen zu erleben, sich empathisch einzubringen und einen Perspektivwechsel zu vollziehen. 
Veranstaltungsnummer:

07

Referenten / Institution:

Schaulspielkollektiv – Neues Schulspiel Lüneburg

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Fr 23.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

6 Schulstunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person



“Der aktuelle Rechtsextrmismus im Kontext zur deutschen Geschichte – Nazis heute! – Nazis gestern!“
Die Lehrpläne in Deutschland schreiben den Unterricht zum Thema “Nationalsozialismus” im Rahmen des Geschichtsunterrichts vor. Die Geschichte der Nazis wird nur selten in den Kontext mit dem aktuellen Thema Rechtsextremismus gestellt. Die rechtsextremistische Szene bedient sich jedoch der alten Mythen der Nazis. Symbolik, Auftritte der Rechtsextremisten gleichen denen der Nazis von damals.  Z. B. die Codes 88 (“steht in der Szene für “Heil Hitler”) oder 18 (für “Adolf Hitler”) zeigen letztendlich den Ursprung der heute präsenten rechtsextremistischen Ideologie. Um den heutigen Rechtsextremismus mit seinen Folgen zu verstehen, ist der Blick auf die deutsche Geschichte notwendig. Dr. Andreas Strippel und Jörn Menge führen die Schülerinnen und Schüler mit Fallbeispielen und Gesprächen an die Themen heran und wagen Einblicke in die Verbindung der Nazis von gestern und heute.
Veranstaltungsnummer:

09

Referenten / Institution:

Laut gegen Nazis e.V.

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Di 20.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

3 Schulstunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person 



“Mit Musik und Humor gegen Nazis? Geht das?”
Im Rahmen der Kampagne “Laut gegen Nazis” und der Vereinsarbeit dieser Institution fanden über achtzig Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und viele andere Aktionen in den letzten Jahren bundesweit statt. Partner wie “Die Fantastischen Vier”, “Sportfreunde Stiller”, Gentleman, Silbermond, Revolverheld, Bela B. und viele weitere Musiker und Schauspieler reisten mit uns an Brennpunkte in Deutschland, um dort örtliche Initiativen direkt zu unterstützen. Mit einer breiten Presse-/Öffentlichkeitsarbeit versucht “Laut gegen Nazis” Zusammenschlüsse in der Zivilgesellschaft für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung zu schaffen. Sehr oft mit einem großen medialen Erfolg. Aber auch der Humor darf in der Auseinandersetzung mit dem Thema nicht fehlen. Commedians wie “Serdar Somuncu” und viele andere, nehmen sich ebenfalls des Themas an. Das NDR-Satire Magazin “extra3″ ist bereits langjähriger Partner von “Laut gegen Nazis”. Jörn Menge zeigt anhand von Beispielen, dass Musik und Humor durchaus legitime Mittel zur Bekämpfung des aktuellen Rechtsextremismus sind. 
Veranstaltungsnummer:

10

Referenten / Institution:

Laut gegen Nazis e.V.

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 An der Schule

Datum:

Mi 21.03.2012

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

3 Schulstunden

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2€ pro Person

 

