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Wir stehen auf

„Counter Speech Tournee“-passé – „No Hate Speech“ ist das Thema

Auf der Suche nach einem neuen Hauptpartner und natürlich weiteren!

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Foto: Smudo und Mal Élévé (Irie Révoltés) im Rahmen der „Counter Speech Tournee 2016“ in Freital (02. Mai 2016) – Bildquelle: www.radiodresden.de/uploads/pics/Smudo2.jpg

Mit unserem Konzert in Freital erreichten wir über 20 Millionen Menschen über ARD Formate (Tagesschau 20:15 Uhr, Tagesthemen, Morgenmagazin, Regionalsender, ZDF Heute-Plus u.v.w. berichteten)

Wir suchen und brauchen neue Partner und Sponsoren – die alten Partner sind herzlich willkommen

Im Mai 2017 planen wir sieben Veranstaltungen unter dem Dach „No Hate Speech“-keine richtige Tournee, aber irgendwie schon

Seit November 2015 hatten wir die „Counter Speech Tournee 2016“ vorbereitet. Die Pressekonferenz im Januar schlug ein. Wir haben die „Gegenrede zum Hass“ (Bedeutung des Konzeptes „Counter Speech) in Deutschland mit populär gemacht. Wir sehen nach wie vor eine Teil-Lösung des Problems hinter diesem Konzept. Die Gegenargumentation zum Hass ist ein wichtiger Baustein, um den Auswüchsen im Social Media entgegen zu treten. Das reicht jedoch offensichtlich nicht wirklich. „No Hate Speech“ ist noch deutlicher. Das Löschen von Hasskommentaren im Internet wird hier deutlicher eingefordert. Es muss verschiedene Wege geben den Zustand zu verbessern.

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Foto: Pressekonferenz im Januar 2016 in der Superbude Hamburg – 

Unser Hauptpartner der Tournee hat 2016 60% der Tournee-Kosten übernommen. Den Rest konnten wir vor Allem über die Abverkäufe von Janosch T-Shirts, durch Fritz Kola und dem Sponsoring der Kiezküche-St. Pauli finanzieren, wenn man so will. Eine Fortführung der „Counter Speech Tournee 2017“ ist jetzt im Moment erst einmal nicht möglich und gefährdet. Unser bisheriger Hauptpartner wird unser neues Konzept 2017 nicht als solcher unterstützen. Zwar räumte das Unternehmen ein, das Ganze eventuell mit einem kleineren Sponsoring zu begleiten, aber nicht in dem Umfang wie bei der ersten Tournee. Folge dessen gehen wir jetzt auf die Suche nach neuen Partnern und Unterstützern. Vor Allem nach einem Hauptpartner, der mit uns gemeinsam Stellung bezieht und das Vorhaben wirtschaftlich unterstützt.

Wer im Jahr der Bundestagswahl mit uns gemeinsam stark sein möchte und ein Zeichen setzen möchte, wendet sich bitte an oder .

Das Konzept 2017:

Zielsetzung & Motivation
Ziel der Veranstaltungen sind die Sensibilisierung und Aufklärung im Umgang mit rechter Hetze, die sich gegen Menschen wendet: online und auf der Straße. Die angesprochenen Menschen sollen ein Verständnis fü r die Situation der Geflüchteten entwickeln, so dass sie diese nicht als bedrohliche “Masse”, sondern als einzelne Menschen mit individuellen Schicksalen wahrgenommen werden. Im Zuge der anstehenden Bundestagswahlen 2017 soll eine demokratische Kultur gefördert werden. Somit richtet sich die Aktion gegen rechtes Gedankengut und soll auch 2017 parallel zu den Konzerten mit Infoständen und Workshops begleitet werden.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mit ihrer Unterstützung tun sie etwas Gutes. Und möchten natürlich gesehen werden. Wir reden darüber – auf allen Kanälen. Die Pressewirksamkeit der Tour 2016 zeigt bereits, was die “Counter Speech Tour” kann: Öffentlichkeit erzeugen. Dabei helfen uns im Netz immerhin 165.000 Fans bei einer durchschnittlichen Reichweite von wöchentlich 950.000 Menschen. 2016 berichteten u.a. die Tagesschau, sowie zahlreiche regionale und bundesweite Medien über das Projekt – das und viele Anfragen seitens der Initiativen aus verschiedensten Städten Deutschlands zeigen uns: die Tour 2016 war ein Erfolg und ist im Gespräch. Daran möchten wir 2017 mit Ihnen gemeinsam anknüpfen:

Die Relevanz hat nicht abgenommen, im Gegenteil: Im Jahr der Bundestagswahlen und dem derzeitigen Anstieg rechtspopulistischer Meinungen in der Gesellschaft ist die inhaltliche Ausrichtung der Tour gegen Hassrede von großer Bedeutung und Medienrelevanz.

Ab November 2016 zeigen wir in den relevanten Stadtgebieten Präsenz in Form von Flyern und Plakaten. Daraufhin werden wir nach und nach die Bewerbung der Tour anheben: mit Facebook Postings, Bekanntgabe der beteiligten KünstlerInnen, Aufrufvideos der prominenten Testimonials, Pressemitteilungen, Außenwerbung und TV- Berichten. Die Tour wird in alle wichtigen Kultur- und Veranstaltungskalender aufgenommen. Zudem gibt es Medienkooperationen mit Radiosendern und mit bundesweiten, sowie regionalen Print- und Digitalmedien.

Die Pressekonferenz wird am 21. März 2017 – am offiziellen UN-Gedenktag gegen Rassismus – in Hamburg oder Berlin stattfinden. Dort informieren wir über alle relevanten Informationen zur Tour und präsentieren abschließend unsere Botschaft der Öffentlichkeit – und somit auch ihr Unternehmen!

…und hier noch ein Interview mit Smudo/ Die Fantastischen Vier – Süddeutsche Zeitung/ Rubrik Fotoalbum

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Foto: www.mopo.de

Smudo als Unterstützer der Counter Speech Tour 2016:
„Die Hamburger Initiative „Laut gegen Nazis“, die ich seit 20 Jahren unterstütze, veranstaltete

gerade eine Festivaltournee, um Plätze, die sonst mit negativen Schlagzeilen in Verbindung gebracht werden, positiv zu besetzen. Sie machte auch halt in Freital, das ein Symbol für den sächsischen Rechtsterror geworden ist. Es war ein bewegender Tag. Auf der einen Seite die tanzenden Freitaler und in Freital lebenden Geflüchteten, die sichtbar dankbar für das Festival waren, auf der anderen Seite die von einem üppigen Polizeiaufgebot isolierten „besorgten Bürger“.

Ich habe aber auf beiden Seiten bedauernswerte Menschen und Schicksale gesehen: verängstigte Jugend und Familien; die entwurzelten Nazi-Kids. Sie leiden unter den gesellschaftlichen Zuständen, und die Flüchtlingssituation ist jetzt der Katalysator. Wie konnte man nur versäumen, Werte wie Demokratieverständnis und Pressefreiheit zu erläutern und zu propagieren? Jetzt haben wir den Salat, und in Freital kann man das besichtigen.“ (Süddeutsche Zeitung 07./08. Mai 2016)

Wer steckt dahinter?

Laut gegen Nazis wurde 2004 im Herzen St. Paulis gegründet und stellt sich dem weiter wachsenden Rechtsextremismus aktiv entgegen.

Wir unterstützen Initiativen und Bündnisse gegen Rechts bei der Öffentlichkeitsarbeit, bilden Netzwerke und bieten kontinuierliche Beratung und Begleitung bei Veranstaltungen vor Ort. Vom Infostand auf Dorffesten bis hin zur Gegendemonstration beim Naziaufmarsch in der Großstadt.

Highlights sind die Konzerte bekannter Künstler und Bands, mit denen wir Initiativen gegen rechts direkt vor Ort unterstützen – manchmal mitten in Nazi-Hochburgen. Wir nutzen die Popularität unserer Partner aus Musik, Sport, Schauspiel und Gesellschaft, um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und eine bessere Verhandlungsgrundlage mit der Politik zu schaffen. So können wir die Meinungsbildung beeinflussen und zivilgesellschaftlichen Widerstand stärken.