 “Kunst – Projekt Bullenhuser Damm“

 Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert am historischen Ort an über 100.000 Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges Häftlinge des größten Konzentrationslagers in Nordwestdeutschland waren. In Neuengamme, den Außenlagern und bei Kriegsende im Zuge der Lagerräumungen starben mindestens 42 900 Menschen.Im Keller des ehemaligen Schul-Gebäudes am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort ermordeten SS-Männer welches am 20. April 1945 die 20 jüdische Kinder, die vor ihrer Ermordung zu medizinischen Experimenten im Konzentrationslager Neuengamme missbraucht worden waren. In derselben Nacht wurden die vier Häftlinge, die sie betreut hatten und mindestens 24 sowjetische Häftlinge erhängt. Kunst-Projekt Bullenhuser Damm: Die Gedenkstätte bietet im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ein historisch-künstlerisches Schulprojekt an, bei dem sich eine Schulklasse intensiver mit den Geschehnissen des 20. April und mit der Gedenkstätte Bullenhuser Damm auseinandersetzen kann. Der Fokus liegt dabei auf der Geschichte und Vorgeschichte der Tat, aber auch auf dem Umgang mit dem Ort und der  Bedeutung des Gedenkens heute. Dabei stellt sich die Frage, ob Kunst an so einem Ort möglich und angemessen ist und welche Funktion die Kunst hier übernehmen kann. SchülerInnen sollen angeregt werden, über Formen des Gedenkens zu reflektieren und einen individuellen Ausdruck zu finden. Wie möchte ich gedenken?Dabei kann die KZ-Gedenkstätte im Vorfeld mit je einem Projekttag in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm nur einen Impuls geben. Die KZ-Gedenkstätte bietet im Anschluss die Möglichkeit, einen der Entwürfe zu realisieren, indem eine künstlerische Installation ausgewählt und vor Ort in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm ausgestellt wird. Dieses Projekt richtet sich vorwiegend an Klassen der Gymnasien und Stadtteilschulen mit den Schwerpunktfächern Geschichte/Politik/Gesellschaft und Kunst.
Veranstaltungsnummer:

11

Referenten / Institution:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

 KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Datum:

Beginn im Februar, Termin nach Absprache

Uhrzeit:

Flexibel

Dauer:

 2 Tage

Anmeldung an:

Info@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

entfällt

Teil 2:

Die Abteilung „Schule unterm Hakenkreuz“ des Hamburger Schulmuseums  beteiligt sich vom 19. bis 23.3. mit neun Programmpunkten an der Aktionswoche.

Alle Anmeldungen dort bitte telefonisch.

Die Kosten werden anteilig vom Verein Laut gegen Nazis e.V. übernommen!

Bis auf die Hafenrundfahrten, den Stadtrundgang und den Museumskoffer finden sie im Schulmuseum statt.         Öffnungszeiten  Mo – Fr 8 bis 16.30 Uhr

Seilerstraße 42      20359 Hamburg – St. Pauli         Tel. 040-34 58 55     www.hamburgerschulmuseum.de

 Führung: “Schule unterm Hakenkreuz“
 
Wie haben es die Machthaber in der NS–Zeit geschafft, dass die damaligen Jugendlichen ihnen so begeistert folgten? Welchen Einfluss hatte dabei die Schule, z.B. mit den neuen Fächern „Rassenkunde“ oder „Wehr-Erziehung“? Was änderte sich in den Lehrbüchern und im Schulalltag und wie wirkten Schule und Hitlerjugend zusammen? Was mussten schließlich Schülerinnen und Schüler im Krieg für Dienste leisten? Im ersten Teil der Veranstaltung wird eine Zeitreise gemacht, der zweite Teil bietet anhand der Exponate unserer ständigen Ausstellung Antworten auf diese Fragen an.
Veranstaltungsnummer:

12

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13 und Erwachsene

Veranstaltungsort:

Hamburger Schulmuseum

Datum:

Täglich

Uhrzeit:

9:00 bis 15:00 Uhr

Dauer:

2,5 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

2,50€ pro Person

  Selbstständige Recherche: “Schule unterm Hakenkreuz“


Die ständige Ausstellung „Schule unterm Hakenkreuz“ zeigt, wie Lehrpläne, schulisches Leben, Unterricht und Freizeitgestaltung für die verbrecherischen Ziele des NS-Staates eingesetzt wurden. Anhand thematisch aufbereiteter Sammlungen von Schüleraufsätzen, Konferenzprotokollen, Fotos,  Bildern und persönlichen Dokumenten lässt sich in eigener Recherche nachvollziehen,  wie tief die Menschenvon dieser militaristischen und rassistischen Erziehung beeinflusst wurden.
Veranstaltungsnummer:

13

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13 und Erwachsene

Veranstaltungsort:

Hamburger Schulmuseum

Datum:

Täglich

Uhrzeit:

9:00 bis 15:00 Uhr

Dauer:

Flexibel

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

Eintritt frei

„Museum geht in die Schule – Der Museumskoffer“   
„Schüler unterm Hakenkreuz – Gegenstände erzählen Geschichte“Prävention durch WissenDer „Museumskoffer“ ist für Schüler ab Klasse 5 konzipiert und setzt bei der persönlichen Erfahrung als Ausgangspunkt zur Geschichtsbetrachtung an.Er beinhaltet authentische Gegenstände (Abzeichen, Gasmaske u.a.), Bilder, Schulbücher …, mit denen damalige Schüler konfrontiert waren. Ausgehend von diesen Gegenständen und den Fragen der Schülerinnen und Schüler werden Ausschnitte der Geschichte begreifbar und nachvollziehbar.Der Museumskoffer ist einzusetzen sowohl als Ergänzung zur Deutschlektüre als auch zum Thema „Prävention durch Wissen“.
Veranstaltungsnummer:

14

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum/Bettina Evert

Teilnahme ab:

Klasse 5 bis 7

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

Täglich

Uhrzeit:

9:00 bis 15:00 Uhr

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

2,50€ pro Perso

 „Neofaschismus in Deutschland“Eine Foto-  und Textausstellung des VVN – BDA
 
In der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden – über 180 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Geht hier die jahrelange Saat von Alt- und Neofaschisten auf? Können diese Ereignisse mit denen aus der NS – Zeit verglichen werden? Haben die Ausbreitung rassistischen Denkens und die daraus erwachsende Gewalt heute ganz andere Gründe als damals? Die Ausstellung will dazu beitragen, dass diese Bilder nicht auf Dauer zum deutschen Alltag gehören. Sie informiert über Ideologie und Praxis des Neofaschismus und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.
Veranstaltungsnummer:

15

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum

Teilnahme ab:

Klasse 10 bis 13

Veranstaltungsort:

Hamburger Schulmuseum

Datum:

Mo 19.03.2012 bis Fr 23.03.2012

Uhrzeit:

9:00 bis 15:00 Uhr

Dauer:

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

1€ für Jugendliche ab 14 Jahre

 „Hafenrundfahrt – Tor zur Welt? “Migration im Hamburger Hafen
Bewegt werden im Hamburger Hafen nicht nur Waren, sondern auch Menschen. Diese Rundfahrt verbindet Orte im Hafen, an denen historische und aktuelle Bewegungen sichtbar werden, es werden Stationen gezeigt, die bei der Auswanderung nach Amerika und bei der Einwanderung „billiger Arbeitskräfte“nach Hamburg eine Rolle gespielt haben.Auch die Erstaufnahme für Flüchtlinge befand sich bis vor kurzem auf einem Schiff am Altonaer Elbufer. Inzwischen werden sie in einem abgelegenen Gebiet außerhalb der Stadt untergebracht. Auf der Fahrt wird erklärt, warum das so ist und wie es kommt, dass es nur noch wenige Schutzsuchende bis nach Hamburg schaffen. 
Veranstaltungsnummer:

16

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum in Kooperation mit der HAFENGRUPPE Hamburg

Teilnahme ab:

Klasse 7 bis 13

Veranstaltungsort:

Start: City Sportboothafen, U-Bahn Baumwall, Ausgang Überseebrücke

Datum:

Mo 19.03.2012

Uhrzeit:

10:30 Uhr

Dauer:

2 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

6€ pro Perso 

Rundgang: „Zwischen Alltag und Angst“ Wie leben Menschen ohne Papiere in Hamburg?

Der Rundgang befasst sich mit Menschen, die nach dem Aufenthaltsgesetz gar nicht hier sein dürften: irreguläre Migranten/innen. Es gibt mehrere Tausend, die in Hamburg unbemerkt, aber mitten drin leben und arbeiten. Anhand von Bildern, Interviews und kurzen Texten zeichnet Manuel Aßner ein Bild der vielen Dimensionen von „Irregularität“. Der Rundgang greift an verschiedenen Stationen in Altona die Themen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnen, Arbeit und Mobilität auf, sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten, ein Leben ohne Ausweispapiere zu führen. Dabei geht es nicht um eine oberflächliche Hilfsperspektive oder einseitige Sicht auf Recht und Gesetz, sondern darum, die Komplexität zu erkennen und zu respektieren.
Veranstaltungsnummer:

17

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum in Kooperation mit OPEN SCHOOL Hamburg

Manuel Aßner

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

Start: Bahnhof Altona/ Reisezentrum

Datum:

Di 20.03.2012

Uhrzeit:

9:00 bis 10:30 Uhr

Dauer:

1,5 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

3,50€ pro Perso

 „Zukunft im Koffer“Ein Film vom schwierigen Ankommen junger Flüchtlinge in Deutschland 
Junge Menschen, die aus ihrer Heimat nach Deutschland fliehen, hoffen auf ein Leben in Sicherheit. Sie möchten eine Ausbildung machen, Gleichaltrige kennen lernen und sich eine Zukunft aufbauen. Doch zunächst erwartet sie eine fremde Sprache, ungewohnte Gepflogenheiten sowie Gesetze und Regelungen, deren Sinn sich nicht immer erschließt. So fängt nach den Problemen im Heimatland und der schwierigen Flucht schon wieder eine Geschichte an, deren Ende ungewiss ist. Und die Zukunft bleibt erst einmal im Koffer.Der gleichnamige Film wurde von jungen Menschen gedreht, die fliehen mussten und noch nicht lange in Deutschland leben. Sie haben poetische Bilder gefunden, um uns Einblicke in ihr neues Leben zu geben. Sie sprechen über ihre Schwierigkeiten, aber auch über ihre Pläne und Wünsche für die Zukunft. In dieser Veranstaltung präsentieren Mitglieder des Filmteams ihren Film und beantworten weitergehende Fragen. Zudem haben sie spielerische Methoden entwickelt, um Schüler/innen einen Einblick in den bürokratischen Hürdenlauf des deutschen Aufenthaltsrechts zu geben.Der Film wurde von der Jugendfilmwerkstatt St. Pauli initiiert.  
Veranstaltungsnummer:

18

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum in Kooperation mit OPEN SCHOOL Hamburg

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

Hamburger Schulmuseum

Datum:

Mi 21.03.2012

Uhrzeit:

9:00 bis 10:30 Uhr

Dauer:

1,5 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

3,50€ pro Person

„Hafenrundfahrt – Weltreise ohne Pass“Migrationsgeschichte(n) gestern und heute  
Als Kind flieht Mary Antin mit ihrer Familie während der NS-Zeit aus einem jüdischen Ghetto in Polen in das Land der Verheißung, nach Amerika. Als US-Bürgerin beschreibt sie 15 Jahre später in einem Buch ihre Reise. Zwischenstation war damals das Auswandererlager vor den Toren Hamburgs auf der Veddel.Als Neunjährige flieht Arian Talebean mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Hamburg. Als Hamburger Schülerin, die von der Abschiebung bedroht wird beschreibt sie in einem Buch ihre Reise.Erste Station in Hamburg 1999:Das Flüchtlingsschiff Bibby Altona in Neumühlen.Auf dieser Hafenrundfahrt bringen Arian Talebean und Reimer Dohrn den Zuhörer/innen anhand literarischer Zeugnisse und mit kurzen Erklärungen nahe, wie wenig sich in den letzten hundert Jahren Migrationsgeschichte verändert hat. 
Veranstaltungsnummer:

19

Referenten / Institution:

Hamburger Schulmuseum in Kooperation mit der HAFENGRUPPE Hamburg

Teilnahme ab:

Klasse 7 bis 13

Veranstaltungsort:

Start: City Sportboothafen, U-Bahn Baumwall, Ausgang Überseebrücke

Datum:

Do 22.03.2012

Uhrzeit:

10:30 Uhr

Dauer:

2 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

6€ pro Person

 „Rechtsextreme Jugendgruppen zwischen Militanz und Lifestyle“Vortrag mit Fotos
 
Der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Autor Andreas Speit beobachtet seit vielen Jahren die Neonazi-Szenen vor allem in Norddeutschland. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Projekte und Zeitungen gegen Rechtsextremismus und ist Autor von diversen Büchern zum Thema, unter anderem „Neonazis in Nadelstreifen“ oder zuletzt „Mädelsache“, über Frauen und Mädchen bei den Rechten.
Veranstaltungsnummer:

20

Referenten / Institution:

Andreas Speit

Teilnahme ab:

Klasse 10 bis 13

Veranstaltungsort:

Hamburger Schulmuseum

Datum:

Fr 23.03.2012

Uhrzeit:

11:00 bis 12:30 Uhr

Dauer:

1,5 Stunden

Anmeldung an:

Hamburger Schulmuseum 040-34 58 55

Kostenbeitrag:

2,50€ pro Person

 

Weitere Informationen:

Anmeldungen für die Veranstaltungen 1 bis 11 werden angenommen von:

Achtung: Bitte geben sie bei allen Anmeldungen per E-Mail die Veranstaltungsnummer mit im Betreff der Mail an! Danke.

Die Veranstaltungen finden in den jeweiligen Schulen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf eine Schulklasse pro Veranstaltung begrenzt.

Öffnungszeiten Mo – Fr 09:00 bis 17:00 Uhr

„Laut gegen Nazis e.V.“

Kronsaalsweg 70-74

22525 Hamburg

Tel. 040-54 70 96 780  http://www.lautgegennazis.de

 

Anmeldungen für die Veranstaltungen 12 bis 20 werden telefonisch angenommen vom Hamburger Schulmuseum:

Öffnungszeiten  Mo – Fr 8 bis 16.30 Uhr

Seilerstraße 42      20359 Hamburg – St. Pauli         

Tel. 040-34 58 55      

 Den größten Teil der Kosten werden vom Verein Laut gegen Nazis e.V. übernommen! Eigenanteile der Teilnehmer sind explizit benannt!

 

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20.01.2012: Alle bisherigen Aufrufvideos zu “Hamburg steht auf!” auf einem Blick: HSV/FC St. Pauli/Bela B./Culcha Candela/Tobias Schlegl/Christian Ehring (extra3) – Hier… -viel Spaß beim schauen!!!- und es folgen mehr…

Gerne veröffentlichen wir hier auf unserem Blog noch einmal alle derzeitigen Aufrufvideos zu unserem Projekt “Hamburg steht auf!” im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus” vom 16. bis zum 24. März 2012 und es werden weitere folgen:

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20.01.2012: Informationen zu unserer ersten Pressekonferenz “Hamburg steht auf!” in der nächsten Woche & zu einem ersten Zusammenschluss der Zivilgesellschaft im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus”

 

 

 

 

 

 

 

Foto: 1. Pressekonferenz der Kampagne “Laut gegen Nazis” im Side Hotel 2007-damals mit Noah Sow, Julia Westlake, Anetta Kahane, Peter Lohmeyer, Smudo, Johannes B. Kerner, Jeanette Biedermann “Bunt statt Braun”-Wunsiedel , weiteren Initaitiven und insgesamt 14 Podiumsgästen

In der nächsten Woche findet in Hamburg die achte Pressekonferenz zu der bundesweiten Kampagne “Laut gegen Nazis” statt. Grund: “Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012″ unter dem Motto “Hamburg steht auf!” von 16. bis zum 24. März 2012 unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz. Seit August 2011 planen wir als Partner des “Interkulturellen Rates” das Gesamtprojekt. Wir haben das Gefühl, dass wir es mit unserem Anliegen geschafft haben, ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus und für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung zusammen zu führen. Und wir sind noch lange nicht fertig-wir werden weiterhin für Partnerschaften werben, um gemeinsam mit vielen Weiteren ein bundesweites Zeichen zu setzen. Denn während wir dieses Konzept und Projekt planen und umsetzen, planen Menschenverachter und Rechtsextremisten weiterhin ihre Aktionen. Allein die geplanten Naziaufmärsche am 11./13. und 19.02.2012 in Dresden sind neben vielen weiteren Aktivitäten der rechtsextremistischen Parteien und Organisationen, ein Grund Gegenpole zu schaffen. “Hamburg steht auf!” ist eines von vielen Projekten, die wir umsetzen wollen. Und hier ein Einblick auf das geplante Podium zur PK:

Wir begrüßen folgende Podiumsteilnehmer zu der ersten Pressekonferenz”Hamburg steht auf!” zu Beginn der Woche als erstes Symbol für einen starken Zusammenschluss:

Senator für Schule & Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg – Ties Rabe,
Vorstand-Mitgliederbelange des Hamburger Sportvereins (HSV) – Oliver Scheel,
Präsident des FC St. Pauli – Stefan Orth, ŠKODA AUTO Deutschland GmbH Leiter der Unternehmenskommunikation – Nikolaus Reichert,  Warner Music Central Europe-Leiter Unternehmenskommunikation – Benedikt Loekes, Google Deutschland Communications & Public Affairs – Kay Oberbeck oder Stefan Keuchel, Producer Mafilm des am 19. Januar 2012 in den Kinos anlaufenden Film “Kriegerin” – Rene Frotscher, Geschäftsführer der Institution “Unternehmer ohne Grenzen” und Bürgerschaftsabgeordneter – Kazim Abaci,
Projektreferentin “Internationale Wochen gegen Rassismus”/Interk. Rat – Britta Graupner, Chefredakteurin des Portals “Netz gegen Nazis”/No Nazi Net (Amadeu Antonio Stiftung) – Simone Rafael , TV Koch-Buchautor – Tim Mälzer, Barmbek Dream Boy und Musiker – Lotto King Karl, Leiter und Gründer der Kampagne “Laut gegen Nazis” – Jörn Menge

Der aktuelle Stand zum Projekt:

Unsere derzeitigen Hauptpartner: ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, Warner Music Central Europe, Google Deutschland, Hornbach AG

Unsere starken Unterstützer: FC St. Pauli, Hamburger Sportverein (HSV), Smudo, Die Fantastischen Vier, Culcha Candela, Tim Mälzer, Corny Littmann, Tobias Schlegl, Peter Lohmeyer, Alexandra Kamp, Sebastian Krumbiegel, Christian Ehring, Redaktion “Extra3″ und viele weitere Persönlichkeiten

Unsere Supporter: Studierendenschaft (Universität Hamburg), Abteilung “Schule unterm Hakenkreuz” des Hamburger Schulmuseums,Schmidt´s Theater, Thalia Theater Hamburg, Gängeviertel, Altona 93, Honigfabrik, Trockendock, viele weitere Clubs, Venues und über 140 Supporter aus der Gastronomie und dem Einzelhandel Hamburgs, Initiativen sowie das Stadtmagazin OXMOX, Mopo (Hamburger Morgenpost) und weitere. Mehr Infos auf www.lautgegennazis.de

Informationen zu unserem Angebot von insgesamt neunzehn Veranstaltungen für Hamburger Schulen in dem Zeitraum vom 16. bis zum 24. März 2012, erhalten Sie hier:

http://www.lautgegennazis.de/blog/2012/01/18/13-01-2012-der-verein-laut-gegen-nazis-e-v-bietet-den-hamburger-schulen-in-der-zeit-vom-16-bis-zum-23-marz-2012-hamburg-steht-auf-uber-neunzehn-veranstaltungen-und-workshops-fur-die-schu/

Weitere aktuelle Informationen zu dem Projekt erhalten Sie unter folgenden Links:
www.lautgegennazis.de
www.lautgegennazis.de/blog
www.facebook.com/istlaut
www.faecbook.com/hamburgstehtauf
www.youtube.com/lautgegennazis

Wir bitten um Verständnis, das wir nicht alle Partner aufführen können.

Ergebnisse der Pressekonferenz werden wir selbstverständlich unverzüglich melden.

Und hier nun alle aktuellen ersten Aufrufvideos zu “Hamburg steht auf!”

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19.01.2012 “Kriegerin” – ein Film der in´s Mark geht und die rechtsextremistische Szene in vielen Facetten wiederspiegelt – Ab heute in deutschen Kinos zu sehen – Wir durften den Film schon am Sonntag sehen… Hier unsere Eindrücke…


Heute läuft der Film “Kriegerin” in den deutschen  Kinos an. Regisseur David Wnendt recherchierte zwei Jahre lang in der rechtsextremistischen Szene Deutschlands. Sein Film gibt einen Einblick in eine Welt, mit der, bis vor einigen Monaten angeblich, niemand gerechnet hatte. Erst nach dem Zwickauer Nazifall wurde deutlich, wie tief rechtsextremistisches Gedankengut in unserer Gesellschaft behaftet ist. Dieser Film basiert auf den Erfahrungen der Recherche und ist authentisch. Er gibt Auskunft darüber, wie einfach es ist in die Naziszene zu rutschen, wie sehr altes Gedankengut transportabel ist. In dem Film sehen wir Partys auf denen wir blonde langhaarige Männer genauso wieder finden, wie den Alt-Nazi, der junge Leute einlullt und alte Goebbels- Wochenschauen vorführt oder mit Waffen handelt.

Die Hauptfigur Marisa symbolisiert eine zerrissene Persönlichkeit. Eine junge Frau, die ihren Großvater, der offensichtlich bereits in ihrer Kindheit großen Einfluss auf sie hatte und sich am Ende als der prägende Geist ihrer rechtsextremistischen Einstellungen darstellt. Eine junge Frau die ein Schuldbewusstsein entwickelt, nadem sie einen Jungen verletzt hat. Eine Frau die den Ausstieg aus einer Szene voller Menschenverachtung sucht. Zumindest am Ende des Films. Über eine Stunde lang zeigt der Film eine Nazibraut, die einen der Brutalo-Nazi abgöttisch liebt. Eine Geschichte aus einem wahren Leben.

Die Figuren sind hervorragend besetzt. Die Geschichte einer 15jährigen, die aus einer so genannten heilen Familie mit all ihren Problemen kommt und in die Naziszene reinrutscht und in der Schule Bestnoten schreibt, spielt ebenfalls eine tragende Rolle. Dieser Film ist so realitätsnahe, wie er recherchiert wurde und zu gleich schonungslos. Er zeigt die Brutalität von rechstextremistischen Menschen die durch unsere Gesellschaft taumeln.

Ein Film, den es schon weit vor dem aktuellen Zwickauer Fall gab. Ein Film, den sich diejenigen anschauen sollten, die im November 2011 nach der Mordserie der drei Nazis aus Zwickau voller Demut festgestellt hatten, wir hätten ein Prolem in Deutschland, welches es nun auch staatlich zu bekämpfen gilt. Dieses Problem existiert bereits seit vielen Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten.

Dieser Film ist ein Zeugnis für die Versäumnis von Politik und unserer Zivilgesellschaft selbst. Ein Dokument für Versäumnisse, die den von Medien und Politik benannten Naziterror erst möglich machen.

Wir geben diesem Film die Bestnote und wünschen so viele Besucher wie bei den großen Hollywood-Unterhaltungsindustrie-Filmen und sagen: “Geht ins Kino!” und schaut hin. J.M.  für LGN

http://www.facebook.com/KriegerinFilm?sk=info

www.Kriegerin-Film.de

 


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